Iirc ging es da um ihren ersten Vorstellungstermin bei einer Agentur - sie wollte eigentlich 'Rockstar' werden. Man hat ihr kurz und knapp erläutert, dass dafür wenig Ausicht auf Erfolg besteht - aber im Schlager... da könne man sich durchaus was vorstellen... Gezwungen wurde sie nicht, war ihre eigene, freie Entscheidung - und jetzt könnte sie eh alles machen...
Ich habe die Geschichten auch mal gehört und hatte, wenn ich mal einen TV-Auftritt verfolgt habe bisher auch immer das Gefühl, dass sie eine professionelle Schauspielerin ist – aber so richtig von Herzen und authentisch wirkt das auf mich nicht.
Weder die Phrasierung der Texte (na ok, Schlager, da kann man vielleicht auch nicht zuviel reinlegen) noch ihre Kommunikation mit dem Publikum. Für mich alles Plastik, unecht, unauthentsich,
gespielt.
Was aber ganz klar gegen die These spricht, sie würde eigentlich lieber ganz andere Musik machen: Sie
tut es nicht.
Und mal ehrlich: Wie viel mehr wollte sie denn noch verdienen, bevor sie das Gefühl hätte, sich emanzipieren und endlich ihr Ding machen zu können?
Sie hat sich jedenfalls mit der Rolle gut angefreundet, was vom Verdienst her ja auch nicht schwer fallen dürfte.
Und ich vermute, wenn man so erfolgreich geworden ist, kann man - ganz losgelöst vom Kontostand – auch einfach Angst davor bekommen, nicht mehr erfolgreich und von den Massen geliebt zu sein? Könnte auch ein Motiv sein, immer weiter zu machen. Bei Roy Black war es ja wohl auch genau das, was ihn in Depressionen trieb. Wollen wir für sie hoffen, dass sie wirklich glücklich mit ihrer Rolle ist...
... aber Moment – WTF? – wovon reden wir/ich hier eigentlich Helene Fischer im MB ...?
HALLOOO, könnte dann mal wenigstens wieder das OT-Politik-Forum geöffnet werden? ;-)