Hier meine Kette - brauche ich noch einen Vorverstärker?

  • Ersteller tri-jan
  • Erstellt am
T
tri-jan
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
13.09.17
Registriert
23.08.11
Beiträge
13
Kekse
0
Hallo Zusammen,
bin Neuling und möchte jetzt ein paar Aufnahmen mit Gesang und Akustik Gitarre machen.
Im Bestand habe ein Neumann KMS 105, ein Mackie Onyx Mischpult mit Firewire Interface und Cubase Software.

Damit die Gitarre rüberkommt habe ich mir jetzt noch ein Großmembran Sennheiser MK5 gekauft. So weit so gut.

Trotz Phantom Power ist das Eingangssignal am Mackie recht schwach so dass ich den Eingangskanal fast voll aufdrehen muß damit ich ein halbwegs brauchbares Signal bekomme.
Selbst wenn ich den Abstand zwischen MK5 und Gitarre auf 20cm verkürze haut mich das nicht um.
Habe irgendwie das Gefühl dass das nicht optimal ist und auch der Klang könnte vielleicht feiner sein.

Gehört zwischen dem MK5 und dem Mackie noch ein Vorverstärker?

Schon mal vielen Dank!

VG Jan
 
Eigenschaft
 
da ist hinten ein Knopf für die Empfindlichkeit (neben den XLR Buchsen)
hast du den eventuell auf +4dB stehen ?

cheers, Tom
 
Sennheiser MK5? Du meinst sicherlich MK4?
 
Ups - ja MK4.
Die Empfindlichkeit habe ich nicht auf +4db stehen.

Also keine Antwort heist vermutlich: Das Signal müßte auch ohne Vorverstärker ausreichen.

Bringt mir ein Vorverstärker überhaupt irgendwas? In Punkto Lautstärke bzw. Klang???
 
ich kenne das Mackie Pult und seine Wandler nicht...
insofern kann ich wenig zum Einfluss eines externer Vorverstärker schreiben.
Aber das Mackie sollte mit dem Mikro problemlos klarkommen, wenn es keinen Defekt hat. :gruebel:
Spezialisierte Vorverstärker bringen schon mehr Klarheit und Definition in den Ton, sind aber auch eine entsprechende Investition.
Dazu müssten die Räumlichkeiten halbwegs passen und die Wandlung sollte direkt hinter dem Vorverstärker erfolgen.
Es geht letztlich dabei um das 'Gesamt-Paket'...
Ist eigentlich eine ganz andere Baustelle - vor das Pult würde ich so etwas eher nicht hängen.

cheers, Tom
 
Hallo Tom,
Danke für Deinen Eintrag.

Ich hatte vor dem Mackie schon ein Alesis und ein Allen & Heath ZED.
Die Wandler dieser Mixer waren schon bei einer Aufnahme mit einem normalem SM58 nicht wirklich gut.
Das Mackie Onyx kann nicht viel aber das was es kann nach meinen Erfahrungen deutlich besser als obige Mixer.
Klanglich war das schon ein deutlich hörbarer Sprung.

Als Neuling habe ich wenig Ahnung aber kann man einen Vorverstärker nicht über den Line-In vom Mischpult laufen lassen? Den EQ kann man am Mackie per Taste umgehen. Dann müßte doch das Signal ziemlich direkt am (Mackie-) Wandler ankommen?

Aber gut selbst wenn bleibt für mich die Preisfrage:
- ist der Mackie zumindest klanglich genauso gut wie eine Vorverstärker Kette?
- bringt ein Vorverstärker in den Line-In-Eingang vom Mackie klangliche Vorteile?
- oder ist der Mackie dann das schwächste Glied in der Kette und es bringt klanglich nur dann etwas wenn man den Vorverstärker in Verbindung mit einem extra Wandler nutzt?

VG Jan
 
Hm,
wenn ich mich so durch das Forum lese beschleicht mich das Gefühl, das die beim Mackie eingebauten Preamps und Wandler auch Ihre Grenzen in Punkto Klangqualität haben. Ich vermute ein Preamp würde auch nur begrenzt etwas bringen, da dann die Wandler im Mackie das schwächste Glied in der Kette sind?

Wenn ich mich von dem Mackie trennen würde, wie könnte ein Setup aussehen bei dem ich klanglich eine Stufe höher schalte.

Mein Budget würde dann so bei 500-600 Euro liegen - gerne auch darunter...

VG Jan
 
weiss jetzt nicht ob du mit Mac oder PC arbeitest, aber das Motu Audio-Expres würde beides abdecken. Um 360 Euro.
Hat auch intergrierte Mischpultfunktion ohne Rechner... daran würde ich das Sennheiser erstmal testen.
Für Gitarre und Gesang wären die 2 internen Preamps zunächst ausreichend.
Sollte der Sound dann (vielleicht) doch zuwenig 'Charakter' haben, wäre ein Pre-73 eine Option, zB für Gesang.
(ist für die Art Sound sehr preiswert, deswegen eine Alternative zu den eher clean ausgelegten internen Preamps)
Die könntest du dann beide für die Gitarre verwenden. (natürlich kein Muss)
Macht man gern um zwischen Saiten- und Bodysound abstimmen zu können, oder zum aufbrezeln mit Fülle etc.
Ich würde aber in jedem Fall stufenweise vorgehen, man gewinnt so auch mehr Hörerfahrung.

cheers, Tom
 
Hi Tom,
danke für Deinen Tip.
Ich habe einen PC mit Firewire.

Da Du mir direkt das Motu empfohlen hast schätze ich das es klanglich eine verbesserung sein dürfte?

Wäre das preiswertere Focusrite Saffire Pro 14 auch eine Alternative oder ist das Motu Audio Expres schon die bessere Wahl?

Stufenweise vorzugehen klingt vernünftig und paßt sich auch dem Geldbeutel besser an.
 
das Motu habe ich empfohlen, weil ich davon sehr gute Aufnahmen kenne und weil es symmetrische Line-Eingänge hat, was dem Anschluss externer Preamps entgegenkommt.

Focusrite erfreut sich hier grosser Beliebtheit - konkret beurteilen kann ich es nicht.
Die Firma hat zweifellos einen guten Ruf bei ihren 'premium' Vorverstärkern.

Von der Papierform her sehe ich die Bemühungen im 'budget'-Bereich eher kritisch.
Imho wird da vom Marketing seeehr dick aufgetragen... teilweise mit sonderbaren Ergebnissen.
Zitat Datenblatt:
… JetPLLTM PLL-Technology garantiert beste Jitter-Reduktion für überragende Wandlung
… Clock-Jitter < 250 Pico-Sekunden

da müssten sie sich um 2 10er-Stelle verdruckt haben... für einen guten Wert.

Und wären die Vorverstärker (des Interface) wirklich so 'toll' könnten sie ihre Vorbilder eintüten...
Die günstigen Exemplare werden kontrovers diskutiert:
eine Gruppe schätzt das präzise, schlanke Klangbild - die andere findet's öde.
aber so ist das halt mit der Werbung... :D

189 Euro für das Paket ist schon sehr günstig - nur letztlich kochen eben alle auch nur mit Wasser
probier's einfach aus - wenn du keinen Vorteil bemerkst, kannst du immer noch wechseln.

cheers, Tom
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben