Higtech Akkordeonkoffer gesucht

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Jonny W
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Hallo Gemeinde,
für meinen Nachwuchs hab ich letztens einen Hartschalen-Koffer für sein neues Cello gekauft.
Topmodern, sieht schick aus. Aber vor allem technisch sehr gut:
Super Gepolstert und mit Schwebelagerung, d.h. das Instrument sitzt nicht auf, sondern wird gedämpft aufgehängt.
Richtig gut wärmeisoliert und dabei super leicht.

Was soll das jetzt hier im Akkordeon-Forum?

Einige hier haben wie ich Instrumente >= 10.000,- EUR
und transportiert wird in Holzkisten oder in Rucksäcken.
Die Holzkisten für ~70EUR kaum gedämpft, das Instrument schlackert drin rum. Im Auto setzt man es lieber auf den Rücksitz statt in den Kofferraum.
Die Rücksäcke ~200 EUR - gedämpft ja, aber steht nicht richtig, zum tragen für mich ein Grauß, drauf stapeln kann man auch nichts, weil gegen Druck von außen zwar gepolstert aber eben nicht stabil.

Früher gab's mal von Hohner so Hartschalenkoffer, wie Samsonite aber irre schwer.

Wieso gibt's nirgends einen Hightech- (Karbon) - Akkordeonkoffer?
Leicht, stabil mit Schwebelagerung, anpaßbar für mein Instrument, damit ich es ohne Sorgen und komfortabel transportieren kann.

Ich find im Netz jedenfalls nichts.
Und ich such keine Bastellösung.

Wißt Ihr einen Hersteller?

Gruß,
Jonny
 
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Hallo Jonny,

dieser Hartschalenkoffer von Hohner ist sehr leicht - ca. 4-5 kg - und recht stabil, auch wenn er besonders im oberen Bereich des Alusrahmens recht flexibel wirkt.
https://www.hieber-lindberg.de/Hohn...ffer-fuer-HOHNER-Akkordeon-HOAZ1613-1090.html
Das Ding habe ich seit 25 Jahren für meine Morino VS. Und trotz Duckstellen hat die leider etwas dünne Schaumverkleidung innen immerhin noch etwas federnde Wirkung.
 
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Die sollen auch sehr gut sein.
Mir reichen Taschen.
 
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Hartschalenkoffer von Hohner

Habe ich seit 15 Jahren für meine Morino VI N. Hat damals etwa 700 DM gekostet, und wie ich sehe, ist der Preis seitdem sogar noch gestiegen :eek:. Trotzdem jeden Cent wert, würde ich bedenkenlos wieder kaufen, hat schon einiges mitmachen müssen - bis auf die obligatorischen Gebrauchsspuren keinerlei Verschleiß erkennbar, Instrument war/ist immer gut geschützt.
 
Jonny W
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Da ich nicht damit fliegen will und Taschen für mich nicht in Frage kommen, ist das für mich keine Option.
Der Excalibur-Koffer sieht ganz gut aus, aber auf dem deutschen Markt wohl nicht zu kriegen.
Ob der Hohner-Koffer für meine Kiste paßt, muß ich mal schauen.
Aber offensichtlich hat sich da in den letzten 20 Jahren nichts innovatives getan.

Aber danke schon mal für die Tips, vielleicht weiß noch jemand was?
 
Wil_Riker
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Ob der Hohner-Koffer für meine Kiste paßt, muß ich mal schauen.

Die Koffer gab es eigentlich immer schon in unterschiedlichen Größen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es davon jetzt nur noch eine Einheitsgröße geben sollte. Am besten mal bei (Hohner-) Händler Deines Vertrauens oder direkt bei Hersteller/Vertrieb nachfragen ;).
 
Frager
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Eines Tages knallte das neue Instrument auf den Asphalt, der Koffer war verzogen
und zwischenzeitlich durch intensiven Gebrauch recht zerschlissen und notdürftig repariert; ist aber immer noch im Einsatz.
mfG Paul Frager

20170709_174615.jpg
 

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Diese alten Hohnerkoffer für die Morinos und Golas, sind eigentlich noch nie wirklich hübsch gewesen, ... eher eigentlich zeitlos hässlich, aber die waren und sind wirklich ein absolute robustes Behältnis für die Akkordeons. Zwar ohne große Polsterung, aber meist so passgenau für die Instrumente,dass die im Innern nicht mehr sich groß bewegen können. Eigentlich meint man, müsste das Akkordeon da drin nach kurzer Zeit zerfallen - aber die bieten tatsächlich eine erstaunlich guten Schutz. Die koffer hatten damal s auch 6 mm Sperrholz mit eingeleimten Verstärkungsleisten in den Ecken. Im Vergleich zu den Koffern wirken die heutigen Akkordenkoffen in denen die meisten Akkordeons geliefert werden fast nur wie hübsche Pappschachteln.

Gibts heut nicht mehr - dafür hat Hohner m.E als konsequente Weiterentwicklung den Flight case entwickelt. Und wie ich die kennengelernt habe, sind die Akkordeons dort drin genausogut geschützt wie in den alten Koffent, nur mit besserem Design und besser transportabel. Denn gut zu tranpsoertieren waren die alten Hohnerkoffer nicht. Da sind die neuen gewaltig viel besser. Nach meinen bisherigen Beobachtung kenne ich keinen Transportkoffer, der ähnlich gut aufgebaut ist , robust ist und noch so kompakt ist wie der Hohner Flight Case - Den von Klangbutter vorgestellten kannte ich bis jetzt noch nicht ... muss ich mir mal anschauen - der sieht erst auch nicht schlecht aus

Sobald man aber eine bessere Polsterung mit besserem Stoßschutz sucht, wirds gleich recht voluminös. An dem Punkt kommt man glaub ich nicht drum rum festzulegen, was einem wichtiger ist: kompaktes Lade/Transportmaß oder sehr guter Stoßschutz, aber dafür voluminöser Koffer/Kiste.
 
Jonny W
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Also in einen 120er Hohner Koffer passt meine Poeta nicht rein.
 
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Hallo Jonny,

die Größe größer ist für meine 185er Morino VI N geeignet - womöglich auch für Deine Poeta?
 
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Ich bevorzuge für jeden Transport den Rucksack von Dimbath, da kommt alles rein, auch die Gola.

Die Hartschalenkoffer von Hohner finde ich auch gut, da kommen dann die Instrumente rein, wenn ich mit mehreren unterwegs bin, die sind auf jeden Fall besser als die Alten Sperrholzkisten.

Den Hartschalenkoffer mit eingebauten Rollen kenne ich auch von Orchesterkollegen.Da tut mir jedes Mal das Instrument leid, wenn das arme Instrument mit den harten Rollen über die Straße geschrubbelt wird.

Das Problem ist einfach die Größe unseres Instruments. Bis da ein stabiler Koffer und eine Polsterung drumrum ist, wird das unhandlich.

Nachtrag:
Mich würde interessieren, was bei den Cellokoffern unter Schwebelagerung verstanden wird. Äußerlich sehen die aus wie ein gepolsterter Koffer.
 
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Seit ich diverse Ganz- und Halbprofis kennengelernt habe, die ihre großen schweren MIII-Golen in Soundwear/Dimbath-Rucksäcken transportieren, habe ich für mein Instrument noch weniger Bedenken. Auf dem Rücken trägt es sich einfach angenehmer als einseitig in der Hand. Was ich mal bei ner längeren Autofahrt gemacht habe, war Akko im Koffer, Klamotten im Akko-Rucksack. Vor Ort dann Klamotten ausgepackt, Akko in Rucksack.
 
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Das einzige, was es bei einem Rucksack zu bedenken gilt ist:

Wenn das Instrument aus SchulterHöhe abstürzt sind die Schäden immens. Ich habe solch eine abgestürzte Morino gesehen - ein Bild des Jammers.

Wenn Rucksack, dann immer richtig mit beiden Riemen auf den Rücken. Ich sehe das oft, dass das Instrument 'lässig' mit nur einem Riemen über die Schulter geworfen wird und so dann auch noch eine Treppe bezwungen wird.

Ich sollte mal ein Akkordeon, das zur nächsten Feuerbestattung ansteht, zuerst im Koffer durch den Hof werfen um zu sehen, welche Schäden bei welcher Wucht entstehen. Wäre vielleicht hilfreich.
 
lil
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@morigol ich schätze, dass im Koffer das Über-den-Hof-werfen keine Schäden verursachen wird ...
Ich hatte mal einen Autounfall, dabei sprang bei ca. 140 km/h (oder auch etwas weniger, weiß nicht, zu welchem Zeitpunkt genau es geschah) meine Morino VN im normalen Hohner-Koffer aus dem aufgegangenen Kofferraum und hüpfte über die Autobahn. Passiert ist ihr genau gar nichts, nur der Koffer hatte ein paar Abschürfungen. Das, fürchte ich, wäre im Rucksack nicht so glimpflich ausgegangen. Aber hoffentlich trage ich mein Instrument öfter und länger durch die Gegend als dass ich es über die Autobahn schleudere, deshalb verwende ich doch den Rucksack.
 
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Wenn das Instrument aus SchulterHöhe abstürzt sind die Schäden immens. Ich habe solch eine abgestürzte Morino gesehen - ein Bild des Jammers.

Das muss noch nicht mal Schulterhöhe sein - ich habe schon mehrere Sturzschäden von (sehr) guten Instrumenten gesehen, die wie so oft einfach an den Riemen hochgezogen wurden. Und der Riemen hat sich verabschiedet.

-> Risiko bleibt immer und es bleibt beim Einzelnen das Risiko abzuzschätzen. Drum gibt es Situationen, wo das Instrument besser im Koffer gehandhabt (Grobtransport, Auto, Flugzeug etc...) Situationen, wo das Instrument im Rucksack sinnvoller gehandhabt wird- Zugreisen, Fuß, Fahrradtransport) und Situationen, wo das Akkordeon ohne weitere Behältnisse genadhabt wird (auf der Bühne, beim Spielen etc) - aber in jeder der Situatonen kann trotz allem was passieren. Eine gewisses umsichtiges Vorgehen muss jeder trotzdem mitbringen.
 
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Bei midifizierten Instrumenten sollte man schon sehr darauf achten, dass Erschütterungen vermieden werden.
 
Jonny W
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Ich such ja explizit einen Koffer, keinen Rucksack.
 

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