Hilfe beim Einstieg: DAW und Midiboard

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Hallo zusammen,

ich treibe derzeit meine Bemühungen voran, im Homerecording fit zu werden. Meine Ausgangslage:

- Native Instruments Komplete 6
- Midikeyboard Akai MPK Mini 2

Bei dem Audio Interface war ja eine abgespeckte Variante von Cubase dabei, bei dem Midikeyboard eine Version von Akai Pro MPC Essentials und ein paar VST wie Hybris. Soweit so gut!

Aber: Wie kommt man am besten in die Thematik rein? Sowohl was die Einstellungen am Midikeyboard angeht, also auch in der DAW selbst. Ich bin neu und brauche mal einen allgemeinen Einstieg, wo Loops, Banks etc. beschrieben werden.

Das ist für mich noch alles ziemliches Neuland! Könnt ihr mir helfen? Wie lerne ich das Arbeiten mit dem Keyboard und DAW?

Danke im Voraus!
 
Eigenschaft
 
Also für Cubase ist die Anleitung fast schon Pflicht. Das Programm finde ich absolut NICHT selbsterklärend. Allerdings sind die Anleitungen dazu wirklich gut. Einfach mal runterladen und stöbern.
 
Ok! Danke schon mal!

Was wäre denn als Einstieg gut? Ich lese mich gerade ein und habe mit dem Akai Mini den ersten Grundstein gelegt, um selbst Musik zu machen (in die Materie rein zu kommen) - aber irgendwie ist es frustrierend: Tausende DAWs - wo soll man da anfangen? Und wie komme ich generell in die Thematik rein? Ich will ja zu Beginn lernen, wie man Loops anlegt, wie Effekte nachträglich anwendet etc. Ich möchte Drums, Keyboard und andere Effekte nacheinander aufnehmen und abmischen usw.

Wie ich das verstehe, ist Cubase zu Beginn nicht einfach - lohnt es sich aber, direkt darauf aufzubauen und dann länger dabei zu bleiben oder ist für den Einstieg ein anderes Programm besser?

Daher frage ich mich konkret:

1) Wie komme ich in die Thematik - im Sinne von: Begriffe wie Loops, Samples etc. lernen
2) Wie kann ich mich mit den Funktionalitäten des Akai Minis vertraut machen (Anleitung gibt es so ja nicht wirklich - nur zum Setuop und wofür die Tasten sind)
 
So wirklich verstehe ich die Fragestellung leider nicht. Du willst also eine umfassende Herangehensweise für... alles?

Zuerst solltest du halt dein Interface samt ASIO Treibern einrichten, so das deine Interne Soundkarte obsolet ist.

Anschließend solltest du dich mit deiner Recording Software, in diesem Fall also Cubase, ein wenig vertraut machen. Dafür ist die Anleitung schon mal ein guter weg. Sicherlich kann dir die Anleitung erklären, wie du eine Spur einem Input zuweist und wie du auf dieser Spur aufnehmen kannst. Garantiert wird auch irgendwo beschrieben wie du VSTs einbindest.

Mit deinem Keyboard kannst du halt VSTis wie irgendwelche Piano Simulationen oder Software Synths ansteuern, was Cubase da out of the box dabei hat weiß ich nicht.

Es ist halt insgesamt sehr sehr viel trial an error und deine Fragestellung ist wirklich sehr unspezifisch ;).
 
moin,
wie die beiden ja schon gesagt haben: du wirst nicht drum rum kommen außerhalb des forums sehr viel zu lesen, auszuprobieren das gelesene umzusetzen, schiffbruch erleiden, zeit reinstecken.
geduld und energie.
ich kenne cubase nicht, zum beispiel, ob es einen vernünfigen youtube kanal gibt, der strukturiert hilfen und einstiege anbietet.
ich hoffe, ich mache dich jetzt nicht wuschig:
für reaper als alternative DAW gibt es das in mengen. ich will jetzt nicht unbedingt reklame für reaper machen, gerade weil dein cubase nun halt mal dabei ist - war auch mein erster berührungspunkt mit dem thema. aber gerade am anfang ist die qualität der dokumentation und des 'außerfirmlichen' supports argument für oder gegen.
eine einfache DAW gibt es nicht!
 
Ich stand bzw. stehe genau vor der gleichen Problematik. Ich hatte zwei günstigere Alternativen probiert. Selbst rumprobiert. JEtzt habe ich auch Cubase AI bei meinem Interface dabei. Wie meine Vorredner schon sagen. Lade dir die Anleitung runter und gehe sie einfach von oben nach unten durch. Es dauert halt, aber so kommst am besten rein. Und nicht irgendwelche Bereiche auslassen. Ich hab jetzt schon so viele Sachen gelesen, bei denen ich mir gedacht habe, gut, dass ich es gelesen habe. Das hätte ich weder durch Probieren, noch durch logischen Menschenverstand rausgefunden. Und lass dich nicht von den 800 Seiten oder so abschrecken. Lassen sich rel. schnell durcharbeiten. Bin aber selbst erst auf Seite 80 oder so, da ich bisher nur 3-4x Zeit hatte, mich damit zu beschäftigen.

Durchmachen, lesen und gleichzeitg das gelernte anwenden. Ich habe es auch mit Rumstochern probiert, aber letztendlich verschwendest du deine Zeit und dir bleiben mit Sicherheit viele nützliche Funktionen verborgen.
 
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Ich habe im Gegensatz zu Meister @siebass und Meister @GI Peter Pan (um nicht ständig "Kollege" sagen zu müssen, ihr verzeiht mir bitte? :D ) nicht das geringste Problem damit, für Reaper Stellung zu beziehen. Cubase kenne ich auch und bin danach umgeschwenkt. Reaper ist recht einfach zu erlernen, hat jede Menge Tutorials auf ihrer Website im Zugriff von 'einfach' bis 'Spezialist'; sie kostet zwar nochmal etwa einen 50ger, wenn man sie nach dem Ausprobieren behalten möchte, aber glänzt durch hervorragende Update-Philosophie und sehr stabilen Betrieb. Handbücher kannst Du Dir jederzeit auf der Reaper-Website runterladen, es gibt sie auch auf Deutsch, aber ich empfehle die engl. Ausgabe, da sie stets zusammen mit dem neuesten Update geliefert wird. Auch die Benutzeroberfläche kann man auf Deutsch umstellen, aber auch hier habe ich es auf Englisch belassen.

Wenn Du die ersten Aufnahmen mit der DAW/Reaper gemacht hast, egal ob MIDI oder Audio, weißt Du, wie man die Kanalzüge mit VSTi oder VST belegt. Das machst Du erstmal, bis Du sicher bist, was Du da tust - und dann gehst Du auf KONTAKT (NI) und sonst nichts anderes und lernst, wie Du dort die einzelnen Instrumente verwaltest. KONTAKT ist auch ein Sampler und damit kannst Du Loops bearbeiten, aber bis Du soweit bist, solltest Du erstmal Deine DAW kennenlernen.
 
Danke für die Antworten. Also wären Cubase oder Reaper tatsächlich auch für den Einstieg eine Alternative? Ich bin zwar Einsteiger, würde aber gerne eine DAW nutzen, die mich zu Beginn nicht total überfordert, aber noch Luft nach oben lässt, sodass ich dabei bleiben kann - auch wenn ich mehr Ansprüche bekommen sollte. Wie habt ihr denn Musikproduktion erlernt? Habt ihr gute Videos/Channels mit verständlichen Videos? Gerne auf Deutsch! Zu welcher Software findet man da denn mehr? Reaper oder Cubase?
 
Egal ob mit Reaper oder Cubase - beide DAWs sind professionelle DAWs, wobei Cubase in verschiedenen abgespeckten Varianten existiert, die auch preislich unterschiedlich sind. Reaper ist von Anfang an vollständig; Updates betreffen nur neue Funktionalitäten oder bug-fixes.

Befasse Dich zunächst mit der DAW und schließe das MIDI-Keyboard an.
 
Puh- bin mir echt noch unsicher. Wollte jetzt am Wochenende starten - hab mein Midi Keyboard ja erst seit gestern! Viel zu viele Möglichkeiten ;) Aber Danke für den Input!
 
Ich habe im Gegensatz zu Meister @siebass und Meister @GI Peter Pan (um nicht ständig "Kollege" sagen zu müssen, ihr verzeiht mir bitte? :D ) nicht das geringste Problem damit, für Reaper Stellung zu beziehen.

Hab ich auch nicht, ich finde Reaper großartig ;). Schlankes Programm mit sinnvoller Benutzeroberfläche, dazu noch absolut stabil und kann halt alles.

Danke für die Antworten. Also wären Cubase oder Reaper tatsächlich auch für den Einstieg eine Alternative? Ich bin zwar Einsteiger, würde aber gerne eine DAW nutzen, die mich zu Beginn nicht total überfordert, aber noch Luft nach oben lässt, sodass ich dabei bleiben kann - auch wenn ich mehr Ansprüche bekommen sollte.

Du machst dir zu viele Gedanken ;).

Wie habt ihr denn Musikproduktion erlernt?

Viel lesen, viel trial and error. Sehr, sehr oft verkacken. Viel üben, viel hören, viel genau hören, Wieder verkacken, nach Jahren feststellen, dass immer noch unendlich viel Luft nach oben ist, wieder viel lesen, feststellen, dass viele Youtube Channels nur Gülle und Halbwissen liefern, wieder viel üben usw. ^^
 
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nicht das geringste Problem damit, für Reaper Stellung zu beziehen.
vielleicht bin ich manchmal zu vorsichtig wo ich doch überzeugter 'reaperianer' bin :) .
puh, das mit den anleitungen von oben bis unten durchlesen, vielleicht die ersten kapitel in denen es um die allgemeine bedieung der software geht, aber der rest wird dann doch sehr speziell und haut einen mit begriffen um, die anfangs nicht relevant sind.
das finde ich sehr schwer nur nach einer anleitung vorzugehen.
und es gibt unendlich viele begriffe die es überhaupt zu verstehen gilt.
was ist eigentlich ASIO, FX, Master, routing, pre- und postfader, insert, transienten ...
gerade habe ich wieder mal das 800 seiten manual von live unter dem kopfkissen liegen.
und nun zurück zu reaper. die viedeos von Kenny Gioia sind eine wucht (allerdings halbwegs flüssiges englisch vorausgesetzt)
https://www.reaper.fm/videos.php
wenn es soetwas auch für cubase gibt, dann los damit.
und ansonsten kannst du reaper uneingeschränkt für 30 tage (inclusive speichern und rendern) probieren. nach 30 tagen funktioniert es weiter, aber dann sollte man es schon kaufen, der preis hält sich nicht nur angesicht der sonst üblichen kosten für eine DAW sehr in grenzen.
das cubase 'dabei liegt' ist doch nur ein anreger später die vollversion zu kaufen. weil, dann hast du ja schon so viele projekte damit angefangen ... .
horst
 
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Ich habe nicht so viel gelesen, nur partiell, was ich brauchte; das kann man ja thematisch herausfiltern. Und dann natürlich gleich in der Anwendung erproben und die Tricks im Kopf behalten. Viel habe ich über Tutorials gelernt (Reaper Website, Reaperblog oder groove3.com) und lerne immer noch hinzu, ob wohl ich mich durchaus schon als "alter Hase" bezeichnen würde. Das sind halt mächtige Programme und ich würde meinen, noch komplexer als z.B. Photoshop. Übrigens kannst Du mit Reaper auch Deine Filme oder VideoClips vertonen. Wenn Du bei groove3.com entsprechende Kapitel über AKAI anschaust, verstehst Du auch, wie Du mit einem Controller (z.B. von AKAI) selber Beats baust oder Loops gestaltest, was ja eng verwandt ist. Ich empfehle Dir mal für kurze Zeit, so 1-2 Monate, einen All-Access-Pass zuzulegen, damit Du überall mal reinschnuppern kannst. Kostet ca. 12€ pro Monat. Wenn Du verstanden hast, worum es geht, kannst Du den All-Access-Pass sein lassen und gezielter Tutorials einkaufen, falls Du das möchtest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alles klar - wird gemacht! ;) Teste vll erstmal Cubase, da die Lite Version dabei ist beim Komplete 6.

Noch was anderes: Kennt ihr gute Video/Tutorials, wo anschaulich und verständlich erklärt wird, wie man am besten mit Midikeyboards arbeitet innerhalb von DAWs? Gibt es sowas wie allgemeines Vorgehen? Dachte, vll gibt es ja coole Youtube Channels bzw Leute, die ihr empfehlen könnt / die euch sehr geholfen haben?
 
Siehste, da fängt`s schon an. Wir haben Dir praktisch unisono bereits gute Quellen benannt und sogar für Reaper votiert, doch nun fragst Du nach Schulungsmaterial, das mit Cubase funktioniert. Nein, da weiß ich nichts, außer dass Du selbstverständlich bei groove3.com auch über Cubase gut aufgeklärt wirst. Die Sucherei über YouTube würde ich persönlich lassen, weil mir das zu zeitaufwändig wäre und ggf auch von fraglicher Qualität. Da gibt es viele Schwätzer und Poser, die meinen, sie seien Spezialisten, aber nach ein paar Minuten zuschauen merkt man oft, dass nicht viel dahinter ist. Das ist nicht sonderlich rationell. Nutze Reaper und die dortigen Tutorials oder nutze Cubase und gehe zu groove3.com.
 
MIDI-Keyboard hab ich zwar, bei der "richtigen" Anwendung bin ich aber raus. Ich benutz das Ding ab und an mal um damit die ein oder andere Synth Melodie einzuspielen oder einen Drumbeat grob einzuklopfen, ist halt ein Spielzeug für mich. In der Regel nehme ich dann doch nur "echte" Instrumente auf.
 
Siehste, da fängt`s schon an. Wir haben Dir praktisch unisono bereits gute Quellen benannt und sogar für Reaper votiert, doch nun fragst Du nach Schulungsmaterial, das mit Cubase funktioniert.

So sollte das nicht rüber kommen! Ich bin sehr dankbar für die Beratung und werde mir Reaper definitiv ansehen! Das hatte ich vorher gar nicht auf dem Schirm - von daher hat der Thread sich jetzt schon wieder gelohnt für mich! :)
 
(...) wie man am besten mit Midikeyboards arbeitet innerhalb von DAWs? Gibt es sowas wie allgemeines Vorgehen?(...)
https://www.reaper.fm/videos.php#ztr7B-PrUHY

EDIT: Da fällt mir ein, lade Dir doch Reaper einfach mal runter und exerziere meinen Workshop nach, den Du unten in meiner Signatur findest. Du musst Reaper deswegen ja nicht kaufen, aber Du kriegst ein Gefühl dafür, wie man Aufnahmen anlegen könnte. ;) Der Workshop selber ist nicht sehr schwer und auch mit Abbildungen gut dokumentiert, wie ich meine. Schau Dir mal an, worum es dabei geht.
 
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@rbschu Ich sehe mir grad dieses Video an und stelle fest wie unglaublich trivial diese Sachen für einen selbst geworden sind. Wie ich das niemandem erklären könnte, weil es wie atmen ist, ist echt erschreckend ^^.
 
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Ich möchte auch für Reaper votieren. Ich finde es weitaus intuitiver und durchdachter im Handling als andere DAWs, die ich bisher benutzt habe (Cubase, Samplitude, Reason). Cubase bietet einen vergleichbaren Funktionsumfang erst in der Vollversion - aber dann wird´s richtig teuer.
Es sind massig Tools zur Soundbearbeitung verfügbar, neben verschiedenen EQs, Kompressoren etc. teilweise recht abgefahrene Werkzeuge zum Soundverbiegen. Die zieht man sich nur bei Bedarf in die Spur und kann so die Oberfläche so überschaubar halten, wie man es gerade braucht. "Nachteil" bei Reaper ist nur, dass keine Instrumente mitgeliefert werden. Es gibt aber viele Anlaufstellen im Netz, wo man sich legal kostenlose Loops, Samples, VST-Instrumente und -Effekte besorgen kann. Wenn es wirklich gut klingen soll, muss auch ein Cubase-User etwas Geld in die Hand nehmen und sich dann z.B. NI Komplete oder Vergleichbares besorgen.
Eine Baustelle sehe ich eher in dem Minikeyboard. Ich denke, mit 25 Minitasten wird auf Dauer keine Spielfreude aufkommen. 49 oder besser 61 Tasten in normaler Größe halte ich für das Minimum.
 
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