Hilfe zu Akkordfolgen??????

von dbM, 27.09.06.

  1. dbM

    dbM Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.06   #1
    Hallo allerseits ...Ich habe da mal ne Dringende Frage in einer Sache wo ich nich hintersteig.
    und zwar folgendes: Ick bin dabei seid nem Halben Jahr E-Bass zu spielen wobei sich meine Hauptaufgabe seiddem auf das auswendiglernen der Bassläufe von U2 besteht.So mal kurz angemerkt, das zusammenspielen mit meinem Cousin *E Gitarre* und das rumspielen mit GuitarPro5 hat mich schon recht weit gebracht in der kurzen Zeit.
    Nu will man ja och n bissl flexibler sein und aus diesem Grunde hab ick mir damals gleich die Bassbibel von Paul Westwood gekauft was ich ansich ja nich schlecht aufgebaut finde ,ABER ... Ick steig nich dahinter ,wie sich die Akkorde bzw. die Akkordfolgen zusammensetzen.
    Wenn da steht: z.B.
    F#m7 | A/E | Dmaj7 | A/C#
    oder
    B7 | D6 D | C#7sus4 |C#m7 | F#m

    Kann mir das mal jeman plausibel erklären?oder evtl. mir verraten wat ick für Saiten und welche Bünde ick für diese 2 Beispiele spielen müsste!!!!det janze erinnert mich an Schiffeversenken, ick seh da einfach nich durch ... wird och irgendwie nich weiter erklärt in dem Buch oder ick bin nur zu Plöd det richtig zu deuten.

    Sorry das det so n Roman geworden is ...

    bin für jede Hilfe dankbar

    mfg dbM
     
  2. account

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    Erstellt: 28.09.06   #2
    In diesem Fall empfehle ich dringend diese Lektüre.
    Falls dir das zu hoch ist lies doch mal die Grundlagen, z.B. hier

    lg
     
  3. Deep_Impact

    Deep_Impact Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.06   #3
    Eigentlich stimmt die Aussage voll und ganz.

    Bei F#m7 | A/E | Dmaj7 | A/C#

    Sind die vier Grundtöne wohl klar
    F# | A | D |A

    oder ?
    Die Akkorde 2 & 4 betonen, aber die Basstöne, ergo das E und das C#, also nimmste die !
    Macht :
    F# | E | D | C#

    Das wäre für einen Achtelbass schon machbar. Dann kannste z.b. aus Akkord 1 & 3 noch die Septime betonen. So kann man da ganze jetzt treiben bis zum Abwinken. Jenachdem wie gut du bist, vwie viel Zeit du hast und welche Musik-Stil das ist.

    Vielleicht setze ich mich heute abend mal hin und schreibe dir ne Lockere Rocklinie über diese Folge in GuitarPro 4.
     
  4. dbM

    dbM Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.06   #4
    @account ,da war ick schon ,zu kompliziert ...dennoch Danke!

    jo Deep_Impact ... geh einfach davon aus ,das ick nich mal erklären kann watt ne Quinte is geschweige denn ne Septime.
    wobei ick det noch auswendig lernen könnte.mein Problem is eher ,der Aufbau der Dur und Mollskalen z.B. da stehen Sachen mit denen ick einfach nix anfangen kann... das isses ... das F ,A ,D und A in meinem Beispiel die GRundtöne sind das is mir ja schon klargeworden aber der Rest ,wo kommt der her ,was sagt det aus wie setzt sich das zusammen... da stehen Sachen wie: C7th aug 9th ,Cb9#9#4#5 7th und das steht da für EINE Dur Skale!! die Bezeichnungen müssen doch irgendwo herkommen oder nich? oder muss ick den ganzen Schnodder auswendig lernen?gehört das alles einfach nur zusammen?

    und die Kapitel gehen nahtlos über wie gesagt von den Skalen (lonisch ,Dorisch Mixolydisch bla bla bla) ins nächste Kapitel "Arpeggien "(Dur/Moll) wo wiederum wieder andere Bezeichnungen stehen,ins nächste Kapitel Walking Bass (Einführung)und Walking Bass mit Akkorderweiterungen und da is Aus bei mir!

    Help me plz!!! das muss doch irgendwie Idiotensicher zu erklären sein!!

    ok bis denne

    mfg dbM

    :axo Deep_Impact : mit G_Pro musste dich nich unbedingt auseinandersetzen meinetwegen!!! hab genug Bassläufe zum lernen hier ;-)
     
  5. Hans_3

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    Erstellt: 29.09.06   #5
    1. LErn erst einmal eine Dur-Tonleiter. Dürfte sich im Netz ja schnell finden lassen.

    2. Wenn Du die Töne hast, baust Du aus dem 1., 3. und 5. Ton (=Grundton, große Terz, Quinte) dieser Leiter einen Akkord auf. Das reicht erstmal für die nächsten Tage zum Üben, lernen und verinnerlichen.

    3. Dann lernst Du die Namen der Töne auf den ersten 5 Bünden Deines Basses.

    4. Akkordbezeichnungen wie A/C# sagen: Ein A-Dur-Akkord, aber mit einem C# als Grundton/Basston drunter. (Nennt sich Slash-Chord)

    5. Wenn Dir 1-3 klar ist geht es hiermit weiter: Akkordbezeichnungen wie Cmaj7 besagen nichts weiter, dass da zusätzlich zu den 3 Basistönen des Akkords noch der 7 Ton der zugehörigen Tonleiter im Akkord vorkommt. Bei einem C-Dur Akkord also der Ton H (C D E F G H C). Das kann in bestimmten Zusammenhängen wichtig auch für den Bass ein, muss es aber nicht. Kommt aufs Stück drauf an.

    Solange Du immer nur einen Akkord-Grundton spielst (oder die Terz oder die Quinte, wenn das im Zusammnehang gut klingt) bist Du auf jedem Fall auf der sicheren Seite! LAss Dich von Bezeichnungen wie "D6" als Bassist also erstmal nicht aus der Ruhe bringen. Aber beherzige schon mal die abweichenden Basstöne, die in erwähnten Slash-Chords dargestellt sind (A/C# - letzterer ist DEin Ton).

    Alles andere kommt mit der Zeit, wenn Du nicht zuviel auf einmal willst und geduldig dran bleibst.
     
  6. account

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    Erstellt: 29.09.06   #6
    Hier entlang. Das fängt ganz von vorne an, das sollte helfen.

    Ganz allgemein zu Akkordsymbolen: Der erste Buchstabe gibt den Grundton an, das hast du ja schon erkannt. Alles was danach kommt dient sozusagen zur Verfeinerung, legt also das Geschlecht fest (dur/moll) oder gibt weitere Intervalle an. Z.B. m=moll und 7=kleine sept. Damit kannst du schonmal F#m7 entschlüsseln, nämlich F#, aber nicht dur sondern moll (m) und mit kleiner sept (7).
     
  7. Deep_Impact

    Deep_Impact Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #7
    Es kommt halt stark auf den Musikstil an.
    Im Jazz ist ein Akkord wie Hm7b5 nichts seltens, da es eh nur die 7.Stufe C-Dur ist. Wenn du jetzt einen Walking Bass spielt, sollte man also H , D#, F , A. beachten.

    Im Rock kommt man dagegen fast mit Grundton, Quinte und Oktave aus. Also H, F#, H.
    Im Rock beschränkt man sich fast auf Dur und Moll, mehr nicht, wie du vermutlich gesehen hast ist F# garkein Ton aus C-Dur.

    Auf dem Bass hast du einen ganz großen Vorteil gegenüber den Gitarristen. Alle deine Saiten sind in Quarten gestimmt. Das heisst die Abstände von Grundton -> Oktave oder Grundton -> Quinte und so weiter sind immer gleich.
    Ergo du musst garnicht wissen, dass die Quinte zu A das E ist, sondern es reicht, wenn du z.b. Zeigefinger auf dem A hast. Dann ist eine Saite weiter unten beim Ringfinger die Quinte. So kann man alle Intervall in Bildern abspeichern.
     
  8. dbM

    dbM Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #8
    Ok Danke Euch drei'n ... das is jetz ja mal ne Aussage ...
    Also doch lernen ... Tonleitern ,Skalen und vor allem mal det Griffbrett verinnerlichen...

    auf jedenfall wurde mir det jetz mal so erklärt das ick jetz n anfang zum verstehen habe

    Großet Danke an Euch ,wenn wieder watt is ,ick meld mich *droh*

    mfg dbM
     
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