Hip Hop und Rap in Wohnsiedlungen

von -Imperator-, 18.12.07.

  1. -Imperator-

    -Imperator- Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.07   #1
    Würd mich interessieren, warum ausgerechnet die Musik der großen Kapuzenpullover und XXL-Hosen, also alles in Richtung Hip Hop, gerade in den Gegenden der Häuserblocks derart gut ankommt.
    Soweit ich das sehe, sprechen diese Texte besonders Leute in ärmlicheren Verhältnissen (also oftmals Immigranten) an, weil sie von Ausweglosigkeit und dem Dasein in
    ärmeren Milieus handeln.
    Ist Rap und Hip Hop hier die einzige Alternative, die einzig hörenswerte Musik ?
    Identifizieren sich viele junge Immigranten mit den Schwarzen in den USA,
    die ja auch eher unter sich leben ?
    Woher kommt es, dass Rap und Hip Hop besonders in Vorstädten maßgebend sind,
    und zwar auf der ganzen Welt, von Paris bis nach LA ?
    Woher kommt diese Tradition ?

    :)
     
  2. kontabeatz

    kontabeatz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #2
    ich denke die menschen die in solchen blocks leben können sich mit dieser musik identivizieren. als hip hop in den 70er jahren in amerikanischen slums in denen vor allen dingen schwarze lebten rappten diese über ihr umfeld ihre politische meinung und ihre unterdrückung. aber diese musik ist eigentlich kein vergleich zum heutigen hip hop, da die wenigsten von ihnen so leben wie sie es in ihren texten erzälen. aber das is als künstlerisches stilmittel.
    ich glaub nich das man sagen kann das rap die einzigste hörenswerte musik ist, aber wie gesagt, vielleicht ist es die musik die am besten da ninein passt.
    und ich denke eher das sich nur wenige mit immigranten identifizieren, mehr jugendliche wird wohl einfach die musik gefallen.
     
  3. -Imperator-

    -Imperator- Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #3
    Nunja, während aber damals Bob und Co noch wirklich über Unterdrückung getextet haben, ist es heute mehr so, dass es in Texten vornehmlich ums "Posen" geht.
    Der Vergleich mit der politischen Meinung bzw. Unterdrückung lässt sich also nicht so ohne weiteres ummünzen. Aber ok, soweit geht das auch aus deinem Posting hervor.

    "..wird wohl einfach die Musik gefallen" ist da ein bisschen pauschal ausgedrückt,
    wenn ich in einen Häuserblock ziehe steige ich automatisch auf Hip Hop um ?:confused:
     
  4. kontabeatz

    kontabeatz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.12.07   #4
    nein. wie ich es oben aber auch schon gesagt hab. das man in nem block wohnt heist doch noch lange nich das man hip hpo hört. ich hab bekannte in berlin die in runtergekommenen blocks leben. die fahren voll auf techno ab.
    weil du sagtest ich hätte das pauschal ausgedrückt. es ist einfach so das auch menschen die nich in slums leben rap hören. aber ich glaub auch du hast mich falsch verstanden. mit jugendlichen meinte ich welche die eben nicht in blocks leben.
    und ob sich immigranten mit denen aus amerika identifizieren weiß ich nicht. die die ich kenne tuen das eher weniger.
     
  5. lax_flow

    lax_flow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.07   #5
    Ich könnte mir vorstellen, dass es auch daran liegt, dass zumindest einige solcher Leute nicht allzu gut Englisch verstehen. Die neueren Deutschen Rapper sprechen "ihre Sprache" und erzählen über "ihre Themen". Wenn man die Musik erstmal mag weitet sich das manchmal auch auf den amerikanischen Sprachraum aus. Ich bin mir relativ sicher, dass es viele gibt, die Ami-Hip-Hop hören und außer Boobs, Ass, etc. nicht viel verstehen.
     
  6. Cobainfreund

    Cobainfreund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.07   #6

    weil man rap auf gras und koks gut am kopp haben kann und nicht komplett geistig dabei abschaltet. :screwy:
     
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