Hohner B Bass braucht neue Potis und Knöpfe

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Grüße.
Hab einen alten Hohner B Bass (4String) überlassen bekommen. War in miserablem Zustand...Den Bruch im Hals nahe der Kopfplatte hab ich professionell reparieren lassen.
Beim anschliessenden ersten Anspielen fiel auf, dass der Steg PU Volume-Poti im Regelweg 2x kurz rauscht und erst in der Endstellung überhaupt was Tonähnliches von sich gibt.
Der Hals-PU Volume Poti regelt von 0-100%, knackt zwischendurch aber auch mal kurz.
Auf beiden steht "B500k JP 2HW" , ich plane beide mit nem GÖLDO E500L zu ersetzen https://www.thomann.de/de/goeldo_e500l_poti_500.htm .
Wer kann mir sagen ob das tatsächlich ein adequater Ersatz ist ? In anderen Foren hab ich gelesen das die Poti-Nomenklatur (B=linear A=logarithmisch) nicht von allen Herstellern so verwendet wird.

Das eigentliche Problem sellt jedoch der Tandempoti dar:
Da der Bass zwei originale mattschwarze, und einen nachgerüsteten schwarzglänzenden (schraubbaren) Potiknopf hatte wollte ich diese vereinheitlichen. Leider konnte ich keine passenden mattschwarzen Knöpfe finden weshalb ich einheitlich auf diese beiden Typen umrüsten wollte https://www.thomann.de/de/mec_potiknopf_tandem_metal_2_b.htm
https://www.thomann.de/de/mec_potiknopf_metal_1_b.htm

Beim Versuch am Tandem-Poti die (wie ich jetzt weiß) geklebten Knöpfe zu entfernen... hab ich erfolgreich dafür gesorgt, dass ich nun auch einen neuen Poti brauche *#Arrghh'##§&Mi%st Sch§ß)(%e:mad:
Naja...dann halt ne Generalüberholung.
Schwierig gestaltet sich nur die Suche nach einem adequaten Ersatz :
Das Gerät trägt die Beschriftung B100kx2
Käme dafür folgendes Bauteil in Frage? https://www.thomann.de/de/mec_84110_poti.htm
Aber irgendwie hat der Poti im Bass nur 6 Anschlüsse. Wer hilft mir einen anderen 100k Tandem-Poti zu finden?
Oder dürfte ich auch einen 500k Tandem-Poti einbauen?
https://www.thomann.de/de/goeldo_balance_poti.htm

Falls das für die Entscheidung relevant sein sollte; das Gerät hat auch eine Aktive Elektronik. Weiß ja nicht ob das irgendwelche besonderen Bauformen fordert, bzw. andere ausdrücklich ausschliesst.:confused:

So....ne Menge Text.
Hoffe ihr könnt mir helfen. Danke im Voraus.
Grüße, Christian
 
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disbisg
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Moin,
soweit ich mich erinnere waren die Potis von der Bauform eher kleiner als die aus deinem Link. Du brauchst 500 log Potis für die beiden Vol-Regler. Miss den Durchmesser deiner Potis und versuch rauszukriegen wie groß die aus dem Link sind.
Die Potiknöpfe an dem Tandempoti waren original NICHT festgeklebt. Aber da die Knöpfe keine Madenschrauben hatten, war es durchaus üblich (sofern man die wiedergefunden hat:redface:) die mit Nagellack oder so am Flüchten zu hindern!
Diese Potis sind für Höhen und Bässe der Elektronik. Also nix anderes als 100k (wenn es denn so ist) da rein. (Log oder lin weiß ich nicht mehr).
Wenn Du erst mal eine Schnellreparatur brauchst nimm Kontaktspray. Solltest Du kein adäquates (Bauform!!) Doppel-Poti bekommen, bohr doch noch ein Loch und bau einfach 2 ein. Lässt sich auch komfortabler regeln!
Ja, ich hatte selbst mal so einen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser mittlerweile Rarität. Ich fand ihn klasse und vor allem leicht.
Wenn ich noch was rausfinde meld ich mich wieder.
Alsdenne
 
elkulk
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Hi,

Bei dem Bass-/Treble-Poti benötigst Du eines mit 2 konzentrischen Achsen; so wie bei dem verlinkten von MEC.
Stichwort: "stacked potentiometer"

Mit die größte Auswahl an Potis dürfte in Deutschland (Fimensitz in Berlin) http://www.banzaimusic.com/ haben.

Wenn Du bei der Regelcharakteristik nicht sicher bist, kannst Du diese mit einem Multimeter näherungsweise bestimmen:
Potiwert durch Widerstandsmessung zwischen den beiden äußeren Pins bestimmen (sollte ungefähr dem aufgedruckten Wert, z. B. 100kOhm entsprechen).

Poti genau in Mittelstellung bringen und jetzt zwischen dem mittleren und jeweils den äußeren Pins den Widerstand messen.

Wenn dieser Wert jeweils ziemlich genau die Hälfte des zuvor gemessenen Gesamt-Potiwert beträgt und der Poti-Aufdruck "B" oder "A" lautet: lineares Poti/lineare Regelcharakteristik

Wenn dieser Wert deutlich mehr (bzw. weniger) als die Hälfte des Gesamtwerts beträgt und der Poti-Aufdruck "B" oder "A" lautet: logarithmisches Poti/logarithmische Regelcharakteristik

Gruß
Ulrich
 
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Hier (teilweise) aktuelle Bilder des Gerätes.
-Body Front
-Body Back
-ehemals gebrochener und super instandgesetzter Hals
-Elektronik nach dem Ausbau des aktiven Parts
-Kopfplatte
-Elektronik vorher.

Grüße
 

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Moin,
jau das ist die deutsche Version. Auf dem Bild sieht der Hals gut aus - also gut gemacht. Wenn es sich gut anfühlt ist das völlig in Ordnung.
Mir war nur der Einbau der Elektronik in das E-Fach neu :)
(Zur Anmerkung an neue Leser: Wir haben schon die eine und andere Email zu diesem Thema ausgetauscht)
Mein Vorschlag für die Passiv-Verdrahtung wäre das vordere Poti als Vol zu lassen, das zweite als Blender zu machen, dafür brauchst Du ein Doppelpoti - beide Potis auf einer! Achse, also Stereo sozusagen- zum stufenlosen mischen der PUs (kannst Du mit dem MEC Poti probieren, falls Du dies noch hast), in das freie Loch eine Höhenblende 250k log mit 47nF gegen Masse -Soweit Standard und mit Sicherheit bei Cadfael zu finden!! Sehr Lohnenswerte Unterlage -nein nicht für den Kaffee!!!
Ich würde dann noch die LED in das hintere Loch verfrachten und in das Loch von der LED einen 4xUm Schalter setzen. Dann hast Du auf Switch den Seriellen Sound incl. Vol-Poti. Mit 2xUm geht es nur direkt.
Ich werde mal morgen oder Ümorgen eine Skizze machen. Aber schau mal bei Cadfael rein. Vllt. hat der das auch schon drin.
Dann erst mal herzlichen Glühstrumpf und keep on löting.
Alsdenne
 
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Hab noch einen Doppelpoti. Wollt ihn schon fast zurückschicken. 2x 500k B auf einer Achse und beide werden gleichzeitig betätigt.
Kann ich den verwenden ?
Hätte jemand n Vorschlag (Links) für die besagten Bauteile : -Höhenblende und Schalter ?
Grüße
 
disbisg
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Moin,
ja kannst Du.
deine Basisschaltung ist auf den ersten Blick in Cadfael 2 Seite 51.
Die Schaltungssammlung ist hier im Forum oben in der Rubrik Tonabnehmer und Elektronik der 2. Beitrag.
Da sind alle Verdrahtungen Widerstandswerte .... drin.
Ich schau noch mal ob ich noch was mit Serienschaltung schnell hinwurschteln kann.
Alsdenne
 
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So....Um nunmal Nägel mit Köpfen zu machen brauch ich nochmal ne klare Einkaufsliste.
Dazu nochmal ein paar Fragen zur Sicherheit, da ich mit der Symbolik in Schaltplänen nicht so vertraut bin :
1.Das Bauteil im Cadfael'schen Schaltplan ganz links (500k) soll der Doppelpoti sein , den ich ja offensichtlich schon besitze und der auch B linear sein soll ?
2.Weshalb ich annehmen muss, dass die anderen beiden Potis dann 250k stark sein müssen ?
3.Was mich wiederum zur Annahme bringt, dass ich die derzeit eingebauten 500k B Potis in der geplanten Schaltung nicht verwenden kann und ich also 2 250er brauche?
4.Der erste (Master Volume) soll dann sicherlich 250 linear und die Höhenblende logarithmisch werden ?
5.Der 47nF Kondensator entspricht doch....soweit mich meine rudimentären mathematischen Grundkenntnisse im Umrechnen von Einheiten nicht trügen...0,047mikroFarad womit der Kumpel hier https://www.thomann.de/de/goeldo_kondensator_0047mf.htm brauchbar ist, richtig ?

Wenn ich noch einen Vorschlag/ oder zumindest eine eindeutige Typenbezeichnung für den noch einzubauenden Schalter bekommen könnte wäre das auch super. Ansonsten lass ich den erstmal weg, natürlich nur unter der Voraussetzung, dass der ohne größeren Aufwand nachträglich noch integriert werden kann. Oder müssen da von der Verkabelung her irgendwelche Vorbereitungen getroffen werden, die sich mit dem aktuellen Cadfael'schen Plan nicht vereinbaren lassen?

Thanx so far.
Grüße, Christian
 
disbisg
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Moin,
ich krieg das kotzen!!! WEr kann mir erklären wann man beim schreiben von Antworten wieder rausfliegt???:evil:

Also alles nochmal:evil::evil:

So die Antworten auf deine Fragen:
zu 1. jawoll das ist das Doppelpoti (PanoramaPoti, zwei Potis werden auf einer Achse gleichzeitig betätigt). Das Teil sollte linear sein. Hast Du - prima, weiter!
zu 2: jawoll die beiden anderen sind 250k, Lesetest bestanden
zu 3: jein!! eindeutig! Die Werte verhalten sich folgendermaßen:
+250k für Volume (ohne kondensator) haben schlaue Leute ausgerechnet oder empfohlen für Singlecoils. Ich persönlich habe ausschließlich 500k, da ich viel mit PushPull Potis arbeite und die 250er schwer zu bekommen waren (oder ich sie einfach nur nicht gefunden hab:rolleyes:). Soundmäßig denke ich macht das wenig Unterschied.
+ 250k für Tone (mit kondensator) sollte so sein, da damit aktiv über die Technik Tiefpassfilter in den Sound eingegriffen wird. (Kannst Du so sehen wir die 100k Potis in der Elektronik, wenn da die Werte nicht passen veschiebt sich alles).
Wie schon gesagt habe ich nur 500er. Bei der Höhenblende wird der effektive Regelweg ein bischen kurz. ICH kann damit leben. Wenn Du noch zwei 500er hast nehm erst mal die.
zu 4: jawoll ganzgenau falsch. Das Volumenpoti MUSS log sein, da das menschliche Ohr log hört. Gemessene 2db mehr ist subjektiv doppelt so laut (oder waren es 3db:gruebel:) dabei ist es egal ob Du von 50 nach 52 db regelst oder von 92 auf 94db. Vol muss also log sein. Hast Du?- wunderhübsch, Geld gespart.
das Tonepoti kann muss aber nicht log sein. Wie oben schon gesagt, wenn Du zwei 500er hast nehm erst mal die.

zu 5: die Umrechnung passt schon! Nur denke ich, dass Du nicht in einem Dorf wohnst, das aufgrund der Einwohnerzahl sich keinen Bürgermeister leisten kann.;):D:D
Soll heissen 60ct. für EINEN Kondensator plus Post&package halte ich für :gruebel::gruebel: sagen wir mal unverhältnismäßig.
Wenn Du einen Elektronikshop in der Stadt hast kriegst Du den auch da, oder beim Fernsehhändler (vielleicht, wenn er freundlich ist:rolleyes:-es gibt auch unfreundliche:mad:). So ein Kondensator ist also eigetlich leicht zu bekommen.
Wichtig ist, dass es kein ELKO ist. Also ein Kondensator, der nur an einer Polung zu betreiben ist. erkennst Du an einer Markierung für Plus oder Minus. (Aber Du gehst ja in den Fachhandel;)).
Soweit deine Fragen.

Jetzt meine Antworten:
jjm.jpg
Erklärung zum Schaltbild:
- M bedeutet Masse und geht immer direkt zum Minus vo der Buchse. Hier nur der besseren Übersicht als M beschriftet.
-Vom bridge PU geht die Masse direkt an Masse
- Der Hot vom Bridge PU geht in die Mitte des 4XUm Schalters
-Vom Neck PU gehen beide Adern auf den Schalter in die Mitte
- ist der Schalter auf "links" geschaltet ist der Signalweg folgender:
+ Masse zum Bridge
+Bridge PU wird über die schwarze Brücke mit dem Neck PU in Serie geschaltet
der Neck Hot geht auf die blaue Linie
+ die blaue Linie geht zum Vol Poti und raus zur Buchse

- ist der Schalter auf "rechts" geschaltet ist es folgendermaßen:
+ Bridge Hot geht über die dkl.rote Linie auf das PanPoti
+Neck Masse wird auf Masse gelegt
+ Neck Hot geht über die dkl.grüne Linie an das PanPoti
+ das PanPoti ist ein Stereopoti, d.h. beide Potiteile werden mit einer Achse gleichzeitig betätigt. daher müssen die Masseanschlüsse gegenüber liegen, sonst werden beide PUs leiser/lauter gemacht und nicht zwischen beiden PUs hin und her geblendet.
+ Die Ausgänge des PanPotis werden zusammen auf das VolPoti geführt und von da weiter zur Buchse
+ Die Ausgänge des PanPotis werden weiterhin in die Mitte des 4xUmSchalters auf den letzten freien Kontakt gelegt (rot)
+ mit der lila Linie wird in der Stellung "rechts" das TonePoti zugeschaltet, im "links" betrieb ist es abgeschaltet.

Der Switch ist so einer
http://www.banzaimusic.com/Miyama-4PDT-on-on-Toggle.html
Die sind eher nicht gaaanz so gängig, aber ein guter Elektronikshop hat so einen. Gibts auch bei zB. Conrad (falls bei Dir in der Stadt)

Ich selbst würde es noch anders machen, aber dafür müßtest Du ein Loch bohren.

Ich hoffe Es hat Dir ein wenig auf die Sprünge geholfen.

Achso Einkaufsliste:
1x StereoPoti 500k lin
1x MonoPoti 250k log (oder 500k log)
1x MonoPoti 250 log (oder 250k lin oder 500k log oder lin)
1x Schalter (Toggleswitch) 4XUm ON-ON

Wenn Du den Schalter einsetzt denk daran die LED ein Loch weiter zu setzen, weil der Schalter sconst nicht passt und Du fräsen musst. Setzt Du den Schalter nicht einbesorg Dir ne 2. LED mit Halter und mach das Loch einfach zu.
Jetzt aber viel Spaß beim Shoppen und Löten.
Alsdenne
 
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Juti....Danke erstmal für die umfangreiche Ausführungen nebst Schaltplan.
Freut mich, dass ich den Lesetest bestanden hab...Ich befürchte aber, dass ich das für dich nich zu 100% unterschreiben kann. Denn meine beiden 500er sind ja (so wie die Originale) "B" also linear.
Also könnte ich einen von denen maximal für den Tone-Poti verwenden. Aber ich denke die hau ich einfach wieder raus....schadet ja nicht dass ich sie hab....falls mal wieder Rückbau auf Original nötig sein sollte hab ich dann was da.
(Hab auch mal irgendwo gelesen, dass Volumeregler eigentlich immer linear sein sollten was mich auch zu der Vermutung unter Frage Nr.4 brachte....aber scheinbar gibts da viele unterschiedliche Meinungen. Egal.)
Hab jez nochmal ne Bestellung eingeleitet....und zwar für 2 250er log und den Kondolenzator mit dem ganz kleinen Fahrrad.:D
https://www.thomann.de/de/goeldo_doppel_poti_500_kohm.htm <---Das ist ja der StereoPoti den ich schon habe....Ich geh mal davon aus, dass der "linear" ist....steht ja nirgends....oder kann der erfahrene Fachmann da qualifizierte Vermutungen äußern? Ansonsten lass ich das von nem befreundeten ETTI-Studenten mit der entsprechenden Ausrüstung prüfen.

Da Thomann scheinbar keinen passenden Schalter im Sortiment hat werd ich dessen Einbau erstmal in die Warteschlange setzen bis ich mal wieder in eine "Conradisierte" Stadt komme. Möchte ja auch ungern drann rumfräsen und deshalb was passendes kaufen.
Mir ist erstmal wichtig, dass das Ding funktionstüchtig wird....und ich auch den Tone regeln kann. Zur Zeit ist das mit 2 Volumes ein ziemliches Gefriemel wenn die Lautstärke gleich bleiben soll.
Ausserdem möchte ich den Großteil der Löcher geschlossen wissen.

So werd ich erstmal tun...Ergebnisbilder und Erfahrungsberichte folgen sobald als möglich.

Reingehaun....und nochmals Danke.

Grüße, Christian
 
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Hallo,

Volume-/Master/-Gainpotis haben bei passiver Wirkweise wie hier (und in den meisten Anwendungen auch in Effektgeräten und Verstärkern) "immer" eine logarithmische Regelcharakteristik.

Gruß
Ulrich
 
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Sind die Originalen also nur deshalb linear weil der Bass ursprünglich "aktiv" ist oder gibt es da noch andere fundierte Ursachentheorien ?
Grüße, Christian
 
elkulk
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Hi,

um den ersten Teil der Frage beantworten zu können, müsste ich die Schaltung der aktiven Elektronik kennen.

Ansonsten stehe ich zu meiner Formulierung mit "immer" inkl. der Anführungsstriche (weil was gilt schon absolut zu 100%?)

Gruß
Ulrich
 
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Moin,
das Poti geht auch.
Goeldo ist übrigens kein direkter Hersteller sondern auch eher ein Musikalienzubehörvertrieb. Schau doch einfach mal bei denen auf der HP www.goeldo.com oder bei www.rockinger.de . Da bekommst du auch den Schalter.
Alsdenne
 
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Servus.
So nun ist der Bass schonmal Einsatzbereit. Wenngleich die hierzu nötige Lötorgie…welche begleitet von mittelschweren Wutanfällen ob der beengten Platzverhältnisse.. einiges an Nerven gekostet hat, so kann sich das Ergebnis doch hören lassen. Bisher wurde dies nur am zweckentfremdeten Marshall-Gitarren-Reise-Übungs-Mini-Amp verifiziert…Trotzdestonichts wurde selbst hier schon eine brauchbare Tonqualität erzeugt…welches mich freudig auf das nächste Dienstfreie WE hoffen lässt wo die erwachsene Bass-Anlage alle qualitophilen Details offenbart. Alle Reger scheinen also ihren Dienst zu tun.
Nun geht es noch darum mir den besagten Schalter so schmackhaft zu machen, dass ich meine Nerven noch ein weiteres Mal mit dem Lötkolben stranguliere. Da ich bisher nur JB-Schaltungen gewohnt bin, hab ich null Erfahrung mit den Vorteilen/Einstellmöglichkeiten/und oder Tonoptimierungen die mir eine serielle oder parallele Schaltung ermöglichen. Ich weiß zwar grob was sich dahinter verbirgt….aber ich hab keine Vorstellung wie sich das im Tone brauchbar auswirkt.
Ich weiß es zwar unendlich zu schätzen wieviel Arbeit "Disbisg" in die Erstellung des Schaltplanes und der Erläuterung gesteckt hat….aber noch weiß ich nicht ob ich das Ding wirklich brauche.
Wer kann mir helfen die Notwendigkeit dieses Schalters zu verstehen. Oder, kennt jemand noch Alternativen, also andere (auch) sinnvolle Schalter die sich im Praxiseinsatz bewährt haben damit ich mehrere Varianten vergleichen kann? Oder gäbe es noch ergänzende Potis mit denen ich das freie Loch noch füllen kann? Ein stumpfer Kill Switch kann auch nicht schaden…um den AMP beim unüberlegten entfernen des Kabels zu schützen oder um in der Spielpause 100% für Ruhe zu sorgen. Das müsste dann doch nur ein Massetrennschalter direkt vor der Buchse sein oder ?

Auch die LED muss nicht unnütz vor sich hin dümpeln. Weiß zwar nicht was sie mir anzeigen könnte…und ausserdem wird sie wohl in dieser passiven Schaltung keinen bzw. nicht ausreichend Strom bekommen, richtig ?Oder kann man die da trotzdem mit reinhängen…vielleicht könnte sie ja die Stärke des Stromflusses zum Amp wiedergeben indem sie mit zunehmender Anschlagpower heller leuchtet….oder klaut die dann zu viel bzw. den ganzen "tonangebenden" Strom?
So far…
Meinungen, Beschimpfungen ? ;-)
Grüße, Christian
 
disbisg
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Moin,
jaja der Platz und ein unhandliches Gerät was es zu löten gilt :D:D - kenn ich irgendwoher.
Die serielle Verschaltung der PUs gibt etwas weniger Höhen aber deutlich mehr Mitten. Heißt im Klartext, dass Du den Verzerrer später einschalten musst. Im Ernst, es klingt mittiger und je nach Musikstil ist es gewollt oder nicht.
Alternative wäre statt PanPoti (mein Gott - das ist schon wieder mit löten verbunden) einen Mehrweg-Drehschalter einzubauen. Siehe Cadfael !!! Ebenso Killswitch (nur die Masse zu trennen funktioniert auf dem Papier gibt aber glaub ich trotzdem einen Knackser beim rausziehen :gruebel:.
Die LED braucht ca.0,7V um durchzusteuern. In den Signalweg also eher nicht, weil sich drunter GARnix tut. Leise spiele ist dann nicht. Ob es bei laut spielen ausreicht hab ich noch nie gemessen (was aus so einem PU rauskommt).
Das größere Problem beim Loch befüllen ist nicht was man von vorne sieht, sondern was Du von hinten einbauen kannst!
Teste erst mal dein schönes Stück am erwachsenen Amp und überleg Dir dann was Dir fehlt. - Wahrscheinlich nichts.
Zur Not veschiebst Du das weitere Modding auf nächstes Jahr.

Achso, der Schalter. Also der macht folgendes:
In Stellung 1 sind die PUs über das PanPoti regelbar und in Stellung 2 beide in Serie. Kannst Du als Solo-Stellung verstehen (z.B.). So hast Du auf Switch einen anderen Sound und kannst auf Switch wieder zu dem alten angewählten zurückschalten. Diese Erklärung ist weniger technisch - mehr praktisch. Ob Du's brauchst weißt Du erst, wenn Du die PUs mal seriell verschaltet gespielt hast. (schon wieder löten).
Viel Spaß beim erstmal antesten.
;)
 
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Servus.
Dann hab ich wohl also derzeit eine parallele Schaltung. Korrekt ?
Mittiger wäre cool...Scheint aber derzeit auch schon ganz schön zu knurren.
Schaumermal was der große Rumpelkasten dazu sagt.
Alsdenn
 
elkulk
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Hi,

ein Killswitch wird am besten so beschaltet, dass er das Signal mit Masse kurzschließt; also ein Schalter, der die Masse mit dem Signalleiter verbindet.
Dann knackt auch normalerweise nichts beim Schalten.

Das Knacken beim Ausstöpsel der Klinkenkabels aus dem Bass (sowas gehört sich nicht !!! :mad:;)), solange es noch im Amp steckt, lässt sich damit nicht verhindern.
Die LED wird mit den Spannungen, die ein passiver Bass erzeugt, normalerweise nicht dazu zu bewegen sein, auch nur den leisesten Schimmer von sich zu geben.

In die freie Position ließe sich ein C-Switch einbauen, vgl. z. B. Helmuth Lemme http://www.gitarrenelektronik.de/in...art&page=shop.browse&category_id=10&Itemid=26.

Hier im Forum hatten wir das auch schon: http://www.gitarrenelektronik.de/in...art&page=shop.browse&category_id=10&Itemid=26
Aber, das wird dann richtig eng :p:D;)

Gruß
Ulrich
 

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