Homerecording-Workshop (Basics)

von DeathMetal, 19.04.06.

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  1. DeathMetal

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    Erstellt: 19.04.06   #1
    Ich habe vor gut einem Jahr mal begonnen einen kleinen Workshop zu schreiben, bin auch noch nicht ganz am Ende damit ... ist auch sicherlich verbesserungswürdig bzw. nach meinem heutigen Wissensstand erweiterbar, was ich auch im Bälde machen werde ... ich habe mir gedacht ich stelle die ersten 2 Kapitel erst mal hier rein ... viell. hilft es ja dem ein oder anderen ...

    Homerecording-Workshop


    Inhaltsverzeichnis

    Kapitel 1 (Einführung)
    1.1. Homerecording – was ist das eigentlich?
    1.2. Was benötige ich dafür und woher bekomme ich diese Dinge?
    1.3. Grundbegriffe

    Kapitel 2 (Grundlegendes)
    2.1. Welches Equipment ist für mich am besten geeignet?
    2.2. Funktionsweise der verwendeten Instrumente …
    2.2.1. Keyboard
    2.2.2. Gitarre, Bass
    2.2.3. Midi-Keyboard (Master-Keyboard)
    2.2.4. Drums (inkl. Drumcomputer)
    2.2.5. Gesang
    2.3. Musik auch ohne Instrumente möglich?
    2.3.1. VST-Instrumente

    Kapitel 3 (Arbeitsweise am Computer)
    3.1. Systemleistungsanforderungen
    3.2. Arbeiten mit Freeware (Audacity)
    3.3. Arbeiten mit kostenpflichtigen Programmen (Cubase)
    3.4. Grundlegende Dinge während d. Aufnahme

    Kapitel 4 (Nachbearbeitung)
    4.1. Nachbearbeitung meines Songs (Mix)
    4.1.1. Equalizer
    4.1.2. Plug-In`s
    4.1.3. Kompressor
    4.1.4. weitere VST`s

    Kapitel 5 (Abschließende Arbeiten)
    5.1. AudioMixDown
    5.1.1. Was ist das?
    5.1.2. Welche Einstellungen?
    5.2. Mastering
    5.2.1. Normalisieren
    5.2.2. Multibandkompressor

    5.3. Erweiterungen (laufend ...)
    5.3.1. Links
     
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  2. DeathMetal

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    Erstellt: 19.04.06   #2
    Kapitel 1 (Einführung)

    1.1. Homerecording – was ist das eigentlich?

    Homerecording – Aufnahmen im privaten Bereich können durch die heutzutage sehr hochentwickelte Technik und das relativ günstige Equipment (teilweise auch Freeware) optimal verwirklicht werden. Einer der wichtigsten Punkte um einem professionellen Ergebnis nahe zu kommen ist das „Know-How“. Wie auch in jedem Bereich nützt einem die beste und teuerste Technik nichts, wenn man nicht weiß was man damit anstellt und wie man damit eigentlich umgeht – so auch im Homerecording-Bereich. Man kann im Homerecording- wie auch im professienellen (Hi-End) Bereich Ergebnisse erzielen, die für den Laien nicht unterscheidbar sind! Worauf es ankommt sind zwei ordentlich funktionierende Ohren und eine Menge Erfahrung, die man sich im Laufe der Produktion aneignen kann wenn man sich an gewisse Dinge hält … Genau diese Dinge werde ich hier in diesem Workshop erklären!

    Sollte es Fragen geben bin ich gerne dazu bereit jedem individuelle Hilfestellung anzubieten – E-Mail bitte an burtoncbell@gmx.at


    1.2. Was benötige ich dafür und woher bekomme ich diese Dinge?

    Grundlegend für die Arbeit an den eigenen Songs sind in erster Line ein PC oder Mac, die dafür benötigte Software, gewisse Kabel und ein Instrument … obwohl es auch durchaus möglich ist mit Software alleine Musik zu produzieren, dazu komme ich aber erst später.

    Einen PC hat heute jeder in seinem Zimmer oder Büro stehen, mit dem man arbeiten kann. Man benötigt keinen Pentium 4 oder ähnlich hochwertige Geräte … es eignet sich fast jeder Computer zur Aufnahme von Musik. Die dafür benötigten Kabel sind fast in jedem Elektrohandel (bspw. MediaMarkt, Elektrogeschäft o.ä.) erhältlich und kosten meist nur wenige Euronen. Software gibt es auf dem Markt èn masse und man weiß eigentlich nicht wirklich wo man anfangen sollte … eine der gängigsten Software im Freeware-Bereich heißt Audacity und kann kostenlos runtergeladen werden. Professionelle Software wie Cubase, Logic oder Pro Tools liegt meist im Preisbereich von 100-1000 Euro und hat dementsprechend mehr Features, bessere Audio-Engine´s und bessere Plug-In`s, aber nicht jeder hat so viel Geld nur für Software übrig, um ein wenig zu produzieren und ist auch nicht wirklich nötig, da es meist sehr lange Einarbeitungszeit benötigen würde. Ich gehe auf beide Komponenten ein. (Audacity und Cubase SX 2.0)

    1.3. Grundbegriffe (wird ständig erweitert …)

    Audacity - Software für Homerecording (Software)
    Cubase - kostenpfl. Profi-Software
    Logic - kostenpfl. Profi-Software (Mac)
    Pro Tools - kostenpfl. Profi-Software
    Audio-Engine - mischt mehrere Spuren zu einer zusammen
    Plug-In - Komponente einer Software (Reverb, Delay usw.)
    Latenz – Verzögerung des eingehenden Signals
     
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  3. DeathMetal

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    Erstellt: 19.04.06   #3
    Kapitel 2 (Grundlegendes)

    2.1. Welches Equipment ist für mich am besten geeignet?

    Grundlegend gilt, dass man sich erst einmal mit jeder Software beschäftigen muss, die man verwendet, um auch zu verstehen was man da anstellt … sei es nun Profi-Software mit max. 320 verwendeten Spuren oder eben Freeware mit 4 – 24 Spuren. Als Anfänger würde ich aber dennoch jedem an`s Herz legen mit der Freeware „Audacity“ zu starten (es gibt auch genügend andere Programme dafür, die dazu verwendet werden können …), um grundlegende Dinge zu verstehen und schnell und effektiv arbeiten zu können. Meist erordert das nur wenige Einstellungen in Windows und dem verwendeten Programm. Dadurch ist der Spaß an der Sache gewährleistet und man kann zu Beginn schon sehr akzeptable Ergebnisse erzielen -> Motivation steigt dadurch! Man hat natürlich auch die Alternative (ich habe es so gemacht, würde es aber nicht empfehlen …) mit Profi-Software zu arbeiten und bei Erhalt des Programm`s mind. 3 Wochen im Handbuch zu lesen um erst einmal ein paar Spuren ordentlich aufzunehmen … nicht sehr empfehlenswert, vor allem nicht, wenn man seine Freizeit nicht nur mit „Producing“ verschwenden will!


    2.2. Funktionsweise der verwendeten Instrumente …

    Von vorneweg … es kann so ziemlich jedes Instrument mit dem Computer aufgenommen werden, das es gibt. Man benötigt dafür meist genügend Audioeingänge, die mind. 8 Spuren zugleich aufnehmen können (Schlagzeug) oder eben Mikrophone, die speziell dafür gebaut wurden Gesang, Gitarre, Bass, usw. usf. aufnehmen zu können. Ich erkläre hier die gängigsten (im Pop- und Rockbereich gängigsten) Instrumente um am Computer bereits eigene Songs (ganz alleine) schreiben zu können!

    Grunsätzlich sei zu erwähnen, dass man die meisten Instrumente mit dem Line-In (bzw. mit Vorverstärkern) der Soundkarte verbinden kann und sofort in Echtzeit aufnehmen kann. Ältere Soundkarten weisen aber meist eine Latenzzeit von 100-500 ms (Millisekunden) auf und verzögern dadurch das Signal, d.h. Echtzeitaufnahme gibt eine gewisse Verzögerung und man muss im Falle eine Spurverdopplung diese Latenz differenzieren bzw. eine der beiden Spuren um diesen Latenzwert verschieben, ansonsten würde alles matschig klingen und nicht zusammenpassen!


    2.2.1. Keyboard

    Ein Keyboard kann mittels MIDI-Kabel mit dem Eingang einer Soundkarte (vorausgesetzt man besitzt eine solche) verbunden werden. Man benötigt dafür zwei MIDI-Kabel!!!
    Diese werden „MIDI IN->MIDI OUT“ und „MIDI OUT->MIDI IN“ verbunden! Midi ist kein Audiosignal wie fälschlicherweise oft gesagt wird … Midi ist eine Art Steuerungsdatei oder auch Notendatei, die z.B. einem Sampler vorgibt welche Töne dieser verwenden muss … (die Töne programmiert man mittels einem Soft- oder auch HardwareSampler wie Steinberg Halion, Reason o.ä. -> gibt auch genügend Freeware dafür – Links werden dementsprechend dem letzten Kapitel hinzugefügt und können auch von dort entnommen werden …) Nun spielt man eine Melodie (bspw. Harmonie A-Moll) und das Keyboard bzw. das MIDI-Kabel teilt dem Computer (Softsampler in diesem Fall) mit welcher Ton aus den Boxen kommen soll wenn ich zum Beispiel ein A und ein C spiele …
    (ich verwende hier bewusst nur die Erläuterung per MIDI, da sie sehr gängig ist – falls diese Möglichkeit nicht gegeben sein sollte bitte unter burtoncbell@gmx.at informieren – Funktionsweise hängt von der verwendeten Software ab …)

    2.2.2. Gitarre, Bass

    Gitarre:
    Man hat grundsätzlich 2 Möglichkeiten die Gitarre aufzunehmen. Die etwas einfachere Variante ist die mittels eines Kabels (Klinke 6,3 mm – Klinke 3,5 mm -> ein Kabel das auf der einen Seite einen Klinkenstecker für die Gitarre hat und auf der anderen den Klinkenstecker eines Kopfhörers, man kann aber auch ein normales Gitarrenkabel dafür verwenden und kauft sich beim nächsten Elektrohandel einen Adapter – den gibt`s meist um 1-2 Euro) in den Line-In Eingang der Soundkarte zu fahren. Da hat man aber dann nur den Clean-Sound der Gitarre (E-Gitarre, A-Gitarre). Die zweite Möglichkeit wäre mit dem Gitarrenkabel in einen Multieffektprozessor-Preamp (POD; POD II, V-Amp; V-Amp II z.B.) zu gehen und von diesem Preamp (Vorverstärker) mit einem 2.ten Gitarrenkabel aus dem Line-Out des Preamp`s in den Line-In der Soundkarte zu fahren. Da hat man dann auch gleich die Effekte zur Verfügung, die man verwenden will … das ist ganz praktisch und gute Multieffektpreamp`s sind meist schon um 100-200 Euro zu bekommen … also auf alle Fälle eine Überlegung wert. Man kann sich aber auch einen „normalen“ Preamp kaufen, der meist noch um einiges günstiger ist – dieser verstärkt lediglich das Signal und ist gut zu verwenden wenn man in Echtzeit über Softwareeffekte wie z.B. GuitarRig oder Amplitube spielen will! (mehr zur Echtzeitsoftware in dem Kapitel „VST-Instrumente“).
    Eine weitere Möglichkeit dazu wäre, wenn man sich ein erstmal billigeres Mikro im Wert von 10-50 Euro kauft (+Mikrofonvorverstärker) und dieses, sofern man einen besitzt, vor den eigenen Gitarrenverstärker stellt … muss man ein wenig probieren, funktioniert aber sehr gut und hört sich für meinen Geschmack einfach authentischer und „dreckiger“ an, was ja im Rock- und Popbereich teilweise sehr beliebt ist. (Beispiel: Nirvana)

    Bass:
    Der Bass kann ebenfalls mit oben bereits genanntem Preamp (Vorverstärker) aufgenommen werden. Beliebt ist aber die Variante mit der D.I.-Box … Info`s zu einer D.I.-Box gibt`s in einem Extra-Kapitel!
     
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  4. DeathMetal

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    Erstellt: 19.04.06   #4
    2.2.3. Midi-Keyboard (Master-Keyboard)

    Ein Keyboard kann mittels MIDI-Kabel mit dem Eingang einer Soundkarte (vorausgesetzt man besitzt eine solche) verbunden werden. Man benötigt dafür zwei MIDI-Kabel!!!
    Diese werden „MIDI IN->MIDI OUT“ und „MIDI OUT->MIDI IN“ verbunden! Midi ist kein Audiosignal wie fälschlicherweise oft gesagt wird … Midi ist eine Art Steuerungsdatei oder auch Notendatei, die z.B. einem Sampler vorgibt welche Töne dieser verwenden muss … (die Töne programmiert man mittels einem Soft- oder auch HardwareSampler wie Steinberg Halion, Reason o.ä. -> gibt auch genügend Freeware dafür – Links werden dementsprechend dem letzten Kapitel hinzugefügt und können auch von dort entnommen werden …) Nun spielt man eine Melodie (bspw. Harmonie A-Moll) und das Keyboard bzw. das MIDI-Kabel teilt dem Computer (Softsampler in diesem Fall) mit welcher Ton aus den Boxen kommen soll wenn ich zum Beispiel ein A und ein C spiele …

    (ich verwende hier bewusst nur die Erläuterung per MIDI, da sie sehr gängig ist – falls diese Möglichkeit nicht gegeben sein sollte bitte unter burtoncbell@gmx.at informieren – Funktionsweise hängt von der verwendeten Software ab …)


    2.2.4. Drums (inkl. Drumcomputer)
    Ein „echtes“ Schlagzeug aufzunehmen ist eine recht schwierige Angelegenheit deshalb liegt es im Homerecordingbereich nahe per Software ein Schlagzeug „einzuklicken“, oder ein Schlagzeug per MIDI-Keyboard (Steuerungsdatei für Noten) einzuspielen. Das hat den Vorteil, dass man die Lautstärke selbst bestimmen kann und kein teures Set kaufen zu müssen. Der Nachteil liegt darin, dass es sich von einem „echten“ Schlagzeug unterscheidet. Man kann es aber durchaus so programmieren, dass auch ein Software-Schlagzeug authentisch klingt -> KnowHow ist das Stichwort!

    Es gibt auch wie in jedem anderen Bereich gute Freeware dazu. Ich habe früher den DrumSampler „LoopAzoid“ dafür verwendet. Kann man sich kostenlos unter www.loopazoid.com downloaden und ist sehr einfach zu bedienen – zudem hat man 4 Stereospuren zur Verfügung, so das man Bassdrum, Snare, Hi-Hat und Overheads im Nachhinein immer noch bearbeiten kann wenn´s einem nicht gefällt!
    Man kann LoopAzoid in Programme einbinden, die eine VST-Schnittstelle unterstützen – das sind zum Beispiel Cubase VST, Cubase SX 1.0, Cubase SX 2.0, Cubase SX 3.0 … ich habe es mit Audacity nicht geteste, sollte aber an und für sich auch funktionieren. Ansonsten gibt es noch den Software-Sampler „Fruity Loops“ und „Leafdrums“ … Links dazu folgen!
    Programmspezifische Fragen können gerne gestellt werden …

    Die „professionelle“ Variante wäre das Schlagzeug mit Mikrofonen abzunehmen – da jedoch Mikrofone dafür sehr teuer sind (Kondensatormikrofone) werde ich diesen Punkt überspringen … da sollte man schon einige Erfahrung haben!
    Sollte es dennoch erwünscht sein, werde ich es natürlich gerne erklären J


    2.2.5 Gesang

    Dazu gibt es ein paar Grundinformationen bezügl. Mikrofone. Es gibt welche, die für das Live-Acting besser geeignet sind und wiederum gibt es welche, die für`s Studio oder den Heimgebrauch besser geeignet sind. Dynamische Mirko´s werden für Live-Acting verwendet und Kondensatormikro´s für Studios. Der Unterschied liegt darin, dass Kondenstormikro´s meist ein anderen Dynamikumfang haben, sprich es gibt Kugel-Charakter-Mikro´s, Nieren-Charakter-Mikro´s und Supernieren-Charakter Mirko`s – Niere oder Supernieren-Charakteristik wäre in dem Fall für Konzerte zu verwenden, da sie eine geringe Rückkopplung haben und wenig bis gar kein grässliches Pfeifen während des Konzerts entsteht. Kondensatormikro´s benötigen eine Phantomspeisung bzw. einen dafür geeigneten Mirkofonvorverstärker, der den Mic-Pegel auf Line-Pegel anhebt – damit kann der Computer das Signal des Mikro`s richtig verarbeiten. Ich würde also eher ein Kondensatormikro empfehlen … es gibt recht günstige um 100 Euro und das Preis-/Leistungsverhältnis ist für den Heimgebrauch auch in Ordnung. -> Empfehlung: Studio Projects B1



    2.3. Musik auch ohne Instrumente möglich?

    Ja ist es! Wer sich keine Instrumente leisten kann, oder einfach anderen Musikrichtungen wie Dance, Trance, Drum & Bass, Techno oder ähnlichem fröhnt kann auch ohne Instrumente Musik machen. Der Drumcomputer wurde schon erklärt!
    Es gibt aber auch Software um einen Bass, eine Gitarre, ein Keyboard, Streicher oder ähnliches zu simulieren – ja sogar Gesangssamples gibt es! Es gibt dazu ein paar sehr gute Beispiele à folgen in Kürze!
    Man braucht dafür meist eine Host-Anwendung (Musiksoftware) wie Cubase, Logic, Pro Tools oder ähnliches … Host-Anwendung heißt sozusagen die „Hauptsoftware“ in der sich alles abspielt! Man lädt sich dann die jeweiligen VST-Instrumente (Softwareinstrumente) in diese Host-Anwendung und kann kann damit wunderbar arbeiten … der Nachteil daran ist, dass es womöglich nicht immer klingen wird, als hätte man das Instrument selbst eingespielt.


    2.3.1. VST-Instrumente

    VST-Instrumente sind nichts anderes als Programme, die durch Bedienung des Benutzer Musik produzieren können. Wie oben bereits besprochen kann man damit so gut wie alles simulieren – vorausgesetzt man besitzt die dazugehörigen Programme. Freeware: LoopAzoit (DrumSamples), Gitarre, Bass, Streicher usw. usf.

    VST ist eine Schnittstelle, die von der Firma Steinberg entwickelt wurde und sehr gängig ist. Für Mac gibt es dafür andere Formate, die mir nicht bekannt sind, da ich nur mit PC arbeitet – hat ja schließlich nicht jeder so viel Geld, dass er sich locker mal nen Mac leisten kann. Aber keine sorgen – VST ist sicher die am weitverbreitetste Schnittstelle, und fast jede Musiksoftware ist kompatibel für diese VST-Schnittstelle!
     
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    Erstellt: 04.04.10   #5
    warum geht das hier eigentlich nur bis Kapitel 2?
     
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