Hoyer Flying V Lefthand black

von KastellQuell, 26.11.06.

  1. KastellQuell

    KastellQuell Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #1
    Hallo zusammen,
    Ich benötige mal kompetenten Rat:
    Ich darf eine Hoyer Flying V Lefthand black in meinem Gitarrenarsenal mein Eigen nennen. Soweit so gut, beim letzten Gig hatte ich sie als Zweitgitarre mitgenommen und da sagte mir jemand, daß diese Gitarre ja ziemlich gefragt sei. Ich konnte ihm das nicht so recht glauben, da zwar die Bespielbarkeit top ist, aber der Sound etwas dünn daherkommt, gegenüber meinen 2 Gitarrenbauerklampfen. Es fehlt so der letzte Mittendruck, deshalb setze ich die Hoyer nicht so oft ein. Ist wohl ein Problem durch die Form ,und ein Leichtgewicht ist sie im Vergleich zu meinen übrigen Klampfen auch. Ich liebe die Form und das Aussehen der Klampfe, deshalb spiele ich sie hinund wieder doch mal.
    zur Historie:
    Ich habe die Gitarre 1985 in Düsseldorf dem Warlock Mangement abgekauft für damals 900 DM. Damals gab es ja nicht tolle LH Modelle, und auch diesem Grund kam mir das Angebot gerade recht. Ich glaub das war dann mal die Gitarre von dem Peter Szigeti, dem ehemaligen Gitarrist von Warlock.
    Über die Jahre hat die Gitarre neue Pickups bekommen, die cremefarbenen orignial Di Marzios waren mir in meinem Jugendlichen Leichtsinn nicht gut genug, was ich heute aber anders sehe. Ich denke mal die waren genau auf die Gitarre abgestimmt. Zur Zeit sind ein SH6 an der Bridge, und am Hals ein Screamin Demon von Semour Duncan drin. Wobei der Screamin Demon eigentlich auch ein Bridge PU ist (klingt aber ziemlich geil an der Stelle). Alles andere ist aber noch Orignial, wobei ich den Tone Regler nur als Dummi drinhabe und auch den PU Splitschalter abgelötet habe.
    Well well well, wie auch immer, vielleicht kann mir jemand was genaues zu der Gitarre sagen, die ich eigentlich immer etwas stiefmüterlich behandelt habe und ob das normal ist, daß ne typische Flying V (ala Gibson) etwas leblos klingt? Oder ob das nur bei den Hoyermodellen der Fall ist?
    Das beigefügte Foto ist mehr als dürftig, aber ich werde die nächste Woche nochmal eine Reihe neuer Bilder knipsen und hier einstellen. Zur Zeit kann ich das nicht, da die Klampfe im Proberaum steht.
    P.S. ich möchte das Teil nicht verkaufen, es hängen zu viele schöne Erinnerungen dran, mich interessiert nur, ob ich da nicht ein etwas besonderes Teil besitze oder aber doch nicht?
     

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  2. looping

    looping Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #2
    soweit ich weiß haben die v's von hoyer einen durchgehenden hals und das macht sie auch irgendwie unique. hatte noch nie eine in der hand, aber viele profis haben mir die hoyer schon als geheimtipp empfohlen. sollen alle gibson von der stange in der pfeife rauchen.

    wundere mich, dass es hiervon ne lefthand gab.
     
  3. burny

    burny Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #3
    Well, zu deiner Hoyer kann ich nix sagen.
    Dass sie (wie du schreibst) etwas dünn klingt, kann an den falschen PUs liegen.

    Zu Hoyer generell: bis in die 80er haben die erstklassigste Klampfen gebaut, viel Handarbeit, deutsche Wertarbeit im besten Sinne.
    Daher sind gut erhaltene, nicht vverbaute (!) Hoyer recht gefragt.
    Wie das aber nun bei einer Linkshänder-Gitarre ist und einer Flying V (auchnicht jedermanns Ding), die obendrein ein wenig verbastelt ist, kann ich dir nicht sagen.

    Die Hoyer, die es heute gibt, haben übrigens mit denen aus den 60er/70er/80ern nix zu tun. Da hat jemand nur den (guten) Namen gekauft und das Logo gleich mit und produziert nun in Tschechien, afaik.
     
  4. KastellQuell

    KastellQuell Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #4
    Neinnein, das ist schon eine mit einem durchgehenden Hals und alles was verbastelt ist, sind die PU´s. Normalerweise sind aber ist der SH6 von Semour Duncan ein ziemlich fetter Humbucker. OK es kann sein, das er versucht die Frequenzen zu pushen, welche es bei der Gitarre nicht gibt, keine Ahnung.
    Das hatte ich schon beschrieben, daß es ein Fehler war die alten Di Marzio Pickups auszutauschen.:mad:
    Aber wie man nun so hört scheint die Hoyer Flying V wirklich schon einen gewissen Nostalgiewert zu besitzen. Das freut mich.
    Aber so richtig weiß ich über dieses Modell trotzdem noch nicht Bescheid.:confused: Vielleicht gibt es ja ein paar Cracks welche mir sagen können wie es um die Qualitätsschwankungen der Hoyer Flying V´s bestellt ist, und um die Qualität generell von meinem Exemplar, nachdem ich nächste Woche meine Detailfotos einstellen werde incl Foto von der Seriennummer am Halsrücken.

    Ich hätte auch nicht gedacht, daß ich mich noch eimal so um meine alte Klampfe sorgen würde. Dabei hatte ich sie mal 1997 für 200,- DM an einen Kumpel verkauft,:screwy: der aber das Gitarrespielen nie erlernte und da hab ich sie wieder zum gleichen Preis zurückgeholt, da ich meine Liebe für die Flying V´s wiederentdeckt hatte. :(
     
  5. History

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    Erstellt: 27.11.06   #5
    Hallo Kastellquell,

    in einer älteren G&B-Ausgabe war mal ein Artikel über die Hoyer V drin.
    müßtest Du eigentlich leicht über die Suchfunktion finden, war in der Rubrik "alte Schätzchen" (wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt);)
    www.gitarreundbass.de
     
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