Ibanez Destroyer DTB400B

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Seit 6 Monaten bin ich stolzer Besitzer eines Ibanez DTB400B.

Klang

Der Klang ist wirklich sehr gut. Da er keine aktiver Bass ist dachte ich, dass möglicherweise kein kraftvoller Klang erzeugt wird. Doch falsch, Der Ibanez DTB400B hat einen kraftvollen aber auch weichen Klang. Auch im Einklang mit Distortion, Overdrive und Flanger klingt der Bass sehr gut. Die anderen Bässe die ich vor dem Kauf angespielt habe, hatten nicht annähernd die Klangqualität die mein Ibanez hatte. Auch mein Yamaha TRBX504 hat eine schlechtere Klangqualität.

Gewicht

Ich hab ihn nicht gewogen, aber im Gegensatz zu meinen beiden Yamaha Bässen ist der Ibanez ein regelrechtes Leichtgewicht.

Verarbeitung

Natürlich macht mein Kontrolle vor dem Kauf, er ist sehr schön lackiert und wirklich toll verarbeitet.

Einstellbarkeit

Ja, bin kein Profi, aber hatte schon Erfahrungen mit anderen Gitarren und Bässen an denen ich mich am Einstellen versucht habe. Jetzt muss ich aber sagen, dass jede Gitarre ein klein wenig anders ist. Dieser Bass ließ sich nicht besonders leicht Einstellen. Die Halskrümmung musste ich dann sogar einem Profi überlassen, was mir bisher noch nie passiert ist.

Spielbarkeit

Das Griffbrett lässt sich sehr gut greifen. Wenn die Saitenhöhe richtig eingestellt ist, gibt es keinerlei Schnarren der Saiten. Schnelle Wechsel stellen kein Problem dar. Slappen, Zupfen und Schlagen klappen wirklich super.

Vorteile

Neben dem echt leichten Gewicht, ist auch der Klang eben nicht im niedrigen Preissegment sondern eher noch etwas besser anzusiedeln als der Preis den der Bass im Endeffekt gekostet hat. Die wirklich leichte Bespielbarkeit ist wirklich beeindruckend für ein Instrument für diesen Preis.

Nachteile

Nachteil von meiner Warte aus ist wohl der recht schwierige Einstellvorgang des Instruments, so wie die ungünstige Lage des Steckereingangs und der Gurtbefestigung. Leider hat er auch keinen Mittelpositionsraster bei den Drehreglern.

Fazit

Von meiner Seite ein ganz klare Kaufempfehlung! Die meisten Menschen die ich kenne gehen zum Einstellen ohne hin meistens zu einem Profi (Oder mir^^) Und auch an die anderen kleinen Nachteile kann man sich gewöhnen, da man für den Preis einen wirklich überragenden Preis bekommt.


Bei Fragen einfach los.

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Schönes Review. Danke dir. Kannst du kurz schreiben was du bezahlt hast, bzw. wo der Straßenpreis mom. liegt.

Ein kleiner Zusatz: Ich finde es faszinierend, dass dieser Bass nun seit mehr als 30 Jahren nahezu unverändert gebaut wird. Gegenüber dem Gibson Explorer gefällt mir persönlich die Optik um einiges besser.

Ein ganz klares Plus ist m.M.n. die sehr gute Bespielbarkeit die man bei so einem "Bodyungetüm" wohl nicht erwartet. Auch und gerade im Sitzen super zu spielen. Meiner ist allerdings stark kopflastig und neigt zum Kippen. Am Gurt und mit der Hand am Hals habe ich damit allerdings keinerlei Probleme.

Ich gehe allerdings auch von meinem 84er Modell aus. Hier ist die Halseinstellung kein Thema. Trussrod von unten zugänglich und mit leicht gekürztem Ikea-Ibus super einzustellen.

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Grüße

Roman
 
Ja, es hat sich im Grunde nichts geändert. Die Gurtbefestigung ist wirklich etwas unvorteilhaft.

Ich hab mit Gurt und Kabel beim thomann nach kurzem verhandeln 500€ im Paket bezahlt.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Die halseinstellung erfolgt bei meinem Modell von oben
 
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Danke für das kleine Review. Ich höre zwar Metal, bevorzuge aber klassische Korpusformen. In einer meiner Lieblingskapellen nutzt Mike d´Antonio allerdings seit einiger Zeit exakt dieses Modell, und hat nun das als Signature bekommen.
 
Für eigene Bilder müsste ich ihn aus dem Proberaum holen, wo er steht. Für zuhause zum üben habe ich noch meine Yamaha Bässe. Werde das bei Gelegenheit nachholen.
 
...bevorzuge aber klassische Korpusformen...

Naja, angesicht des "Existenzzeitraumes" würde ich die Form schon als klassisch bezeichnen. :)

Ich muss mich eh korrigieren: Mein 650er ist von 82. Also die allererste Bassserie.
Das macht 34 Jahre. M.M. nach ein Klassiker. :)
Den Explorer von Gibson gibt`s ja wahrscheinlich sogar noch länger. Obwohl mir persönlich die Form bei dem an der Bridge etwas zu klobig ist. Der Destroyer ist da wesentlich gelungener.

Grüße

Roman
 
Die Gibson Explorer Form gibt es seit 1958 ist also ein absoluter Klassiger. :great: Bässe in der Form gab es ab und an mal seit den 1980ern von Gibson.
 
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Ich habs euch ja versprochen, hier noch ein selbst gemachtes Foto:D;)
 

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