Ibanez Jazzgitarre - Kompatibilität von Grover Mechaniken

von Big-Ferret, 01.03.08.

  1. Big-Ferret

    Big-Ferret Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.08   #1
    Hallo!

    Ich besitze eine Ibanez AF-85 VLS und liebe diese Gitarre sehr, da sie vorallem für meine Big Band den perfekten Sound hat.
    Leider ist es bei ihr aber auch so, dass sie sich, besonders seit ich sie mit nem 12er Satz auf E spiele, nur zu gerne verstimmt. Das ist mir bei meiner Probenwoche mit der Big Band sehr negativ aufgefallen, da ich sie dort 7-8 Stunden am Tag gespielt hab und dauernd nachstimmen musste.
    Nun hab ich mir überlegt, dass ich, da die Gitarre super klingt und sehr schön ist, einfach neue Mechaniken reinhaue und vielleicht später noch nen neuen Sattel.
    Die Mechaniken die ich gefunden hab, die den der Ibanez ähnlich sehen wären die Grover GR102. Kann mir vielleicht jemand sagen ob diese Mechaniken tatsächlich passen? Ansonsten gilt Grover ja als guter Hersteller, Gibson und Gretsch haben die ja auch, oder?

    Noch ne Frage am Rande: Wie sehr sind Brücke und das Tailpiece für Stimmstabilität verantwortlich?


    Dankeschön,
    Greß Ferret
     
  2. ReinGarNichts

    ReinGarNichts Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.08   #2
    Schraub mal eine Mechanik ab und miss die Bohrungen nach.
    Dann such dir passende Mechaniken für die Bohrung.
    Am besten welche mit Lock-System.

    Hast dieses Modell ein normales Tailpiece?
    Das dürfte eigentlich nicht viel ausmachen, ebensowenig die Brücke.
    Anders sieht das allerdings aus, wenn du ein Bigsby hast. Dann macht die Brücke schon etwas aus.
    Insgesamt würde ich einfach mal nach Lock-Mechaniken und evt. einen neuen Sattel gucken.

    Kann es sein, dass du den Sattel nicht an den dickeren Saitensatz angepasst hast?
    Sonst würde ich einfach mal gucken ob die Kerben breit genug sind und gegebenenfalls nachfeilen.
    Vielleicht klemmt da was.
    Ich habe bei meiner Ibanez AG75 (die ist glaub ich etwas billiger als deine) keine Probleme mit den Mechaniken.
     
  3. Hans_3

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    Erstellt: 05.03.08   #3
    Ich habe das ebenfalls zunächst den Sattel in Verdacht. Obwohl gerade der Sattel einer Archtop eigentlich für dickere Saiten eingerichtet sein sollte. Anyway: Bevor Du anfängst, irgendwie rumzufeilen, streu erstmal Grafitpulver in die Sattelkerben oder "schmiere" die mit der Spitze eines weichen Bleistiftes (Bleisitfte bestehen aus Grafit, es gibt sie in unterschiedlichen Härtegraden).

    Alternativ geht auch das hier:

    http://www.tonetoys.com/de/Nut_Sauce.html

    Wenn die Verstimmungen dann nicht mehr oder nur noch vermindert auftreten, ist der Übeltäter gefunden. Ich würde dann im nächsten Schritt einen Knochensattel vom Gitarrenbauer einsetzen lassen. Oder alles so lassen und gelegentlich nachschmieren.

    Vom Selberfeilen ohne geeignetes Werkzeug halte ich wenig, da kann man mehr Schaden als Nutzen anrichten.
     
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