Ibanez RG421 Schraube für Halskrümmung verschiebbar

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Hallo!
Ich wollte bei meiner Ibanez RG421 die Halskrümmung einstellen. Dabei ist mir aufgefallen, dass sich die "Schraube" ein Stück herausziehen lässt (Foto).

Ist das normal oder ein Defekt? Falls es normal sein sollte, wie funktioniert dann das Einstellen der Krümmung, wenn die Schraube nicht fixiert ist?

Danke, für Eure Antworten!

Gruß
 

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Normal ist das nicht. Das sieht für mich so aus, als habe sich die Mutter komplett vom Stab gelöst - vielleicht kann man sie jetzt auch komplett aus der Zugangsfräsung herausholen. Probier mal, sie vorsichtig und mit ein klein wenig Druck in Richtung Griffbrett wieder auf das Gewinde des Halsstabs zu schrauben. Wenn da gar nichts greift, dann liegt ein Defekt vor.
 
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Die Mutter scheint damit komplett vom Gewinde des Halsstabes geschraubt zu sein. Lässt sie sich entsprechend wieder aufschrauben? So wie jetzt hat sie natürlich keine Wirkung, ist die Halskrümmung relativ groß?
P.S. @gitarrero! war schneller :)
 
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Danke für Deine Antwort. Ich konnte diese Hülse mit dem Inbuskopf wieder einschrauben. Zumindest sieht es jetzt so aus, als ob sie wieder fest sitzen würde. Aber, wie kann ich jetzt die Halskrümmung einstellen? Wie viel Umdrehungen kann man normalerweise mit dieser Schraube machen?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

...Lässt sie sich entsprechend wieder aufschrauben?...
Sieht so aus, als ob die Schraube zumindest fest angezogen werden kann. Es sind aber insgesamt nur wenige Umdrehungen zwischen ganz locker und ganz fest. Ich (Laie) dachte, dass müssten mehr Umdrehungen sein.
 
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Sehr gut. Wirklich fest ist die Mutter nie (dann ist etwas defekt). vorsichtig weiter im Uhrzeigersinn auf das Gewinde geschraubt spannt sie den Halsstab und verringert die Krümmung, anders herum wird der Stab entspannt und die Saiten ziehen den Hals wieder stärker in die Krümmung. Üblicherweise dreht man die Mutter je nach Justagebedarf um max. eine 1/4 Umdrehung, gibt dem Hals dann einige Stunden Zeit, sich zu adaptieren, misst dann die Krümmung und macht bei Bedarf iterativ weiter. Bei kleinen Anpassungen erst einmal mit 1/8 Umdrehung starten. Das ganze natürlich bei der korrekten Stimmung/Saitenspannung, damit das Gleichgewicht passt.
 
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...So wie jetzt hat sie natürlich keine Wirkung, ist die Halskrümmung relativ groß?...
Ich habe die Gitarre heute erst bekommen und wollte die Krümmung etwas korrigieren weil die tiefe E-Saite schnarrt in den ersten 3 Lagen. Da ist mir aufgefallen, dass die Schraube anfangs verschiebbar war.
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...Üblicherweise dreht man die Mutter je nach Justagebedarf um max. eine 1/4 Umdrehung, gibt dem Hals dann einige Stunden Zeit, sich zu adaptieren, misst dann die Krümmung und macht bei Bedarf iterativ weiter...
Vielen Dank, das hat geholfen. Das Schnarren ist jetzt weg. Jetzt warte ich einfach bis morgen und prüfen dann nochmal. Vielen Dank Euch allen für die guten Tipps und, dass Ihr mir die Panik genommen habt.
Schönen Abend noch! Gruß
 
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Wenn Du eine Saite im ersten und 19. Bund gleichzeitig herunter drückst, sollte der Abstand der Saite zum Bund in der Mitte dazwischen als Anhaltspunkt durch die Krümmung ~0.25mm betragen. Je nach Gitarre kann der optimale Wert für ein möglichst geringes Schnarren über alle Bünde etwas darüber oder darunter liegen.
Dass es bei komplett gelöster Mutter (=maximaler Halskrümmung) nur in den unteren Lagen schnarrt, ist allerdings merkwürdig. Das würde ich dann in den hohen Lagen erwarten.

Kannst Du die aufgezogene Saitenstärke einschätzen und in welcher Stimmung ist das gute Stück gestimmt?
Neu oder gebraucht gekauft?
 
*edit*
Die Gitarre ist neu, ich habe jetzt den 1. und 19. Bund gleichzeitig gedrückt und kann in der Mitte gerade so ein dünnes Plektrum durchschieben. Die Dicke der Saiten kann ich leider nicht sagen, ist aber noch original. Ein neues Paar habe ich bereits (Ernie Ball Paradigm Regular Slinky 10-46) und werde ich demnächst aufziehen. Gestimmt ist die Gitarre nach Standard E-A-D-G-H-E.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Dass es bei komplett gelöster Mutter (=maximaler Halskrümmung) nur in den unteren Lagen schnarrt, ist allerdings merkwürdig. Das würde ich dann in den hohen Lagen erwarten.
Da hatte ich ein Verständnisproblem. Ich dachte, der Hals krümmt sich, wenn die Schraube angezogen wird.
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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Klingt von der Krümmung soweit erstmal nicht ganz falsch, aber gib dem Hals nach dem Aufschrauben der Mutter mal bis morgen.
Dass die Mutter bei einer neuen Gitarre aber komplett lose ist und die Krümmung Pie mal Daumen passt, klingt nicht gut. Die RG421 hat ab Werk 010-046 Saiten drauf, so dürfte kein Einstellspielraum für dünnere Saiten vorhanden sein, falls mal gewünscht.

Sinnvollerweise sieht sich das mal jemand physisch an, der mit solchen Justagen Erfahrung hat.
 
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*edit*
Ja, so ich warte jetzt einfach mal bis morgen. Dann sehe ich schon, wie das gute Stück klingt. Also, vielen Dank für Eure Hilfe und noch einen schönen Abend!
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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ich habe jetzt den 1. und 19. Bund gleichzeitig gedrückt und kann in der Mitte gerade so ein dünnes Plektrum durchschieben.

Ich weiß natürlich nicht was bei Dir ein dünnes Plektrum ist, aber da scheint mir die Krümmung noch zu stark zu sein.

*
 
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Ich weiß natürlich nicht was bei Dir ein dünnes Plektrum ist, aber da scheint mir die Krümmung noch zu stark zu sein.

*
Das werde ich heute im Laufe des Tages gleich noch überprüfen. Ich hatte gestern Abend nichts, um den Abstand genau zu messen. Über Nacht hat sich evtl. die Krümmung etwas gesetzt.
 
die tiefe E-Saite schnarrt in den ersten 3 Lagen
Habe ich jetzt ein Vertändnisproblem?
Wenn die tiefe E in den ersten 3 Lagen schnarrt, dann ist doch wohl eher die Sattelkerbe zu tief, als dass die Halskrümmung zu groß ist. :unsure:
Oder ein Bund nicht sauber abgerichtet
 
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@KlampfenTom ja, das war gestern noch so.

Am Sattel liegt es anscheinend nicht. Ich habe aber sowieso schon einen anderen, den ich montiere, wenn das Thema mit der Halskrümmung aus der Welt geschafft ist.
Gemini schreibt:
Sattel-Test: Drücke die Saite im 3. Bund. Schau dir nun den Abstand zwischen der Saite und dem 1. Bundstäbchen an. Da sollte gerade noch ein Haar dazwischenpassen. Liegt die Saite fest auf? Dann ist die Kerbe zu tief.
 
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Wenn die tiefe E in den ersten 3 Lagen schnarrt, dann ist doch wohl eher die Sattelkerbe zu tief, als dass die Halskrümmung zu groß ist. :unsure:
Hm, das verstehe ich jetzt nicht, ein zu tief gekerbter Sattel kann doch lediglich bei Leersaiten Schnarren generieren, ansonsten zu hoch für schiefe Intonation und unnötigen Krafteinsatz in den unteren Lagen sorgen.
Aber ja, hochstehende Bünde wären jetzt auch für mich eine mögliche Fehlerursache.

Wie immer bei solchen Themen ist die Ferndiagnose aber schwierig und jemand vor Ort mit Erfahrung oder gar ein freundlicher und kompetenter Servicedienstleister sehr hilfreich :)
 
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@Prospero das war ein wertvoller Hinweis. Das 2. Bundstäbchen ist minimal höher und kippelt, wenn ich eine Lehre über die ersten 3 Bundstäbchen lege.
 
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Das 2. Bundstäbchen ist minimal höher und kippelt, wenn ich eine Lehre über die ersten 3 Bundstäbchen lege.
OK - das ist ein Fabrikationsfehler und damit ein Mangel. Du solltest aus meiner Sicht beim Händler eine Nachbesserung fordern.
 
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