Import von Bassamps aus Übersee

von diematte, 06.09.04.

  1. diematte

    diematte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.04   #1
    Hallo,

    ich habe gerade einen Blick auf ebay.com auf die dort angebotenen Ampeg Bassverstärker geworfen. Kaum zu glauben wie billig die dort zu bekommen sind. Ein SVT-4 Pro ~700-1100 Dollar, SVT-2 auch in der Preisklasse. In Euro umgerechnet noch billiger.

    Jetzt stellt sich die Frage: Komme ich mit Zoll, Transport, usw. doch noch billiger weg als hier in Europa und wie schaut dass mit der Netzspannung aus, gibt es da eine Lösung?

    Würd mich mal interessieren ob da schon jemand erfahrung hat bzw. schon einmal was importiert hat.

    Thanx.
    diematte
     
  2. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.04   #2
    Die Dinge sind übersee vor allem deswegen günstiger, weil dort Preise ohne VAT, also Mehrwertsteuer angezeigt werden. In den Vereinigten Staaten kommen je nach Bundesstaat zwischen 8 und 8,5% Steuern auf den ausgeschriebenen Preis hinzu. Und da bin ich mir gar nicht mal so sicher, ob man die als Ausländer beim amerikanischen Zoll wiederbekommt.

    :EDIT: nehme ich zurück, habe grad gesehen, dass du ebay meinst, das ist etwas anderes als ein online-store.

    Später kommt Versand auf dich zu, und das wird nicht wenig. Einen Bass aus dem Staate Washington zu ordern kostet um die 80 US$ mit UPS. Ein Amp ist erheblich schwerer.

    Transportversicherung wäre sinnvoll, zumal ein empfindliches elektrisches Teil transportiert wird. Ob die Röhren eines SVT-2 es heil über den Atlantik schaffen? Da musst du viel beten.

    Deutscher Zoll wird zulangen und einheimische Mehrwertsteuer von 16% verlangen, es sei denn, das Paket wird als "candy for x-mas" deklariert. Das wäre aber sicherlich eines der schwersten Candypakete, die der Zoll je gesehen hat.

    Das amerikanische ebay ist ein bißchen anders als unseres. "Mint condition" ist durch die Blume gesagt ein Begriff für "kurz vor der Entsorgung, dann doch lieber bei ebay anbieten". Und unter "gut" stelle ich mir etwas anderes vor als der durchschnittliche amerikanische Anbieter.
     
  3. Patr0ck

    Patr0ck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.04   #3
    Ähm, das Stom netz in USA läuft doch mit 110V oder? Kann man da mit trafos was machen ohne das es Leistungsprobleme gibt?
     
  4. Bleecker Street Boogie

    Bleecker Street Boogie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.04   #4
    Es gibt auch Adapter für die Steckdose. Aber ob soetwas die andernthalb Kilowatt eines SVT-4 Pros übersteht...?
     
  5. pommes

    pommes Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 07.09.04   #5
    afaik gibt's da keine Probleme
    hab schon öfter von Leuten gelesen, die so etwas einsetzen

    aber die haben sich die Sachen dann direkt aus den USA mitgebracht
    Versand von nem Röhrenamp daher halte ich für grob fahrlässig :D
     
  6. Luebbe

    Luebbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.04   #6
    Die Ampegs haben umschaltbare Netzteile und funktionieren Weltweit. Um die Dinger hier Sauber betreiben zu können braucht man im prinzip nur ein anderes Kaltgerätekabel und muss ein schalterchen betätigen...
     
  7. edel

    edel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.04   #7
    Also ich hab meinen SWR MiniMo auch von US-ebay. Hat alles super funktioniert, selbst mit Zoll und MWSt war der noch saugünstig, und in die Schweiz wurde der MiniMo schon gar nicht importiert, nur der MoBass. Die Transportkosten waren nicht so schlimm, der US-$ ist ja auch recht angenehm niedrig. Mein MiniMo war ein Neugerät, über ein US-Geschäft gekauft, also keine Probleme.
    Zum Anschliessen braucht man in der Schweiz (230V-Netz) ledliglich ein Trafo-Netzteil. :great:
    Für mich hat sich's gelohnt, aber bei Gebrauchtwaren von Privat sieht's natürlich anders aus. Mein Gitarrist hat vor ca. 1 Jahr 'ne Les Paul auf US-ebay ersteigert, die Kohle überwiesen und nie eine Gitarre erhalten. Auch Geld zurück war nicht möglich, der hat die Kohle glatt in'n Sand gesetzt! :eek:
    GreeZ
    edel
     
  8. diematte

    diematte Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.04   #8
    Hi

    Irgendwie scheint es logisch, dass es da 1000e Haken gibt. Nur auf den ersten Blick, schaun die Amps so verdammt billig aus. Ob das der Aufwand wert ist? Verlockend ist es schon...

    Thanx für eure Antworten
     
  9. Codeman041083

    Codeman041083 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.04   #9
    hallo!

    ich habe mir vor ein paar monaten den Ampeg SVT-5Pro aus den Staaten geholt! Für den Amp habe ich 850 Euro gezahlt, und dann kommen noch 250 Euro Porto und 250 Euro Einfuhrumsatzsteuer dazu wenn du es mit UPS rüberholst. Also ich habe dafür insgesamt 1350 Euro gezahlt, wenn man den Amp in Österreich kauft muss man 2300 Euro hinblättern! hab also doch ne stange geld gespart!

    das mit dem Strom ist so eine sache. die Amps die in den Staaten verkauft werden sind NICHT umschaltbar! nur die Exportmodelle haben einen schalter!!!
    ich habe mir dafür einen Trafo zugelegt mit dem ich keine Problem habe! wenn du dir sowas zulegst musst du darauf achten dass der Trafo genug power für den amp hat. also bei dem SVT-5 Pro ist es so dass ich einen Trafo mit 1000 VA brauche, das wird dann beim SVT-4 Pro auch nicht viel weniger sein. bei Conrad gibts solche teile, aber die kosten glaube ich auch noch 200-300 euro. ich habe mir einen trafo aus dem ebay geholt, um 30 euro, scho ein paar jahre alt, aber funktioniert einwandfrei! du könntest dir aber auch einfach ein neues netzteil einbauen lassen, das kommt sicher nicht teurer als 100 euro! wahrscheinlich die einfachste lösung.

    also ich hoffe ich konnte dir helfen!

    CM
     
  10. Luebbe

    Luebbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #10
    Nun Ja, da besagte Ampegs immerhin Röhrenpreamps haben, wäre ein neues Netzteil sehr teuer...
     
  11. AK

    AK HCA Bass/Elektronik HCA

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    Erstellt: 08.09.04   #11
    Die einfachste Lösung ist sicher ein Trafo. Damit werden aus der 230V Netzspannung 115V gemacht. Das eigentliche Netzteil des Amp bleibt ganz normal im Betrieb und kriegt halt Spannung auf US-Niveau eingespeist.
    Ob das mit dem Trafo eine so gute Lösung ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Er muss auf jeden Fall gross genug sein um den Amp zu betreiben sonst bricht die Eingangsspannung zusammen. Der Trafo wird auf jeden Fall ziemlich groß und schwer sein und muss ja auch irgendwie noch in ein Zusatz-Gehäuse gebaut werden mit Sicherungen und allem Drum und Dran.
    Bei einem konventinellen Preamp ist das natürlich nicht so dramatisch, da die Leistungsaufnahme nur ein paar Watt beträgt, mit Röhren ist das schon einiges mehr.

    Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Einbau eines neuen Netzteil so unproblematisch sein wird und da gebe ich Lübbe recht, das wird nicht billig.
     
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