In Ear Live und beim Proben

von Vitaminepille, 27.12.07.

  1. Vitaminepille

    Vitaminepille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.07   #1
    Hi Leute!

    Erstmal Hallo an alle, ist mein erster Eintrag... ich hoffe ich geh keinem auf die Nerven ;)

    Mein Sänger (+ Bass) und ich (Git. + 2nd Voc) stehen vor der Entscheidung, uns ein gutes In Ear System zuzulegen (mittlere Preissektion - Sennheiser, o.ä.) Welches System es genau ein soll, ist erstmal nicht so sehr von Belang.

    Der Grund für unsere Überlegungen ist der, daß wir in der Regel noch in recht kleinen Locations spielen, in denen das Monitoring in der Regel fürn A**** ist und wir uns gegenseitig mit dem Lauterdrehen der Amps in den Wahnsinn treiben, was denke ich mal bei knapp 30 Gigs im Jahr demnächst in einem Hörschaden enden wird.

    Jetzt hätte ich mal so ein paar Anfänger Fragen zum In Ear Mon. Hab zwar schon eine Weile hier gestöbert, ein paar Sachen sind allerdings noch ein wenig unklar.

    Um sich an das System zu gewöhnen, wäre die Möglichkeit das IEM beim Proben zu benutzen schon sehr sehr nett, nur denke ich, daß wir weder das Geld noch die Nerven haben werden, komplett alle Instrumente abzunehmen. Ich hab leider noch keinerlei Vorstellung, wie stark solche Ohrhöhrer die Umgebungsgeräusche tatsächlich dämpfen, jedenfalls könnte es ja sein, daß eventl. jemand Tipps für ein System (Minimal Setup) hat, das IEM auch beim Proben zu nutzen (eventl. mit Overhead bzw. Ambience Mics?) oder ist das ne Idee, die man sich am besten gleich aus dem Kopf schlagen sollte. Wir haben im Proberaum bis jetzt ein großes 16 Kanal FOH Pult (allerdings recht alt) plus 2 Monitor Wedges plus PA Boxen.

    Dazu muss man sagen ,daß wir eine Ska-Punkband sind, unsere Proben sind in der Regel sehr sehr laut + Bläser. Ich hab da leider noch nicht so die Vorstellung, in wieweit es da Probleme geben könnte, das IEM wärend der Probe zu nutzen - ohne komplizierte Verkabelung und individuelle Instr. Abnahme.

    Wäre es eine Alternative, das IEM zumindest beim Proben nur auf einem Ohr (für Gesang + Gitarre) zu nutzen oder ist es vom Prinzip her Schwachsinn, das System überhaupt im Raum anzuschmeissen? Der Sound an sich ist im Proberaum ja eigentlich völlig okay, nur halt laut (es hallt sehr) und ich mache mir Sorgen, ob die Benutzung des IEM live dann nicht jedesmal unglaublich ungewohnt ist. Und halt über den Hörschaden... Hat jemand von euch eventl. Tipps?

    Vielen lieben Dank im Vorraus und beste Grüße

    Chris
     
  2. Tobse

    Tobse PA-Praxis Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.12.07   #2
    Moin,
    erstmal willkommen im Forum.
    Ich hab leider gerade nicht viel Zeit, deshlab editier ich dir nur schnell mal ein paar ansätze rein, ich bin sicher die Kollegen haben da auch noch einige tipps auf lager


     
  3. Vitaminepille

    Vitaminepille Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #3
    Hi Tobse!

    Erstmal vielen Dank für die hilfreichen Tipps, leider ist mein PC zwischenzeitlich abgeraucht, aber jetzt hab ich`s endlich gelesen!

    Ich klapper einfach mal durch:

    1. Ja, ich denke mal die werden live bei Wedges bleiben. Die sehen da jetzt schon nicht so den direkten Sinn dahinter. Eventuell würde sich unsere Drummerin das Signal vom Bassisten abgreifen, da die beiden live eigentlich einen fast identischen Monitorsoundwunsch haben. Soweit ich das verstanden habe, müsste sie sich ja dann einfach nur Ohrhörer und (ggfl.) nen Sender zulegen und dann an den Empfänger vom Bassisten ran, oder? :confused:

    2. Das mit den Aux Wegen ist schwierig. In der Regel hat unser Mischer in den entsprechenden Locations schon genug zur Verfügung (wir haben kein eigenes Pult auf Tour). In ganz kleinen Locations mit zu wenig Wegen kann man das dann natürlich mit In Ear vergessen, oder?. Allerdings sind das dann leider auch die Gigs, die einem die Ohren dann völlig zerstören... wobei wir wieder bei der Idee der Anschaffung wären... verflixte Technik... Oder halt eigenes Monitorpult auf Tour (teuer...) Ach ja genau, ich werde mal die Typenbezeichnung von unserem Mischpult aufschreiben und hier posten, vielleicht kannst du mir ja da noch einen Tipp geben, ob man das Ding nicht sogar als Monitorpult zweckentfremden kann.

    4. Vom Prinzip her sind die Grundsachen ja eigentlich schon abgenommen. Also Gesang, 2nd Gesang, Bläser... klingt das jetzt arg fies, wenn man das Schlagzeug erstmal nur sporadisch mikrofoniert, also Bass, Snare, OH? Und dann noch ein Git. Mic und Bass DI. Zum Proben müsste das doch eigentlich reichen oder? Und Drummikros müssen eh auf kurz oder lang her...

    5. Ja, da müssen wir echt dran arbeiten. Ist leider (naja, hat ja auch Vorteile) ein recht großer Raum, allerdings mit komplett nackter Backsteindecke - hallt natürlich wie Sau. Wir haben schon überlegt da mal was mit Tüchern zu machen, aber irgendwie rät jeder zu etwas anderem...

    Ich denke mal, ich werde mir erstmal so ein System ausleihen und dann mal in Ruhe im Proberaum mit geliehenen Mikros probieren, wie das denn so klingt. Das einzige, wovor ich etwas Bedenken habe, ist dieses Ambience Problem, also dieses "abgeschottete" Gefühl auf der Bühne... wobei unser Mischer meint, daß man das mit 2 Ambience Mics wohl erstaunlich gut in den Griff bekommt. Und wenn man mal in ner Pause nen wichtigen Satz untereinander wechseln möchte, kann man ja einfach den Hörer rausnehmen, oder?
    Hauptsache die Gitarre muss auf der Bühne nicht mehr so arg gegen den Bass ankämpfen, das macht letztendlich bei uns wirklich den Soundmatsch aus, da unser Sänger echt Probleme hat, Bass und seine Stimme unabhängig voneinander gut zu hören - da ist In Ear denk ich doch mal gar nicht so der verkehrte Denkansatz, oder?

    Jut, Roman zu Ende. Danke nochmal für die Hilfe!

    Und geiler Avatar! :great: Scrubs rules!

    Grüße

    Chris
     
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