Induktion im Tonabnehmer

von Faro, 16.02.05.

  1. Faro

    Faro Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #1
    Hallo Leute!
    In Physik nehmen wir das Thema Induktion durch, und es wurden Vorträge verteilt, wo Induktion im Alltag vorkommt. (z.B. Metall-Detektoren, Ampelschaltungen, etc)
    Da ich mal aufgeschnappt habe, dass Tonabnehmer auch so funktionieren, habe ich das vorgeschlagen und als Thema bekommen.
    Habe dazu mal gegoogelt und hier die SuFu benutzt, bin aber nur bedingt fündig geworden.
    Das ganze wurde zwar beschrieben, aber eher für Anfänger, bzw Physik-laien.
    Da ich im 12er Physik-LK bin, suche ich eine Website o.ä., wo ich eine detaillierte Beschreibung finde,vielleicht eher aus physikalischer Sicht, als aus Musikalischer Sicht. Auch die exakte Begründung, warum ein Humbucker Störgeräusche eliminiert, wird nur ungenau erklärt. :(
    Achja, und Skizzen o.ä. wären auch sehr hilfreich!

    Falls ihr einen Link kennt, bitte ich euch drum, ihn zu posten. Danke im Vorraus.
     
  2. Direwolf

    Direwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #2
    Nen Link hab ich zwar nicht, aber ich versuchs mal zu erklären:
    Die Tonabnehmer sind im Prinzip Magneten, die mit Draht umwickelt sind. Schwingt jetzt eine Saite (Die ja aus metall) in diesem Magnetfeld, wird in der Suple (Draht um den MAgnet) Spannung induziert. Diese ist aber sehr gering und wird daher (nachdem sie evtl duch Volume- (Widerstand) oder Tone- (Widerstand mit parallel gschalteter Kapazität -->dämpft höhen) Potis verändert sind durch das Kabel in den Verstärker. Was da passiert ist wieder ne Geschichte für sich.
    So ein Tonabnemer an sich ist aber sehr empfindlich gegen Einstreuungen (von elektr. Geräten Fernsehern, Leutstoffröhren, Kühlschränke , ...) und gbit diese dann als Rauschen wieder. Hier setzt dass Humbucker(Heißt so viel wie Rauschunterdrücker)-Prinzip ein:
    Die spulen werden gegensätzlich geschaltet also wird dann dass Gitarrensignal von der Saite zweimal aufenommen und damit noch lauter, wobei sonstige Einstreuungen einfach ausgelöscht werden.
    Dass war die Einfache Erklärung, die komplizierte dauert ein wenig länger.
    Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen, wenn noch was unklar ist einfach fragen

    cu Direwolf
     
  3. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.02.05   #3
    http://www.schaedla.org/public/Publikationen.htm

    http://www.elektronikinfo.de/audio/elektrogitarre.htm#Tonabnehmer
    http://www.guitarnuts.com/wiring/pickups.php
    http://www.rockinger.com/PublishedFiles/workshop/workprt8.htm
    http://www.rockinger.com/PublishedFiles/workshop/workprt11.htm
    http://www.gitarrenelektronik.de/elektronik/elektronik.html


    Stadtbibliothek/Musikbibliothek:

    >E-Gitarren, von Paul Day, Andre Waldenmaier

    Alles drin, auch einfache Elektronik/PU-Erklärungen


    >Elektrogitarren, von Helmuth Lemme

    Klassiker. Schwerpunkt Elektronik, ne Menge zu PUs


    >Elektrogitarren, von Eberhard Meinel

    Das beste Buch in Sachen Physik, von Akustik bis hin zur Elektronik. Harter Stoff, Uni lässt grüssen...leider vergriffen


    >Brosnac, Donald - Guitar Electronics For Musicians -

    Gibts auch auf Deutsch, von Rene Schaller übersetzt. V.a. PUs beschrieben, Technik, Geschichte, Typen. Fender, Gibson, Lawrence und Co. Auch einiges zu Schaltungen drin, Schaltpläne, gute ERklärungen udn zeichnungen zu Coilsplitting, Phasenkram etc.pp.
     
  4. Faro

    Faro Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.05   #4
    Direwolf, danke für deine Bemühungungen, aber auf dem Stand war ich auch schon :o (Wenn nicht noch höher..)

    Die Links von Ray sind gut, danke! :great:
    Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen, ist ja recht umfangreich. Hoffe, da ist es etwas physikalischer erklärt, denn wenn ich sage, dass Störgeräusche "einfach ausgelöscht" werden, wird mein Lehrer sich denken: :screwy::mad::evil:

    Ich blicke nämlich noch nicht ganz durch, was die Schwingungen der Saiten von den Störquellen unterscheidet, dass die Reihenschaltung des Humbuckers letztere unterdrückt, aber die Töne der Saiten "durchlässt".

    Naja, ich werd schon noch dahinterkommen. :twisted:
     
  5. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.02.05   #5
    Ich hab auch Physik-LK, im Grunde müsste dir die Information langen, wie ein Tonabnehmer aufgebaut ist, um den ganzen Rest rauszubekommen (Brummunterdrückung etc. Bei so n paar Sachen könnte man dann noch nachhelfen, zum Beispiel, dass die Störgeräusche NUR von der Spule aufgefangen werden und nichts mitm Magnetfeld zu tun ham.)

    Aber normalerweise müsste dir der Aufbau langen, um das alles erklären zu könnnen...das is einfachste Induktion =)

    Nur mal so am Rande, Links haste ja schon genug :)
     
  6. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.02.05   #6
    Hat nichts mit der Reihenschaltung zu tun (parallel geht auch), sondern mit der gegenphasigkeit der Spulen.

    Vielleicht hilft dir auch das weiter. is nicht 100% korrekt.

    https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=309650&postcount=4

    https://www.musiker-board.de/vb/showpost.php?p=309883&postcount=7
     
  7. Mogadischu

    Mogadischu Registrierter Benutzer

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  8. GoFlo

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    Erstellt: 17.02.05   #8
    *erledigt, stand weiter oben schon*
     
  9. Faro

    Faro Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.05   #9
    AHA!
    Genau das wusste ich noch nicht, jetzt wird mir alles klar :great:
    Ansonsten haste recht, der Rest lässt sich erschließen, aber Skizzen und so sind auch praktisch.

    Danke auch nochmal an alle anderen. Sehr schön auch dein zweiter Link, Ray. Der mit den Bildern vom Oszilloskop. Die werd ich mir dann mal klauen und in Powerpoint reinhauen ;)

    Ich denke, damit wär alles geklärt. :)
     
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