Innovative Ideen zum Akkordeons Modifizieren und Bauen

Cuslea_FM

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Hallo zusammen !

Ich habe vor Kurzem ein Hohner Gloria Akkordeon gekauft... und möchte es ein bisschen modifizieren... was Ich konkret vorhabe zu tun ist, baue einen Blag wie diesem auf den Foto, was sicherstellen den Übergang zwischen der große Diskantgehäuse und der kleine Bassgehäuse

Ich benötige eure Hilfe für dieses Projekt und bitte empfehlen Sie mich auf dem billiger gebrauchte klassische vintage Markt, die kompaktesten 4 Chören LMMH (16'+8'+8'+4') Chromatische Knopfgriff oder Piano Akkordeon Modelle mit Blagrahmen Tiefe 18 cm ( 180 mm )... oder so nah wie möglich an dieser Blagrahmen Tiefe Abmessung...

Das wäre wünschenswert :

Diskant metalic Füllung

Diskant metalic Schieberplatte

Diskant metalic Registerlamellen

Diskant metalic Tastenführung

Diskant metalic Registermechanik

Diskant metalic Steuerkasten und Steuerkasten Gehäuse

Diskant metalic Tastenlager

Diskant metalic Reiterleiste für die Aufnahme der Tasten
 

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Beitrag automatisch zusammengefügt:
 
Ich sehe nicht so richtig einen Sinn in dem Projekt, aber wenn: Wäre es nicht sinnvoll, die Abschrägung oben zu machen, damit man den Balg auf dem Bein absetzen kann?

Und links willst Du so einen Sordinoschieber einbauen?
 
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Hallo Cuslea_FM,

Wenn Du selbst einen Sordino im Bass einbauen möchtest, findest Du hier eine hilfreiche Anleitung:

https://www.musiker-board.de/threads/scandalli-polifonico-96t-modifikation-bassabdeckung-zwecks-klangvariation-daempfung.690613/#post-9270767

Wenn Du solch einen Klang- Dämpfer im Diskant einbauen möchtest, hängt dies stark von der Höhe des Schutzgitters der Diskantabdeckung ab. Bei günstigeren Modellen ist der Platz dort nicht sehr groß genug, um dies zu ermöglichen, ohne die Bewegungsfreiheit der Arme der Spielmechanik zu beeinträchtigen. Und selbst wenn der Platz vorhanden ist, bedeutet das nicht, dass das Ergebnis klanglich zufriedenstellend sein wird. Denn:

Angesichts des Umfangs und der Art Deiner Eingriffe verstößt Du im Grunde gegen die technische Natur dieser Instrumente. Nicht, dass es unmöglich wäre. Als persönliches Projekt ist es definitiv eine interessante Idee. Aber! So was wäre selbst für einen Meister eine echte Herausforderung (unabhängig von der finanziellen Unrentabilität)...

Wenn Du willst, mach, was immer Du willst. Sei Du aber zumindest zum großen Zeitverlust und ein Vorgehen nach dem Prinzip von "Versuch und Irrtum“ vorbereitet.
Ich drücke Dir (von der anderen Seite der Welt) die Daumen.
:)

Gruß, Vladimir
 
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Vielleicht bin ich geistig nicht ganz auf der Höhe aber nach meiner Einschätzung liegen Slovakia und Romania nur ca. 100km auseinander?
:embarrassed:
Ich habe ihn mit einem anderen Forumsmitglied aus Brasilien verwechselt...

Lieber Cuslea_FM, sorry!
Also, meine Korrektur:
Ich drücke Dir (von der anderen Seite der Donau) die Daumen.
:D

Und nun, im Ernst, zum Projekt des Thread-Erstellers:
1793038607229.webp

Meiner Meinung nach ist diese Form beim Akkordeonspielen im Sitzen ergonomisch sehr ungünstig. Ich glaube, dass das Instrument instabiler sein wird. Ich verstehe zwar, dass er das Gewicht des Basses vielleicht etwas verringern möchte, aber so gefällt es mir nicht wirklich. Hinzu kommt mMn auch eine größere Instabilität des Balgs.

Gruß, Vladimir
 
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[...]
Und nun, im Ernst, zum Projekt des Thread-Erstellers:
Anhang anzeigen 1048802
Zum Verständnis:
Man hat also die Diskantseite eines Großen Akkordeons (volle Größe) und die Bassseite eines kleinen Akkordeons und möchte es mittels eines sonderangefertigten Balges zu einem Instrument verheiraten.
Ist das Bild KI generiert, oder wurde ein solches Instrument bereits schon gebaut?
Der Sinn (Vorteil einer solchen Konstruktion ggü. konventionellen) erschließt sich mir nur nicht?
 
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Zum Verständnis:
Man hat also die Diskantseite eines Großen Akkordeons (volle Größe) und die Bassseite eines kleinen Akkordeons und möchte es mittels eines sonderangefertigten Balges zu einem Instrument verheiraten.
Genau...
Ist das Bild KI generiert, oder wurde ein solches Instrument bereits schon gebaut?
Ich habe das Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm erstellt, um zu sehen wie so ein Akkordeon aussehen würde...
Der Sinn (Vorteil einer solchen Konstruktion ggü. konventionellen) erschließt sich mir nur nicht?
Ich verstehe zwar, dass er das Gewicht des Basses vielleicht etwas verringern möchte, aber so gefällt es mir nicht wirklich.
Ja, das Ziel ist es zu erstellen ein Akkordeon das so kompakt und leicht wie möglich ist.

Die Vorteile sind :

1) Auf der linken Seite des Akkordeons, 111 Bässe in einem extrem kompakten und leichten Gehäuse.

2) Auf der rechten Seite des Akkordeons, 37 Tasten und 4 Chören LMMH (16'+8'+8'+4') kombiniert über die 11 Register.
Ich sehe nicht so richtig einen Sinn in dem Projekt, aber wenn: Wäre es nicht sinnvoll, die Abschrägung oben zu machen, damit man den Balg auf dem Bein absetzen kann?
Meiner Meinung nach ist diese Form beim Akkordeonspielen im Sitzen ergonomisch sehr ungünstig. Ich glaube, dass das Instrument instabiler sein wird. Ich verstehe zwar, dass er das Gewicht des Basses vielleicht etwas verringern möchte, aber so gefällt es mir nicht wirklich. Hinzu kommt mMn auch eine größere Instabilität des Balgs
Ja, die Abschrägung oben auf dem Akkordeon ist eine gute Idee...
Und links willst Du so einen Sordinoschieber einbauen?
Hallo Cuslea_FM,

Wenn Du selbst einen Sordino im Bass einbauen möchtest, findest Du hier eine hilfreiche Anleitung:

https://www.musiker-board.de/threads/scandalli-polifonico-96t-modifikation-bassabdeckung-zwecks-klangvariation-daempfung.690613/#post-9270767

Wenn Du solch einen Klang- Dämpfer im Diskant einbauen möchtest, hängt dies stark von der Höhe des Schutzgitters der Diskantabdeckung ab. Bei günstigeren Modellen ist der Platz dort nicht sehr groß genug, um dies zu ermöglichen, ohne die Bewegungsfreiheit der Arme der Spielmechanik zu beeinträchtigen. Und selbst wenn der Platz vorhanden ist, bedeutet das nicht, dass das Ergebnis klanglich zufriedenstellend sein wird. Denn:

Angesichts des Umfangs und der Art Deiner Eingriffe verstößt Du im Grunde gegen die technische Natur dieser Instrumente. Nicht, dass es unmöglich wäre. Als persönliches Projekt ist es definitiv eine interessante Idee. Aber! So was wäre selbst für einen Meister eine echte Herausforderung (unabhängig von der finanziellen Unrentabilität)...

Wenn Du willst, mach, was immer Du willst. Sei Du aber zumindest zum großen Zeitverlust und ein Vorgehen nach dem Prinzip von "Versuch und Irrtum“ vorbereitet.
Ich drücke Dir (von der anderen Seite der Welt) die Daumen.
:)

Gruß, Vladimir
Ja, Ich werde beide Seiten modifizieren und herstellen ein Diskantverdeck mit Sordino und ein Bassverdeck mit Sordino... Danke für den Tipp, Vladimir... 🙏

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Übrigens... was ist Ihre Meinung dazu diese Stimmöcken Art Design mit horizontaler Stimmplatten montage im Vergleich zur klassischen Stimmstöcke Version mit vertikaler Stimmplatten montage ?
 
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  • #10
Die Vorteile sind :

1) Auf der linken Seite des Akkordeons, 111 Bässe in einem extrem kompakten und leichten Gehäuse.
Leicht ist ein Vorteil, aber macht das Stückchen Gehäuse wirklich so viel aus? Ich dachte immer, die Stimmstöcke sind das Wesentliche.

Kompakter ist es ja nicht wirklich.
 
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  • #11
Übrigens... was ist Ihre Meinung dazu diese Stimmöcken Art Design mit horizontaler Stimmplatten montage im Vergleich zur klassischen Stimmstöcke Version mit vertikaler Stimmplatten montage ?
der mittlere Stimmstock dürfte klanglich interessant sein - der hat sicher einen etwas anderen Klang als die "normalen" Stimmstöcke.

Aber zum Stimmen macht das ganz sicher keinen Spaß, weil die anderen Stimmstöcke von dem Spezialstimmstock verdeckt werden. Und somit muss man immer den Spezalstimmtock rausnehmen sobald man irgendeinen Ton an den unteren Nachstimmen will.
Und je nachdem wie groß der Spalt ziwischen unterem und oberem Stimmstock ist, kann es sein dass aufgrund der Strömungsverhältnisse der Stimmstock darüber die Stimmung der darunterliegenden Stimmstöcke mitbeeinflusst.

Wie gesagt: klanglich vermutlich eine interessante Variante - bezüglich zugänglichkeit aller Stimmstöcke zwecks Stmmung eher eine Geduldsprobe.
 
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  • #12
Ihre Meinung dazu diese Stimmöcken Art Design
Man kann auf diese Weise Kanzellen mit der (geschätzt)doppelten Länge bauen, wie hier geschehen. Ob der Klang im Unterschied zum Standardstimmstock eine Verbesserung darstellt kann nur ein praktischer Vergleich zeigen. Ob der herstellungs- und stimmtechnische
Aufwand sich lohnt kann einzig und allein der Käufer entscheiden.
 
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  • #13


Eine weitere interessante Idee zur Schallverstärkung ist der Einbau einer Aluminium- Klangreflexionsblech wie das in Hohner Amica Forte montierte...
 
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