Ist es leichter mit Metal- oder Punkbands Erfolg zu haben, als mit Rockbands?

von void, 08.02.07.

  1. void

    void Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.07   #1
    Ja ich ha heute mit nem Freund von mir darüber geredet, weil ein weitläufiger bekannter von mir vor einem Jahr in eine Band gekommen ist (die Band ist auch erst dann entstanden), und jetzt z.b. schon Disillusion supporten dürfen. Auch hab ich das Gefühl, dass eine Metalband schneller national auf tour geht und einen gewissen Status erreicht, als eine "normale" Rockband. Seht ihr das ähnlich? Mein Kumpel meinte, dass das bei Punkbands ähnlich sei(?). Woran denkt ihr liegt das? Meiner Meinung ist das darauf zurückzuführen, dass es im Metal und Punkbereich noch mehr eine Szene gibt, als jetzt im ROck, der ja auch sehr weit gefächert ist, und imo nicht so ein zugehörigkeitsprinzip hat wie die angesprchenen Szenen. Was denkt ihr?
     
  2. Whych

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    Erstellt: 08.02.07   #2
    Naja ist alles eine Frage der Beziehungen zudem ich mal bezweifel das einem einem Tour mit Disillusion National den Durchbruch bringt ( was immer der Durchbruch auch sein mag ). Dei spielen demnaechst bei uns in der Gegend in einem Jugendhaus.
    Meistens ist es eine Frage des Geldes den fuer die meisten Support-Plaetze legt man halt Knete hin :)
     
  3. zion

    zion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.07   #3
    Dennoch hast du mit dieser Szene Theorie nicht ganz unrecht.


    Man kann innerhalb einer homogenen Szene wohl eher Erfolg in bezug auf Bekanntheit haben. Dies geht mit größerem Erfolg einher je kleiner die Szene ist.

    Ist die Szene aber heterogen wie bei dem Begriff Rock, der zudem dem momentanen Zeitgeist entgegnet, dann wird es sehr schwierig für eine Band bekannt zu werden. Denn im Rock sind viele Dinge ausschlaggebend für Erfolg:

    Songwriting
    Image
    Alter
    Beziehungen (Kontakte)
    Plattenfirma
    Budget
    Show
     
  4. void

    void Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.07   #4
    ja ok das mit dem geld wusste ich niocht, trotzdem glaub ich, dass man schneller mal eine namenhafte band supporten darf (zumindest ma für einen gig). durchbruch meine ich gar nicht. aber ich denke z.b. dass es schwieriger ist ne band wie Silbermond (jaja scheiss beispiel ^^) zu supporten als ne band wie z.b. Heaven Shall Burn (auf nem einzelnen Konzert, nich auf nem von so nem bandpackage). nun ja das liegt vll auch daran, dass metalbands oft mehr touren...
     
  5. FloVanFlowsen

    FloVanFlowsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.07   #5
    hm ich weiß nicht... eine konventionelle rockband kommt halt eher mehr als was 0-8-15 mäßiges rüber. bitte nicht falschverstehen, ich will hier überhaupt nicht wertend sein, damit wollte ich nicht sagen dass rock generell eher 0-8-15mäßig ist! aber: metal kommt einfach anders rüber, da man rock einfach "gewohnter" ist. er erscheint in radio, im fernsehen usw. von standard-rock-coverbands wimmelt es geradezu (zumindest bei uns in der gegend), aber ne gute metalband kommt schätz ich mal bei so manchem musikinteressierten mal als "was anderes". natürlich kommts auf die ideen us. an, doch um zugang zu diesen elementen zu bekommen, muss man erstmal auf den "ersten hinhörer" interesse finden, und das kann mit ausgefallenerem wohl leichter geschehen als mit sonstigem denk ich mal.
     
  6. SKAsono

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    Erstellt: 08.02.07   #6
    also das man mit Metall schneller "raus kommt" als mit Rock kann ich nicht bestätigen, mit Punk (wenn er denn auch bloß maßenkompatibel ist) allerdings schon. Ich rede hier nicht von den Punkbands, die Punk spielen, sonderen eher von denen, die sich eben Punk nennen (Blink 182 und sowas). So einfache (ami-skate)Punk Bands schießen bei uns aus dem Boden und kommen bei regionalen Schülerband-Contests eher weiter, als Metall, Rock oder Ska, weil sie einfach der breiten Masse besser gefallen, als aufwändiger und/oder durch seine Härte schockierender Rock oder Metall. Ich persönlich finde es echt schade, da sich bei den Endausscheidungen dann meist alles gleich anhört.
     
  7. void

    void Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.07   #7
    es geht ja nicht um bandwettbewerbe. welche band is schon durch n bandwettbewerb bekannt geworden? dei wenigsten. es geht imo doch mehr darum mit national und international bekannten bands zu spielen..
     
  8. Ghoulscout

    Ghoulscout Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.07   #8
    Wir haben hier eine lokale Punk/Rockband und die sind mmn wirklich weder musikalisch noch textlich toll (Lieder wie "Du stinkst" sind mmn einfach nur erbärmlich), durften aber Silbermond supporten (Pasta für Pavel heissen die übrigens). Haben hier noch so eine Punkrockband und die haben jetzt bei MTW gewonnen und dürfen auf dem Hurricane spielen, und das sind Leute aus unserem kleinen Ingelheim, find ich immer wieder krass, aber eine komische Wahl. Wir haben hier tausendmal bessere Metalbands und die haben nicht solche Chancen.
     
  9. Pleasure Seeker

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    Erstellt: 09.02.07   #9
    Einfach erklärt, bei Metal und auch bei Punk/HC gibt's Strukturen jenseits des Mainstreams auf die jene Musiker quasi schon drin sind sobald sie ein paar Konzerte gespielt haben, mit denen sie schon vertraut sind wenn sie eine kleine Plattensammlung haben. Welcher normalo (Rock)plattenversand vertickt Alben von unbekannten? Bei Punk z.B. ist das gang und gebe, da tauchen haufenweise Platten monatlich ohne Label dahinter bei div. Mailordern auf. Nett anfragen + Demo schicken genügt oftmals für den ersten Deal, Plattenkomment inklusive, wenn man gleich größer einsteigen will: Tape/CD an Fanzines verschicken.
    Zusätzlich ist das alles noch Musik bei der Perfektion eigentlich wurst ist, von Übermetal mal abgesehen, bei Rockmucke sieht das alles etwas anders aus. Außerdem existiert da die junge Zielgruppe nicht, wohl das Hauptproblem, und alte Rocker, mal ehrlich die gehen zu den seit mindest. 30 Jahren bekannten, und das sind meist keine deutschen Bands.
     
  10. Krehlst

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    Erstellt: 09.02.07   #10
    ich finde es ehrlich gesagt nur schade, dass junge rockbands kaum chancen haben und es demzufolge auch kaum gute junge rock/hardrockbands mehr gibt, dies weit bringen.

    ich meine, nix für ungut, aber metal bands gibts zuhauf, punkbands sowieso und von diesem ami-punk-pop wolln wir gar nich reden...ich denke, das hat viel damit zu tun, was durch gewisse "musiksender" an die jugendlichen vermittelt wird...kommt denn auf mtv oder viva oft guter hardrock? nee, eher nich.

    ich denke, viele jugendliche gehen einfach mit in dieser welle...aber gottseidank gibts ausnahmen...ich kann dieses ewige metal-ska-punkpop-gelabere nicht mehr hören, wirklich. das soll keine beleidigung sein, es spiegelt ja nur meine persönliche ansicht wieder.
    und somit isses ein teufelskreis: die allgemeine beachtung der jugendlichen liegt auf den "angesagten" bands. dadurch kriegen zb. metalbands mehr airplay. das wiederum verhindert, das hard-/classicrockbands airplay kriegen. das wiederum verhindert, dass solche bands es nach oben schaffen...

    was ich glaube, und sehr bedauerlich finde, ist, dass sicher einige den wunsch haben, guten hardrock zu machen, dann aber denken "ähh, kacke, das will keiner hören, lass was anderes machen". und genau dadurch kommt der stein nich ins rollen.
    dabei müssten sich die mal alle überlegen: als zb. AC/DC angefangen haben, war punk angesagt. in den 80ern war hairmetal. ham sie sich danach gerichtet? nee, und nun sind sie einer der größten und erfolgreichsten rockbands der welt.

    ich werd einfach für mich und meine band dran arbeiten...wir machen eben klassichen, gitarren- und hodenbasierten hardrock mit naiven, anzüglichen texten, 20-minütigen gitarrensoli, engen jeans, langen haaren, marshall-stacks und killerrefrains...und wir wissen schon, dass es unwarscheinlich ist, dass wir sofort donington besetzen können...aber möglich isses und deshalb sollte man, gerade wenn man sich rock n roller nennt, gefälligst nich den schwanz einklemmen sondern machen, was mann eben macht, und das is rock n roll.
     
  11. void

    void Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.07   #11
    Nun das seh ich nicht so. Bei uns in Frankfurt gibt es dutzende Rockbands. Da kommt auf eine Metalband min 3 Rockbands, und auch haben die Rockbands gut besuchte Konzerte. Ich hab aber das Gefühl, dass die Metalbands oft eine loyalere Fangemeinschaft haben, und auch, wie gesagt schneller Frankfurt verlassen um national zu spielen als Rockbands.
     
  12. Surtr

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    Erstellt: 09.02.07   #12
    Wenn du standart rockmusik machst hast du halt keine echte Zielgruppe. Das hört irgendwie jeder aber auch keiner, die meisten gehn an so nen konzert (ich ebenso), denkt sich dann "ja die warn doch nett" und gehn wieder nach hause. Und bei nem metalkonzert rennen danach alle zum stand und kaufen sich die cd...
    Ist denke ich somit wirklich ein szene Problem, weil es halt keine richtigen "rock-freaks" gibt, das sind fast immer Leute, die eigentlich alles hörn, aber halt meist nur oberflächlich.
    Ich kann nur raten etwas anspruchsvolleres/neues zum machen, siehe von mir aus Mars Volta, mit sowas kann man schon was reißen.
     
  13. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.07   #13
    wobei dein beispiel eigentlich die aussage mit der "szene"-bekanntheit gut unterstreicht. "silbermond" sagt mir was, von "heaven shall burn" habe ich noch nie gehört. das muss also eine szene-bekanntheit sein, nichts allgemein bekanntes.

    ich denke, es ist definitv einfacher, in seiner szene einen beaknntheitsstatuts zu erreichen, da die "namhaften" szenebands ja nur in der szene eine bekanntheit geniessen.

    dann ist da ja noch das genre-ding, ich habe auch immer in einer, nach eigener definition, rockband gespielt. für punk waren wir nicht "punk" genug, mit metal hatten wir auch nix am hut, aber auch nicht mit hardrock. es war einfach rock'n'roll....
     
  14. Krehlst

    Krehlst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.07   #14
    naja ich kann nur vor meiner umgebung reden...und da isses eben leider so, das es kaum gute rockbands gibt...

    und das man keine zielgruppe hat wenn man "standard-rockmusik" macht, halte ich für nicht ganz richtig...das hört sich irgendwie danach an, als wären alle rockbands coverbands und rock is alles ein und dasselbe.

    ich mein led zeppelin is was ganz anderes als van halen und beides sind rockbands und hatten (und haben) ihre ganz eigene fangemeinde.

    jede rockband (es sei denn, es is ne coverband) hat ja, wie jede metalband ihren eigenen stil...und ich denke es liegt nicht am rock an sich, eher am mangelnden interesse vieler leute. ich hab oft genug leute erlbet, die gesagt haben "ihhh, AC/DC, van halen, deep purple...voll die opa-mucke, ich hör lieber dark/trash/doom/sonstwasmetal" nachdem ich manchen von denen songs von eben diesen opabands gezeigt hab, waren sie begeistert und wollten mehr hören...ich will damit den metal nicht niedermachen, ich mag ihn nicht mögen, aber viele tuns. ich finds nur so schade, das irgendwie kaum noch jugendliche (zumindest hier) sich mal auf die alten rockgötter besinnen...aber ich kann ja nix vorschreiben. :)
     
  15. antipasti

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    Erstellt: 09.02.07   #15
    Glaube auch, dass die Theorie nicht falsch ist. Das ist nicht nur bei Metal und Punk so, sondern überhaupt bei Musikrichtungen, die einen sozio-kulturrellen bzw subkulturellen, verbindenen Background haben.. Dazu gehört Ska, Reggae, Country, Punk, mehrere Metalkategorien (das ist sehr wichtig zu trennen: denn die Doom-Metalnde Schwarzkutte hat natürlich nichts mit Stretch-Jeans-Power-Metal zu tun), Volksmusik ...

    Bei Pop / "normalem Rock" werden bestimmte Erwartungen nicht unbedingt erfüllt: wer erst glücklich ist, wenn er zwei Stunden gemosht (Metal), gepogt (Punk) hat oder Synkopen um die Ohren geballert bekommen hat (Reggae, Ska) und sonst nichts von einem Konzert erwartet, kann eben auch schon bei "seiner" Stilrichtung bedient werden - ohne die Band und deren Songs unbedingt zu kennen ... deswegen haben manche Stile einfach schon vion vornherein eine Interessensgruppe.

    Pop/Rock "kann" eben aber alles sein, aber nichts in aller Konsequenz: mal ne lautere Gitarre, mal n leichter Reggea-Einschlag, ein bißchen Blues, ein bißchen Country ... der Genre-Fans wird dort nicht genug bedient. Also entweder ein Pop/Rocksong oder Interpret setzt sich durch oder eben nicht - aber auf dauerhafte Genre-FAns kann er nicht bauen.

    Ich kenne Leute, die haben 3000 CDs im Regal, die nur einen Punkt erfüllen müssen: die Gitarren müssen laut sein.
     
  16. void

    void Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.07   #16
    so ähnlich wie antipasti seh ich das auch. Ne Metalband muss nicht unbedingt innovativ sein, um n guten status in der umgebung zu erlangen. hauptsache die ganzen metalhörer haben ne abdn, auf deren Konzerte sie die sau rauslassen können. Um darüber hinaus zu kommen braucht es aber schon kreativität.
    @Krehlst: Rock ist ja nciht nur hardrock, sondern alles von chilli peppers bis Wir Sind Helden...
     
  17. Whych

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    Erstellt: 12.02.07   #17
    Ja gut Silbermond ist halt auch eine ganze Stufe hoeher was ihren Bekanntheitsgrad angeht. Wenn du da eine Metalband nimmst die solche Hallen fuellt wie eben Silbermond wirds auch sehr schwer da Support zu Machen. z.B. ist es nicht wirklich ein grosses Problem bei Revolverheld Support zu machen um mal eher beim Rock zu Bleiben und die sind nun wirklich schon bekannt.
    Es ist halt auch so das im z.B. Metalbereich eine Band schneller als 'Gross' zaehlt. Ich bewundere viele Bands die eigentlich auch wie ich jeden Tag noch arbeiten gehen und nur das Glueck haben halt einen Vertrieb fuer ihre CD zu Haben. Fuer mich sind die Gross und ich waere uebegluecklich bei denen mal Support zu Machen :)
    Aber ich muss halt auch ehrlich sagen das ich keine Ahnung hab wie es im Rock/Pop-Bereich so abgeht. Ich denke da gehts einfach um viel mehr Geld wie im Metal.
     
  18. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 12.02.07   #18
    Ähnlich denke ich das auch...wobei: es geht beim Pop/Rock Bereich wohl eher darum, in kürzester Zeit die Band zu vermarkten und das Höchstmögliche rauszuholen. Ebbt das irgendwann ab und die Chartsplatzierungen und gefüllten Hallen bleiben aus, hört man oft nie wieder was von diesen Bands.

    Im Metal-Bereich geht es wohl eher darum, eine Band langfristig zu etablieren, die Fangemeinde kontinuierlich bei der Stange zu halten und eher auf lange Zeit eine solide Anzahl Alben zu verkaufen und zumindest gut besuchten Tourneen zu machen statt auf kurzzeitige Höhenflüge zu bauen. So können Metalbands auf Dauer sehr viel mehr Geld einbringen als so ein paar Eintagsfliegen. Gerade bei "älteren" Künstlern ist die Fangemeinde recht treu. Wenn man Einblick erhält in Sachen Albenverkäufe wundert man sich häufig, wer da die Abräumer sind - sehr viele alte Rocker...
     
  19. Whych

    Whych Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.07   #19
    Das stimmt allerdings.

    Aber auch im Metalbereich haben sie es immer wieder versucht sobald wieder ein Trend zu Sehen war. z.B. wurde jede noch so miserable Deathmetal-Band gesigned als es gerade in Mode war. Dann der grosse Nightwish/Wthin Temptation-Boom wo alles was verzerrte Gitarren und eine Saengerin hatte einen Deal bekommen hat. Nun dasselbe Spiel mit Metalcore. Aber wie du auch schon sagst halten sich dafuer einige wirklich ewig. Wer wird wohl in 30 Jahren noch nach den Bands schreien die heute die Charts dominieren ?
     
  20. Marc02

    Marc02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.07   #20
    Das denke ich auch. Bei "Randgruppenmusik" hat man viellciht zahlenmäßig weniger Fans aber die sind dafür loyal.