Jackson Gitarre lange nicht genutzt -> "instabil" geworden?

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Guten Morgen

ich nutzte seit ca 25 Jahren Jackson Gitarren und bin durchweg damit zu frieden.
Eine meiner ersten Gitarren, so um die 25 Jahre alt, wurde einige Jahre nicht genutzt. ich habe vor ca. 5 Jahren dort mal neue Saiten drauf gemacht, welche allerdings weiss
ich nicht mehr, in der Regel Spiele ich Ernis 10-46.
Die Gitarre wurde davor ca 10 jahre immer wieder in meiner Band genutzt.

Jetzt aktuell wollte ich sie wieder einspielen, Gitarre gestimmt und was war, D Saite passte nicht. Sie war nicht mehr Oktavenrein, so das ich die Oktaven von allen
Saiten kontrolliert habe, danach war aber komischerweise immer noch, wenn man zb ein C oder D Powerchord spielte das die Gitarre verstimmt klang.
Habe dann etwas rumgespielt es wurde aber nicht besser
habe dann neue Saiten aufgezogen, Problem war dann erstmal weg.

Dann ist mir aber aufgefallen das im Floyd Rose ich wirklich probleme habe die Gitarre zu stimmen, Es sind drei Federn verbaut, wie gesagt die Gitarre war vorher perfekt
eingestellt. Die Feder sind quasi in V Form eingebaut wie es in der Regel der Fall ist.
Ich habe mich dann gestern entschlossen eine 4 Feder einzubauen und jetzt ist das Problem, zumindest im Moment weg.
Hat jemand schonmal sowas gehabt, das Gitarren im Laufe der Zeit instabil werden.

In der Regel entspanne ich meine Gitarre wenn sie im Koffer liegen so das sie etwas entspannt sind und stimme sie neu wenn ich sie wieder raushohle.

Meine Frage wäre auch wie machen es andere, als Ihr ?

Grüsse
Pat
 
Ranzo
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Meine Frage wäre auch wie machen es andere, als Ihr ?
Hä? Kapier ich ned.

Also bei meiner alten Jackson habe ich die Federn des Tremolos getauscht, weil die Federn ermüdet waren. Das ist normal. Also du hast nix falsch gemacht.
 
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Hä? Kapier ich ned.

Also bei meiner alten Jackson habe ich die Federn des Tremolos getauscht, weil die Federn ermüdet waren. Das ist normal. Also du hast nix falsch gemacht.
Moin

Ja das war tatsächlich auch mein Gedanke ob die Federn nicht ausgenudelt sind.
Jedoch hatte ich gelesen solange sie im ausgebauten Zustand sich immer noch zusammenziehn wären sie ok, daher halt einfach mal die 4.te Feder.
Ich werde die Gitarre heute noch mal etwas länger bespielen und sie dann auch mit zur Bandprobe nehmen und sehn
wie sie sich verhällt wenn es einen Ort/Temperaturwechsel gibt.
Evlt werde ich ihr dann doch mal neue Federn spendieren, ein neuer 3 Wege Schalter müsste auch noch rein

Grüsse
Pat
 
Ranzo
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Naja die Fendern kosten ja nur ein paar Euro. Aber wenn es so funktioniert wäre es ja unnötig. Also falls du doch noch neue Fendern einbauen möchtest, solltest du gucken, dass du die richtige Härte nimmst. Ich hatte leider zu erst zu weiche Federn gekauft und eingebaut, das war dann noch schlechter als vorher. Aber die härteren Fendern haben dann geholfen, das Tremolo wieder stimmstabiler zu machen. Meine alten Federn hatten sich zwar noch zusammengezogen, aber die neuen waren doch besser. Eventuell gleich unterschiedlich harte Federn bestellen.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß mit deinem alten Schätzchen!
 
gmc
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wenn die Gitarre sehr lange mit entspannten Saiten im Koffer lag sollte sich auch die Halskrümmung etwas verändert haben.
Natürlich gibt sich das wieder, aber nicht innerhalb von Minuten ... kann also sein, daß nach einem Tag alles wieder in Butter ist.
 
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Naja die Fendern kosten ja nur ein paar Euro. Aber wenn es so funktioniert wäre es ja unnötig. Also falls du doch noch neue Fendern einbauen möchtest, solltest du gucken, dass du die richtige Härte nimmst. Ich hatte leider zu erst zu weiche Federn gekauft und eingebaut, das war dann noch schlechter als vorher. Aber die härteren Fendern haben dann geholfen, das Tremolo wieder stimmstabiler zu machen. Meine alten Federn hatten sich zwar noch zusammengezogen, aber die neuen waren doch besser. Eventuell gleich unterschiedlich harte Federn bestellen.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß mit deinem alten Schätzchen!
Hi

Ich denke bei Jackson wird es nur so standard federn geben und jetzt keine besonderen
Ich habe auf jeden fall heute mal die schrauben festgemacht für die saitenklemmung und ich muss sagen ohne grosses verstimmen ne stunde gespielt

Grüsse
Pat
Beitrag automatisch zusammengefügt:

wenn die Gitarre sehr lange mit entspannten Saiten im Koffer lag sollte sich auch die Halskrümmung etwas verändert haben.
Natürlich gibt sich das wieder, aber nicht innerhalb von Minuten ... kann also sein, daß nach einem Tag alles wieder in Butter ist.
Hi

Joa..das kann es auch noch sein
mir wurde aber mal von nem gitarrenbauer gesagt gitarren sollte man nicht mit gestimmten saiten längere zeit liegen lassen
sondern sie etwas entspannen
wenn man eine gitarre kauft ist das auf oft so

Grüsse
Pat
 
Ranzo
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Ich habe die härteren Harley Benton Federn https://www.thomann.de/de/harley_benton_parts_tremolo_spring_hard.htm gekauft und bis jetzt nicht bereut.
Die passten für mein Takeuchi 590 (oder580) LP Tremolo. Ich weiß ja nicht welches Tremolo du hast, aber für die meisten Floyd-artigen dürften die, oder die weicheren funktionieren. Die original Floyd Federn kosten nämlich ca. 30 Euro.

Inzwischen gibt es die Harley Benton Federn sogar als noiseless Ausführung in normal und hart: https://www.thomann.de/de/harley_benton_parts_noiseless_trem_spring_n.htm
https://www.thomann.de/de/harley_benton_parts_tremolo_spring_hard.htm
Die würde ich jetzt kaufen. Die könnten das Taschentuch überflüssig machen, das ich den Federn als Dämpfung beigelegt habe, überflüssig machen.

Also das soll jetzt nur ein Tipp sein, falls du mal Federn tauschen möchtest/musst... Denn anscheinend sind deine ja noch gut genug!
 
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Moin

im Moment kann ich sagen das es soweit gut ausschaut.
Es muss jetzt noch der Schalter und auch die Buchse hat nen Wackler...habe jetzt noch paar Ersatzteile bestellt und dann sollte die Jackson wieder Fit sein.

Die Federn habe ich mir angesehn, wäre auf jeden Fall mal ne Überlegung wert, sie mal zu testen, bzw mal zu kaufen und auch mal etwas auf Reserve zu haben. Grade wenn man sowas dann braucht bekommt man es nicht.
Welches Floyd Rose weiss ich grade nicht, ist aber alles noch Original von Jackson drin, daher auch die Standard Federn.

Es kann schon sein das die Original Federn nicht mehr so Fit sind, sind ja auch schon ein paar Jahre alt und son satz von HB ist ja mal ne Sache die Man testen kann, man muss dann halt nur alles neu justieren,.
Frage wäre auch ob man die Federn auch mischen kann ? Hart und Weiche ?

frage? was meinst du mit Taschentuch??

Grüsse
Pat
 
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Wenn eine Gitarre länger nicht benutzt wurde sollte man die Gitarre erst mal pflegen und einstellen.
Ich würd sie mal reinigen, aufs Griffbrett ein Tropfen Öl (nicht Lemon Oil), neue Saiten drauf und dann erst mal ordentliches Setup.
Ja, Federn kann man mischen, ich würd nur nicht oben ne Harte und unten eine Weiche, sondern bei 3 zB 2 Harte außen und eine Weiche Innen wobei das Mischen in der Regel nicht nötig ist, da man die Vorspannung der Federn auch einstellen kann indem man die beiden Schrauben weiter raus oder rein dreht.

Die Federn des Trems klingen oft und schwingen sich auf, daher fedeln manche Schaumstoff oder ein weiches Schläuchlein in die Federn bzw. machen Schrumpfschlauch oder was ähnliches um die Federn.
Taschentuch oder Stoff würd ich nicht machen wegen Feuchtigkeit und weil sichs bewegt und verklemmen kann.
 
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@threshold1977

Hast Du die Federkralle nachgestellt, nachdem Du die zusätzliche Trem-Feder eingebaut hast?
Wenn Du die nicht gelockert hast, dann steht deine Tremologrundplatte nicht mehr parallel zur Korpusoberfläche, oder liegt sogar mit der Hinterkante ganz auf. Dann wäre auch klar, warum Du beim Stimmen keine Probleme mehr hast. Die Stimmung kann sich dann auch nicht mehr ändern, wenn das Trem sich beim Stimmen nicht mehr bewegt.
 
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...Ich würd sie mal reinigen, aufs Griffbrett ein Tropfen Öl (nicht Lemon Oil), neue Saiten drauf und dann erst mal ordentliches Setup.
Ja, Federn kann man mischen, ich würd nur nicht oben ne Harte und unten eine Weiche, sondern...
Moin

Ja..das habe ich ja dann gemacht
alles schön sauber gemacht und auch den Hals und alles gepflept

wie gesagt schalter und buchse muss noch getauscht werden

und dann mal schauen wie sie sich im Proberaum verhällt..seit der 4.Feder ist alles soweit stabil

Grüsse
Pat

...Hast Du die Federkralle nachgestellt, nachdem Du die zusätzliche Trem-Feder eingebaut hast?
Wenn Du die nicht gelockert hast, dann...
Moin

Ja..alles gemacht
wenn nicht wäre das Trem so weit nach hinten das die Saiten ja auf dem Hals bzw Bundstäbchen aufliegen würden
Ich kann das Trem in alle beiden Richtungen bewegen, alles easy

Grüsse
Pat
 
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In der Regel entspanne ich meine Gitarre wenn sie im Koffer liegen so das sie etwas entspannt sind und stimme sie neu wenn ich sie wieder raushohle.
Warum? Das habe ich mit noch nicht einer einzigen Gitarre so gemacht. Was soll daran sinnhaft sein? Eine Gitarre in eingestelltem und gestimmten Zustand aufzubewahren ist der beste Weg, Verspannungen und sonstigem vorzubeugen - Vibratofedern können im übrigen - wie jede andere Feder auch - über die Zeit ermüden. Das ist kein Beinbruch und mit einem simplen Tausch in wenigen Sekunden behoben. Hier tut es jeder passende Aftermarket-Anbieter, wie Göldo oder auch HB (Ibanesen-Federn passen aber wahrscheinlich nur dort - habe ich aber nie ausprobiert, spiele nur OFR). Wenn Deine Jackie original ist, wird eventuell ein gelabeltes Takeuchi aus japanischer Fertigung drauf sein. Keine Ahnung. Ist aber Wurscht, weil es auch ein Floyd-Derivat ist. Also Göldo und/oder HB.

Die Feder sind quasi in V Form eingebaut wie es in der Regel der Fall ist.
Nein, ist es nicht. Es gibt hier keine Regel, sondern lediglich Notwendigkeiten, um es passend hinzubekommen und die Saitenspannung auszutarieren.

Beispiel, gerade fotografiert: Wie Du, spiele ich auch EB Slinkies (10/46) nach Umstellung auf Göldo "hart" brauchte ich nur noch zwei Federn. Ich hatte auch schon die schwarzen Fender "weich" drin. damals brauchte ich vier Federn. Aber im "V" hatte ich sie auch da nicht.

IMG_6666.jpeg


IMG_6667.jpeg
 
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Moin

das mit dem entspannten hatte mir mal ein Gitarrenbauer gesagt, damit ebend solche Dinge wie Feder und Saiten nicht dauerhaft gespannt sind.
Ich rede jetzt aber von einer längeren Zeit, nicht ein oder zwei Wochen.
Ich habe das bisher aber auch nur bei einer Gitarre gemacht, daher ob es Sinn macht oder nicht kann ich nur so weitergeben.

Ja das es nicht teure Originalfedern sein müssen hatte ich mir schon gedacht.
Ich muss aber sagen es ist das erste mal das ich mit dem Tremolo solche Probleme hatte daher habe ich es auf die lange Liege und Nichtbenutzung geschoben.

mit der V Form muss ich sagen, kenne ich nur so, egal ob Jackson oder Charvel.
Allerdings haben bekannte Musiker das auch bei Ibanez Gitarren, daher kann ich nur das dazu sagen, das es natürlich auch anders sein kann will ich nicht bestreiten und zeigt auch wieder das ein solches Forum Gold wert ist.
Man lernt nie aus.

Das bei härteren Federn weniger evtl besser sind klingt logisch, ich denke wirklich ich muss das mal bei einer meiner
Gitarren versuchen, vllt kommen dann noch ganz neue ungeähnte Möglichkeiten ans Licht für mich ;-)

Grüsse
Pat
 
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Ich rede jetzt aber von einer längeren Zeit, nicht ein oder zwei Wochen.
Alles gut, das meinte ich ja auch. Ich habe hier ein Sammlerstück seit knapp 15 Jahren im Koffer eingelagert. Spielfertig eingestellt. Alle Jubeljahre mache ich da einen Funktionstest. Eben damit sich nichts verzieht.

Stell Dir einfach folgende Frage: Wie gut kann es für ein perfekt ausbalanciertes System sein, wenn ich eine Seite der Gleichung ausnulle? Genau das machst Du mit dem Entspannen der Saite ja. Der Hals steht noch immer unter Spannung, hat aber keinen Gegenzug mehr.
 
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Hi

Die Frage die Du stellst ist nicht so falsch
Ob es wirklich Sinn macht sie etwas zu entspannen stelle ich mir da jetzt grade auch

Grüsse
Pat
 
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In der Regel entspanne ich meine Gitarre wenn sie im Koffer liegen so das sie etwas entspannt sind und stimme sie neu wenn ich sie wieder raushohle.
Warum sollte man sowas tun? Damit änderst u ja jedesmal den Saitenzug auf dem Hals ein wenig, und beim NEustimmen muss er sich erstmal wieder setzen.

Das mit der V-Stellung der Federn ist ebenfalls sinnlos. Dadurch wird der Federzug nur ungleichmäßig verteilt, da die mittlere Feder weniger gespannt ist.

Gruß, bagotrix
 
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Ja das mit der v-Stellung der Federn, sehe ich auch so. Genauso verstehe ich den Tipp nicht, mit der weichen Feder in der Mitte. Die härteren aussen werden dann stärker belastet und die weiche in der Mitte kaum. Wozu?
 
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Na gut, dass kann man schon mal machen, wenn einem drei harte Federn zu viel und zwei zu wenig sind. Die weiche hat eine andere Federkonstante und gibt etwas weniger Zug dazu. Belastet wird sie dagegen genau gleich, die Zugkraft der einzelnen Saiten ist auch etwas unterschiedlich, wird aber über den Block zu einer einheitlichen Kraft.

Als Gegenkraft addieren sich die Zugkräfte der Federn - wie bei einer Pendelwaage, wenn Du zu den zwei Kilo-Gewichten noch ein 100 g-Gewicht in die Schale legst.

Ich persönlich finde aber eh, dass mehr weiche Federn dem Ton etwas mehr Substanz geben als wenige harte, ähnlich wie sich ein dickerer Messingblock bemerkbar macht. Und man hat ja auch noch die Federkrallenschrauben zum Einstellen. Trotz .009-.046-Saiten spiele ich in fast allen Gitarren 5 (weiche) Federn, und das FR lässt sich gut schwebend einstellen. Es schwirrt vielleicht etwas weniger stark, aber dafür gibt es beim Anschlag auch nicht so nach.
 

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