Jackson RRXMG VS RR3

von COB273, 03.04.12.

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  1. COB273

    COB273 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.12   #1
    Hallo,

    hat jemand von euch erfahrungen mit der neuen RRXMG gemacht ? Und wie würdet ihr diese qulitativ zur RR3 setzten ?

    Vorallem geht es mir um das Korpusholz -RRXMG=Linde und RR3=Erle- , und darum das die RRXMG aus der X-serie(Indien) ist und die RR3 aus der Pro-serie(Japan).

    Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann ist, dass im direkten Vergleich eine RR1 anderes klingt als eine RR5 und eine LTD ec 1000 sogar deutlich schlechter als eine ESP-Eclipse klingt. Wobei es von den Spec her genau die selben Gitarren sein sollten(selbe pickups,selbes holz ... ).

    Aufgrund dieser Erfahrung würde ich persönlich eher zur RR3 tendieren, obwohl die RRXMG "besser klingende" specs hat. Aber ich weiß nicht ob ich diese Erfahrung auch umbedingt auf diese Gitarrenpreisklassen anwenden kann. Zudem hab ich mometan auch keine Zeit in einen größen Musikladen zu fahren und es wird schwierig eine RR3 noch zu finden und beide direkt zu vergleichen.

    LG COB273
     
  2. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 03.04.12   #2
    tja, leider kann ich dir nichts genaues zu den neuen X-serien modellen sagen. allerdings wird es ab sofort schwer werden eine RR-5 oder RR-3 zu bekommen, da die Japan serie komplett eingestellt wurde.
    das werk in dem jackson / charvel in japan die gitarren gebaut haben, wurde geschlossen und die aktuelle fernost varianten werden eben jetzt in indien gebaut.

    was den unterschied im klang einer RR-1 zu RR-5 angeht ist auch klar. die RR-1 hat ebeholz als griffbrett und die RR-5 rosewood. das macht schon einiges aus, zudem glaube ich auch, dass die RR-5 nicht das teure Floyd Rose drauf hat, sondern einen fernost nachbau. das macht klanglich sicher auch noch mal was aus.

    und zu guter letzt, die qualität der verwendeten hölzer. selbst wenn beide gitarren aus der selben art von holz gemacht sind, kann man wohl davon ausgehen, dass die US modelle das qualitativ hochwertigere holz haben und entsprechend auch besser klingen und schwingen.

    btw. die RR-3 hat einen geschraubten hals, die RRXMG einen durchgehenden - macht klanglich auch einen unterschied.
     
  3. Smudo

    Smudo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.12   #3
    Die RRXMG wäre da für mich die erste Wahl. Sie hat auch bessere Bünde. Ich war überrascht als ich sah, dass die Bundstäbchen unterschiedlich verarbeitet waren. Wirkt sich auf die Bespielbarkeit ausschlaggebend aus.
    Das Floyd ist relativ stimmstabil und über die EMGs muss man ja nicht sagen - man liebt sie oder man mag sie gar nicht. Die Seymour Duncan auf der RR3 sind auch nichtübel - ist hald Geschmackssache.

    Und dann bitte nicht zu vergessen, dass die RR3 nur 22 Bünde hat - die RRXMG hat 24. ...meine zumindest :D
     
  4. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 03.04.12   #4
    tja, da kann man jetzt geteilter meinung sein. ich bevorzuge gitarren mit 22 bünden und deshalb finde ich es auch schade, dass die X-serie rhoads 24 bünde hat.
    bleib ich doch lieber bei meinen beiden RR-5s.
     
  5. COB273

    COB273 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.04.12   #5
    Danke für die Antworten.

    So ich hab mir mal eine RR3 bestellt, da diese eine "coolere" Lackierung hat und bald noch schwerer zu bekommen ist. Außerdem kann ich sie wieder zurückschicken, falls ich sie nicht mag.

    Auf die 24 Bünde kann ich verzichten, da ich eine J.Stars RR J2SP besitzte. Übrigens will ich nur eine weitere RR, damit ich weniger auf meiner J2SP spiele und diese nur nutze wenn es "gut/besser" klingen soll.

    Inwiefern bessere Bünde und das unterschiedlich verarbeitet verstehe ich nicht ?

    Ne andere Frage... Ist der Hals bei der RRXMG dünn(so Ibanez RG mässig) oder eher bizzel dicker wie bei einer RR24?
    Ach die RR5 hat doch auch einen "etwas dickeren" Hals.
     
  6. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 04.04.12   #6
    das kann ich so nicht bestätigen. die festbrücken RR5 (baujahr 2006) hat einen dickeren hals, das stimmit. meine RR5 mit floyd (baujahr 2008) dagegen hat einen eher dünnen hals. aber auch nicht so dünn wie die RGs, aber spürbar schlanker als bei der festbrücke.
     
  7. Smudo

    Smudo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.04.12   #7
    Ich meinte damit die Verarbeitung. Ich bekomme auf der auch eine etwas bessere Saitenlage.
     
  8. COB273

    COB273 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.12   #8
    So hab nun die RR3+jackson case. Also gegen die Verarbeitung kann ich nix sagen... es ist alles Top(keine spitzen Bünde, keine Kante bei den Inlays ...) und das EDS finish gefällt mir auch gut. Seienlage am 12ten Bund ist ca 1.6(meine Jazz 3 plec 1.38mm passen mit bizzel freiraum dazwischen).

    Erstens das Feeling ist anders als bei meiner anderen RR wegen 22frets, breiterer locking nut (folgloch größerer Seitenabstand oder?), unlackierter Hals, anderes Floyd. Aber sie lässt sich gut bespielen.

    Jetzt mal ne dummer Frage ist der Abstand bei 22frets Gitarren zwischen 12-22 größer(also Abstand zwischen den einzelnen Bundstäbchen) als bei einer 24bündigen Gitarren ? also dieses "größer" finde ich gar nit schlecht.

    Zweitens bezüglich des Sounds hört man bei der RR3 diesen "Erlenholzgrundklang", den meine andere auch hat. Aber die RR3 klingt NICHT so voll wie die andere(eher schriller/heller). Ich würde das so beschreiben, dass bei der J2SP "mehr" schwingt und dadurch ein differenzierteres Klangspektrum hat. Das liegt wohl hauptsächlich am Neck-Through, Ebenholz und dem Schaller Floyd, oder nicht?. Übringens ich finde NICHT das die RR3 schlecht klingt(eher bizzel anders). Zudem hat sie auch weniger gekostet als die RRJ2SP.

    Wie beeinflusst Neck-through den Sound (außer mehr Sustain)? Bekommt dadurch die Gitarre mehr Fülle?

    Naja meine Fragen haben nit mehr viel direkt mit dem Anfangspost zu tun, soll ich für weitere Fragen lieber einen neuen Thread erstellen?
    wie z.b RR3 umtauschen und ne hochwertigere RR holen(aber dazu später mehr).
     
  9. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 07.04.12   #9
    eine geschraubte konstruktion hat immer mehr attack und etwas weniger sustain im sound als eine neck-thru, was durch aus deiner beschreibung entspricht. die hölzer und die andere hardware machen sich natürlich auch bemerkbar.
     
  10. BigJim

    BigJim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.12   #10
    @COB273

    hast du die RR3 noch, oder bereits umgetauscht ( in eine RRXMG ) ?

    so ganz glücklich klingst du ja nicht mit der RR 3 ... ( schriller, heller Ton ....)

    so wie ich die Antworten von smudo gelesen habe, hatte er beide angetestet und die RRXMG definitiv als die bessere RR empfunden ( bessere Saitenlage,
    Verarbeitung ....). hat sicher auch das bessere Tremolo.

    ich muss auch sagen, dass die neuen X-Serien Gitarren (egal ob aus Indien oder sonst woher) wirlklich gut sind. die RR3 und KE3 (Japan) haben zwar einen
    satinen Hals, aber sind mir etwas zu dünn/zu flach. die indischen liegen besser in der Hand und haben eine echt super Saitenlage.
    in einem shop konnt ich eine RRTMG mit einer RR1 (5x teuerer!) vergleichen und die indische hatte eine viel bessere Saitenlage und Bespielbarkeit ( lag
    natürlich auch an der schlechten Einstellung von den Shopverkäufern).
     
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