Jahreslosung 2026 Gott macht alles neu

In deiner Logik ist mit dem Tod alles aus, ok.
Wo habe ich das geschrieben?

Es braucht inhaltliche UnterfĂŒtterung fĂŒr die Aussage: "Das wird schön "
... deshalb finde ich ja die textliche NÀhe zum Höllenfeuer eher unpassend, bzw sollte man darauf eingehen.

Eher Physiker, ist allgemein bekannt, und trotzdem faszinierend, alles was schwerer als He ist, stammt aus Sternen.

Deckt sich mit der Bibel.
Naja ...
 
Habe ich dann wohl falsch geschlussfolgert, da du geschrieben hattest, dass das mit Adam / Christus nichts mit Logik zu tun hat. Entschuldige.

Wie soll man dann fokussierende Songs schreiben, die auf die Vollendung referieren, wenn dann immer 10 Fußnoten sein mĂŒssten?
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Höllenfeuer gibt es nicht im Urtext, siehe weiter oben.
 
Wie soll man dann fokussierende Songs schreiben, die auf die Vollendung referieren, wenn dann immer 10 Fußnoten sein mĂŒssten?
Danke schön fĂŒr diesen Kommentar. Es gibt Texte oder Zitate, die mißbrĂ€uchlich verwendet werden. Oder durch das Herausreißen aus einem Zusammenhang falsch werden oder falsch interpretiert werden.
Ich bin mir nich bewusst, daß dies durch meinen Liedtext der Fall wĂ€re, bzw. wĂ€re es nicht meine Absicht.
Die Jahreslosung ist zunÀchst mal auch ein kurzes Zitat aus der Bibel und es wird sicherlich eine Reihe von Predigten in diesem Jahr geben, die das auch im Kontext unter verschiedenen Aspekten beleuchten. So auch im gestrigen Gottesdienst in unserer Gemeinde.
Dort stand aber auch zunÀchst einmal das Mut machende der Erneuerung im Fokus.
 
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Der Song soll ja, wie jeder Song, eine Zielgruppe ansprechen.

Wenn du einen wie auch immer gearteten "Höllen"kontext oder Gerichtskontext mit assoziierst und das dann am Song kritisierst, gehörst du vermutlich eher nicht zur Zielgruppe.

Bei einem Song wie "Hier kommt Alex" bin ich nicht die Zielgruppe, da ich den Film dazu assoziiere den ich fĂŒrchterlich finde.

Trotzdem ist der Song dazu in sich schlĂŒssig.

Ich bin aber galt nicht die Zielgruppe dazu.

Oder Rentner die sich an Begriffen wie InformationDesk stören: sind dann nicht die Zielgruppe.

Feedback geht natĂŒrlich trotzdem immer :)

Oder ein Song mit der Aussage: "Macht kaputt, was euch kaputt macht."

Kann ich nicht zustimmen und bitte um andere Wege. Aber der Song hat soziokulturell usw. seine Berechtigung, ist in sich stimmig und Rio Reiser ist nun mal ein toller Songwriter.

Zu 'alles neu' kann durchaus gehören, dass Assad und Putin und wie sie alle heißen eine Runderneuerung bekommen.

Das geht aber nicht ohne zivile Gerichte.

Jene haben ja mit LĂ€cheln im Gesicht Tote und Folteropfer in Kauf genommen.
 
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Ich persönlich denke das inhaltlich der Text das neue besser so fröhlich besingt nach der Apokalypse die ich nicht bezweifeln möchte und auch nicht das Besungene fĂŒr danach.
Ich nehme das hier noch mal zurĂŒck als zu voreilig gedacht
 
Wie soll man dann fokussierende Songs schreiben, die auf die Vollendung referieren, wenn dann immer 10 Fußnoten sein mĂŒssten?
Es ist schwierig, sachlich zu diskutieren, wenn man die Aussage des GegenĂŒbers so ins negative ĂŒbertreibt. Ich habe weder von Fußnoten gesprochen noch sollten es zehn StĂŒck sein.
Gute Texte und gute Gedichte schaffen es, mehrere Aspekte einer Sache zu beleuchten. Vielleicht ist das sogar ein Kennzeichen dafĂŒr.

Kritisch sehe ich vor allem die Auswahl der Jahreslosung an sich. DafĂŒr kann @Nikkin ja gar nichts.
Wie schizophren das alles ist, sieht man zB daran, dass in vielen Bibelversionen, auch im Netz, das Kapitel mit "Hoffnung fĂŒr alle" ĂŒbertitelt wird. Und dann werden alle, die sich nicht konform verhalten, auf ewig (!) in den See aus brennendem Schwefel geworfen. Das ist also Hoffnung fĂŒr alle?

NatĂŒrlich ist mir klar, dass jede/r einen eigenen Zugang zu biblischen Texten hat. Manche nehmen sie wörtlich, viele nehmen sich nur das raus, was ihnen passt. Man kann sie als Glaubenszeugnisse von Menschen, als missionarische Schriften, als Geschichtsinterpretation, als politische oder moralische Schriften sehen. Man kann die Texte auch fĂŒr alles mögliche ge- oder missbrauchen. Um darĂŒber zu diskutieren, mĂŒsste man erstmal viele grundsĂ€tzliche Dinge abstimmen, das mĂŒsste man eh an anderer Stelle tun.
Es sind halt meine Gedanken zum Text dieses Songs, ich will aber hier wie gesagt auch keine Fundamentalkritik ĂŒben. Wenn es fĂŒr Euch in Ordnung geht, passt das schon.
 
Ich habe festgestellt das besonders neuere Übersetzungen den Inhalt des Ă€lteren Textes und dem Bild das in meiner Vorstellung daraus entstand manchmal inhaltlich oder klanglich nicht mehr entsprachen.
Etwas Phantasie braucht man zum VerstĂ€ndniß womöglich schon selbst wenn man den ĂŒbersetzten Urtext kennte.
Hoffnung fĂŒr alle ist eher neu und soll verstĂ€ndlicher sein.
 
Hoffnung fĂŒr alle ist leider weitgehend weg vom Urtext, wenn auch gut lesbar.

Gute Nachricht ist schon besser im Ausdruck, aber auch nicht im Hinblick auf Urtext.

Aber es gibt zum Beispiel das Konkordante Neue Testament.

Antiquarisch gibt es von Heinz Schumacher 'Neues Testament' Hennsler-Verlag, wo meist in den Anmerkungen das korrekte steht, im Fließtext eher das besser verstĂ€ndliche ;)

Als "BĂŒckware" (selbst kopiert und verteilt gegen Spende) oder jetzt vllt auch digital gibt es eine Übersetzung von Pfarrer Pfleiderer.


Und dann gibt es noch "Die Geschriebene" von Fritz Henning Baader:

 
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War mir gar nicht klar was ich da fĂŒr eine alte Familienbibel von Samuel Lucas von 1834 habe der spĂ€ter die als urtextnah geltende Elberfelder Bibel druckte.
 
Die unrevidierte Elberfelder ist recht gut.

Typische Signalwörter:

Ewigkeit statt Äon / Zeitalter
(Besonders sinnfrei: "Von Ewigkeit zu Ewigkeit statt von Äon zu Äon)

Hölle statt Gehenna (Tal Hinnom) bzw. Hölle statt Hades (Totenreich, das Ungewahrte)

GĂŒte statt Gnade

Satan statt FĂŒrst dieser Welt / Gott dieses Äons

Kirche statt Ecclesia (die Herausgerufene) / Leib Christi

Ende statt Vollendung (telos)

Fluch statt Bann

Eingeborener statt Erstgezeugter



----

Interpretierende Übersetzung vs. Urtextnah

Vielleicht könntest du beim halftime-part etwas von der AtmosphÀre des Intros aufgreifen?

Oder dort Percussion einsetzen sowie ein Pad oder eine OrgelflÀche, die aber ein bisschen "brodelt".

Oder statt Percussion ein Drumloop, das etwas Ruhe reinbringt?
Hör mal auf den Groove dieses Intros und welche Ruhe das Hammondthema in Verbindung mit dem Gitarrenpicking bringt (der groove bringt eine gewisse LÀssigkeit rein, weil der snare Sound eine Art "16tel-Vorschlag"/Auftakt hat.


View: https://youtu.be/rKZsnJO0_9s?si=AaZfYl3hbwzag5WX

Und im ersten Refrain vielleicht noch kein "double" Schlagzeug, sondern auch da noch etwas von der Atmo des Intros?

Hier Percussion statt drumloop:


View: https://youtu.be/BegZgQLy918?si=HPm-rMabtgvbP-Q8
 

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