Japanische Singlcut alla LP Custom - Alt vs Neu?

von Domeni0, 15.07.19.

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  1. Domeni0

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    Erstellt: 15.07.19   #1
    Ich möchte mir nächsten Monat eine neue Gebrauchte zulegen und bin noch am abwägen.
    Zur Auswahl stehen die Modelle der FGN LC10 Reihe aber auch ein paar Orville Modelle im Custom Look.
    Der FGN wären schon ein paar Euro günstiger als die Orville, von denen ich noch keine in der Hand hatte.
    Lohnt sich der Aufpreis zu den Orville Modellen Qualitativ oder spielt da nur der Vintage Hype eine Rolle?
    Kann ich eventuell damit rechnen, dass die Orville Gitarren vielleicht sogar im Wert steigen?

    Ich würde vorm Kauf auf jeden Fall antesten gehen, allerdings sind die Gitarren nicht gerade ums Eck.
     
  2. EAROSonic

    EAROSonic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.19   #2
  3. JesusCrisp

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    Erstellt: 18.07.19   #3
    Schreib Tokai und Burny auch noch auf die Liste.
     
  4. musikuss

    musikuss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #4
  5. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #5
    vom Gefühl her würde ich auxch sagen, dass Tokais am besten zu bekommen sind, wobei es ja auch einige FGN Händler gibt - wenn es ums Thema anspielen geht
     
  6. Domeni0

    Domeni0 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #6
    Danke euch allen schon mal.
    Ich werde auf jeden Fall gebraucht kaufen und FGN und Orvilles gibt es aktuell in meiner Nähe.
    Da die Gitarre in Custom Optik sein soll schränkt es das ganze noch mal ein Stück ein.
     
  7. Andreaz

    Andreaz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #7
    Ich hatte eine FGN LC10 in weiß, was aber leider mehr Elfenbeinfarben war.(War auch der Grund warum ich sie nicht mehr habe), werde mir aber die LC20 noch holen, da die FGN definitiv geile Gitarren sind.
    Aktuell habe ich eine Edwards E-LP-130CD, welche für mich persönlich das non-Plus-ultra ist, wenn es um LP-Custom-"Klone" geht.

    Beides sind top Gitarren, sowohl Verarbeitung als auch Qualität der verwendeten Materialien/Bauteile.
    Das dürfte denke ich für den Großteil der japanischen Singlecuts gelten, sei es Tokai, Orville, FGN oder wie sie alle heißen mögen.
     
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  8. MKRocker

    MKRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #8
    Ich habe eine Orville "Custom" und auch eine FGN, kann also direkt vergleichen.
    Es sind grundverschiedene Gitarren, sowohl vom Klang her als auch vom Spielgefühl.

    Aufgrund der großen Unterschiede kann ich hier deshalb keine Empfehlung geben, sondern nur die Unterschiede von meinen Expemplaren beschreiben.
    Gerade die Orvilles sind da wohl auch sehr unterschiedliche. Danke @EAROSonic für den tollen Artikel dazu. Dieser hat mir damals bei der Auswahl sehr geholfen.

    FGN LS10 (sollte sich ausser der Optik nicht großartig von der LC10 unterscheiden):
    * keine Gewichtsreduzierung, trotzdem aber recht leicht. Hölzer dürften hier nach Gewicht selektiert werden
    * recht dünner Hals
    * Medium Jumbo Bünde
    * FGN eigene Pickups (recht heiss mit Alnico 8 Magneten). Für mich waren die nix, ich habe sie getauscht.
    * Trocken gespielt sehr leise und unaufgeregt neutral im Klang
    * Schwingverhalten okay, nicht hervorstechend gut, aber auch nicht schlecht
    * sehr niedrige Seitenlage möglich
    * Bolzen der Brücke direkt in den Korpus geschraubt
    * neuere Modelle haben ein Spitzes Cutaway, mein älteres Modell hat noch das Runde, das näher an der "Originalform" dran ist. Die Kopfplatte ist in jedem Fall eigenständig.

    Orville Custom (genauer "Orville by Gibson Custom Reissue" aus dem Fujigen Werk)
    * schwer wie Stein, ein richtiger Brocken. Die schwerste Gitarre, die ich je in der Hand hatte
    * "fretless wonder" Bünde. breit, aber niedrig
    * Hals etwas kräftiger, aber geht bei mir trotzdem noch klar als "dünn" durch
    * Ein Gibson Humbucker am Hals, von dem ich nicht genau weiß, welches Modell. Am Steg hatte der Vorbesitzer einen SH4 eingebaut, der musste wieder raus.
    * die Brücke mit Rappelfeder war nicht leise zu bekommen, ich hab die schließlich getauscht
    * Bolzen der Brücke sind glaube ich ebenfalls direkt in den Korpus geschraubt (muss ich zuhause nochmal nachsehen)
    * Bünde sind schon etwas abgenudelt, aber es ist trotzdem eine sehr niedrige Seitenlage möglich
    * Trocken gespielt sehr laut, eher hell (obwohl Mahagoni pur ohne Ahorndecke) und ein unfassbares Sustain. Keine Ahnung, ob das mit dem Gewicht zu tun hat, aber sie schwingt subjektiv ewig. Hebt sich hier deutlich von der FGN ab.
    * Lizensierte Korpusform, also korrekte Maße inkl. Open Book Kopfplatte, mit dem Segen von Gibson

    Mit Wertsteigerungen würde ich nicht spekulieren.
     
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  9. benny barony

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    Erstellt: 18.07.19   #9
    Ich seh da eher FGN vorn, was Verfügbarkeit und Preis angeht. Kann sich aber jederzeit ändern, das lässt sich kaum voraussagen. Der Gebrauchtmarkt ist halt spontan.

    Die Ahorndecke...

    So könnte man wohl meine FGN LS10 beschreiben. ;)
     
  10. MKRocker

    MKRocker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #10
    Darum muss man wohl ohnehin jedes Exemplar für sich betrachten ;)
    Ich gehe mal davon aus, dass auch nicht jede Orville so sackschwer wie meine ist.
     
  11. Domeni0

    Domeni0 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #11
    Danke euch für den Input. Man kann wohl sagen, dass man mit den japanischen Gitarren wohl kaum was falsch machen kann (Ausnahmen bestätigen die Regel). Ich muss mich dann wohl einfach durchspielen und die Gitarre nehmen die mich mehr begeistert.
    An sich ist mir eine Originalgetreu Konstruktion egal. Wichtig für mich sind Klang, Handling und natürlich die Optik. Das sind halt leider alles Aspekte die man am Instrument erfahren muss.
     
  12. Rotor

    Rotor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #12
    Sollte man immer so handhaben :-)
     
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