Kassetten, besser als man sich (nicht) daran erinnert

adrachin
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Cassetten waren da noch nicht mal erfunden

Sieht so aus:

s-l1600.jpg



(Nur damit man mal weiss, um was es geht)

Und zusätzlich noch MONO

Die Angaben zu dem Angebot erwähnen was von Stereo. Immerhin, 42,50 Tendenz steigen..... (;

Dafür sind dann aber auch:

Anzahl Transistoren
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jupp. Mit Röhren wäre es dann wahrscheinlich zu schwer geworden.
 
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Hallo,
je hochwertiger das Band desto früher, am schnellsten mit TDK SAX und That´S Suono....
...kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen. Habe ganz lange auf TDK SA-X und auch Thats aufgenommen, das ging mechanisch immer prima ab. Bin dann aber irgendwann mal auf Maxell XLIIS umgestiegen - die waren vom Gehäuse her einfach besser gefertigt - was namentlich für die Auto-Cassetten, die ja enorme Hitze abkönnen mußten, deutlich besser war.
Hat irgendwer von euch mal Gelegenheit gehabt, Cassetten mit einem Nakamichi Dragon aufzunehmen und abzuhören? Hören konnte ich den Dragon mal, das war im Vergleich zu normalen Tapedecks ziemlich unglaublich... allerdings war der auch für Normalsterbliche nicht leistbar und wird in gut gepflegtem Zustand noch heute hoch gehandelt...

Viele Grüße
Klaus
 
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Hat irgendwer von euch mal Gelegenheit gehabt, Cassetten mit einem Nakamichi Dragon aufzunehmen und abzuhören?
Leider nein, es hat nur zum BX-300E gereicht, der Dragon blieb ein feuchter Traum.
1667853929764.jpeg

(Ich wusste gar nicht, dass noch ein Tape drin steckt. Die hatte ich mit einer nostalgischen Ausnahme vor ein paar Jahren vermeintlich entsorgt, aber das Deck habe ich nicht übers Herz gebracht.)
 
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Also ich musste auch feststellen, dass ich offenbar deutlich mehr Maxell XL-II und XL-II-S benutzt habe als gedacht.
Und neben den Kiloweise TDK SA verstecken sich auch noch eine SA-XS und eine alte SF. (Die blaue auf dem Bild).

Dann habe ich auch eine stattliche Anzahl „PDM“ gefunden. Ich meinte, das waren die von 3M, stimmt aber nicht. Philips Dupont Magnetics.
Spannenderweise habe ich auch eine einzige Scotch XSII-SP 60
(Alte Schulhof-Weisheit: je mehr Buchstaben vom Ende des Alphabets in der Typenbezeichnung, desto besser das Tape.)

Gary Moore - Stil got the Blues ist drauf.
Und zwar echt excellent. Bin ganz erstaunt.

Einige Bänder haben durchaus dropouts. Die haben aber auch im Auto und viele Jahre im Keller gelegen und ein paar haben leider auch Nikotin abbekommen … (inzwischen seit 18 Jahren Rauchfrei 💪)

Aber tatsächlich ist der Großteil richtig gut erhalten. Insbesondere die PDM. Bin weiterhin positiv überrascht.
Wenn es nicht gegen Urheberrechte verstoßen würde, hätte ich ja mal nen Vergleich CD - Tape gemacht.

33DB0F1D-D934-4C85-8AD2-D14F9CF6ED67.jpeg

Die einzige, die leider fehlt(e), war die Jean-Michel Jarre Kauf-Kassette. 🙁

Bis mir eine seltsame TDK SA auffiel. Schwarze Spulen und viel weniger Tape?
394ED83C-31A7-4F9C-B9A7-F2A148FE5C25.jpeg

Mal reingehört … siehe da. Die verloren geglaubte Kauf-Kassette. Offensichtlich muss das originale Gehäuse kaputt gegangen sein und ich habe das Band in ein SA-Gehäuse verlagert. 😏

Ich glaube auch nicht, dass das alle Kassetten von mir waren. Ich hatte früher einige von den goldenen TDK SA und mehr That‘s.

Egal, um in der Vergangenheit einmal zu schwelgen, ist es mehr als genug. Und das coole ist, ich höre wieder Musik, die ich ganz ganz viele Jahre aus den Augen verloren habe. Zum Beispiel Gary Moore.
 
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Sieht so aus:

Anhang anzeigen 869429


(Nur damit man mal weiss, um was es geht)



Die Angaben zu dem Angebot erwähnen was von Stereo. Immerhin, 42,50 Tendenz steigen..... (;

Dafür sind dann aber auch:

Anzahl Transistoren
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jupp. Mit Röhren wäre es dann wahrscheinlich zu schwer geworden.
Sorry , aber da irrt sich der Anbieter , so werden Bezeichnungen ja gerne einfach übernommen. Die Bezeichnung wurde tatsächlich für den 1956er Phonosuper benutzt und nicht für die vielen Nachfolger . Und das Original arbeitet natürlich mit Röhren .

https://braunaudio.de/schneewittchensarg-phonosuper-sk4-sk61-sk55-moma-dieter-rams-design/

Aber eigentlich OFF TOPIC , sorry , ich sammle seit über 40 Jahren HiFi Geräte.

Und wenn ihr jetzt eure seit 20 Jahren eingelagerten Cassetten rauskramt, und auf Tapedecks abspielt die auch 20 Jahre keinen Service gekriegt haben , tut euch den Gefallen und spult ZUERST einmal das ganze Tape durch. Nach langer Lagerung klebt das Band gerne mal etwas aufeinander , das Ergebnis ist ein besserer Gleichlauf. Durch das leichte kleben ( bedingt durch Feuchtigkeit = Adhäsion ) wird meist ein ganz leichtes hochfrequentes Leiern erzeugt, besonders schön bei Frauenstimmen und Geigen . Außerdem quält es das Bandmaterial und die Ohren.

Wenn ich heute noch Tapedecks zur Reparatur gebe , die letzten paar vor zwei Jahren, beschränke ich mich meist auf Produkte von TECHNICS oder YAMAHA . Und dann am liebsten Geräte zwischen 78-88 .
 
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spult ZUERST einmal das ganze Tape durch. Nach langer Lagerung klebt das Band gerne mal etwas aufeinander
Sehr guter Tipp. Danke.

Bei mindestens einem Band höre ich, dass sich die Magnetisierung offenbar auf die darüber liegende Schicht übertragen hat, kann das sein? Ich höre leise schon den Anfang des nächsten Songs und eine Band-Umdrehung weiter geht er erst richtig los. Wie ein Echo - nur falsch rum. :LOL:
 
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Magnetismus läßt nicht auf eine Ebene begrenzen.
Das ist mir natürlich bewusst, ich hätte jedoch nicht gedacht, dass die Feldstärke auf dem Band selbst ausreicht, um andere Schichten zu verändern. Wahrscheinlich daher später das magneto-optische Verfahren bei MO/MD etc., damit die Magnetisierung nicht durch andere Felder verändert wird. :biggrinB:
 
omnimusicus
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Feldstärke auf dem Band selbst ausreicht, um andere Schichten zu verändern
Bei den großen Tonbandmaschinen drücken Felder auch gerne durch mehrere Schichten durch. Sehr schade bei "überraschenden" lauten Einsätzen ;)
Bei Kassetten habe ich es aber auch nur selten bemerkt, die Feldstärken sind da viel geringer.
Bei älteren Kassetten, die jahr(zehnt)elang in der selben Position gelegen haben, dürfte es stärker auftreten. Vielleicht krame ich zum Test mal ganz alte Kassetten hervor, die ich noch rumliegen habe ...
 
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DSCN2633.JPG


Ich schließe von Zeit zu Zeit mal das Kassettendeck an, um in die Demotapes eigener oder befreundeter Bands von damals reinzuhören ... Erinnerungen an geile Zeiten.

Ich verbinde mit der analogen Technologie von damals:

Es war schwerer, Musik zu beschaffen (oder auch selbst zu produzieren) und anzuhören - Musik hatte dadurch aber auch eine andere Wertigkeit.

Im Freundeskreis sprachen wir uns z.B. immer ab, wer welche LP vom knappen Taschengeld kaufte, damit die nicht doppelt "im Umlauf" waren: Wer die begehrte LP hatte, verlieh sie zum Überspielen auf Tape. Wem seine LPs "heilig" waren, behielt sie und machte Tape-Kopien für die Kumpels. Wobei man gerne dabei war und die Aussteuerung überwachte ;-)

So erweiterte sich mein "Musikalisches Repertoire" in den 80ern vielleicht um 3-4 Alben pro Monat, wenn überhaupt - aber diese Alben Musik wurde rauf und runter gehört, da wurde nichts "weggescippt."

Ich denke, die heutige inflationäre Verfügbarkeit von Musik hat nicht nur Vorteile im Sinne der Musik und der Musikschaffenden ...
 
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Ich denke, die heutige inflationäre Verfügbarkeit von Musik hat nicht nur Vorteile im Sinne der Musik und der Musikschaffenden ...
Das ist ein weiterer wichtiger Punkt bei der Vision digitaler Musik ohne Datenträger:
Das System, über einen Anteil des Verkaufserlöses von Leer-Datenträgern einen Ausgleich zu schaffen und den umzuverteilen an die Musikschaffenden, stößt an seine Grenzen.
Fakt ist ja, dass direkte Anteile an die Musikschaffenden nur mittels Original bzw. bespielten Datenträgern realisisert werden. Dafür wurde dann bei Leer-Datenträgern (damals Kassetten, dann bespielbare CD´s etc) ein Teil des Verkaufserlöses an die GEMA weitergereicht, welche das wiederum weiterverteilte.
Da aber einerseits alles mögliche als Datenträger geeignet ist (Festplatten, smartphones etc.) und andererseits viel mehr über youtube, spotify etc. an Musik veröffentlicht wird, hat das gesamte System, das regelt, dass und wie viel die eigentlichen Musikschaffenden von den Musikhörenden und Musikverbreitenden bekommen, sehr stark Schlagseite bekommen und es ist unwahrscheinlich, dass das wieder ins Lot kommt.

Ein zentrales Musikarchiv, auf das alle zugreifen, hätte den Vorteil, dass man dort sehr genau registrieren kann, wer was wie lange hört und das dann zur Grundlage eines differenzierten Verteilsystems nutzt, wodurch die Musikschaffenden einen guten Anteil bekommen könnten. Das würde natürlich das bestehende System mitsamt seinen Verteilungsorganisationen in Frage stellen - bzw. sie könnten sich selbst mittels einer wirklich zukunftsfähigen Strategie wieder als wichtig erweisen, was ich leider nicht sehe.

Was ich sehe, ist, dass die Musikschaffenden - bis auf wenige Ausnahmen - wenig abbekommen und sich derzeit Erlöse - bis auf wenige Ausnahmen - über Merch und Konzerte realisieren.

sorry for OT - aber es hängt halt irgendwie alles mit allem zusammen ...

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Hab ich doch glatt vergessen daß ich ja doch aktuell ein Tapedeck in Gebrauch habe , das ist auch komplett revidiert mit neuen Riemen und Capstanrolle . Die beiden letzten großen TECHNICS Decks mit Quarz Direct Drive habe ich erstmal im Freundeskreis untergebracht , für mich habe ich noch ein paar richtig alte im Lager stehen.

Das FOSTEX ist ein absolutes Primitivdeck , eigentlich peinlich für die Marke . Aber dafür ist die Mechanik sehr überschaubar, und einige große Laufwerke mit Doppelcapstan sind heute aufgrund der Teileversorgung kaum noch in den Griff zu bekommen .
Und der Keyboard Mixer ist schon eine prima Sache daran !


IMG_20221108_154158.jpg


Meine Sammlung von WALKMAN habe ich auch alle noch sehr gut an Liebhaber verkauft und vorher noch einmal richtig benutzt , das war echt beeindruckend wie geil so ein ordentlicher SONY DD sich auch heute noch anfühlt . Die sind im Rudel beim Umzug letzten Sommer aus den Kisten aufgetaucht , immerhin hatte ich die Dinger seit 83 ständig in Gebrauch .
 
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Auch noch gefunden ...
BASF Cassetten würde ich heute nicht mehr empfehlen, das Band zeigt diverse Auflösungserscheinungen . Und war immer schwierig einzumessen .

IMG_20221108_193222233_HDR.jpg
 
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Ich hab mal zum Probieren, ob das Deck auch einwandfrei aufzeichnet, fix den Discman angeschlossen. Klappt erstaunlich gut.
Frisch aufgenommen ist der Unterschied zur Quelle nur marginal. Okay. Die Chrome Tapes haben Grundrauschen und bei sehr dynamikreichen Titeln macht Dolby B o. C da schon Sinn um in leisen Passagen entgegen zu wirken.
Macht jedenfalls Spaß mal wieder so 1:1 aufzunehmen. So im Nachhinein merke ich, dass ich mir das Album nun auch dabei in Ruhe und Achtsam anhöre.
Was ich von im iTunes Store gekauften Alben nicht behaupten kann.

9F2F6039-8BFC-4559-9A87-CF5DBF63E884.jpeg


Ach, und ich möchte mal darauf hinweisen, dass die ganzen Bilder mit

„Eure Kinder verstehen den Bezug nicht“

mit Bleistift ✏️ und Kassette völlig falsch sind.

Ein Standard-Bleistift rutscht durch. Das mittel der Wahl war und ist der Stabilo Point 88.

D4CEBA6E-BC6E-46CF-8E95-3C9BF3A2DCB2.jpeg
 
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Heute benutzt ja auch kaum noch jemand einen Bleistift.
Da fängt es doch schon an schwierig zu werden …

Aber bei hochwertigen Geräten ist das Verfahren sowieso nicht nötig, das gehört eher in die Kraut und Rüben und Radiorekorder Szenerie.

Interessante Geräte die ich mal im Bestand hatte :
Zwei Stück Monorecorder, wie sie auch die NASA auf den ApolloMissionen dabei hatte , sehr interessant und damals eine Sensation. Vorgänger des Walkman mit Anschluss für einen Ohrhörer.

Den ersten jemals angebotenen Hifi Cassettenrecorder von Phillips, mit der original Rechnung , war glaube ich über 900,- DM um 69/70 , aus dem Besitz meines Vaters, und lief ohne jede Reparatur bis Ende der 90er Jahre.
 
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Hallo,

...vielleicht ganz nett: Wer den Gleichlauf seines alten Tapedecks testen möchte, der nehme mal "Your latest trick" von den Dire Straits auf... das ist ziemlich gnadenlos, wenn das Gerät "leiert"... :evil:

Viele Grüße
Klaus
 
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Dieser hier war übrigens mein erster:
Philips_EL3302.jpg


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kassettenrekorder#/media/Datei:Philips_EL3302.jpg

Mit dem mittigen Schwing-Schalter konnte man vor- und zurückspulen durch rechts- bzw. links-Schwenk, Abspielen - wenn ich mich recht erinnere - durch hochdrücken des Schalters und Aufnehmen durch gleichzeitiges Drücken des linken Schalters und Hochdrücken des mittleren Schalters. Auf der rechten Seite sehen wir die professionelle Pegelanzeige für die Aufnahme - den roten Bereich sollte man nicht erreichen. Ich frage mich gerade überhaupt, wie man ausgesteuert oder die Lautstärke bestimmt hat - ich glaube, an der Seite waren geschützt in Vertiefung liegende Rädchen, die man bewegen konnte - ich glaube, links unten sieht man gerade noch ein paar Zacken.

Hat meines Wissens nie einer Reparatur bedurft, das Teil - war nur irgendwann von der Technik überholt und wurde ausgesondert bzw. weitergegeben. Wenn ich mich recht erinnere, war auch ein Batteriebetrieb möglich, man konnte also auch durch die Lande wandern und live-Aufnahmen mit dem Mikro machen.

Die Lautstärke dieses Teils war natürlich begrenzt und der Klang - nun ja - im Vergleich zu meinem damaligen Radio durchaus passabel, im Vergleich zu meinem späteren Dual-Plattenspieler (mit der in der Abdeckhaube eingelassenen Lautsprecher) allerdings zu bescheiden.

x-Riff
 
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Die nannte man Kompaktanlage:

Anhang anzeigen 869025

War damals in vielen Wohnzimmern zu finden, bevor die Stereotürme die Welt eroberten.


Achje, das waren Zeiten. Ich habe vor meinem Studium eine Ausbildung bei der Firma Graetz, bzw. ITT zum R&F Techniker machen "müssen" (dank an meinen Vater) und nach bestandener Gesellenprüfung 1,5 Jahr dann das HMC 400 HiFi Center in der Fertigung in Bochum reparieren dürfen. Dual Direct Drive 491, 3 Motoren Casettendeck, LED Anzeigen, usw. Die Endstufe hatte 4x 2N3055 Endstufentransistoren, Ringkerntrafo und alle Funktionen konnten über Infrarot Fernbedienung gesteuert werden. Heute vom Aufwand der betrieben wurde nicht mehr bezahlbar. Ich bin an dem Casettendeck echt verzweifelt. Damals wurde noch auf Bauteilebene repariert. Also Schaltplan studieren, messen und dann war irgendein Widerstand, Elko hat den Hut genommen oder sonst was defekt. Das ganze Teil war wirklich Bleischwer 20Kg und mit 2.500 DM ziemlich teuer. Aber das wirklich blöde, mein Vater der Fertigungsleiter bei Graetz war und ich dann abends immer noch diskutieren musste. Die 19" Racks aus Asien haben das Thema Kompaktanlage dann relativ schnell beendet, obwohl die nüchternen Werte der HMC wie u.a. Klirrfaktor, Rauschabstand schon wirklich gut waren, auf analog bezogen. Und die Anlage hatte eine Sinusleistung von 2x48Watt an 4Ohm, mit wirklich gut dimensioniertem Netzteil. Die Elkos im Netzteil waren schon echte Klopper.
 
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