Kaufberatung - 8-jähriger Anfänger bis 500€

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Snoopy82
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Hallo!

Mein Sohn hat seit 2 Monaten Klavierunterricht und übt bislang am Klavier bei seinen Großeltern.
Nun möchten wir uns für zu Hause aber gerne ein E-Piano anschaffen, damit er nicht jedes Mal rüber gehen muss. Da ich selbst überhaupt keine Erfahrung auf diesem Gebiet habe, wäre es schön, wenn ich hier ein paar Tipps bekommen könnte, worauf beim Kauf zu achten ist, bzw. auch konkrete Kaufempfehlungen, welche Modelle welcher Firmen in Frage kommen.

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 500 EUR;
[ ] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[ x] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ x] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
[x ] Zuhause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
__________gar nicht_________________________ _______________

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
bis zu ___ kg

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
________Klavierersatz zum Üben zu Hause _______________

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
_______was ein 8jähriger Anfänger halt so spielt ;-) _______________

(7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?
[x ] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
[ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x ] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[ ] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[ x] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[x ] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x ] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
[ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
[ ] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ___________________________________ _______________

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
__ein festes, klaiverähnliches "Fundament" wäre schön _______________

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?


Vielen Dank vorab! :)
 
Eigenschaft
 
Hallo Snoopy82. Willkommen im Forum.

Also 500 € sind ja nicht sehr viel für ein Piano mit Holzständer. Da wäre in etwa so etwas hier:

https://www.thomann.de/de/casio_cdp_230r_bk_deluxe_bundle.htm

340039.jpg


Persönlich würde ich aber abraten. Zu der Tastatur bei diesem Model kann ich nichts sagen. Vom Pedal her ist es für mich das aller Letzte. Deshalb rate ich wenigstens eine Preisklasse nach oben zu gehen:

https://www.thomann.de/de/casio_px_850_bn_privia.htm
370698.jpg


Die Tastatur bei dem Model ist schon ganz gut in Sachen Dynamik und Gewichtung. Einziger Nachteil in meinen Augen: sie ist etwas rau, ist aber Geschmackssache oder besser gesagt Gefühlssache. Andere Hersteller wie z.B. Yamaha, Kawai und Roland haben ähnliche Kategorien aber am preiswertesten ist wohl Casio. Mit einer zu billigen Tastatur und Pedaleinheit wird der Kleine im Vergleich zum Klavier bei den Großeltern so seine Schwierigkeiten bekommen.

Andreas
 
Keine Erfahrung aber bei allem, was ich von Fame gehört habe, kann ich nur sagen: Renn, so schnell Du kannst!!!:govampire:Das gilt im Übrigen auch, meiner Meinung nach, für die Marken Classic Cantabile und Thomann. Bitte kauf das nicht. Die Freude am Piano wird ganz schnell verfliegen und der Kleine muss dann Geige lernen. :m_vio3: WILLST DU DAS???!!!!!!

Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mit dem Klavierunterricht und mit einem (echten?) Klavier bei den Großeltern seid ihr ja schonmal auf einem guten Weg, Glückwunsch!

Allerdings ist das mit dem billigen, elektronischen Klavierersatz so eine Sache. Um ganz ehrlich zu sein: Mit einem Digitalpiano im gesuchten Preisbereich tut ihr eurem Sohn keinen Gefallen. Da sollte er doch lieber weiter bei den Großeltern üben. Wichtig ist vor allem eine gute Tastatur, die halbwegs mit der übereinstimmt, worauf er bei der/dem Lehrer/in übt. Da sollte man schon ca. 1000 Euro mindestens in die Hand nehmen. Und noch ein guter Rat: Sprecht über die Anschaffung einmal mit der/dem Lehrer/in.

Von Billigmarken wie der genannten sollte man die Finger lassen. Solche Instrumente gehen schnell kaputt und verderben jedem die Lust. Wenn schon elektrisch, dann (m.E.) bei Kawai, Yamaha, Roland bleiben und etwas mehr Geld in die Hand nehmen.
 
Ich dachte es mir fast, was die günstigen Marken angeht ... wobei die alternative geige gar nicht schlecht wäre; meine Tochter spielt Geige ☺.
Das Klavier bei meinen Schwiegereltern ist ein richtiges, mein Sohn ist die 4. Generation, die darauf spielt ... da wäre es natürlich schön, wenn er zu hause nicht auf etwas völlig anderem/ schlechtem üben müsste.
Bei uns passt leider kein richtiges Klavier rein ... dann werden wir das Budget wohl noch etwas erweitern müssen ...
 
4. Generation...
Wir haben auch so ein fast 100jähriges Klavier von den Großeltern, ein schönes altes Pfeiffer von ca. 1920, das (mit ein wenig Pflege und Reparaturen durch die Jahre) noch ganz erstaunlich lebendig ist und auf dem inzwischen die 4. Generation übt und spielt... Ich fürchte, keines der elektrischen Instrumente wird ein so stolzes Alter erreichen.
 
... da wäre es natürlich schön, wenn er zu hause nicht auf etwas völlig anderem/ schlechtem üben müsste.
Ich sehe das ein wenig differenzierter. Wenn er anstelle des akustischen Klaviers dann auf einem Billig-Piano übt ist es sicher kontraproduktiv.
Wenn es ihm aber gefällt und zum zusätzlichen Üben anhält, kann es doch auch hilfreich sein, oder?
Natürlich wollen hier alle möglichst beste Voraussetzungen, aber ich glaube das muss nicht immer sein.

Von ganz billigem ist abzuraten und es stimmt auch sicher, was McCoy immer wieder sagt, dass ein billiges Instrument schnell die Freude verderben kann. Es hängt halt viel davon ab, ob der, um den es geht, das Instrument akzeptiert oder ablehnt.

Meine Tochter weigert sich nach wie vor, am ES-7 zu spielen und übt nur am Flügel, der hätte ich auch mit einem noch besserem Digitalen keine Freude gemacht. Ich selbst habe auch große Freude am ES-7 (vermutlich hat sie einfach das wesentlich bessere Gehör und Gefühl :rolleyes:).

Nun möchten wir uns für zu Hause aber gerne ein E-Piano anschaffen, ...
Sind "wir" du und dein spielender Sohn? Will er so ein Instrument? Wart ihr schon gemeinsam irgendwo probieren? Manchmal erledigen sich solche Dinge nach einer solchen Probe ganz von selbst ...
 
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Ein paar Fragen noch nebenbei:
Wohnt ihr in einem Haus oder in einer Wohnung?
Spielen Oma und/oder Opa regelmäßig Klavier, oder steht es ohnehin nur noch verstaubt im Keller oder als Deko-Stück herum?
Wenn letzteres der Fall ist: wäre es möglich, Oma und Opa zu fragen, das akustische Klavier für Sohnemann leihweise "rüberwachsen" zu lassen? Sollte Sohnemann am Ball bleiben, ist das Instrument nach 7 Jahren eh "verjährt" und gehört automatisch euch. :D (Omis schlagen ihren Enkelkindern doch keine Wünsche aus, oder?^^) Ansonsten könnt ihr das Klavier wieder den Großeltern zurückgeben und ihr habt euch eine unnütze Anschaffung gespart.

Sollte die Gelegenheit zum Üben auf einem akustischen Instrument prinzipiell gegeben sein, ist das doch eine tolle Ausgangsbasis. Wenn er die Hälfte seiner Übungszeit bei den Großeltern verbringt, MUSS das E-Piano doch jetzt nicht unbedingt eine Rakete sein (vorausgesetzt Junior lässt sich überhaupt eines einreden. Kann ja sein das ihm sowas generell nicht zusagt.). Eventuell sollte man vielleicht bedenken, das beispielsweise ein günstiges, portables Yamaha P45, Kawai ES100 oder Roland F20 eine gute Ergänzung zu einem stationären, akustischem Hauptinstrument wäre. Wer weiß was der Sohn noch im Schilde führt (eventuell mal für Band-Proberaum, kleine Auftritte, usw. Kann ja alles noch kommen).

Einfach mal den Junior ins nächstgelegene Musikgeschäft kutschieren und ihn dort rum klimpern lassen. Erst dann weist du, ob ein E-Piano ÜBERHAUPT für ihn in Frage kommt. :)
 
Einfach mal den Junior ins nächstgelegene Musikgeschäft kutschieren und ihn dort rum klimpern lassen. Erst dann weist du, ob ein E-Piano ÜBERHAUPT für ihn in Frage kommt. :)


Kann auch gefährlich werden. Ich selbst saß bei meinem letzten Anklimpern ziemlich lange am Yamaha-N3. :m_piano1:

Andreas
 
Grund: quote repariert
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