Kaufberatung: Kleines Mischpult für daheim

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Hallo PA'ler,

Lese meistens im Vocal-Forum mit, darf euch jetzt aber auch mal einen Besuch abstatten ;)

Habe folgendes Problem:
Wenn ich Gitarre Spiele und dazu singe, möchte ich mich doch manchmal gerne über Kopfhörer hören, einfach um ein präziseres Klangbild zu bekommen und Außengeräusche auszublenden. Momentan gehe ich dazu mit dem Mikro (Shure PG 58) und meiner Westerngitarre in die externe Soundkarte des PC's, über den Headphone-Out dann in die Kopfhörer. Funktioniert soweit auch alles, allerdings habe ich es satt, immer den PC einschalten zu müssen, um mal "verstärkt" zu spielen/singen.

Deshalb bin ich auf der Suche nach einem kleinen, möglichst günstigen, Mixer für Zuhause. Wäre ganz schön, wenn ich 2 XLR-Mikrofoneingänge und 2x einen Line-In (6.3mm Klinke) für die Gitarre(n) hätte. Folglich 4 separat regelbare Kanäle.

Bin in dem Gebiet leider ziemlich neu. Kann mir jemand sagen, ob meine Vorstellungen so funktionieren? In welchem preislichen Bereich würde ich mich denn ca befinden? Gibt es konkrete Produktvorschläge?


Danke und viele Grüße,
Daniel
 
Eigenschaft
 
Eher am oberen Ende der Preisskala, aber gut:
Das hat auf den Kanälen 3 und 4 hochohmige XLR Eingänge, an die man sogar passive Gitarren anschließen kann.
Ich habe das selber, und es funktioniert super (parametrische Mitten in den 4 ersten Kanalzügen, brauchbarer Hall, USB Stereo In/Out Interface problemlos mit allen Plattformen).

Ntürlich kannst du dir alle Kleinmixer durchschauen und du findest sicher günstigere, die für dich auch passsend sein könnten. Ganz schlimme Ausfälle wirst du in Musik-Fachgeschäften eher nicht finden (wohl aber bei den Billiganbietern bei e-Bucht oder der Amazone).
 
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Ich würde mich da in Richtung


orientieren.
Hat den Vorteil wenn man mal etwas aufnehmen will einfach den USB Stecker in den Computer stecken Aufnahme Programm auswählen und los.
Selbstverständlich arbeitet das Teil auch ohne Computer.
 
+1 für das ZED-10 FX.
Wäre prophylaktisch ebenfalls mein Tipp gewesen.


Was eigentlich auch immer geht, gerade bei knappem Budget:
Gebrauchtes Mackie VLZ-1202


HTH
:hat:
 
Dann würde ich eher das neue:


Empfehlen, da man auch gleich 4 spurig Mitschneiden kann.
 
...oha, Produktpflege im Hause A&H... :cool:
 
Ich kannte das neue schon. Ja, es hat 4 Spuren, die man mitschneiden kann, aber dafür keine parametrischen Mitten mehr. Für mich Live ein No-Go. Zum Glück haben die das alte nicht aus dem Programm genommen.
 
Vielen Dank für die Antworten bisher! Das ZED hört sich echt gut an, allerdings ist mir der Preis momentan etwas zu hoch.
Das Behringer ist leider nicht mein Fall, außerdem bevorzuge ich zur Lautstärkeregelung Fader, die sind übersichtlicher :)

Werde mal noch etwas abwarten und mich dann über die Feiertage nochmal genauer informieren!
 
Klar, aber das ist schon ganz schön groß. Dafür hat es ein Feature, dass das Grundmodell nicht hat: Mute Tasten.
 
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Eine Alternative dazu:
Klingt ordentlich, lediglich die Lexicon-Effekte hat man schon besser hinbekommen. Und der Preis ist auch in Ordnung. Interessantes Detail am Rande: um 10 € mehr bekommt man zwei Kanäle und zwei Gruppen dazu;-)
 
Vorab: Ich sehe die A&H**10 und SC-Signature10 auch "ganz weit vorne" :). Wenn ich mir allerdings die Prioritäten des TS
  • Wenn ich Gitarre Spiele und dazu singe
  • Suche nach einem kleinen, möglichst günstigen, Mixer für Zuhause
  • 2 XLR-Mikrofoneingänge und 2x einen Line-In (6.3mm Klinke) für die Gitarre(n) hätte. Folglich 4 separat regelbare Kanäle
  • Das ZED hört sich echt gut an, allerdings ist mir der Preis momentan etwas zu hoch
  • außerdem bevorzuge ich zur Lautstärkeregelung Fader,
anschaue und daneben noch im Kopf behalte, dass für den Fall des Falles ja wohl eine externe Soundkarte vorhanden ist und die Konnektivität mit dem PC nicht vorrangig zu sein scheint, müßte es doch so etwas auch tun:


Gut, keine parametrischen Mitten, aber brauche ich die wirklich zum "Nebenbei Fiedeln zuhause"? Die Minimalanforderungen incl. Fader werden aber bedient, eine kleine FX-Sektion ist mit an Bord und es ist auch noch der Anschluß eines Zuspielers für vielleicht Backing-Tracks machbar ;).

Nur eines ist möglicherweise "suboptimal": Es braucht etwas Geduld - bei Big T. erst im Februar lieferbar :redface:.

LG Lenny
 
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hallo alle!

Ich grab das Thema mal wieder aus, da ich gerade vor einer ähnlichen Fragestellung stehe. Gitarre habe ich keine (elektrische) mehr, aber 2 Mikros, (wohl bald) 2 line-Geräte... und wenn das Pult auch noch eine akzeptable USB-Schnittstelle hat, spare ich mir das interface als zusätzliches Gerät.

Ich bin bei meiner Suche über dieses hier gefallen - was ist davon zu halten?
https://www.thomann.de/at/alesis_multimix_8_usb_fx.htm
 
Ich würde dann ein paar Euro mehr ausgeben für a) Fader statt Potis und b) SummenEQ:


Gruß Jürgen
 
Die Minimalanforderunegn würde auch der kleine A&H erfüllen:

Der hat als Besonderheit bei USB-Aufnahmen eine kleine Wahlmöglichkeit, was man aufnehmen will. Ansonsten ist er sicherlich spartanisch ausgestattet.
Besser (und teuerer) wäre der:


Ich würde dann ein paar Euro mehr ausgeben für a) Fader statt Potis und b) SummenEQ:
Was genau sind die Vorteile eines Faders daheim außer dass sie Staubfänger sind? und die Imitation eines GraphicEQ braucht die Welt wohl auch nicht wirklich;-)
 
Danke für die Beiträge, aber sie beantworten meine Frage nicht: was ist vom Alesis-Pult zu halten? Das hätte gegenüber Euren Vorschlägen sogar den Vorteil der teilparametrischen Mitten... (die ich in dem Fall tatsächlich dem Summen-EQ vorziehen würde)
(und 2-Band-Klangregelung sehe ich bei Mikrofonen nicht als "Minimalanforderungen erfüllen")
 
Was genau sind die Vorteile eines Faders daheim außer dass sie Staubfänger sind? und die Imitation eines GraphicEQ braucht die Welt wohl auch nicht wirklich;-)

Du würdest wirklich auf Fader verzichten, weil Staub drauf fallen könnte? Ich fass es nicht. Damit fängt der Spaß beim Mixen doch erst an :confused:.

Vorteil der teilparametrischen Mitten... (die ich in dem Fall tatsächlich dem Summen-EQ vorziehen würde)

Ja, parametrische Mitten sind gut. Aber: Der Summen-EQ dient zur Anpassung der Lautsprecher an das Pult; die Kanal-Einstellungen zur Anpassung der einzelnen Signal-Quelle an das Pult.
@Mfk0815: Besser ein mittelmäßiger SummenEQ als gar keiner. Klar, noch besser ist ein großer 19" Summen-EQ oder direkt ein Digi-Pult.

@visir: Vielleicht teilst Du uns Dein Maximal-Budget mal mit; vielleicht bekommen wir doch noch alles unter einen Hut.

Gruß Jürgen
 
Das Alesis-Pult deckt deine Anforderungen ab. Ich hatte mal ein Effektgerät von Alesis, welches brauchbare Effekte dabei hatte. Ich denke, dass die eingebauten Effekte dieses Mischpults auch brauchbar sind. Fader wären mir persönlich auch lieber, machen das Pult aber auch wieder unnötig groß. Wie viel man mit den EQs einstellen will oder muss, ist so eine Sache bei so ner kleinen Aufstellung und geschmackssache. Generell ist doch in diesem Preisbereich nicht viel um, und die kleinen Unterschiede der Hersteller sollen doch genau auch die versch. Geschmäcker und Arbeitsbereiche (Live, Studio ...) treffen.
Die Gretchenfrage in dieser Preisklasse ist m.M. nach, was kommt via USB im PC an. Wenn du damit aufnehmen willst, ist es wichtig was da Mikrovorverstärker-technisch läuft und wie sauber das ausgegeben wird. Wenn hier nicht jemand Erfahrung mit einem der Pulte hat und uns diese hier mitteilen kann, musst du dir wohl oder übel die Dinger mal ins Haus holen und testen. Hast du das Fazit auf der Site von deinem Alesis-link mal durchgelesen? Triffts sehr passend...
 
Ja, parametrische Mitten sind gut. Aber: Der Summen-EQ dient zur Anpassung der Lautsprecher an das Pult; die Kanal-Einstellungen zur Anpassung der einzelnen Signal-Quelle an das Pult.

Ist klar. Summen-EQ kann ich hinten dran hängen. Teilparametrische Mitte kann ich nicht hinten dran hängen...

@visir: Vielleicht teilst Du uns Dein Maximal-Budget mal mit; vielleicht bekommen wir doch noch alles unter einen Hut.

Meine Frage war nicht "schlagt mir bitte Mischpulte aus aller Welt vor", sondern "was haltet Ihr von genau diesem Alesis". An sich hab ich mich schon umgesehen, was es in dem Bereich gibt, und hab auch gelesen, was sonst hier in diesem Thema vorgeschlagen wird. Das Alesis kann halt "alles", was ich will, und das relativ günstig (ich gehe einmal davon aus, dass alle hier erwähnten Produkte in CN hergestellt werden...) und kompakt - es ist aber die Frage, ob es auch was taugt.

Das Alesis-Pult deckt deine Anforderungen ab. Ich hatte mal ein Effektgerät von Alesis, welches brauchbare Effekte dabei hatte. Ich denke, dass die eingebauten Effekte dieses Mischpults auch brauchbar sind.

Das ist einmal eine gute Nachricht.

Die Gretchenfrage in dieser Preisklasse ist m.M. nach, was kommt via USB im PC an. Wenn du damit aufnehmen willst, ist es wichtig was da Mikrovorverstärker-technisch läuft und wie sauber das ausgegeben wird. Wenn hier nicht jemand Erfahrung mit einem der Pulte hat und uns diese hier mitteilen kann, musst du dir wohl oder übel die Dinger mal ins Haus holen und testen.

Ja, das ist so ein Punkt...

Hast du das Fazit auf der Site von deinem Alesis-link mal durchgelesen? Triffts sehr passend...

Ich hab jetzt noch einmal geschaut, da sehe ich Beschreibung und Bewertungen (und da schreiben die einen so, die anderen so - wie immer), aber nichts unter dem Titel "Fazit". Was meinst Du?
 
Meine Frage war nicht "schlagt mir bitte Mischpulte aus aller Welt vor", sondern "was haltet Ihr von genau diesem Alesis".

Eine solche Frage kann auch mit möglicherweise besseren Alternativen beantwortet werden. Insbesondere da der Thread "Kaufberatung kleines Mischpult für daheim" heißt.

Aber bitte:
Ich halte nichts von dem Alesis, weil es keine Fader hat, über keinen Summen-EQ verfügt, keine Mute-Taster besitzt und die LED-Anzeige zu grob anzeigt.

Das Alesis-Pult deckt deine Anforderungen ab.
Das ist einmal eine gute Nachricht.

Wenn Du nur eine Bestätigung einer längst getroffenen Entscheidung haben möchtest, dann kauf es doch einfach.

Gruß Jürgen
 
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