Kaufberatung - Software Clone/XK-3c/XK-1/Nord C2...

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bop
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Hallo,
ich bräucht mal wieder eure Hilfe! Mal sehen wie lang ich noch den schon fast jährlichen Tastenkauf durchhalte. ;-)
Mein jetziges Setup besteht aus nem Motif XS 7 (Brass, Strings, Synth, Flächen etc...) und Kawai MP-5 (Piano - inzwischen übrigens super durchsetzungsfähig, Verwendung als Masterkeyboard).
Vor ungefähr einem Jahr habe ich mir das Korg SV-1 zugelegt, m.E. super Rhodes-Sound, bin aber jetzt erst dabei es ins Live-Setup einzugliedern.

So jetzt kommts:
Ich fühl mich inzwischen soundtechnisch nach nervenraubendem hin und her programmieren eigentlich super wohl, bis in einem Bereich: der Hammond. Habe mich inzwischend umfassend informiert, welche Möglichkeiten ich zur Erweiterung meines Setups habe - und um so mehr man sich umhört, desto schwerer scheint die Entscheidung zu werden.


Im Softwarebereich habe ich mir folgendes überlegt:
Macbook über Firewire mit dem mLan-Audiointerface meines Motifs. Darüber dann nen Software-Clone ansteuern:
B4 II, VB3, oder die neuen Vintage Organs von NI? Leider bleibt offen, ob ich über meine 8 Fader am Motif die Registereinstellungen steuern kann. Kennt sich damit jemand aus?
Leider bleiben die üblichen Befürchtungen um Softwarebetrieb im Live-Einsatz.

Generell möchte ich versuchen den Grundklangcharakter zu haben, welcher wirklich sehr nahe an die Hammond B3 kommt und v.a. live durchsetzungsfähig ist. Ich brauche das Setup fast nur zu Bühnenzwecken..

Hardware:
Falls interne Lesliesimulationen schlecht sind, könnte man dies ja durch nen Ventilator wieder wettmachen denke ich.
Deswegen ist auch hier der Grundklang wahrscheinlich am bedeutensten.
Da ich wirklich nur den Orgel-Bereich brauche, kann ich auf weitere Sounds (z.B. Piano, Rhodes etc.) wie z.B. beim Nord Elektro 3 verzichten.
Gibt es einen signifikaten Unterschied im Sound zw. Hammond XK 1 - und XK 3C? Der Preisunterschied ist ja vergleichsweise immens. Wie findet ihr die Nord C2 im Vergleich?

Viele auch schon öfters gestellte Fragen, ich hoffe ihr könnt mir trotzdem helfen:)
Danke schonmal im voraus!
Gruß Flo
 
Eigenschaft
 
Da möchte ich mal den creamware plugiator empfehlen, leider gibt es ihn wohl nicht mehr neu zu kaufen.
 
Warum denkst nicht mal über die Numa-Organ nach? Ich hatte nacheinander schon XK-3, VK8; Korg new CX3; XK-3C, Nord el. 3 und habe zuhause eine A100 samt Leslie 147 stehen. Soundmäßig spielt die Numa mindestens in der selben Liga, wie XK-3C. In Sachen Lesliesimaulation und Chorus ist sie weit näher am Original. Einen zusätzlichen Ventilator kannt Du Dir getrost sparen. Der minimale Unterschied ist auf der Bühne nicht auszumachen. Mit 10 Kilo und moderatem Preis (1549.-) sollte die Numa Organ das ideale Instrument für Dich sein!
 
Also ich benutz das Organized Trio (kostenlos) auf der SM-Pro-Vmachine. Läuft tadellos und mit zwei Keyboards und zwei Korg NanoKontroll als Zugriegelersatz kommt schon mächtig Orgelfeeling auf!

Is natürlich nicht die kompakteste Lösung, die V-Machine braucht Strom, du brauchst zwei Keyboards (die auch Strom und n Ständer brauchen) und zwei Kontroller und wahrscheinlich noch ne DI. Aber im Vergleich zu den fertigen Lösungen sicherlich die preiswerteste.
 
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Hey Manned danke für den Tipp. Die habe ich ja noch gar nicht gekannt. Ich werde demnächst alles im Laden anspielen:)
Denkst du eine XK-1 könnte mit Ventilator einen ähnlichen Sound wie die Numa Organ herausbekommen?
Kennst du den Unterschied vom XK-1 zur XK-3 rein in der Tonerzeugung?
Gruß
 
Hi,

vor Jahren hatte ich auch schon verucht mit einer SW-Orgel, damals die B4 von NI, in der Band zu spielen. Mit der Version 1 ging das klanglich einigermassen, mit der Verion II war die Durchsetzung weniger gegeben.
Ein weiterer Punkt, den ich zu Bedenken gebe, zu einer "Hammond" gehört, wenn man sie "artgerecht" spielen will, auch eine entsprechende Tastatur. Instrumente, wie die genannten Clones(XK1/3 Nord C2, Numa) haben jedenfalls eine geeignetere Tastatur als der Motif oder Digitalpianos.

Was die Zugriegelsteuerung anbelangt, das könnte klappen bei der B4 klappen, denn die Software hat eine Lernfunktion, wo die Controllernummern zugewiesen werden können.
Klanglich nehmen sich die Numa, die XK3C und die Nord C2 nicht sehr viel, alle sind sie für meinen Geschmack gut brauchbar. Die Unterschiede liegen in der Bedienung, der Lesliesimulation und evtl. auch den Tastaturen

Gruss Helmut
 
Hey Manned danke für den Tipp. Die habe ich ja noch gar nicht gekannt. Ich werde demnächst alles im Laden anspielen:)
Denkst du eine XK-1 könnte mit Ventilator einen ähnlichen Sound wie die Numa Organ herausbekommen?
Kennst du den Unterschied vom XK-1 zur XK-3 rein in der Tonerzeugung?
Gruß

Die XK-1 kommt auch mit Ventilator bei Weitem nicht an die Numa ran! Die Numa hat ein deutlich besseres Durchsetzungsvermögen und ist durch die Anordnung ihrer Bedienelemente auch viel näher am Original. (Ich habe bis vor ein paar Stunden wieder einen Lifegig mit Lächeln im Gesicht, ob der geilen Orgelsounds spielen dürfen). Zu Deiner Frage bzgl. Tonerzeugung: die Vase III Architektur ist in beiden Fällen Basis der Tonerzeugung. Aber in der (doppelt so teuren!) XK-3C durchläuft das Signal halt noch eine Röhrenvorstufe und Chorus und Leslie sind deutlich besser - ohne die Numa-Orel zu erreichen! Ich würde die Numa jederzeit auch einer XK-3C vorziehen, weil sie einfach noch eine ganze ecke näher am Original (B3) ist und durch ihre hervorragende Lesliesimulation das zusätzliche Kabelgewirr eines Ventilators (externes Netzteil!) spart und obendrein deutlich leichter ist !
 
Mein Favorit - wen wundert's - XK-3c mit Original-Leslie (jaja, ich weiss). Von der reinen Tonerzeugung her sind glaub ich xk-1 und 3 gleich aber, der Röhrenpreamp, der bei der xk-3c wirklich sehr gut ist fehlt bei der xk-1!

gruss
hattrick
 
Wenn's nur eine Orgel sein soll, würde ich auch die Numa Organ vorziehen. Ich hab sie grade zum Testen zuhause. Allerdings kann ich nicht bestätigen, dass die Numa Leslie Simulation genauso gut ist wie der Ventilator. Es ist schwer zu beschreiben, aber ich würde sagen, das Numa Leslie klingt wie eine gut gemachte Simulation und der Ventilator klingt schlicht und einfach ganz genauso wie ein mit Mikrophonen abgenommenes Leslie 122 oder 147. Aber es stimmt, dass man diesen Unterschied im Bandgefüge auf der Bühne möglicherweise nicht mehr wahrnimmt.

Was ich bei der Numa aber festgestellt habe ist ein gelegentliches kurzes "Eiern" im Sound. Dieses "Eiern" kommt aus der Sound Engine, nicht aus der Leslie Sim. Nicht schlimm, aber deutlich spürbar und manchmal etwas irritierend.

Weitere Schwachpunkte: die Parameter der Percussion lassen sich nicht differenziert dem eigenen Geschmack anpassen. Die "Normal" Percussion finde ich z.B. etwas zu laut. Ein krasser Konzeptfehler aber ist, dass man die Presets nicht ohne Soundunterbrechung umschalten kann. Wenn man ein Preset wechselt, stoppt der Sound. Das ist vollkommen orgeluntypisch und macht es unmöglich, die Presets in Hammondmanier zu nutzen. Schade! Bleibt zu hoffen, dass solche Dinge eines Tages per Software Update optimiert werden.
 
Wie sieht`s eigentlich mit der Qualität der Tastatur aus bei der Numa?
Ich weiß, das ist Geschmacksache, aber bei mir der Hauptgrund mich für die XK-3c zu entscheiden und nicht für die XK-1. Ein wenig auch das Handling und die Anordnung der Zugriegel.
Übrigens, die CX3II hatte unter den Clones die beste Tastatur die ich bis jetzt unter den Fingern hatte.

lg frank
 
Wie sieht`s eigentlich mit der Qualität der Tastatur aus bei der Numa?

lg frank

Die Numa verwendet - wen wundert´s die TP80 tastatur von Fatar, die z.B. auch in der Nord C2 eingesetzt wird. Ich finde sie sehr ähnlich wie die Tastatur meiner A100 - vielleicht einen minimalen Tick härter!

---------- Post hinzugefügt um 14:20:14 ---------- Letzter Beitrag war um 13:57:25 ----------

Was ich bei der Numa aber festgestellt habe ist ein gelegentliches kurzes "Eiern" im Sound. Dieses "Eiern" kommt aus der Sound Engine, nicht aus der Leslie Sim. Nicht schlimm, aber deutlich spürbar und manchmal etwas irritierend.

Dieses Phänomen habe nun schon ein paarmal gelesen - meine hat´s definitiv nicht !

Das angesprochene Softwareupdate (eigentlich ist´s ja ein OS-Update) ist lt. Elvio Previati (Numa-Organ Entwickler) im Anrollen. Es soll möglich sein, die Percussion nach eigenem Dafürhalten einzustellen. Zum Vergleich Ventilator - Numa - Leslie Sim: Im langsamen Betrieb höre ich eigentlich überhaupt keinen Unterschied - bei Leslie fast ist es meiner Meinung nach Geschmackssache. Von mir aus dürfte der Distance-Regler beim Ventilator noch etwas weiter in Richtung mehr Abstand gehen. Ich ziehe - auch bei der Mic-Abnahme meines 147er im Studio - die etwas flachere Abnahme vor. Die Numasim sollte - und das habe ich Elvio auch schon mitgeteilt - (er will´s prüfen..) einen minimalen Hauch weniger FM mitbringen, dann wäre sie für mich ideal - aber auf der Bühne ist das - wie bereits erwähnt - überhaupt nicht hörbar !
 
Alles klar, danke für die ganzen Antworten!
Software-Lösung fliegt für mich aus der Auswahl, der Punkt mit der Tastatur hat mein anfängliches Gefühl gegen SW nur noch bestätigt. Ne XK-3C ist verhältnismäßig zu teuer, nur für die Röhrenvorstufe, da ich den MIDI-Kram hier nicht brauch.
Die Numa-Organ find ich super. Venti mit XK-1 scheint ja auch nicht dranzukommen, dass wäre halt in dem Preissegment für mich die direkte Alternative gewesen und hat mich relativ neugierig gemacht. Wobei der Punkt mit der fehlenden Röhrenvorstufe ja auch wieder mit der Zerre vom Vent wegzumachen wäre oder? Weiterhin glaube ich ist der psychologische Effekt - so blöd es klingt - im Publikum größer, wenn die nen dicken "Hammond"-Schriftzug sehen, leider sogar auch bei den Bandkollegen. (Pöbel!)
Dann bleibt prinzipiell noch die Numa und Nord C2.
Samstag wird getestet :)
 
Weiterhin glaube ich ist der psychologische Effekt - so blöd es klingt - im Publikum größer, wenn die nen dicken "Hammond"-Schriftzug sehen, leider sogar auch bei den Bandkollegen. (Pöbel!)
Dann bleibt prinzipiell noch die Numa und Nord C2.
Samstag wird getestet :)
ich spiele eine Hammond B3-Chop auf der Bühne, da steht nichts drauf, also auf den Schriftzug würde ich nichts drauf geben. Und Testen ist sicherlich der richtige Weg. Leider ist das bei Orgeln in vielen Läden, gar nicht so einfach, weil die Orgeln nicht im Laden sind, teilweise auch nicht in den großen Läden, also vorher am besten telefonisch klären.

Gruss Helmut
 
Hey,

wegen des Schriftzugs: Es gibt wunderbare Hammond-Aufkleber zu bestellen im Netz, hab einen auf die V-Combo geklebt.

Über die Numa organ las ich, dass sie nicht so sehr den Rock-Biss hätte, sondern eher den Jazz- und Gospelbereich typischweise vom Sound her abdecken würde, sodass ich dann gleich dachte, man müsse wohl mit dem Ventilator nachhelfen.

Konnnte leider selbst noch nicht testen.
 
Haha, das erinnert mich an einen fabelhaften Organisten, den ich kenne. Der hat sich damals die Nord C1 geholt, weil sie ihm sehr gut gefallen hat, dann allerdings die roten Flächen sorgfältig mit Furnierimitat abgeklebt. Ob er auch einen Hammond-Aufkleber drauf hatte, weiß ich nicht mehr genau, ich glaube aber schon.

Er sagte, dass es für ihn natürlich wichtig ist, wie das Instrument klingt und spielt, dass es ihm die Leute aber nur abkaufen, wenn das Instrument nach Hammond aussieht und auch "Hammond" draufsteht.

:D

Ich stelle meine C1 trotzdem einfach so auf die Bühne - mir machen meine spielerischen Defizite mehr Sorgen :p
 
Über die Numa organ las ich, dass sie nicht so sehr den Rock-Biss hätte, sondern eher den Jazz- und Gospelbereich typischweise vom Sound her abdecken würde...

Das kann ich beim besten Willen nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil, die Numa klingt fetter als jeder andere Clone, den ich jemals in den Fingern hatte. Ganz nebenbei halte ich das auch für eine etwas unqualifizierte Aussage. Denn ob's nach Jazz und Gospel klingt ist ausschließlich eine Frage der Orgeleinstellungen wie Zugriegelposition, Percussion etc.
 
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Das kann ich beim besten Willen nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil, die Numa klingt fetter als jeder andere Clone, den ich jemals in den Fingern hatte. Ganz nebenbei halte ich das auch für eine etwas unqualifizierte Aussage. Denn ob's nach Jazz und Gospel klingt ist ausschließlich eine Frage der Orgeleinstellungen wie Zugriegelposition, Percussion etc.

Da hat Mr. Wheely vollkommen Recht! Die Numa ist von allen Clones am nähsten am Original dran. Und Das Original (B3, A100 usw.) rockt doch nicht schlecht oder?. Ich hatte jedenfalls noch keinen Clone, der auf der Bühne (ohne jegliches Zusatzteil wie Röhreneamp, Ventilator usw.) der rockiger, bluesiger klang! Deutlich wurde das auch bei einer Veranstaltung letzten Sonntag (Blues-Jam im Speckdrumm Ansbach), wo ich meine Keyboardanlage mehreren Bands zur Verfügung gestellt hatte. Alle Keyboarder waren voll des Lobes über die Numa (die sie größtenteils gar nicht kannten) und ich selbst konnte die Orgel mal als Zuhörer im Saal erleben, als die anderen spielten! Ich kann nur sagen: hammermäßig !
 
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Freut mich zu lesen!
 
Tut mir leid, dass ich erst so spät antworte .Ich bin bis heute einfach nicht dazugekommen nach Frankfurt zu fahren.
Aber das Ergebnis war eindeutig: Danke, dass ihr mich auf die Numa Organ gebracht habt. Das Ding ist echt genial, werd ich demnächst bestellen.
LG Flo
 
Tut mir leid, dass ich erst so spät antworte .Ich bin bis heute einfach nicht dazugekommen nach Frankfurt zu fahren.
Aber das Ergebnis war eindeutig: Danke, dass ihr mich auf die Numa Organ gebracht habt. Das Ding ist echt genial, werd ich demnächst bestellen.
LG Flo

Muss aber doch eben jeder für sich durch testen entscheiden, denn über die Numa gibt´s ja auch gegenteilige Ansichten.
 

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