Kenner gesucht: Presonus StudioLive (Series III)/(SE) 16/24/32 R

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Hallo,

eigentlich ist mein Bedarf an Mischpulten (mehr als) gedeckt, bin aber durch eine Auktion auf die 1- und 2-HE-Rackmixer von Presonus
  • StudioLive SE 16/24/32 R
  • StudioLive Series III 16/24/32 R
  • StudioLive 16/24/32 R
aufmerksam geworden. Es deutet sich ein Kaufimpuls für ein gebrauchtes Exemplar mit 24 oder 32 Kanälen an. Mein letzter Kontakt mit einem Presonus-Pult (StudioLive 24-4-2 Firewire) ist knapp 15 Jahre her, so dass ich von diesem Hersteller keine Ahnung habe. Ich benötige allerdings keine Kaufberatung im Sinne von "Nimm' lieber ein Behringer* X32 Rack, das kostet neu nur 790 €" (hat zu wenig Mikroeingänge an Board), sondern Antworten auf meine konkreten Fragen, die zum Gebrauchtkauf eines Presonus StudioLive xxx R führen können.

Hier meine Fragen:
  • Handelt es sich bei den o.g. Geräten jeweils um Gerätegenerationen, wenn ja, welchen Einführungsjahren sind sie zuzuordnen? ["SE" = aktuell; "Series III" ab 2018 ???, "ohne alles" ab ... ???]
  • Die Geräte mit "SE" sind durch ihre komplett schwarze Front von den anderen Modellen zu unterscheiden. Woran erkenne ich an den anderen Geräten, ob sie mit und ohne "Series III" sind?
  • Ist die mehrspurige Aufnahme auf mein Windows-Notebook von der mitgelieferten Software Capture und Studio One Pro abhängig oder wird das Gerät nach Treiberinstallation vom Rechner, bzw. Waves Tracks/Magix Samplitude Music Studio 8 als Audiointerface* erkannt?
  • Kann das Gerät neben der Fender/Presonus Universal Control auch mit Mixing Station gesteuert werden?
Bei mir fände so ein Presonus-Rackmixer Anwendung für mobile Aufnahmen in Proberäumen.

Ich würde mich freuen, wenn ich Antworten von Kennern bekommen könnte, deren Wissen über eine schnelle Netzrecherche hinaus reicht.

Vielen Dank und viele Grüße,

Carsten
 

Ich kann die meisten deiner Fragen nicht ausreichend beantworten.
Ich hatte mal kurz ein Series III 32R und mich nur herumgeärgert. Das Teil hat dermaßen instabil gearbeitet, dass ich es recht schnell aufgegeben habe, mich weiter damit zu ärgern. Ja, man kann es auch auch als stinknormales Audio Interface für jede x-beliebige DAW benutzen. Und ja, es ist ein Mischpult. Aber damit war es das auch schon. Es kann natürlich sein, dass ich ein Montagsgerät bekommen habe (*), das beim Booten zickt, hin und wieder auf diversen Kanälen unmotiviert mehr oder weniger rosa Rauschen generierte, usw. Dazu kam dass es einige Features missen ließ, die mir sehr wichtig sind.

Letztendlich war ich dann froh, dass diese Episode dann ein Ende hatte und ich einen Ersatz gefunden habe.

(*) obwohl ich gleiches auch mit einem Series III 32SC erlebte, also ganz sooo selten dürften dieses Verhalten dann auch nicht sein.
 
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  • #3
Ja, man kann es auch auch als stinknormales Audio Interface für jede x-beliebige DAW benutzen.
Danke für diesen Teil Deines Beitrages.(y)

@ all: Sonst noch Kenner der o.g. Geräte? Bei den zahlreichen Inseraten (KA, eBay, Willhaben, Ricardo, GVT) sollte es ja zumindest einige künftige Ex-Besitzer geben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mixing Station kann folgende Geräte:
Und da stehen PreSonus: StudioLive Serie III drin.

Außer dem Studiolive 16.0.2 (noch das mit FireWire) hatte ich aber noch kein Gerät von denen in den Fingern.
 
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  • #5
Danke, Chris 👍
 
Wir nutzen den Rackmixer mit 32 Kanälen und es läuft bei uns stabil, wir nehmen via Reaper und Mac unsere Proben auf und hatten bis anhin keine Probleme.
 
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  • #7
Wir nutzen den Rackmixer mit 32 Kanälen und ... wir nehmen via Reaper und Mac unsere Proben auf ...
Vielen Dank! (y)

Hallo zusammen,

diese beiden Frage sind schon beantwortet:

  • Ist die mehrspurige Aufnahme auf mein Windows-Notebook von der mitgelieferten Software Capture und Studio One Pro abhängig oder wird das Gerät nach Treiberinstallation vom Rechner, bzw. Waves Tracks/Magix Samplitude Music Studio 8 als Audiointerface* erkannt?
  • Kann das Gerät neben der Fender/Presonus Universal Control auch mit Mixing Station gesteuert werden?

Jetzt fehlen mir noch Infos zu Alter und Unterscheidbarkeit der am 2nd-Hand-Markt verfügbaren Geräte.

Eindeutig SE:
1780474160939.webp

Aber Series III und ...?:
1780474233062.webp


  • Handelt es sich bei den o.g. Geräten jeweils um Gerätegenerationen, wenn ja, welchen Einführungsjahren sind sie zuzuordnen? ["SE" = aktuell; "Series III" ab 2018 ???, "ohne alles" ab ... ???]
  • Die Geräte mit "SE" sind durch ihre komplett schwarze Front von den anderen Modellen zu unterscheiden. Woran erkenne ich an den anderen Geräten, ob sie mit und ohne "Series III" sind?

Der preisliche Unterschied zwischen 16 R und 24 R ist weitaus geringer als der zwischen 24 R und 32 R. :oops: Die preisliche Spannweite reicht beim 16 R von 302 bis 700 €, während der 24 R zwischen 460 und 689 € liegt. :unsure: Deutlich teurer der 32 R: 850 €.

Viele Grüße,

Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Meines Wissens nach ist das SE ein Facelift der Series III (wohl wegen der Übernahme durch Fender*).
Davor gab es noch das RM32AI, das aber komplett anders aussieht, kein AVB kann, auch nicht als USB Interface genutzt werden kann. Dafür hat es Firewire800 und ist wohl auf dem Softwarestand der alten AI Serie (Series II, wenn man so will).

Wenn man es grob einschränkt, gibt es
  • Die erste Generation der StudioLive Pulte, für die es ´keine Rack Version gab und die nur per Firewire kommunizierten.
  • die zweite, AI genannt, die dann auch per Netzwerk gesteuert werden konnte, prinzipiell aber der ersten Generation entsprach. Da gab es dann auch mit dem RM eine Rack Version
  • die Series III, die mal so genannt wurde, mal nicht, aber intern doch deutlich weiter war als alles davor. Die konnten dann alle auch AVB
  • und nun die SE, die aber an sich nur ein Facelift der Series III ist.
 
  • Ersteller
  • #9
Danke.

Mir geht es noch um die Unterscheidung der Geräte mit den silbernen Rackohren. Dass sie nur mal Series III genannt wurden und mal nicht, müsste noch konkretisiert werden. Manche Funktionen werden nämlich mit Series III als Fortschritt zu "Nicht-Series-III" angepriesen.

Die Geräte > 2 HE aus den noch älteren Generationen sind für mich nicht relevant.
 
  • Ersteller
  • #10
Guten Morgen zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten bis hierher. Nach etwas mehr als einer Woche würde ich jetzt keine weiteren Erkenntnisse zu StudioLive ... 16/24/32 R erwarten. Scheint mit Blick auf die meist verkauften Digitalmixer

1781165422895.webp

ohnehin eher ein Mauerblümchen zu sein. Selbst um B-Ware und Bundles bereinigt finden sich die Rackmischer von Presonus auf den hinteren Plätzen bei Thomann* wieder:

1781164995285.webp

Naja, Wing Rack vs. 24 R würden mich bezogen auf Neupreis, Ausstattung und Häufigkeit bei gestelltem Equipment auch nicht zwingend zu Presonus führen. Mal sehen, ob mir der Gebrauchtmarkt den risikoarmen Kauf (billig) eines 24 R oder 32 R für eigene Versuche beschert.

Beste Grüße,

Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Naj dann viel Glück beim Suchen und berichte dann über deine Erfahrungen, so du denn ein Presonus kaufst.
 
  • Ersteller
  • #12
Guten Morgen,

ich bin beim Stöbern auf einen weiteren Thread zum Presonus StudioLive 32 R gestoßen. Darin immerhin ein weiterer Besitzer (Stand heute) mit eigenen Erfahrungen.

Viele Grüße,

Carsten
 
  • Ersteller
  • #13
Guten Morgen zusammen,

ich habe nun einen wesentlichen ersten Schritt getan, um mich selbst zum Kenner des Presonus StudioLive 32 R entwickeln zu können: ich habe es gekauft.

Bis zur Ankunft waren einige Vorbereitungen zu treffen, damit ich es sofort im Zielzustand einsetzen kann:
  • Router beschaffen
  • LAN- und USB-Kabel beschaffen
  • Rackschale zur Montage von 9,5-Zoll-Kopfhörerverstärker und -Funkempfänger beschaffen (ziemlich schwerer Klopper, selbst ohne Geräte)
  • 5-HE-Case freiräumen
  • 1-HE-Rackblende vorbereiten, um Anschlüsse von hinten nach vorne zu verlegen und Klinkenausgänge für die ersten acht Auxwege auf XLR-m zu bringen
  • Universal Control-Software auf PC und Android-Tablet kennenlernen
Von Anfang an haben mich die gut gemachten Bedienungsanleitungen für das Gerät selbst und für die Software Universal Control begleitet. Darin sind für mich hilfreiche Tipps und Tricks aus dem Mixing-Alltag enthalten. (Erinnert Ihr Euch an frühere Behringer-Bedienungsanleitungen? Da gab es das auch.)

So weit bis hierhin.

Viele Grüße,

Carsten
 
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  • #14
Das Teil hat dermaßen instabil gearbeitet, dass ich es recht schnell aufgegeben habe,
Wir nutzen den Rackmixer mit 32 Kanälen und es läuft bei uns stabil,
Guten Morgen zusammen,

ich hatte gehofft, mich im Lager von "Dab2068" wieder zu finden. Es scheinen wohl exemplarabhängig "gut" und "böse" nahe beieinander zu liegen. Neben meinem Exemplar konnte ich einen weiteren Studiolive 32 R-Mixer ausprobieren. Mein Exemplar lief (Vergangenheit, weil schon nicht mehr bei mir) nicht zuverlässig, während das ausgeliehene Exemplar in der selben Umgebung tadellos funktionierte. Da ich meinen Plan mit einem Presonus Studiolive-Mixer noch nicht aufgegeben habe, hier nun einige Erkenntnisse mit dem tadellos funktionierenden Exemplar.

Insgesamt sehe ich im Vergleich zum Soundcraft Ui 24 R den Erstkontakt eher holperig. Mir fehlen Standards, mit denen ich sofort einsteigen kann. So könnten Standardberechtigungen festgelegt sein, mit denen ich über einen direkt verbundenen Laptop die FOH-Berechtigungen habe.

Im ersten praktischen Versuch habe ich einen Livemitschnitt meiner Stammband mittels "Tracks Live" ins Mischpult gespielt.

Beim Mixdown und dem voran gestellten Einpegeln empfinde ich die Gainregelung als virtuelles Drehpoti* unhandlicher als das virtuelle Schiebepoti beim Ui 24 R.

*Bei der Wiedergabe vom Laptop ist "Gain" nicht veränderbar.

Ich kann jedoch jeden Wert nach Doppelklick ins Wertefeld auch per Tastatur eingeben.

Ansonsten sind die Einstellungen nicht überraschend: pro Kanal vier parametrische EQ-Bänder pro Kanal, ein Gate und zusätzlich zur Kompressorauswahl noch ein Limiter. Der Limiter ist für mich ein Schmankerl. Sicherlich ein Extra-Thema wäre die Verwendung der alternativen Kompressor-Plugins. Diese erlauben wie in meiner DAW die Auswahl von Kompressoren, die auch hörbar unterschiedliche Regelcharakteristiken aufweisen, die über die reine Parametrierung hinaus gehen.

Die Koppelung von zwei Kanälen ist mir zu unflexibel. Ist der "linke" Kanal eine ungerade Zahl, klappt die Koppelung zu einem Paar mit dem nächsten Kanal als "rechtem" Kanal. Ist der linke Kanal eine gerade Zahl, würde der sich mit der geraden Zahl davor koppeln. Dummerweise werden mit der Koppelung dann auch die Parameter übernommen. Im Falle eines Schlagzeugs mit sieben Kanälen also lieber noch ein drittes Tom anlegen, damit die letzten beiden Schlagzeugkanäle die Overheads sein können.

Bei meinem Exemplar des 32 R - mal mit, mal ohne USB-Kompatibilitätsmodus - gab es immer wieder Aussetzer auf allen Spuren gleichzeitig. Jetzt kann man natürlich mit Firmware hier und Treiber dort kommen, vielleicht weil die letzte Treiberversion nicht so gut wie vorletzte ist usw. usf. Aber nein, aktuellster Stand muss reichen, damit`s funktioniert. Mehr sollte von einem Anwender nicht erwartet werden.

Weitere Merkmale sind mir zwar aufgefallen, nicht störend, vielmehr als gewöhnungsbedürftig. Ein weiteres No-Go zeigte sich bei meinem Exemplar. Zur Steuerung wird der Laptop mit einem LAN-Kabel direkt an die entsprechende Buchse am Mixer angeschlossen. Das klappte bei ansonsten intakten Laptops (Windows 11, aktuelle Treiber) nur sehr unzuverlässig (mal reibungslos, mal erfolglos mit Fehlermeldung). Da sich das gleiche Thema auch beim Einsatz eines Routers und den drahtlos verbundenen Tablets zeigte, sind entweder zwei Laptops und ein Router defekt oder der Mixer. Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob es auf den Zustand des Gebrauchtartikels oder auf die Produktqualität des 32 R an sich zurück zu führen ist.

Auf mich wirkt beruhigend, dass ich unabhängig von der LAN-Control-Buchse stets auch die Bedienung über das USB-Kabel mit einem Notebook durchführen kann. Das funktionierte bei beiden Exemplaren störungsfrei.

Die Bedienung über die App ist nachvollziehbar, wenngleich ich immer wieder Funktionen suchen musste und anderswo als vermutet gefunden habe. Ich konnte mir manche Fundorte nicht gut merken. Ich bin mir sicher, dass ich mich nur oberflächlich mit dem Funktionsumfang des 32 R beschäftigt habe und mein Fokus dabei auf den nächsten Veranstaltungen lag.

Eine Kaufempfehlung für das Presonus StudioLive 32 R wäre ggf. etwas voreilig und zu stark vom schlechteren (leider meinem) Exemplar getrieben.

Das 32 R kann man zwischen 1399 € (Amazon) und 1699 € neu (Stand 25.06.2026) kaufen. Damit fischt das 32 R günstigsten Falls preislich im gleichen Teich wie das relativ weit verbreitete und meiner Wahrnehmung nach geschätzte Behringer Wing Rack. Wer auf die Erweiterungsmöglichkeiten, wie sie im Behringer-Universum bestehen verzichten kann und Wert auf die flache Bauweise legt, findet im 32 R eine "fast Rundum-Sorglos-Lösung" für den Bandalltag.

"Fast" deshalb, weil andere Produkte eine größere Effektauswahl haben. Ich bin mir aber auch sicher: Egal, was alles an Effekten an Board ist, irgendwas fehlt immer, wenn man die Vielfalt an Plug-Ins der DAW gewohnt ist. Dennoch will sich das 32 R durch die Studio One-Integration daran ja wohl messen lassen. Zudem fand ich die Effektpresets wenig hilfreich, da ganz weit entfernt von "amtlich". Die Presets waren für mich die Grundlage, die Parameter für eine Nachbildung geschätzter Effekte aus meinen Plugins der DAW zu nutzen. Das brachte gute (nicht ganz wie X 32) Ergebnisse hervor.

Blicke ich auf meine Mixer, schlägt das 32 R die Brücke zwischen dem Soundcraft Ui 24 R (Handling) und dem Behringer X 32 (Kanalanzahl). Im Vergleich zum Ui 24 R erkenne ich hinsichtlich der Bediensoftware eine gewisse Abhängigkeit, da für das Soundcraft ein HTML-5-Browser reicht, während das Presonus eine App benötigt, die ja auch immer irgendwie im Zusammenhang mit dem Betriebssystem zu sehen ist. Gleiches wird ja auch für die alternativ nutzbare Mixing Station gelten.

Mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit stelle ich fest, dass die Gebrauchtpreise für ein 32 R prozentual deutlich unter den Wettbewerbern von Behringer, Soundcraft und Allen & Heath liegen. Wer sich also für das Presonus Studiolive 32 R entscheidet, testet am besten innerhalb der Widerrufsfrist ausgiebig, kauft direkt gebraucht und verzichtet auf Rückgabeoptionen oder nimmt beim Wiederverkauf herbe Verluste hin. Die am Gebrauchtmarkt aufgerufenen Preise zwischen aktuell (Stand 02.07.2026) 850 und 1100 € sind mir mit Blick auf einen Neupreis von 1399 € (setzt nun mal die Messlatte) mittlerweile zu hoch. Innerhalb dieses (Gebraucht-) Preisbereichs bekäme ich gebraucht auch ein Behringer X 32 Rack inkl. S 16 mit insgesamt ebenfalls 32 Mikrofon- und zusätzlich 6 Mono-Auxeingängen. Allerdings mit 2 1/2-facher Einbauhöhe. 32 R vs. X 32 Rack, 2 HE vs. 5 HE.

Bezogen auf meinen Eröffnungspost hätte der Presonus StudioLive 32 R-Mixer die Chance gehabt, einem unbegründeten Kaufimpuls Substanz zu geben. Die Idee, mit einem 2-HE hohen Rackmixer mehrere Komponenten des praktischen Bedarfs (Funkstrecke, KH-Verstärker, evtl. 1-HE-Monitorendstufe) in einem 5-HE-Case unterzubringen, war an sich eine gute. Beim Gros der Veranstaltungen ein Case gespart, bei manchen sogar zwei.

Hängt aber die Funktion von externen Geräten ab, deren Verbindung nicht zuverlässig läuft, regt sich bei mir Skepsis. Damit tue ich dem Gerät möglicher Weise Unrecht, weil dieses Problem nicht zwinged produkt-, sondern definitv exemplarspezifisch auftrat. Habe ich Lust, das heraus zu finden ...? Gleiches bei den Aussetzern in der mehrspurigen USB-Wiedergabe.

Die nächsten Einsätze rufen ohnehin erst einmal nach dem A&H Qu-16 nebst Mixing Station auf dem Tablet. Keine Eile auf dem Nebenschauplatz "Studiolive 32 R".

Viele Grüße,

Carsten
 
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  • #15
Die Koppelung von zwei Kanälen ist mir zu unflexibel. Ist der "linke" Kanal eine ungerade Zahl, klappt die Koppelung zu einem Paar mit dem nächsten Kanal als "rechtem" Kanal. Ist der linke Kanal eine gerade Zahl, würde der sich mit der geraden Zahl davor koppeln. Dummerweise werden mit der Koppelung dann auch die Parameter übernommen. Im Falle eines Schlagzeugs mit sieben Kanälen also lieber noch ein drittes Tom anlegen, damit die letzten beiden Schlagzeugkanäle die Overheads sein können.
dieses Verhalten (ungerade Kanalnummer ist links, gerade Kanalnummer ist rechts) hat sich irgendwie eingebürgert bei den Mischpulten, die Mono-Kanäle zu Stereo Kanälen verlinken können. Selbst bei Pulten mit echten Stereo-Kanälen (die von A&H oder das WING) ist es so, dass die Eingänge nach dem selben Muster verbunden werden. Ich hab daher z.B bei den Drums die Kanal Belegung in Richtung Bassdrum, Snare, Overheads, Rest (wenn vorhanden) verändert. Wobei Overheads für mich nicht wirklich ideal geeignet sind um in einem Stereo-Kanal zu landen. Aber auch sonst achte ich bei der Kanalbelegung darauf, dass ich mit der Ungerade/Gerade Regel klar komme.

BTW: bei Allen&Heath z.B gibt es noch die Möglichkeit per "Ganging" Kanäle, genauer gesagt ausgewählte Parameter derselben, zu verkoppeln. Da kann man dann beliebige Kanäle zu einer "Gang" verbinden.
Die Idee, mit einem 2-HE hohen Rackmixer mehrere Komponenten des praktischen Bedarfs (Funkstrecke, KH-Verstärker, evtl. 1-HE-Monitorendstufe) in einem 5-HE-Case unterzubringen, war an sich eine gute.
Das kann ich verstehen. Die Bauform an sich hat schon ihren Charme. Wenn die da noch eine brauchbare Software und stabile Plattform zusammen bringen, wäre das schon ein großes Argument für das StudioLive Rack Format.
So könnte man als Alternative auch über ein M32C und eine S32 nachdenken. Da ist man neu zum selben Preis auf einer stabilen Plattform, allerding mit 4 HE.
 
  • Ersteller
  • #16
Wenn die da noch eine brauchbare Software und stabile Plattform zusammen bringen
Die Software habe ich als brauchbar, wenn auch nicht als intuitiv wie beim Ui 24 R wahrgenommen.
 
  • #17
Bei Problemen mit Bedienung von Digital-Mixern mit Windows-Geräten würde ich zu allererst an Windows denken.

Ich bin auf einen alten, aufgebrezelten Mac Pro 5.1 umgestiegen, zum Bedienen iPads - null Probleme. Die Apple-Welt ist da wesentlich besser aufgestellt als Windows.
 
  • Ersteller
  • #18
Und mit konkretem Bezug auf zwei Exemplare des Presonus SL 32 R?

Ein Umstieg würde die Kosten für das Vorhaben in eine Richtung bringen, wo Presonus keine Option mehr darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #19
Die Software habe ich als brauchbar
Unter Software verstehe ich nicht nur die Remoting Apps sondern auch die Firmware des Pultes selbst.
würde ich zu allererst an Windows denken.
Mac Pro 5.1 umgestiegen, zum Bedienen iPads - null Probleme.
Wollen wir wirklich diese Kiste zum 19.439.789.614.936sten mal aufmachen? Das bringt doch nix. Ich arbeite mit beiden Plattformen und da ist unerm Strich da wie dort das selbe. Das eine geht, das andere nicht und am Ende des Tages funktioniert es mal, mal nicht. alles in allem extremst ausgeglichen. Bei Apple musst du nur noch einiges extra für das Logo drauf zahlen :biggrinB:
 
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  • Ersteller
  • #20
Ich hatte gehofft, dass es zum Thema "Betriebssystem" bei einem Post bleibt. Das sollte es jetzt auch bitte gewesen sein.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Unter Software verstehe ich nicht nur die Remoting Apps sondern auch die Firmware des Pultes selbst.
Okay, das hätte ich darunter ohne die Ergänzung nicht verstanden.:prost:
 
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