Hi
@toeti
So ein System wie deines hab ich mir auch mal zusammengebastelt. Mit einem Fatar Masterkeyboard ohne Masterkeyboardfunktionen (Ueber 10 Jahre her). Splits und Layer musste ich daher ueber eine externe Midi Matrix (Akai Bla Bla) programmieren und damit habe ich gewisse Expander angesteuert. Die Philosophie ist ja net schlecht, aber in der Praxis war das ganze aufgrund der unuebersichtlichen Kontrolle ein Flop.
Dann kam der XP60 auf den Markt und der kann genau das, was ich mir immer schon wuenschte. Ein Keyboard mit 16 integrierten Synthesizern im Performance Modus, die man beliebig ueber die Tastatur verteilen kann.
Genau so etwas willst du doch auch ?
Leider hat der XP60 nur 32 solcher Speicherplaetze, so dass ich mein eigentliches Ziel, fuer jeden Song eine Performance auszufeilen, erst mit dem Triton LE realisieren konnte.
Man kann sehr wohl mit 61 Tasten auch einen sehr komplexen kompletten Song auf einem Keyboard spielen.
Hier mal ein paar Tipps die sich fuer mich dabei bewaehrt haben :
- In der Regel keine Left Hand Baesse sondern links Akkordbegleitung. Falls doch gewuenscht dem Bass keine extra Oktav spendieren sondern monophon in die Akkorde legen, falls das von der Instrumentierung passt.
- Die komplette Performance sollte in sich homogen sein, ohne Spruenge, aus einem Guss.
Split und Velocity Uebergaenge kann man mit den heutigen Geraeten weich ineinander ueberfliessen lassen. Will ich ab C in hohen Lagen einen Streicher zum Piano, so splitte ich den schon tiefer ein und blende ihn bis C ein.
Genauso ist hartes Velocity Switch eher fuer Effekte geeignet. Wenn ein natuerliches Instrument sich z.B. tasaechlich sprungartig aendert.
Flageolett einer Gitarre, Ueberblasen einer Floete ...
evtl. auch Kesselpauke, Becken, Drumm Effekte
Letztendlich willst du Keyboard spielen und nicht staendig daran denken :
Wo lag denn mein Splitpoint ?
- Aftertouch als Controller: Nein, meist ist Velocity besser
- Stetiger Instrumentenwechsel ueber Switch-Velocity: Nein
Wozu hat man denn Switches ? Solls weich ueberblenden dann Mod.Rad.
Rein interessehalber habe ich das ganze mal so weit getrieben ob man auch einen kompletten Song auf einer 61 Tastatur mit 2 Haenden ohne Begleitautomatiken spielen kann, inclusive Bass und Drums.
Manuell: Basedrum, Snare, Hi Hat Becken, Effekte
Manuell: Bass
Manuell: Begleitakkorde (Solostimme)
Klingt fast unmoeglich, aber sogar das geht auf 61 Tasten im 7/4 Takt, dank moderner Technik
Sirtaki: Bass, Akkordeon SW zugeschaltet. Mandoline ueber 3 verzoegerte Sounds, Mandolinenrepeat ueber Appregiator zusachaltbar.
True Colors: Bass, Drum Conga Effekte ueber Velocity Switch
(Manueller Overhead stoert hier eher)
No Angels: Manuelles Drum Set. Bass Effekt ueber velocity swich
Music: dto
Mehr ein Gag, denn weniger ist meist doch mehr.