Klangverlust bestimmter Saiten nach Saitenwechsel

Unas
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Nabend die Herrschaften.

Ich hab ein kleines Problem.

(SuFu wurde bemüht, aber ergab nicht das was ich wissen wollte. Falls ichs doch übersehen haben sollte tut es mir leid.)

Folgendes, ich habe mir vor gut einer Woche eine Gibson Explorer 76 in Natura gegönnt.
Super Instrument, toller Klang, alles toll soweit. Ursprünglich war das Instrument auf Standard E gestimmt. Laut dem Verkäufer war ein Satz 046 auf 010 aufgezogen.

Da ich mit meiner Band jedoch auf Standard D spiele, habe ich mir direkt einen Satz D'Addario
011 auf 049 gekauft, weil ein Ton tiefer, ergo dickere Saiten.

Habe dann die Saite einzeln abgezogen und direkt die neue aufgezogen, also nach und nach.
Durch gestimmt, etwas gedeht... neue Saiten halt.

Spielgefühl war anfürsich gut, die Saiten angenehm straff.

Da ja neuer Satz und andere Stärke erst mal die Bundreinheit überprüft und ggf. nach gestellt. Hat auch wunderbar geklappt.

Nur seitdem ich die Saiten drauf habe schnarren (wie ich finde) die A, D und G Saiten.
Zudem hört es sich sehr dumpf an wenn man diese Saiten spielt. Als würde es irgendwo anecken.

Hab auch schon die Brücke vorsichtig und in kleinen und überschaubaren Schritten etwas angehoben. Hat nichts gebracht.
Was nun? Viellecht noch mal einen anderen Satz ausprobieren, sprich andere Stärke.

Irgendwelche Ideen? Irgendwie weiß ich net weiter.



regards
 
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Als ich vor einem halben Jahr D'Addario EXL115 (in derselben Stärke wie du) aufgezogen habe, habe ich bemerkt, dass in Eb-Stimmung die Saitenspannung leicht höher ist als mit den alten EXL110 (.010 bis 0.046) in E, auf D hingegen eine etwas geringere. D.h., der Hals deiner Gitarre könnte sich durch die geringere Spannung leicht nach hinten geneigt haben und ggf. einer Nachjustierung bedürfen.
 
Unas
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Okay, das wäre auch noch somit die letzte Idee die mir schon im Kopf herrum schwebt.
Nur am Hals geh ich ungern dran.

Wenn werde ich eh meinen Vater darum bitten, der macht das schon seit mind 25 Jahren.
Zwar auch nur Hobbymäßig, aber er weiß durchaus eher was er tut als ich.

Allerdings bin ich nach wie vor verwundert, dass lediglich die 3 Saiten davon betroffen sind.
:gruebel:

Oder is das durchaus auch eine normal Symptomatik was dies angeht?
 
KlausP
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in deinem Fall müsste ja, der Beschreibung nach, der Halsstab gelockert werden.
Das ist unproblematisch, dabei kann nichts kaputt gehen.
Untere Schraube der kleinen, dreieckigen Abdeckpaltte heraus drehen, die obere Schraube nur leicht lockern und nach oben schwenken, so daß diu mit dem Hals-Einstellschlüssel in die Mulde kommst, dann den schlüssel um eine achtel Umdrehung (ca. 45 Grad) nach rechts drehen, wenn die Gitarre mit dem Gesich vor dir steht oder liegt. dann Saiten kontrollieren.
 
I
ILL Pfefferbrot
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Hi, Ich vermute mal, dass die Saiten einfach zu dünn sind. Mit 12ern bist du wahrscheinlich besser bedient, bei Les Paul-Mensur neigen die Saiten ja eher zum schlabbern.
 
Unas
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Hallo und danke für die Infos.

Das mit einem Satz dickere Saiten hab ich mir ggf. auch schon gedacht.
Haben den Les Paul und Explorer die selbige Mensur?

Danke für die Erläuterung mit Halsstab!
Ich hab mir das jetzt so gedacht, (korregiert mich falls ich falsch liege) ich ziehe erst die anderen Saiten auf (laut Pfefferbrot) 052 auf 011 z. B.

Werde dann mal durchstimmen und erstmal die Problematik begutachten. Falls sich nachwievor nichts verbessert hat werde ich den Halsstab eine viertel Drehung nach rechts drehen.

Ich werd das nun erstmal machen und melde mich hier wieder wenn ich Ergebnisse habe.

Edit: Woran liegt das, dass sich die G Saite viel schneller und vorallem auch stärker wieder verstimmt als all die anderen Saiten.
Bei meiner billig LTD hab ich das auch, aber ich dachte jetzt mit einem Instrument höherer Qualität wäre dies weg.
Woran liegt das bitte?

Recht herzlichen Dank!
 
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Werde dann mal durchstimmen und erstmal die Problematik begutachten. Falls sich nachwievor nichts verbessert hat werde ich den Halsstab eine viertel Drehung nach rechts drehen.
Wobei mir mal der Tipp gegeben wurde, dass sich das Ergebnis einer Halsstabjustierung durchaus auch erst nach ein paar Stunden zeigen kann.

Edit: Woran liegt das, dass sich die G Saite viel schneller und vorallem auch stärker wieder verstimmt als all die anderen Saiten.
Bei meiner billig LTD hab ich das auch, aber ich dachte jetzt mit einem Instrument höherer Qualität wäre dies weg.
Woran liegt das bitte?

Ist es vielleicht deine Lieblingssaite, die du im Sekundentakt für Bendings benutzt?
 
Unas
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Wobei mir mal der Tipp gegeben wurde, dass sich das Ergebnis einer Halsstabjustierung durchaus auch erst nach ein paar Stunden zeigen kann.

Gut zu wissen. Ich werd das mal im Hinterkopf behalten.

Ist es vielleicht deine Lieblingssaite, die du im Sekundentakt für Bendings benutzt?

Äh nein. :) Wenn dem so wäre wüßt ich ggf. woran das liegt.
Es genügt schon wenn ich die Saite ganz normal anspiele Powerchord oder ne Skala. Ohne Bends Pulls etc.

Sie ist quasi nach einwenig bespielen sofort verstimmt. Mal mehr mal weniger.

Google zeigte mir auch u. A. auf, dass es wohl recht viele Leute gibt die ein Problem mit der G Saite haben. Aber niemand hat wirklich ne Antwort.

Meine Mechaniken sind von Grover und die Arretierungsschaube auf der Mechanik ist bomben fest.
 
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Sodale.

Hab jetzt mal D'addario 012-052 aufgezogen. Saiten sind erwartungsgemäß ordentlich straff.
(vielleicht etwas zu straff für meinen Geschmack, hab aber noch keine Zeit gefunden mal ausgiebig zu spielen).

Die betroffenen Saiten klingen trotzdem nicht voll und rund. Man hört dies besonders in den ersten paar Bünden. Vorallem wenn man verzerrt Power Chords palm muted oder auch einzelne Töne.

KlausP war so nett mir schon ein, zwei Fragen via P.M. zu beantworten.

Ich frag jetzt einfachmal die Leute, die bei Musik-Produktiv ein Gibson Instrument erworben haben,
war bei euch ein Truss Rod Key (Hals-Einstellschlüssel) mit im Lieferumfang bzw. im Koffer?

Ich werde wenn ich heute daheim bin dort mal Anrufen, nur zur Zeit bin ich noch auf der Arbeit :(


Gruß
 
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Also bei meinen Gibson's war die Einstell"pfeife" jedesmal im Koffer. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass dicke Saiten auf meiner SG einfach dumpf klingen. Bei 009er beißt sie wie Sau aber sobald 010er drauf sind ist Schicht im Schacht. klingt dumm aber sind deine Tone Regler oben? Vlt. musst du auch mal mit der Höhe der PU's rumexperimentieren.

>Greetz MaX
 
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Das ist ja interessant. Bei mir war lediglich dieses "check-kärtchen" und ein Handbuch im Koffer. Ich werde mich bei denen nochmal telefonisch melden. Ich sehe es ja mal grade garnicht ein, mir den truss rod noch zu kaufen.

Es geht nicht ums dumpf Klingen. Vielleicht hab ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt.
Beispiel:

Ich drücke auf die D Saite im 2ten Bund. Ich schlag die Saite an und es klingt (jetzt ohne Amp) als würde die Saite irgendwo dran kommen (Bund?). Dementsprechend klingt diese dann nicht durch.

Ich würde ja eine kleine Korrektur am Hals durchführen um festzustellen ob dies das Problem löst... aber ich hab ja kein truss rod mitbekommen ...:bang:



gruß
 

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