Kombo: Engl E-368 Sovereign 212 vs. Marshall JVM 410-C für Coverrock?

von lespaulfreak, 26.06.10.

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  1. lespaulfreak

    lespaulfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.10   #1
    Moin moin,
    ich habe folgenede Problematik, die es zu lösen gilt :).
    Ich spiele zurzeit einen Engl Invader 100 über eine Mesa Rectifier 2x12er Box. Das Ganze in einem Rackcase mit Effekten und jeglichem Schnickschnack (vielleicht hats der ein oder andere ja hier im Board schon gesehen).
    Ich spiele in einer Coverband (Top 40, Rock Hardrock) und auch so bin ich sehr der guten Gitarrenmusik verfallen. Slash, AC/DC, Guns N' Roses, aber auch Bands der härteren Gangart wie Pantera, Metallica, Machine Head und Nightwish, gehören zu meinen Lieblingen. Ich bin vom Sound her dem Invader verfallen, keine Frage, aber ich bin es nach nun schon mehreren Jahren mit Topteil, Box, Rack etc. etwas Leid geworden, das alles immer hin und her zu schleppen. Nun kam mir eben der Gedanke komplett umzuschwenken, all meine Midisachen, Boards, Amp etc zu verkaufen und komplett zurück zu gehen und neben meinen Gitarren, in die man durch vielleicht erspartes Geld iweiter investieren kann, einfach nur einen Kombo in den Kofferraum zu stellen und eventuell dann noch mein Line 6 M13, mit dem ich ja auch per Midi den Amp steuern könnte....fertig!!! Kein Schnick Schnack, nur das Nötigste.
    Nun war ich heute in Frankfurt in einem Musikladen mit S:D und habe mal "alle" gängigen bzw. für mich attraktive Geräte anzutesten. Ich habe den Engl Sovereign, Screamer, Hughes&Kettner Switchblade, Marshall JVM, Peavey 6505 und zu guter letzt einen comfort oder wie der hies, alle im Comboformat, angespielt. Im Endeffekt war ich mit allen nicht wirklich zufrieden, ausser, wie eigentlich schon gedacht, dem Engl Sovereign, der dem Invader doch sehr ähnlich ist und komischerweise, obwohl ich eig. kein Marshall Fan bin (trotz Slash Fan;)), dem Marshall JVM. Der Switchblöd war eig. auch gut, aber naja...weis ja auch nicht:gruebel:

    So genug der langen Worte. Der Marshall klingt Clean und vor allem angezerrt richtig geil, dafür mangelt es ihm an Kraft und Ausdauer im härteren Bereich. Gerade wenn man mal ein Droptuning macht oder dergleichen, fehlt es an Bass bzw. matscht er gleich.
    Der Engl hingegen macht rundum eine super Figur. Immer durchsetzungsfähig und was auch für mich wichtig ist, flexibel. Klar jetzt könnte man meinen, ja warum nehm ich ihn nicht gleich, wenn er mir doch so zusagt....ich möchte einfach mal eure Erfahrungen hören, denn 2h Test sagt denk ich nichts über Bandgefüge und Gesamtsound aus. Auch gibt es vielleicht noch Alternativen zu diesen Zweien. Wichtig ist mir eig nur, dass es ein Kombo ist, eine Effektloop hat und eventuell 2 Speaker für ein breites Headroom. Midi ist natürlich auch nie schlecht.

    Okay, dann dürft ihr :)! Hoffe ihr könnt mir meine Meinung verfestigen, oder komplett umwerfen:o
    Schonmal Danke!
     
  2. Jaydee79

    Jaydee79 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.10   #2
    Ich selber spiele den JVM, zwar nicht als Combo aber ich kenne den Amp daher. Ich spiele auch Coverrock. Zwar liegt der Schwerpunkt nicht bei den ganz harten Sachen, haben wir aber auch 3-4 Stück im Programm. Der JVM matscht bei mir nicht. Es dauert allerdings, bis du DEINE Einstellung gefunden hast. Ich habe ihn mir auch wegen der geilen crunsh Sounds geholt, speziell der Emulation des JCM 800 wegen.
    Kleiner Tipp: Ein Tuning beim Tonehunter inn Köln hebt den Amp in die Champions League! Gerade die High Gain Sounds werden noch mal besser im Klang, Dynamik, die Abstimmubng der Sounds untereinander wird optimiert. Und das Ganze für 250,-Euro. Lohnt sich.

    Ach und speziell im Bandgefüge ist der Amp Sahne! Ich höre von unseren Tontechnikern immer wieder das Gleiche: Der Amp fügt sich schön harmonisch ins Gefüge! Da wird am Pult kaum was geregelt. Schau mal auf www.sellotape.de Bei den Videos. Da hab ich zwar keine Metal-Songs zu bieten, aber Zombie oder Rebel yell habe ich auch im Overdrive orange gespielt. Gain auf 12 Uhr, dazu meine Sambora Signature Strats. bei Zombie ist n Jeff Beck jr. am Steg, bei Rebel yell ein DiMarzio PAF pro.

    Ach ja: Bei Zombie hatte ich mich erst "verschaltet". Die erste Akkordfolge ist noch Overdrive green, hörst dann aber wenn ich umschalte.
     
  3. lespaulfreak

    lespaulfreak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.10   #3
    Tuning...hmmm. Wenn ich mir halt einen neuen Amp hole, dann sollte der schon so klingen wie ich mir das vorstelle. Jetzt hab ich gerade mal meinen Invader aus dem Amprack ausgebaut und ganz normal auf die 2x12er gesetzt. Sieht schon um einiges kleiner aus:D. Allerdings brauch ich dann ja auch weider ein Case für ihn und ja....das wird ja auch wieder alles schwer. Ich bin halt gerade irgendwie wieder auf dem Slash Trip. Erstens spiele ich auch nur Paulas und zweitens gefällt mir einfach dieser offene Klang. Andererseits gibt es eben auch Tage an denen ich gerne mal kräftig deftig spielen möchte und da soll der Amp eben auch mit zurecht kommen (ohne Tuning), aber trotzdem Danke für den Tip:great:.
     
  4. lespaulfreak

    lespaulfreak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.10   #4
    nochmal @Jaydee79:
    Ich hab mich jetzt doch mal nach diesem Tuning umgeschaut bzw mich informiert. Mir kommt es ja vor allem auf die härteren Sounds an, die wenn dann getunet werden sollen. Wie genau ändert sich denn die Charakteristik des OD1 und OD2. Man kann sich zwar die Demos auf der Tonehunter Seite anhören. Allerdings hat man ja keinen wirklichen Vergleich. Was ich coll finden würde, wäre halt, wenn die den Marshall in Richtung Volbeat Sound trimmen können (im OD Modus). Kommt das in die Richtung? Danke
     
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