Kompakter(!) mobiler Rekorder?

gupjek

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Suche einen kompakten (!) mobilen Rekorder für Feldaufnahmen (vll auch für Proberaum). Hab mir vor längerer Zeit das Zoom H4N Pro gekauft. Is ganz cool, aber eigentlich hab ich mir das Ding angeschafft um es immer in der Tasche mitführen zu können und unterwegs Kram aufzunehmen. Aber den Zoom-Ziegelstein hab ich nur wenige male mitgeschleppt. Außerdem dauerts echt ne gute Weile bis das Teil hochgefahren is. Wenn man flüchtige Sachen aufnehmen will, schaut man mit dem H4N also meist in die Röhre...

Was ich suche:
-Kompakte Maße
-Stereo-Konfiguration
-schnelles Hochfahren (zumindest verglichen mit dem H4N)

Wäre cool, aber muss nich:
-Limiter

Anschlüße für externe Mics werden nicht benötigt. Effekte, Overdubbing, Schneiden und so Zeugs brauch ich nich.

Am liebsten wäre mir eigentlich ein Zusatzgerät für mein Händie (Galaxy S5 mini). Allerdings frage ich mich wie sinnvoll es ist in ein leidlich gutes Mikro zu investieren das dann an einem A/D-Wandler von nem Händie steckt. Außerdem scheint das Angebot im Android-Bereich sehr schmal zu sein. Und ein Apfelgerät kommt überhaupt nicht in Frage.

Hat jemand ne Empfehlung die zu dieser Extrawurscht passt?

Auf Anhieb sind mir Zoom H1n und Yamaha Pocketrak PR7 ins Auge gefallen. Bei dem H1n brennt mir natürlich die Frage auf den Lippen, ob es ebenso gemütlich hochfährt wie das H4N Pro. Das Pocketrak PR7 wird offenbar nicht mehr produziert. Gibt es einen Nachfolger? Allgemein bin ich interessiert an euren Erfahrungen mit diesen genannten Geräten. Hot or not?
 
Basselch

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Hallo,

...bei den "mobilen" könntest Du Dir auch mal den Tascam DR-05 V2 anschauen:


Von den Maßen nur unwesentlich größer als ein Zoom H1n... auch der von Dir als Option genannte Limiter ist vorhanden. Aus meiner Erfahrung mit mittlerweile einigen Tascam-Mobilrecordern kann ich sagen, daß bisher alle, die ich unter der Hand hatte, auch gut bis sehr gut geklungen haben. Schlüssig bedienbar sind sie auch, es gibt relativ wenige Untgermenüs, durch die man sich hangeln muß.
Bei der Bootzeit muß ich allerdings passen... ich kann nur von meinem aktuellen DR100-III sagen, daß er recht zügig hochfährt - aber binnen ein, zwei Sekunden ist er auch nicht lauffertig...

Viele Grüße
Klaus
 
Vinterland

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...bei den "mobilen" könntest Du Dir auch mal den Tascam DR-05 V2 anschauen:
Gutes Gerät für den Einstieg. Kann ich auch nur empfehlen. Hatte ich damals selber einige Zeit in Gebrauch.
Mittlerweile ist dieser meins....



sollte es also mal ne Nummer "Größer" sein/werden, kann ich dir diesen nur wärmstens empfehlen.
 
gupjek

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Nein, Danke. Ne Nummer Größer hab ich ja schon :D
Aber Danke für den Kommentar und die Empfehlung zum DR-05 :D
Den werd ich mir anschauen.
Außerdem kann ich mir das da ausleihen:
Bisher eigentlich nur gutes darüber gelesen und von der Größe her dürfte das mit einer der kleinsten Rekorder sein.
 
Tobias R.

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Bei dem H1n brennt mir natürlich die Frage auf den Lippen, ob es ebenso gemütlich hochfährt wie das H4N Pro. Das Pocketrak PR7 wird offenbar nicht mehr produziert. Gibt es einen Nachfolger?
Yamaha ist in dem Bereich nciht mher aktiv. Vor zwei Jahren habe ich auf der Musikmesse dazu mit einem Mitarbeiter von Yamaha gesprochen, der mit den Dingern zu tun hatte. Er bedauere es auch, dass da derzeit nichts mehr käme.
Bis das Zoom H1n rauskam, dürfte das PR7 der kompakteste Recorder mit (eingeschränkter) Overdubfunktion gewesen sein. Noch dazu ist der Mic-Eingang von Mic auf Line umschaltbar und damit diese kleine Phantomspannung mit m.W. 2,5 Volt für Elektrek-Kondensatorkapseln (z.B. Instrumentenmikrofone) abschaltbar, beim Zoom H1 und H1n geht dies nicht, die Spannung ist immer aktiv; und bisher konnte mir keiner sagen - Zoom, Thomann, musicstore, hier etc. - ob das für die Line/Phone-Ausgänge von Instrumenten schädlich sein könnte :rolleyes:

Was allerdinsg die Startzeit angeht, ist das PR7 nicht schneller als das alte Zoom H1. Noch dazu kommt, dass das Zoom H1 nach dem Hochfahren sofort loslegt mit der Aufnahme, wenn der Aufnahmeknopf betätigt wird. Das PR7 geht dabei zunächst in den Bereitschaftsmodus und startet erst nach nochmaligem Drücken des Knopfes die Aufnahme. Das sorgt für Potential, Aufnahmen zu versemmeln, vermeintliche Aufnahmen etc.:ugly:

Ein Vorteil von Zoom gegenüber Tascam mag sein, dass die Dinger auch als Audio-Interface agieren können; aber das hast du ja mit dem H4n bereits.

Gruß, Tobias
 
Snibbert

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Ich werfe mal den Boss BR-80 in den Raum.
 
Drummerjoerg

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Den Tascam DR05 besitze ich und kann dazu sagen, dass es sich um Kugelmikrofone handelt, welche eingebaut sind.
Das bedeutet, dass der DR05 alles "um sich herum" aufzeichnet. Laut Tascam liegt seine Stärke bei der Aufzeichnung von Atmos (warum ist mir unklar :gruebel:).

Solch eine Kugelcharakteristik kann Vor- und Nachteile haben.
Ich habe den Tascam oft im Proberaum verwendet. Einfach in der Mitte (z.B. auf einen Barhocker :D). Dann werden alle Schallereignisse hinreichend mitgeschnitten, solange man von einem "akustischen Merkzettel" spricht. Als Recording würde ich es nicht bezeichnen.;)

Wenn man aber z.B. einen Song einer Veranstaltung auf einer Bühne (Theatersaal etc.) mitschneiden möchte muß man bedenken, das der Tascam Bühne und Getöse im Zuschauerraum ;) gleichermaßen aufzeichnet.

Vielleicht sind meine Ausführungen eine kleine Entscheidungshilfe? :prost:
 
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gupjek

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Update: Hatte den Olympus LS-P4 jetzt ein paar Tage daheim und damit ist die Entscheidung für mich klar. Das Ding ist verdammt klein, offenbar durchdacht und nachhaltig konzipiert, preislich okay, liefert gute Aufnahmen und ist innerhalb von zwei Sekunden aufnahmebereit! (Letztere Angabe bezieht sich allerdings auf den Betrieb ohne zusätzliche SD-Karte. Keine Ahnung ob eine SD-Karte den Boot-Up verlangsamt.)
 
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