Komplettes Setup (kleine Tanzband) & Umsetzung

von redtie, 21.11.20 um 19:32 Uhr.

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  1. redtie

    redtie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.20 um 19:32 Uhr   #1
    Hallo liebe Community!
    Ich bin Sänger/Pianist und hab eine kleine Hochzeitsband/Eventband (4-köpfig & Österreich) gegründet. Dem ein oder anderen mag das schon bekannt vorkommen, ich habe immer wieder schon um Tipps zu einzelnen Komponenten gefragt :-) Wir hätten eigentlich heuer schon Gigs gespielt, diese sind aber leider alle verschoben worden. Nächstes Jahr stehen einige an.
    Grundsätzlich ist schon Technik vorhanden, und die Auftritte hätten schon funktioniert, ich hab aber einige Wunschvorstellungen, die ich gerne noch umsetzen würde und es steht ein größerer Equipmentkauf bevor, den ich im Laufe des nächsten Jahres erledigen möchte. Mir geht es darum, nicht blind Equipment einzukaufen, sondern ein zuverlässig laufendes Setup aufzubauen. Ich möchte die Situation, etwaige Wünsche und das vorhandene Equipment erklären und euch erfahrene Menschen um Umsetzungstipps bitten.
    Lasst euren Gedanken freien Lauf; ich höre gerne auch Equipmentvorschläge, womit ihr meines ersetzen oder ergänzen würdet.
    PS: Bitte no hate :-)


    TON
    Zunächst ist zu erwähnen: Der Bass und einige Soundeffekte sind gesamplet laufen mit. Es handelt sich um Audiospuren, die ich im Homestudio programmiert habe. Bei der Probe läuft es immer am Laptop mit, den ich aber auch gleichzeitig mit Mainstage (für die Keyboardsounds mit dem Roland RD2000) verwende. Deshalb würd ich die Backingfiles gerne auslagern. Die meisten Texte kann ich auswendig, aber sicherheitshalber steht trotzdem ein Ipad (mit Forscore) für die Texte/Chords/Noten da.

    Backingfiles:
    Nach viel Recherche hab ich mich da für ein TC Helicon Voicelive 3 Extreme entschieden; das ist ein Vocaleffektgerät, welches Effekte automatisieren kann und auch Backingtracks abspielen kann. Außerdem bin ich bei ein paar Nummern auch Gitarrist und da erfüllt das Teil auch seinen Zweck :-)
    Ich bin mit der Lösung nicht vollständig zufrieden, da die Umsetzung mit den Backing Tracks etwas kompliziert ist:
    Das Stereosignal des Backing Tracks wird gesplittet, links ist Bass & Sounds, rechts ist der Click. Beide Spuren gehen dann in das Mischpult. Was ich hier noch herausfinden muss, ist, ob ich das Teil mit dem Ipad (und forscore) verbinden kann, sodass ich mit einem Befehl das passende PDF File am Ipad und den passenden Track am Voicelive hab.
    Vielleicht hat da jemand Tipps... Oder auch eine Alternatividee; mein Wunsch ist zwar, dass dieses System läuft (wegen den Vocal-Effekten), aber ich möcht mich nicht blind darauf verlassen und vorsichtshalber ein zweites System als Backup haben.

    Mischpult:
    Der Anspruch ist, dass ich das Setup einmal in einem größeren Saal einstelle, abspeichere, bei den Gigs aufrufe und da dann beim Soundcheck nur noch Kleinigkeiten einstelle. D.h. am Grundmix ändert sich wenig, es soll alles vorab eingestellt werden; sogar ein Funkmikro für eventuelle Moderationen der Gäste soll auf einem offenen Kanal liegen und bei Bedarf per Mikro-Schalter entmuted werden.
    Ich hab mir für diesen Zweck Anfang des Jahres das Behringer XR18 gekauft - bisher leider nicht getestet. Fader wären natürlich nice, aber zu dem Preis sollte es die Ansprüche unschlagbar umsetzen können. Da schau ich mir grad noch den X32, M32 und SQ5 als Upgrade an...werd ich wahrscheinlich nach den ersten Tests im Frühjahr entscheiden...

    Boxen:
    2x DXR12 von Yamaha

    Steht auf meiner Wunschliste:
    - 2x Funkmikrofon Sennheiser ew100 G4-945 1G8 für Gesang
    - 1x the t.bone free solo HT 1.8 GHz für Moderationen
    - 1-2x Yamaha DXS15
    - Funklösung für das Inear (2x für Sänger/Sängerin; Gitarrist und Drummer hängen am Kabel)


    LICHT
    Vorhanden ist eine 4er Reihe Par56 - also nicht besonders viel und diese soll durch LED's abgelöst werden.
    Ich hab schon mit vielen Bands gespielt und auch einige gesehen, die bei kleinen Veranstaltungen wie Hochzeiten/kleine Bälle nur 2 so 4er Lichtsets hatten (Beispielweise von Stairville).
    Da glaub ich, dass ich mir auch solche zulege - mir wurde die CAMEO MULTI FX empfohlen - wobei mir die eher nach DJ Lichtshow aussieht.
    Meine Überlegung ist, zwei 4-er Sets von hinten auf uns bzw. die Tanzfläche strahlen zu lassen, dann eventuell ergänzend noch 2-4 Ambience Leuchten im Hintergrund und 2 Lichter, die uns von vorne anleuchten, wobei ich nicht weiß, wo wir diese aufstellen/-hängen sollen, da keine Traversen vorhanden. Evtl. bei den Boxenstativen vorne seitlich.
    Ich weiß nicht ob es komplettes Wunschdenken ist, aber da wäre es natürlich auch der Hammer, wenn ich ein System hinbekommen würde, wo das Licht mit den vorprogrammierten Audiobackingtracks synchron läuft. D.h. die Backing Tracks laufen mit und sowohl die Gesangseffekte werden getriggert, auch als eine vorprogrammierte Lichtshow (wenn man in dem kleinen Rahmen von "Lichtshow" sprechen kann :D)... Das wär der Hammer.
     
  2. Trommler53842

    Trommler53842 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.11.20 um 20:23 Uhr   #2
    Respekt! Du hast Österreich gegründet. :tongue:
     
  3. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 21.11.20 um 21:02 Uhr   #3
    ???? :eek::ugly: so lange bei dir und nicht getestet? So was ist bei mir spätestens am nächstgelegenen Wochenende dran. Länger halte ich das nicht aus.
    Ich habe da einen externe Router dran, der erlaubt dann gleichzeitig Bedienung über LAN und WLAN (der eingebaute Access Point kann nur wahlweise entweder LAN oder WLAN AP oder WLAN Client) und bietet ein stabileres Netzwerk. Der interne AP ist vielleicht gut für den Proberaum, aber auf einen Gig würde ich damit nur im alelräußersten Notfall gehen. Sonst ist ada XR18 ein super Gerät und hat mich noch nie im Stich gelassen.

    Klingt alles vernünftig, die 1G8 Lösung ist in Österreich sicher eine gute Wahl, wo sonst weniger Frequenzbänder frei sind.
    Es macht auch Sinn, die Tops mit passenden Subwoofern zu ergänzen.

    Zu den IEMs kann ich nichts sagen, aber die würde ich dann in eienem anderen Frequenzband (um die 8xx MHZ also UHF) suchen. Dann sind die frequenzmäßig soweit auseinander, dass sie sich nicht gegenseitig stören.

    Da gibt es unterschiedliche, und bei einigen habe ich auch Laser auf der Bar gesehen. Die Dinger würde ich meiden (Ich bekomme jedes Jahr eine Laser - Gefahreneinweisung). Es gibt sonst auch viele schöne Effekte und mir sind bunte LED PARs lieber als so Blinkezeugs.
    Also eher so etwas in dieser Art (oder gleichwertig):
    [​IMG]
     
  4. redtie

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    Erstellt: 21.11.20 um 23:40 Uhr   #4
    jaaa nicht getestet stimmt nicht ganz - wir hatten eine bandprobe vor dem ersten lockdown im märz; das teil steht bei meinen eltern am land und seither war ich nur gelegentlich zuhause.... :(

    Cool danke für die Tipps!

    Danke für die Meinung... Gefahren im Bezug auf Augen?
    Ja genau, solch werdens wahrscheinlich werden... das Laserzeug is mir glaub ich eh zu DJ-mäßig :engel:
     
  5. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 21.11.20 um 23:56 Uhr   #5
    Genau das. Ich wollte dafür nicht verantwortlich gemacht werden.
     
  6. tombulli

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    Erstellt: 22.11.20 um 08:16 Uhr   #6
    ich beschränke mich mal auf die Dinge, zu denen ich etwas gscheits sagen kann:

    XR18 ist für deine Zwecke sicherlich völlig ausreichend. Ich würde nur auf jeden fall einen vernünftigen AP da dran hängen, wie Chris das schon gesagt hat. Speichern von Szenen (snapshots) geht mit dem XR18 wie in jedem digipult und mit den verfügbaren I/Os solltest du ja auskommen, solange die Anlage nicht größer wird. Nachteil zum M/X32 ist eben, dass du das XR18 nicht erweitern kannst.

    IEM: Hier gilt dasselbe, wie wir ja auch schon unter deiner frage zu den Funkmikros besprochen haben. WENN du kostenfrei bleiben willst (in Österreich), dann bleibt dir eben nur der ISM-Bereich (863-865MHz), der mit ein paar Nachteilen verbunden ist - es laufen nur 3 Strecken in dem Bereich, max 10mW Sendeleistung. Das kann eben schon relevant werden, wenn zusätzlich noch einer z.B. seinen Instrumentenfunk in diesem Bereich einsetzt. Damit man dann überhaupt 3 Strecken einsetzen kann, müssen mind. 2 der 3 geräte manuell einstellbar sein in 25Hz-Schritten.
    Weiter kann ich dir auch zu diesem thema nur sagen: Wer billig kauft, kauft 2x. Eine vernünftige IEM-Strecke, die dir dann nicht auf den Senkel geht wegen Rauschen, Störgeräuschen und auch Soundmäßig ok (= neutral) ist, kostet schon ein paar Dollar. Dazu kommen die Ohrhörer, die nochmal gut ins Geld gehen. Dir als Österreicher kann ich den vergleich mit dem Skifahren aufdrängen: Du kannst das tollste Wetter, den geilsten Schnee, etc haben - das macht alles keinen Spaß, wenn dir nach kurzer Zeit die Füße so schmerzen, dass du abbrechen musst - genauso verhält sich das mit den Ohrhörern = Hier bedarf es viel Ausprobieren, um die für einen selbst "richtigen" Hörer zu finden.
    (und btw: Ans IEM muss man sich erstmal gewöhnen - Stöpsel rein und glücklich sein, wird nicht funktionieren)
     
  7. Mfk0815

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    Erstellt: 22.11.20 um 09:18 Uhr   #7
    Mischpult

    Ich habe dasXR18 noch um ein X-Touch erweitert, damit hat man denVorteil, dass man mal schnell in den Mix eingreifen kann ohne am Tablet herum zu suchen. Zudem neuge ich bei Beisl-Gigs dazu, dass meine Hände etwasschwitzen, was die Tabletbedienung auch nicht erleichtert. Zudem kann man damit gleichzeitig auch per MCU Protokoll eine DAW bedienen, etwa um backingTracks abzuspielen.

    Eine andere Option ist auch ein X32 oder M32 miteiner X-Live/DL-Live Karte zu benutzen. Da kann man sich danndie backing Tracks auf eine oder zwei SD Karten speichern und die dann per Knopfdruck (User assigned button oder auch per Midi) abspielen. Das wäre für mich wohl eine sehr komfortable Möglichkeit diese Aufgabe zulösen. Die beste Version für dich,aber auch die teuerste, ist wohl das M32R Live. Siehe dazu auch https://sites.google.com/site/patrickmaillot/x32 da ist das komplette Fernsteuerungsprotokoll abrufbar.
    Das SQ5 ist auch recht nett aber, meiner Meinung nach, für dich nicht so optimal wie das X/M32 mit der Live Karte.

    Boxen

    Für mich ist noch nicht klar, für welche Veranstaltungsgröße das ganze geplant ist. Auch das vorrangig dargebrachte Musikgenre wäre interesant. Denn für kleiner Gesellschaften, sagen wir mal bis 70 oder 100 Leute finde ich in unseren Breiten eine DXR12 mit Subs schon eine Ansage. So, wie ich die Szene kenne, will man da nicht gerade EDM/Rave Beschallung;-) (außer bei eventuell einigen kulturell etwas anders aufgestellten Mitbürger ).
    Ich habe in der Vergangenheiten so Jazzbar Lounge ähnliche Konzerte bis 120 Leute mit 8“ Boxen und kleinen Subs mehr als ausreichend beschallt. (QSC K8 und FBT Vertus 208 SA Subs). Auch mit meiner Rockband habe ich mal eine Hochzeit eines Arbeitskollegen gespielt, gleiches Setup für ca 130 Personen. Keiner hat gemotzt, dass es zu leise wäre. Zudem sind die so klein, dass sie nicht von vorneherein, ohne dass man sie einschaltet, zu laut für manche Gäste sind. Zudem klingt das Setup extrem gediegen.

    Mikrofone

    Da solltest du aus Sicherheitsgründen auch ein paar kabelgebundene dazu nehmen. Das Sennheiser e935 gibt es z.B derzeit in Aktion um fast die Hälfte des normal Preises. Übrigens, ich mag das 935 in der Regel lieber als das 945, das für mich schon spezieller im Klang ist.

    Licht

    Da empfehle ich dir auch so ein paar von den LED Balken. Die sind schnell und unkompliziert aufgebaut. Zum Steuern meiner kleinen Lichtanlage nehme ich sowas. Das ist klein und überraschend flexibel. Man kann ganz schnell verschiedene Stimmungen zaubern oder per Sound control auch mal Disco Feeling aufkommen lassen.
     
  8. redtie

    redtie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.20 um 09:51 Uhr   #8
    Edit zum Thread beim Mischpult: Es wär noch sehr toll, wenn ich die Gigs irgendwie mitschneiden könnte, nämlich die einzelnen Spuren...
    Neben dem Macbook, welches ich ja für Mainstage verwende, hätte ich dafür noch nen alten Macmini mit Logic zuhause rumstehen... ich denke das sollte klappen, oder?
     
  9. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 22.11.20 um 10:07 Uhr   #9
    Grundsätzlich kannst du mit dem XR18 alle Eingänge mitschneiden. Aber auch mit dem X/M32 Live geht das. Das kann auch direkt auf SD Karte mitschneiden, allerding kannst du dann nicht gleichzeitig von den SD Karten auch Backing Tracks abspielen. Backingtracks und auf dem Mack mitschneiden geht auch.
    Es gibt, so nebenbei, auch noch ein Projekt names Bananatracker. Damit kann man sich einen einfachen Recorder basteln, den man direkt an ein Behringer Digitalpult anschließen kann um einfach und unkompliziert Mehrspurmitschnitte zu machen. Man nuss nur rudimentär basteln können um die Teile in ein sinnvolles Gehäuse zu verfrachten.
     
  10. redtie

    redtie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.20 um 10:28 Uhr   #10
    Entschuldigt,
    Aah, das hatte ich ganz überlesen.... yes - hätt ich beim Eröffnungsthread noch reinschreiben sollen, externer Wlan-Router ist vorhanden.

    Das heißt im Prinzip bleiben hier auch nur Shure PSM und Sennheiser ew IEM G4, oder?
    Zu den Hörern: Das kenn ich bereits, da hab ich einige durch.... angefangen von
    Shure SE 315: Passen mir eigentlich recht gut und werd ich schlussendlich wahrscheinlich verwenden, auch wenn der Sound etwas matschig ist...
    Ultimate Ears UE5-Ambient: Warn vom Sound her ok, aber hab ich wieder retourniert, da nach 3x einsenden einer der Hörer immer noch nicht richtig gepasst hat....
    Eigenbau mit 3-Wege Treibern von McEar: Warn wohl die besten für mich, cooler Sound, gute Passform; war nur sehr aufwendig und haben leider nur ca. 20 Gigs durchgehalten...
    Zusammenfassend war's eigentlich immer so: Ich hatte bisher nie einen guten Monitorsound und das, obwohl jedes Mal (bei anderen Bands) ein Techniker dabei war... Ich möcht mir das diesmal einfach selbst gut einstellen und passta... Ich glaub nämlich, dass man auch aus den günstigen Hörern viel mehr rausholen könnte, wenn man nicht einfach alles unwillkürlich draufmatscht :D
    Danke für den Vergleich mit dem Schifahren, jetzt hast du mich :D:D:)

    Coole Sache!! Danke für den Tipp - das werd ich mir auf jeden Fall ansehen. Kannst du da direkt umschalten, um auf alle Kanäle schnell zugreifen zu können?
    MCU Protokoll, damit kenn ich mich leider garnicht aus; das heißt, du hast das X-Touch gleichzeitig mit einem PC verbunden, wo du dann auf Play drücken kannst?
    Leider kostet das genau so viel wie mein XR18...:D Aber ich nehme an, dass ich das dann auch im Homestudio als Fader einsetzen könnte, was eigentlich nice wäre :rolleyes:

    Danke für die Erläuterung, ich kenne leider die Unterschiede der Pulte nicht sehr genau, weiß nur, dass alle ziemlich gut sind :D
    Könnte ich da auch zwei Files gleichzeitig abspielen? Beispielsweise Click & File getrennt?

    Das wird sich noch zeigen - vielleicht reichen mir auch nur die Tops. Interessant, wie unterschiedlich hier die Meinungen sind.
    Die Anzahl der Gäste ist ganz flexibel, mal 60, mal 100, mal 200, mehr dann aber auch nicht.
    Aber es wird auch so sein, dass vorrangig die Tanzfläche beschallt werden muss, und nicht jede einzelne Person.
    Musikrichtung quer durch die Bank...Tanzmusik/Kommerz Repertoire eben :D Jazz eher nicht...

    Hab ich und werd ich :-)
    Echt? Die Geschmäcker... In meinem Mikrofonthread wurde mir sehr zu einem Upgrade zum 945 geraten (ich hab die kabelgebundene 935er Version), wegen der Superniere.

    Danke für den Tipp. Kann ich damit auch was automatisieren? Ne oder? Bei den meisten LED-Leisten ist schon so ein Fußpedal dabei, einfach zum switchen zwischen Lichtstimmungen würde mir das wahrscheinlich reichen.

    Schneidet das die Spuren einzeln mit? Oder den fertigen Mix?
     
  11. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 22.11.20 um 11:10 Uhr   #11
    Die X-live kann entweder 8, 16 oder 32 Spuren pro session. Du kannst also beispielsweise in einer Session Auf Spur 1 Klick ausgeben, spur 2 Bass, Spur 3 und 4 eine Fläche usw. (für mich gehört der Klick ja ohnehin zu den Backingtracks dazu, oder siehst du das anders?) Diese spuren routest du dir auf die Kanäle, sagen wir 25-32(weil wohl acht erst mal genügen) und mischt sie so, wie du es willst. Klick nur auf die Monitore, rest auch auf die Summe.
    Die X-Live kann max eben die 32 Spuren mitschneiden, nur eben nich zeitgleich zur Wiedergabe von Backingtracks. Aber die X-Live kann auch als USB interface zum PC benutzt werden. Und damit kann man am PC mitschneiden und von der SD Karte abspielen.
    Das ist das Mackie Control Protokoll und sehr häufig fir DAW Controller verwendet. Das X-Touch ist ja an sich ein DAW Controller, der eben auch zur Steuerung von den Behringer Pulten benutzt werden kann.
    Ja, der eine mag das, der ander was anderes. Mir sind meist die Nieren lieber, da leichter zu benutzen. Superniere brauchts imho nur wenn der Bühnepegel sehr hoch ist und man das letzte Quäntchen Gain before Feedback raus kitzeln muss. Mit vernünftigen Musikern ist das nicht notwendig, finde ich und da klingendie Nieren einfach besser und sind, wie schon gesagt, einfacher zu handhaben.
    Diese Fußleisten sind eher suboptimal, da man damit nicht wirklich Stimmungen umschalten kann. Die sind in der Regel nur so eine Pseudozugabe. Automatisieren kann man das von mir verlinkte Zwutschkerl nicht, aber man ist mit zwei, drei Griffen meist dort wo man es hin haben will. Und aufwendige Lichtshows machst du mit ein paar LED Balken ohnehin nicht. Wenn du sowas machen willst kannst du dir ja auch noch ein USB-To-DMX Teil zulegen um damit und einer Steuersoftware am PC was zu zaubern.
    (Mit PC meine ich nicht nur Windows Rechner, auch die Macs oder Linux Rechner usw, sind da inkludiert).
     
  12. tombulli

    tombulli HCA Digitalmixer HCA HFU

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    Erstellt: 22.11.20 um 11:13 Uhr   #12
    die kleinen PSMs sind auch nicht besser, als diese LD-dinger. Sennheiser ist ab G2 zu gebrauchen. Es gibt noch ein paar mehr. Ich favorisiere die AKGs IVM, nutze die 4500er und finde, dass sie die sennheiser um Längen schlagen. Ansonsten gibt das auch noch eine liga höher von audio-technica, Lectrosonic, etc.

    da kannst du 32 Signale mitscheiden. das können die Inputs sein (also der "Normalfall", aber auch Outputs (zb.b. den mainmix) oder eben auch einen Mix von I/Os - da hast du eigentlich nur die Beschränkung auf max. 32 Signale.
     
  13. redtie

    redtie Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.20 um 11:32 Uhr   #13
    Ah cool, das wär natürlich sehr toll, so könnte ich beispielsweise, sollte doch mal ein e-bass mitspielen, die basspur muten und nur click & sounds laufen lassen, sehe ich das richtig?
    In welchem Format hab ich so eine Session dann? Kann ich da zwischen Sessions schnell genug umschalten? Es sind ja ca. 150-200 Songs, die abrufbereit sein müssen.
    Könnte ich da auch Effekte automatisieren, wie bei meinem Voicelive-Teil? Oder ist das dafür in erster Instanz eh die beste Lösung? (abgesehen davon, dass ich sowieso ein Backup möchte*).

    *Ursprünglich hatte ich mir ja gedacht, ich hab die Backingfiles auf meinem Voicelive 3 Extreme inkl. Effektautomationen; sollte da mal was nicht klappen, lad ich die Files auch auf mein Ipad bzw. mein Macbook und stelle es so ein, dass ich bei einem Patchwechsel in Mainstage oder eben bei Notenwechsel in Forscore am Ipad auch das zugehörige File starten kann und über Miniklinke bzw. USB auspielen kann (würds in der Not auch tun).
     
  14. mix4munich

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    Erstellt: 22.11.20 um 11:46 Uhr   #14
    Ich habe die ja beide und mag auch beide. Das e945 klingt ein klein wenig schlanker als das e935. Und natürlich verzeiht das 935 wg. der Nierencharakteristk eher eine falsche Positionierung vor dem Mikro, beim e945 muss man schon genau grade reinsingen, was grade bei Anfängern oder weniger disziplinierten Sängern oft nicht so gegeben ist.

    Um das letzte Quäntchen Pegel geht es bei mir normalerweise nicht, aber ich mische oft in akustisch sehr schwierigen Umgebungen (Barockkirche mit Tonnengewölbe, Hochzeitsband im Säulengewölbe), und wenn man da mal in die Einzelspuren reinhört, dann hat man mit dem e945 hörbar weniger Raumanteil auf dem Kanal als mit einem e935. Daher kommt bei mir diese Vorliebe. Wenn man beim e945 aber den Bass minimal aufdreht, klingt das fast genauso wie ein e935 - korrekte Handhabung vorausgesetzt.
     
  15. tombulli

    tombulli HCA Digitalmixer HCA HFU

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    Erstellt: 22.11.20 um 11:51 Uhr   #15
    ja

    die X-live speichert (und spielt) multiwave ab.

    kommt drauf an, was du unter "schnell genug" verstehst. Das funktioniert wie bei einer CD im CD-player.

    due SD-Karte muss natürlich groß genug sein, dh du musst diese dann mit einem externen programm auf FAT32 formatieren (windoofs kann das nur bis 32GB)

    das X32 hat eine show - 100 szenen - 100 snippest und eine unendliche Liste an cues, dh das kann eigentlich alles abdecken.

    Ich denke aber, dass du im Moment diesen theorieteil gar nicht so stark bewerten solltest, denn vieles weist sich dann in der praxis. Möglich ist fast alles und nur über die Größe des Pultes beschränkt (beziehe diese Aussage auf M/X32)
     
  16. Mfk0815

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    Erstellt: 22.11.20 um 12:56 Uhr   #16
    Eine SD Karte kann bis zu 100 Sessions verwalten. Mit zwei wäre es also möglich. Ob du auch wirklich alle 100 möglichen Sessions nutzen kannst, hängt von der Größe der Backingtracks ab. Mit Voll ausarrangierten Synphonien zu je einer Stunde Länge gingen da wohl keine 100 auf die 32 GByte SD Card aus (32 GByte ist das von Behringer offiziell angegebene Limit). Und wie Tom schon sagte, ist jede Session als eine Mehrspur Wave Datei auf der SD Card abgelegt.
    Das ganze lässt sich per MIDI oder OSC steuern, siehe dazu das oben verlinkte Dokument bez. Steuerungsprotokoll. Man kann einfach Szenen oderSnippets erstellen, um da auch vorprogrammierte Effekte nachladen zu können. Aber man kann auch via OSC oder Midi Sysex die Effekte direkt modifizieren. Das sollte mit dem von dir benutzten Programm wohl machbar sein, auch wenn ich es selbst nicht kenne.
     
mapping