Kontrabaß effektvoll

von Simson, 05.07.05.

  1. Simson

    Simson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.05   #1
    Was könnte ein Anfänger, ders grad bis zur 2 Lage schafft so spielen, daß man auch mal was vorführt, was nicht ausm Simandel kommt.
    Ich denke an Sachen wie van Morrison - Moondance, Sting - Moon over Bourbonstreet und auch der Pate - Speak softly Love.
    Wer hat Anregungen? Am besten auch ein Midifile, um die Noten zu drucken.
    Danke,
    Simson

    PS:
    Wie lief es bei Euch denn nach einem halben Jahr? Ich hasse es, mit dem Bogen zu spielen. aber ich liebe es, wenn erklingt. Wenn er klingt. Meistens schabts bei mir ziemlich, zupfen ist aber nicht mit ganz so viel Eier, wie der Bassist gerne sagt. ;-)
     
  2. CS-Lewis

    CS-Lewis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.05   #2
    Tja...der Simandl.....

    Ich würde mal nach einfachen grooves suchen, die lediglich ein wenig varriieren.
    Das besondere kommt (also das besondere in der Pop-Welt) kommt alleine schon
    durch den Klang des Kontrabasses. Da gibts ein Lied von George Duke, "The Black Messiah",
    das ist an sich recht easy, jedoch mit dem Ausdruck von Christian McBride sau schwer.
    Die Platte kann ich dir trotzdem empfehlen.


    Viele kontrabassistische Grüße
    martin
     
  3. UNruhestifter

    UNruhestifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.07.05   #3
    zähle mich auch zu den Simandlgequälten.

    nach nem halben Jahr Kontrabassunterricht war es für mich persöhnlich noch utopisch überhaupt nen sauberes c' zu treffen. erst als es in die 3te und 4te lage ging schlich sich dort langsam sicherheit und routine ein.

    ich würde mit den wirklich beeindruckenden sachen (in worten: de fesch) noch mindestens nen halbes bis ein jahr warten, spätestens wenn du da die sechzehntel sauber runterschrubberst stehen selbst geiger fassungslos da. kann nur empfehlen weiter dran zu bleiben...
     
  4. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 28.07.05   #4
    Ein Streichinstrument zu lernen (oder einen Lernenden beim Üben zu zuhören) ist eine Qual. Da wird nach dem ersten Halbjahr die Verzweiflung groß und der Ruf nach besserem Kolophonium, Saiten, Bogen, Bass etc laut.

    Suche dir einen guten Lehrer, idealerweise einen Klassiker, der auch Jazz spielt. Spiele 50% deiner Übezeit mit dem Bogen (Lehrer ist beim Bogenspiel unabdingbar!) und sei nicht zu kritisch mit dir. Nach einem halben Jahr war der Bogen bei mir auch ein Fremdkörper und die Intonation nur mit Wohlwollen zu ertragen. Aber nach einem Jahr war der Simandl Band 1 durch und die erste Marcello-Sonate (e-Moll für Cello) stand auf dem Programm - da ging der Spaß erst richtig los. Gleichzeitig die ersten Auftritte mit einem Jazz Quartett.

    Also habe einfach etwas Geduld und bleibe am Ball.

    Achso, wenn du die IV. Lage beherrscht, dann kannst du dich mit dem Adagio aus der o.g. Sonate beschäftigen.:)
     
  5. Loona

    Loona Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.06   #5
    Hallo erstmal!
    Ich hab nach nem halben jehr das gefühl gehabt ganz gut spielen zu können.
    War in der dritten lage, und dachte ich käm da gut klar.
    Hatte keine schule oder etwas ähnliches, sondern hab immer anhand von stücken die mein lehrer mir gab die lagen gelent.
    Nach nem dreiviertel jahr sollte ich dann auch doie marcello-sonate spielen, hat mir auch spaß gemacht. klang sogaar recht gut.
    Danach kam ne eccles sonate, und er hat mir immer wieder vorgespielt wie es klingen sollte. klappte meiner meinung nach noch ganz gut war aber nich mehr zu frieden mit dem was da ausm bass rauskam

    nach nem lehrerwechsel hab ich erstml gemerkt, dass mein lehrer die eccles sonate selbst nich richtig speieln konnte. der hats einfach nich drauf gehabt.
    Fange jetzt im schnelldurchlauf nochmal mit dem simandl an.
    Mal sehen was dann kommt =)
    Aber mim simandl lernt mans wenigstens vernünftig

    Gruß sophie
     
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