Kontrabass von Thomann

von fank, 28.04.05.

  1. fank

    fank Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.05   #1
    Kennt den jemand??
    Wie is'n der so?? Wär schön wenn ihr mir weng was drüber sagen könntet.
    Danke.
     
  2. racw_disaster

    racw_disaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.05   #2
    Ich kenn den nicht, weil ich kein Kontrabass spiele, aber generell würde ich mir bei Thomann oder Musik Produktiv keine Streichinstrumente kaufen! Unter 1000€ kriegst du wirklich nichts besonders tolles. An deiner Stelle würd ich mich mal in Fachgeschäften umsehen...
     
  3. fank

    fank Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.05   #3
    naja, des problem is, das ich den auf der Bühne spielen will, und mir ein Verkäufer mal gesagt hat, das ich da auf jeden fall ne gesperrte Decke (Sperrholz mit Furnier) nehmen sollte, da Vollholzdecken durch die Hitze (der Scheinwerfer) und den allgemeinen hohen Temperaturschwankungen sehr leicht spröde und rissig werden könnten.:confused: :eek:
     
  4. UNruhestifter

    UNruhestifter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #4
    das is schlichtweg Blödsinn. Es gibt möglichkeiten die hölzer beim Kontrabass so zu wählen dass sich decke und boden gleichmäßig bei temperaturschwankungen verhalten, wird dirn Kontrabassbauer sicher genauer erklären können.

    Von nem sperholzbass würd ich dir dringend abraten, totale scheiße die dinger. Laut einem Bekannten Kontrabasslehrer, sollen die Silent bassmodelle von yamaha ganz ansehnlich sein undn schönen sound besitze, fallses für die 5000 euro fürn ordentliches instrument nicht reicht.
     
  5. Schnubbel

    Schnubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.05   #5
    Die Kontrabässe haben in aller Regel eine Fichtendecke und Ahorn Zargen und Boden. Das Problem mit Temperaturschwankungen und auch Luftfeuchtigkeit hat man sowieso, das fängt schon an, wenn der Bass im Winter eine Weile im Kofferraum ist, ebenso bei Hitze - mein Pölli hat mal im Hochsommer Hitzebläschen in den Zargen bei einer Autopanne bekommen. Das Problem ist also fast so alt wie Kontrabässe selber. Unterschiedliche Materialien haben immer unterschiedliche Längenausdehnungskoeffizienten - auch Holz, aber in der Praxis kann man damit leben und die Risse kommen sowieso mit der Zeit. Auch wenn Kontrabässe mit Sperrholzdecke etwas lauter und robuster sind, so ist doch der Rest oftz trotzdem noch empfindlich, aber was soll's? Man muß so oder so immer etwas aufpassen. Ich würde mir aber auf jeden Fall einen Bass beim Kontrabassladen holen, man muß ihn ja vorher zumindest mal getestet haben im Vergleich zu anderen Bässen; manche tun, andere nicht, manche sind super eingerichtet und andere sind nicht spielbar. Ebenso gibt es einhundert Jahre alte Bässe die voll der Schrott sind genau so wie neue gute und umgekehrt. Da hilft nur probieren, keinesfalls aber online bestellen. Für 5000 € kann man aber schon einen passablen Bass bekommen, ich würde aber kein fernost-Teil stattdessen kaufen. By the way, der Bass auf dem Bild ist einer aus irgendwelchen untypischen Hölzern, den hat ein Bassbauer - Benedict G. Puglisi - in Melbourne gebaut, war ganz passabel!
    Noch was: will hier einer ernsthaft in einer Metal-Band Kb spielen? Bei den Lautstärken in einer Metalband wird man größte Schwierigkeiten mit einer vernünftigen Abnahme des Instruments bekommen, Rückkopplungn sowieso - der arme Bass...
     
  6. fank

    fank Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.05   #6
    Wie kommst du darauf?? Meinst du wohl wegen meiner Signatur und meinem Avatar?? Falls ja, kann ich dich beruhigen. Ich spiele auch in ner Coverband (Wiesenfeste, Hochzeiten, Tanzverastaltungen, Volksfeste, Partys). Dafür hätt ich gern den KB (für solche sachen wie von Dick Brave usw.) und auch einfach nur für mein Ego :D :cool: ;) .
     
  7. Schnubbel

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    Erstellt: 30.06.05   #7
    Achso, ok, hätte mich nur sehr gewundert :D
     
  8. Domo

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    Erstellt: 02.07.05   #8
    wieso eigentlich nicht? metal mit nem e-kontrabass könnt ich mir ziemlich geil vorstellen... :)
     
  9. Schnubbel

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    Erstellt: 03.07.05   #9
    Hast Du jemals einen Kontrabass in den Fingern gehabt?
     
  10. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.07.05   #10
    ja, ich. aber metal muss doch nicht immer 16-tel bassläufe bei 160 haben....

    es gibt ja auch langsamen, düsteren metal mit einer trägen und kraftvollen bassline... :D

    außerdem denke ich dass es mit übung und ein bisschen herumprobieren mit der technik
    es möglich sein müsste auch auf dem KB recht schnelle läufe zu spielen....
     
  11. Simson

    Simson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.05   #11
    @ Spaxe:

    du scheinst Dich mim KB auszukennen - ich habe einen gebrauchten mit massiver Decke. Alles prima.
    Nur wenn ichs mal auf Rockabilly anlege, was muß der Bass abkönnen, um so ganz schneidig mit der ganen Band draufzustehen, während man ein feines Solo zupft. Ich wills nicht mit meinem KB ausprobieren, ohne statische Absicherung.
    Simson
     
  12. Heike

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    Erstellt: 06.07.05   #12
    Yup. Überhaupt ist die Idee mit dem Electric Upright im Metal gar nicht so schlecht...

    Ist es ja auch!!!!
     
  13. Schnubbel

    Schnubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.05   #13
    Naja, ein electric upright ist noch lange kein Kontrabass, das wäre zwar die einzig abnehmbare Variante wegen dem Lärm, aber sogar bei so einem Besenstiel kommt die Tonentwicklung garnicht zum tragen. Jeder Ton schwingt sich ein und das geht nicht bei schnellem Metal-geschredder. Man kann zwar schnelle Läufe am Griffbrett machen, aber schnelle 16tel sprechen garnicht sauber an, geschweige denn, daß man das längere Zeit macht. Für einen guten Ton pizziciert man beim Jazz mit ca. 1/3 bis 2/3 vom Finger, also mit Fleisch! Das geht nicht in dem Tempo. Zupft man wie beim e-Bass mit den Fingerkuppen, hat man nach kürzester zeit Mega Blasen unter der Hornhaut. Soviel dazu.
     
  14. bassick

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    Erstellt: 13.07.05   #14
    Vielleicht noch was zur ursprünglichen Frage:

    Achte drauf, dass der Bass eine Fichtendecke hat. Sperrholz verformt sich leicht.

    Vollsperrholz=schwarz lackiertes Griffbrett. Ist Käse, irgendwann ist die Farbe runter. Ebenholz soll es sein, gibts auch bei teilmassiven Bässen.

    Hast du so einen Bass gefunden, kommen noch folgende Kosten auf dich zu:

    - gepolsterte Tasche. Wichtig, weil der Bass im Bandbus magisch spitze Gegenstände anzieht, vor allem Beckenstative oder Microständer...

    - Tonabnehmer. Entweder einen Piezo mit gutem Holzklang (Nachteil: geringer Output, Koppelgefahr). Oder Magnetpickup am Griffbrettende. Hat einen satten Ton, klingt auch bei schlechten Instrumenten brauchbar. Nachteil: klingt nicht so sehr nach Kontrabass.

    - einige Stunden Unterricht bei einem Profi. Verhindert langwierige Behandlungen wegen Sehnenscheidenentzündungen durch Trainieren der richtigen Handhaltung. Auch sonst nützlich.

    Schau dich mal in den örtlichen Anzeigeblättern um, ob du da nicht ein geeignetes Instrument findest. Schicken lassen wäre für mich die letzte Möglichkeit.
     
  15. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.05   #15
    Ist vllt. kein Metal, aber der Herr Garcia-Fons spielt auch seeeehr schnelle Läufe mit dem KB und das ohne dass der Ton in irgendeiner Weise matschig oder undefiniert klingt.
     
  16. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 14.07.05   #16
    Niemand sagt doch, dass man auf dem Kontrabass nicht immens schnell sein kann. Das gibt es historisch gesehen viele Beispiele, so Scott LaFaro in den Sechzigern. Da waren die Fender Bässe noch sittsam eingekleidet mit Metallabdeckungen ;) .
     
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