konzertberichte

von quantenteilchen, 23.01.06.

  1. quantenteilchen

    quantenteilchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.06   #1
    hab hier in letzter zeit keinen solchen thread gesehen, also dachte ich mir schreib ich mal sowas, da ich es immer ganz interessant finde so von mir unbekannten gruppen zu hören.

    also ich fange mal mit einem konzert von "les haricots rouges" (die roten bohnen) an.
    war gestern abend auf einem konzert von denen in mainz im frankfurter hof. es sind französische jazzkomödianten in der besetzung schlagzeug, kontrabass, banjo, klarinette, posaune, trompete und ab und zu klavier. ihr programm geht von traditionellem new orleans über französische chansons bis hin zu bebop. das ganze bieten sie gemischt mit tollen gags und comedy.
    mein fazit: absolut empfehlenswert für fans des traditionellen jazz und mit einem sinn für guten französischen humor.
     
  2. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.06   #2
    hört sich interessant an! ...sind französische Sprachkenntnisse erforderlich um der Comedy zu folgen?
     
  3. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.01.06   #3
    Am Freitag (20.1.) war ich in Chemnitz beim Stefan Max Wirth Ensemble mit dem Namensgeber am Tenorsax. Die ursprünglich als Quartett angekündigte Combo war nur zu dritt, da Julia Hülsmann am Rhodes - der Grund, weshalb ich eigentlich da war - leider krank war. Das hat natürlich die zwei anderen Sidemen besonders gefordert, und vielleicht wurde gerade deshalb das Konzert ein Highlight. Zum einen war da Stefan Weeke am Akkustikbass(!). Mit zahlreichen Effekten versehen hat er zum Teil gespielt wie auf einer Gitarre und so die harmonische Grundlage des Pianos ersetzt. Dazu kam dann Marcel van Cleef an Drums und Percussion, der sowohl timingfest über den Looper vom Bassisten als auch zahlreiche Soli gespielt hat. Was mir als Schlagzeugsolo-Fan natürlich besonders gefallen hat. :great:

    Die gespielten Stücke waren von Grund auf eher traditionell, wurden aber zum einen sehr "bebopig" gespielt, und zum anderen durch ein eher ungewohntes Klangbild, speziell den präsenten Bass, geprägt. Diese Mischung fand ich sehr interessant, und die meisten anderen Zuschauer offensichtlich auch. War also insgesamt ein super Konzert. Wer die Gelegenheit mal hat ---> hingehen! :)
     
  4. quantenteilchen

    quantenteilchen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.06   #4
    französische sprachkenntnisse sind nebensächlich, vieles davon ist mehr zum sehen
     
  5. quantenteilchen

    quantenteilchen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.06   #5
    War heute auch mal wieder auf einem konzert, diesmal von der BIG Chris Barber Band.
    Man hat da mit einer 11 mann starken sehr guten gruppe engländer zu tun, die größtenteils traditionelle stücke spielen, die aber nicht so standartmäßig sonder schön selbst arrangiert.
    es war leider nicht voll trotz ausverkaufter halle dank der hiesigen witterung, aber sie haben den anwesend wirklich spitzenmäßig eingeheizt.

    auf jeden fall empfehlenswert, sollte man unbedingt mal gehört haben wenn man auch nur ein bisschen auf sowas steht.
     
  6. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.06   #6
    Schon etwas her, aber im Januar (7.1.) gab's in Soest das East West Quartett zu bewundern, bestehend aus Vadim Neselovskyi (p), Dimitry Telemanov (tr), Uli Bär (b) und Christian Finger (dr). Alle Musiker leben an unterschiedlichen Flecken dieser Erde, so kommen Vadim Neselovskyi und Dimitry Telemanov aus Odessa in der Ukraine, Uli Bär aus Unna und Christian Finger urspünglich aus Köln, wohnhaft aber mittlerweile in New York. Die Musiker sind allesamt hochkarätig, so hat der Pianist vor einigen Jahren eine Platte zusammen mit Vibraphon-Gott Gary Burton aufgenommen. Was die Vier dargeboten haben, war wirklich erstklassig, zu hören war sehr moderner, nachdenklicher Jazz vom Feinsten, bei dem alle Musiker ihre Virtuosität voll ausreizen konnten. Lediglich zwei (unbekanntere) Standards wurden gespielt, der Rest bestand komplett aus Eigenkompositionen. Abgerundet wurde der Abend mit einer Vorführung des Films "Round Midnight". Leider hat die Band viel zu kurz gespielt, so kam der Eindruck auf, daß die Musik nur ein "Vorprogramm" zum Film sei. Nichts desto trotz war es den Eintritt voll wert. :)
     
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