Kopfhörer zum Üben?

von Just4Strings, 11.02.17.

  1. Just4Strings

    Just4Strings Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.17   #1
    Ich suche Kopfhörer, die meinen Bassound gut rüberbringen. In Ears hab ich schon (Phonak Audeo PFE), die finde ich klanglich topp, aber viel zu fummelig. Ich suche eher etwas, was ich mir schnell mal überstülpen kann. Einen günstigen Superlux Kopfhörer habe ich ebenfalls. Für Popmusik aus dem Radio ist der für mich OK, der Tragekomfort aber nur so la la. Und mein knackiger Squier VM 70 Jazz Bass klingt darüber dumpf und leblos.

    Was könnt ihr mir empfehlen?
     
  2. HD600

    HD600 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.17   #2
    Ich habe einen Sennheiser HD 600 seit glaube ich über 25 Jahren. Habe einmal das Kabel gewechselt. Ich benutze ihn für alles (gekauft für Hifi dann Gitarre, Recording, abmixen, üben....) und will keinen anderen. Erstaunlicherweise gibt es ihn heute noch unverändert. Es gibt auch einen HD 650 der jedoch nicht so neutral wiedergibt wie der HD 600, er puscht die Bässe zu arg...

    Natürlich hat das ganze seinen Preis aber über die Jahre gesehen...

    https://www.thomann.de/de/sennheiser_hd600.htm
     
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  3. L ectronics

    L ectronics Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.17   #3
    Auch ein "Standard" ist der beyerdynamic DT 770 aus dem schönen Heilbronn. Diesen besitze ich schon seit langem und der tut geil.
    Den DT 770 (M mit Umweltunterdrückung und LTD mit 99dB Limiter) gibt es als geschlossenen, als 880 Halboffen und 990 offen. Den DT 770 pro gibt es Jeweils in 32, 80 und 250 Ohm ;)


     
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  4. Just4Strings

    Just4Strings Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.17   #4
    Danke!

    Wie wirken sich die unterschiedlichen Impedanzen auf den Klang aus?
     
  5. L ectronics

    L ectronics Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.02.17   #5
    Ich habe bei Beyerdynamic im Werksverkauf alle Testgehört. Klanglich gibt es keine Unterschiede. Es ist nur Abhängig, an welchem Endgerät man die Kopfhörer betreibt. Beyerdynamic schreibt auf ihrer Homepage:

    http://www.beyerdynamic.de/shop/dt-770-pro-32-ohm.html

    Ich muss mich aber noch von oben korrigieren: den DT Pro 880 / 990 gibt es leider nicht (mehr) in 32 bzw. 80 Ohm sondern nur in 250 Ohm
    sorry, dafür

    Ohne für beyerdynamic Werbung zu machen, aber wenn du dich für die Marke entschieden hast, kannst du da auch mal hinfahren und oder anrufen. Der Kundensupport ist meiner Meinung nach einfach genial.


    LG

    P.S. der DT 1770 Pro ist Hammer (aber mit 600€ teuer). Falls du je dort hin zum Probehören fahren solltest, hör dir den 1770 Pro an!
     
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  6. Vindsvalr

    Vindsvalr Moderator Bass - Ex-Shadowsoul Moderator HFU

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    Erstellt: 12.02.17   #6
    Ich hab mir für den Einsatz (Gitarre und Bass spielen, Musik hören, Aufnahmen/Mix) den Kopfhörer von Focal gekauft:
    [​IMG]

    Ich hab im Laden mit 'nem Kumpel einige Kopfhörer aus verschiedenen Preisklassen probegehört und wir haben uns beide für diesen Kopfhörer entschieden. :D Vor ein paar Monaten war der noch ca. 50 € günstiger, aber m.M.n. ist auch der aktuelle Preis absolut gerechtfertigt.
     
  7. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.17   #7
    Hat jemand ne Ahnung warum es eine andere Impedanz erfordern soll, ob man aufnimmt oder mischt? Ich halte das für ziemlichen Blödsinn.
     
  8. splintering

    splintering Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.17   #8
    Kann mich nur @L ectronics anschließen - ich habe meinen DT-770 seit über 15 Jahren für alle Kopfhörersituationen im Einsatz (Musikhören, Schlagzeugspielen, eine Zeit lang sogar unterwegs in der U-Bahn... war mir dann aber doch zu unhandlich ;)), und er bringt auch den Klang meine Fünfsaiters fett und knackig rüber. Ich finde der Kopfhörer neigt sowieso etwas zur Bassbetonung, gibt aber die Bässe sehr detailliert wieder und vermatscht den Sound nicht.

    Ich mag die Variante mit den grauen Velourpolstern lieber - aber das ist natürlich Geschmackssache. Hab mir letztens mal Ersatzteile besorgt, nach 15 Jahren werden die halt schon mal etwas speckig :tongue: Aber man bekommt für jedes Teil bei Beyerdynamic Ersatz, vom Kopfpolster bis zum eigentlichen Lautsprechersystem (s. http://www.beyerdynamic.de/shop/hah/spareparts.html?kopfhoerermodell=551). Zum Tragekomfort möchte ich noch zu Bedenken geben, dass der DT-770 nicht unbedingt ein Leichtgewicht ist. Sollte man also mal antesten, bevor man sich endgültig dafür entscheidet. Er ist sehr robust gebaut, aber das merkt man nach ein paar Stunden auch auf der Schädeldecke. Dafür sitzt er sehr angenehm über den Ohren und drückt nichts platt.
     
  9. Santino Roxx

    Santino Roxx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.17   #9
    Höhere Impedanzen führen zu einem minimal präziseren, feiner aufgelösten Klang, da die feineren Schwingspulendrähte eine geringere bewegliche Masse haben und weniger Platz für Luft zwischen den Windungen lassen.
     
  10. Schbassdi

    Schbassdi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.17   #10
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  11. basshenning

    basshenning Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.17   #11
    Ich nutze den 990Pro zum stillen üben und Musik hören. So nach 2,5-3 Std. drückt er etwas auf die Brillenbügel, aber dann sollte man sowieso mal den Bass beiseite legen und sich bewegen, weil der Rücken auch auch schon meldet.
    Ich bin mit dem Sound sehr zufrieden und würdenihn wieder kaufen.
     
  12. Just4Strings

    Just4Strings Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.17   #12
    Vielen Dank für die vielen Tipps!

    Den DT-770 hat mir auch mein Basslehrer ans Herz gelegt, und zwar ausdrücklich die 250 Ohm Version. Die sei etwas luftiger in Klang. Den werd ich mir mal näher anschauen.
     
  13. HD600

    HD600 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.17   #13
    HD 600 hat 300 Ohm.... ;):D
     
  14. Just4Strings

    Just4Strings Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.17   #14
    Na, das ist mir dann doch zu luftig. ;)
     
  15. sir stony

    sir stony Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.02.17   #15
    Ihr seid mir schon spaßig. Jede Menge Meinung und Info zu den verschiedenen Impedanzen, aber der Threadersteller hat, soweit ich das sehe, noch gar nichts dazu gesagt, woran er den Kopfhörer denn anschließen möchte? Wenn er nun jemand ist, der es gewohnt ist sehr laut zu hören, aber zum Üben z.B. nur mit sowas wie einem Vox Ampplug zupfen will (was ja kein abwegiges Szenario wäre), dann kann man die hohen Impedanzen gleich wieder vergessen und muss sich eher Gedanken über Wirkungsgrad machen...
     
  16. Just4Strings

    Just4Strings Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.17   #16
    Der Kopfhörer wird mal so, mal so gespeist. Der Vox Amplug kommt eher selten zum Einsatz, der Kopfhöhrerausgang meines Fender Rumble 15 schon eher, oder der am Zoom B3. Haupanwendungsgebiet dürfte jedoch ein kleines Mischpult werden.
     
  17. 1234saiter

    1234saiter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.17   #17
    Ich habe einen von B&0 und von AKG gegen meinen ALDI MEDION LIFEBEAT getestet.

    Damit rumlaufen möchte ich nicht aber der Basssound ist super. Wird gebraucht für ca.15€ angeboten.
     
  18. Golo

    Golo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.17   #18
    Hi,

    ich weiß nicht, welchen Superlux Kopfhörer Du hast, aber im Recording-Sub wurde vor einiger Zeit immer wieder der

    als Budget-Alternative zum Aufnehmen (nicht mischen) empfohlen.
    Ich hab mir den vor kurzem zugelegt und bin sehr angetan, sowohl für Gitarre als auch für Bass.
    Angeschlossen hab ich den entweder an einem Mini-Mischer oder direkt an der Helix. Klappt problemlos und klingt sauber. Ausserdem sind direkt zwei auswechselbare Kabel dabei. Top.

    Gruß
    Golo
     
  19. Just4Strings

    Just4Strings Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.17   #19
    Meiner ist ein HD668B.
     
  20. woodlander

    woodlander Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.17   #20
    Ich würde heute den DT770 nur noch in 32 Ohm kaufen weil der an allen Quellen funktioniert.
     
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