Korg PA4X Musikant Speicher erweitern

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Korg Neuling
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Hallo,

Habe derzeit mehrere Sets am Computer und möchte diese mit der PA-Manger Software zusammenfügen sodass ich alle Styles im Keyboard abgespeichert habe. Nun ist es aber so das ich zu wenig frei Balken frei habe für alles Styles. Kennt jemand eine Möglichkeit wie ich das schaffen könnte ? Habe es schon probiert mit 2 Sets zusammenfügen mit der Software und das dritte per "DIREKT" aufzuspielen nur unter Direkt hören sich die Styles furchtbar an.

(Im PA-Manager ist eine weitere abspeichermöglichkeit, diese nennt sich "LOCAL" aber das Keyboard zeigt keinen "LOCAL" Ordner an ?

Kann man bei der PA4X den Speicher erweitern ?

Vielen Dank
 
Hallo!

Soweit ich weiß kann man auch alles auf einem USB Stick speichern und dann damit arbeiten.
Das ist meiner Meinung nach eh der bessere Weg und hat den großen Vorteil das man bei nem defekten Keyboard mal eben schnell den Stick in ein anderes (gleiches Modell) stecken kann und sofort einsatzbereit ist.
Weiterer Vorteil: Backups sind sehr viel leichter zu machen. Stick in nen PC un Kopie machen.

Damals beim Yamaha Tyros habe ich nur mit nem USB Stick gearbeitet und nie die interne Festplatte genutzt.
Bei PA5x Musikant (sobald ich das habe) will ich auch wieder so arbeiten.

Gruß
sven
 
Hallo!

Soweit ich weiß kann man auch alles auf einem USB Stick speichern und dann damit arbeiten.
Das ist meiner Meinung nach eh der bessere Weg und hat den großen Vorteil das man bei nem defekten Keyboard mal eben schnell den Stick in ein anderes (gleiches Modell) stecken kann und sofort einsatzbereit ist.
Weiterer Vorteil: Backups sind sehr viel leichter zu machen. Stick in nen PC un Kopie machen.

Damals beim Yamaha Tyros habe ich nur mit nem USB Stick gearbeitet und nie die interne Festplatte genutzt.
Bei PA5x Musikant (sobald ich das habe) will ich auch wieder so arbeiten.

Gruß
sven
Hallo Sven, erstmals vielen Dank für dein Antwort. Natürlich ist der USB Stick vorhanden, auch alle Sets sind zusätzlich auf der internen Festplatte abgespeichert. Das Problem ist, soweit ich weiß, bei der PA4X muss man das Set immer zuvor laden muss bevor man es abspielen kann; und das dauert immer sehr lange.

Ps.: Ja überlege auch meine PA4 Privat zu verkaufen und die PA5X zu kaufen :)
 
Hallo!

Das geladen werden muss, ist normal.
Aber das das lange dauert, das wundert mich.
An sich sind das nicht viele Daten und die Stick sind heute schnell.

Frag doch mal Alois Müller: https://www.allimueller.de/
Mit dem kannst Du auch per Videokonferenz ein Coaching vereinbaren.
Alois ist tief in den Korg Keyboards. Er hat PA1000, PA4x und auch schon seit erscheinen das PA5x International.





PS:
Ich glaube ich würde das PA4x behalten. Der PA5x ist preislich schon eine Hausnummer.

Gruß
sven
 
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Vielen Dank, versuche dann nächstes Jahr Herrn Müller zu kontaktieren, vielleicht hat er nützliche Tipps für mich :)

Ja das Keyboard PA5X ist echt nicht billig. Verkaufen "ein wenig" aufzahlen und man hat ein aktuelles Gerät zu Hause stehen.
 
Hallo!

Lass Dir mal ein Angebot von Musiccity Pforzheim machen.
Die kaufen auch immer Keyboards an.

Nur "ein wenig" draufzahlen kannst Du vergessen. Das PA5x Musikant kostet mit der 76er Klaviatur 4800 Euro.
Ein wenig sind dann schnell um die 3000 Euro die Du drauflegen musst.

Gruß
sven
 
Hallo,

Habe derzeit mehrere Sets am Computer ..... ich zu wenig frei Balken frei habe für alles Styles.... Direkt hören sich die Styles furchtbar an ... ... "LOCAL" aber das Keyboard zeigt keinen "LOCAL" Ordner an ... Kann man bei der PA4X den Speicher erweitern ?
Lokale Daten sind vom Benutzer installierbare, für bestimmte Länder angepasste Add-On-Pakete (India, Türkisch, Musikant usw). Add-Ons werden von Korg oder von KORG-Distributoren erstellt, um lokalisierte Daten hinzuzufügen. Diese Daten befinden sich nach der Installation in einem für Factory reservierten Bereich des internen Speichers, der aber als Speichererweiterung für User-Daten schlecht geeignet ist.
*
Zur Erstellung einer umfangreicheren Datenbank sind USB-Devices mit Direct-Data-Sets geeignet. Sie sind die einfachste Speichererweiterung. Als Erweiterung des internen Speichers wird Direct-Data vom Keyboard auch so verwendet wie der interne Speicher - und klingt damit nicht schlechter, denn der Sound stammt immer vom internen Speicher.

In Direct-Data sind alle Daten des Pa-Keyboards mit Ausnahme der PCM-Daten von User-Sounds speicherbar. Wenn sich Styles (aber auch KbdSets) von Direct-Data nicht so anhören, wie ursprünglich gespeichert, dann wird dies durch User-Samples verursacht, welche in den Direct-Data als Sounds verwendet werden.

Die PCM-Samples von User-Sounds, die man in Direct-Data verwendet, müssen sich - wenn sie so wie ursprünglich klingen sollten - im internen Speicher und exakt an dem Speicherplatz befinden, auf den sie in Direct-Data zugewiesen sind.

Ein Backup ist zwar ebenso ein Set auf einem USB-Datenträger, aber anders als durch ein "Load" werden mit Direct Data keine Daten in das Keyboard geladen, sondern wird mit der Auswahl des Direct-Data-Sets eine Verbindung zum Speicher des USB-Sticks hergestellt. Damit werden - mit Ausnahme der PCM-Sounds - die Direct-Data des USB-Datenträgers verwendet und befinden sich dazu als "echte" externe Speichererweiterung nicht im internen Speicher, während das Laden eines Backups auf den internen Speicher begrenzt ist.
*
PS: Bei Verwendung von lokalen Daten (zB Musikant für Pa1000) ist zu beachten, daß diese nach einem "Factory Restore" neu installiert werden müssen, weil mit Restore alle Factory-, Local- und User-Daten überschrieben wurden.
 
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WOW! Vielen Dank für die ausführliche und Verständnisvolle Erklärung ! Dank Sven und die Erwähnung vom Songbook habe ich einiges probiert. Ich Schätze dies wird so klappen.

Werde jetzt von allen Sets die (mir) Beliebtesten Styles mit dem Pa Manager zusammenführen und diese werden dann per Load ins Keyboard geladen. Den Rest der Songs/Styles kommen dann in das Songbook. Glaube das dies so funktionieren könnte. So habe ich alle Styles dann eingespielt und zusätzlich dann die Songs die manchmal gespielt werden im Songbook.

Gibt es eine Software vielleicht wo man ein Songbook am PC erstellen kann ? Da Pa Manger kann das nicht soweit ich weiß.

Vielen lieben Dank
Wünsche euch ein frohes neues Jahr !
 
.. Styles mit dem Pa Manager zusammenführen und diese werden dann per Load ins Keyboard geladen. Den Rest der Songs/Styles kommen dann in das Songbook. Glaube das dies so funktionieren könnte. ...
Gibt es eine Software vielleicht wo man ein Songbook am PC erstellen kann ?

So wird das nicht funktionieren, denn das Songbook ist kein zusätzlicher Speicherplatz, in welchen man Songs oder Styles speichern kann, sondern es enthält nur Eintragungen mit Hinweisen darauf, wo sich die Songs und Styles befinden und gespeichert sind.

Wenn der interne Speicher mit seinen Stylebanken nicht ausreicht, alle Styles aufzunehmen, ist es auch nicht möglich, einen "Rest von Songs/Styles" in das Songbook zu bekommen.
*
Zur PC-Bearbeitung des Songbooks gibt es Software (Songbook-Editor) zum Download von der Korg Homepage.
 
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Hallo Korg Neuling,
Schau mal in Dein Postfach.

Gruss Andreas
 
Guten Tag,

ich habe das gleiche Problem in etwa an meiner PA1000. Als Local Musikant-Software verwende ich, das von EMO Muzik ist ein Türkischer Hersteller und im User Bereich habe ich ein gekauftes Set reingeladen, aber die Sounds sind bis zum Ende voll, besteht eine Möglichkeit die ins Local Verzeichnis oder Factory zu importieren, um noch mehr Platz zu schaffen?

Mit dem Korg PA Manager habe ich schon viel weggelöscht und nur die guten Sounds und Styles reingepackt, aber leider ist das immer noch nicht ausreichend, vieles fehlt noch.
 
So wird das nicht funktionieren, denn das Songbook ist kein zusätzlicher Speicherplatz, in welchen man Songs oder Styles speichern kann, sondern es enthält nur Eintragungen mit Hinweisen darauf, wo sich die Songs und Styles befinden und gespeichert sind.

Wenn der interne Speicher mit seinen Stylebanken nicht ausreicht, alle Styles aufzunehmen, ist es auch nicht möglich, einen "Rest von Songs/Styles" in das Songbook zu bekommen.
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Zur PC-Bearbeitung des Songbooks gibt es Software (Songbook-Editor) zum Download von der Korg Homepage.
Aha ! Ok; so funktioniert das also. -Hatte ich einen unwissenden Denkfehler :) Vielen Dank. Gut dann hilft nur eines, Ausmisten und nur die Songs aufs Keyboard laden die man öfters im gebrauch haben wird. Danke !
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Guten Tag,

ich habe das gleiche Problem in etwa an meiner PA1000. Als Local Musikant-Software verwende ich, das von EMO Muzik ist ein Türkischer Hersteller und im User Bereich habe ich ein gekauftes Set reingeladen, aber die Sounds sind bis zum Ende voll, besteht eine Möglichkeit die ins Local Verzeichnis oder Factory zu importieren, um noch mehr Platz zu schaffen?

Mit dem Korg PA Manager habe ich schon viel weggelöscht und nur die guten Sounds und Styles reingepackt, aber leider ist das immer noch nicht ausreichend, vieles fehlt noch.
Wurde hier wirklich alles vollkommen Spitze erklärt, einfach durchlesen !
 
.. ich habe das gleiche Problem i ..Local Musikant-Software verwende ich, das von EMO Muzik .. und im User Bereich habe ich ein gekauftes Set reingeladen, aber die Sounds sind bis zum Ende voll, besteht eine Möglichkeit die ins Local Verzeichnis oder Factory zu importieren, um noch mehr Platz zu schaffen?
Solange der Platzbedarf Styles, KbdSets, Songbook-Entries usw - oder zumindest nicht Sounds (.pcg) - betrifft, kann der Speicher zB um jeweils 576 Styles / 432 KbdSets usw ohne Nachladen pro Direct-Data erweitert werden.

Was heißt aber für dich die Sounds sind bis zum Ende voll - die Soundbanken oder der User-Sample-Speicher?

*
Das Pa1000 hat vier Soundbanken (User01---04.pcg) für insgesamt 512 User-Sounds und zwei Banken für insgesamt 256 User-Drumkits.
Die Sounds und Samples des lokalen Set (EMO) befinden sich nach der Installation als "Local Data" im gleichen Bereich des internen Speichers wie die Werksdaten (Factory Data). Soweit bekannt belegen sie dort ca 240 MB.

Wenn für User-Sounds (pcg-Files) oder die User-Samples kein Platz mehr auf dem Pa1000 ist, dann stammen diese vermutlich von dem gekauften Set und ist zu überlegen, ob sich die Sounds von EMO, dem gekauften Set und den Werksdaten nicht überschneiden. So kann man eventuell Platz schaffen, denn es ist schwer vorstellbar, daß man alle Sounds dieser drei Pakete zeitgleich benötigt, sondern sich dabei Sounds im System finden, die man eigentlich entfernen sollte, wenn man sie nicht mehr benötigt.
*
Werksdaten und lokale Daten sind beim Load, Save oder Erase nur sichtbar, wenn der Protect-Parameter nicht angehakt ist. Empfehlenswert ist das Beschreiben dieses Speicherbereiches nicht, da dort auch die PCM-Daten der Werkssounds und der lokalen Daten gespeichert sind. In diesem Bereich sind Daten vom Betriebssystem so straff organisiert, daß bei unabsichtlich überschriebenen Bereichen unvorhersehbare Systemfehler auftreten können.

Daß Direct-Data keine User-Samples verwendet, habe ich bereits erwähnt. Dazu ergänze ich: Direct-Data verwendet auch keine User-Sounds (.pcg-sounds), die in dem Set-File gespeichert sind, die man als Direct-Data verwendet, sondern die User-Sounds der User-Banken des Pa1000. Damit sind mit Direct-Data auch nur die User-Sounds und User-DrumKits des Pa1000 verfügbar. Man kann also nicht mehr als diese 512/256 User-Sounds/-DKs pro Set-Ordner bzw Direct-Data benutzen - zusätzlich benutzen kann man zB mit Direct-Data 432 Kbd-Sets, die diese Sounds benutzen.

Man kann mit LOAD eines Set-Ordners andere 512/256 User-Sounds/-DKs benutzen, denn mit dem Load eines Sets werden die User-Samples des internen Memories mit den User-Samples des neu geladenen Sets überschrieben. Mit Direct-Data sind zusätzliche Keyboard Sets, Styles, Pads, Voice/Guitar Presets, SongBook Entries and Set Lists ohne LOAD verwendbar, aber die User-Sounds/-DKs werden damit nicht geändert.
*
Die maximale Anzahl von User-Samples ist 15.048 - eine größere Anzahl Samples zu laden ist nicht möglich.
Legt man sich eine große Anzahl Audio Grooves - zB für eine Vielzahl von DrumSets - mit Time Slice an, dann stößt man möglicherweise durch die Speicherung von vielen Samples an diese Grenzen.

Die Länge eines Samples ist mit 1 Megasample limitiert (1.048.576 Ereignisse) - bei sehr langen Sampleaufnahmen werden diese Samples auf diese Größe reduziert.
Nach der Meldung "Not enough Sampling Memory available" kann man entweder unbenutzte Samples löschen oder die Samples komprimieren.

Die Seite Sample > Info enthält Hinweise des Sampling-Speichers: Anzahl der Samples, DrumSamples, MultiSamples, verfügbarer Speicher (max 300 MB RAM, komprimiert 600 MB), verbleibender Speicher in Sekunden und Bytes (für Mono-Samples), größter Block (max Größe eines Samples), Gesamtgröße der Samples, Samplefrequenz.
 
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Ist das vielleicht bei der neuen PA5X anders ? Hat die PA5X wohl-möglich mer Banks frei zum abspeichern ? Ich verstehe nicht warum man nicht einfach bei der Pa4X Softwaretechnisch eine Möglichkeit mit eingebaut hat damit man Banks einfach hinzufügen kann, denn die PA4X hat einen riesengroßen Speicher.
 
Hallo Korg Neuling,
ich kann Dir nur noch einmal anbieten in Dein Postfach zu schauen !
 
Hallo!

@Ziegler:
Es wäre schön, wenn Du DeIn Wissen hier mit allen teilen würdest.
Dafür ist ein Forum doch da.

Gruß
sven
 
Hallo Sven,
Siebenhirter hat ja bereits die sehr umfangreichen Möglichkeiten zum speichern mit den Sounds beschrieben.
Trotzdem ist es scheinbar nicht sofort für jeden verständlich.
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß sich solche Vorgänge meistens nur in einem längeren Gespräch und dabei am Key sitzend umsetzen lassen. So helfe ich schon über 20 Jahre.

Gruss Andreas
 
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