Korg PA5X, Yamaha GENOS oder Workstation?

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Moin Moin!

Aktuell bin ich am Überlegen, welches Instrument ich mir ins Haus hole... Yamaha* GENOS 1/2, Korg* PA5X oder eventuell den Yamaha* MODX+?! Warum diese Auswahl?

Bisher habe ich WERSI-Instrumente gespielt. Aber auch ganz normale Arranger von Technics und Yamaha* (KN7000 bzw. die Tyros-Serie). Was ich bei all dem nicht benötige, sind die Styles. Rein vom Klang betrachtet, gefällt mir sowohl der GENOS als auch das PA5X sehr gut. Preislich liegen beide Instrumente auf gleicher Höhe. Doch, wenn ich keine Styles benötige, warum nicht eine Workstation wie den MODX+? Meine Sorge ist, dass ein solches Instrument deutlich komplexer vom Aufbau und damit komplizierter in der Bedienung sein wird. In der Regel würde es mir reichen, ab und an einen MIDI-File zu editieren, eigene Songs im Sequenzer aufzunehmen und mir eigene Presets mit Sounds zu speichern. Primär möchte ich einfach spielen und Musik machen und keine Programmierarbeiten vollbringen...

Was wird empfohlen?
 

Rein vom Klang betrachtet, gefällt mir sowohl der GENOS als auch das PA5X sehr gut. Preislich liegen beide Instrumente auf gleicher Höhe. Doch, wenn ich keine Styles benötige, warum nicht eine Workstation wie den MODX+?
MODX+ ist eine Budget-Variante vom Montage M.
Von Korg* gibt's außerdem den Nautilus als Workstation.
 
... wenn ich keine Styles benötige, warum nicht eine Workstation wie den MODX+? Meine Sorge ist, dass ein solches Instrument deutlich komplexer vom Aufbau und damit komplizierter in der Bedienung sein wird. In der Regel würde es mir reichen, ab und an einen MIDI-File zu editieren, eigene Songs im Sequenzer aufzunehmen und mir eigene Presets mit Sounds zu speichern. Primär möchte ich einfach spielen und Musik machen und keine Programmierarbeiten vollbringen...
Wenn Styles von Arranger-Keyboards nicht benötigt werden - und auch nicht der komplexe Aufbau des Flaggschiffs einer Workstation - sondern eine klassische Synth-Workstation für Aufnahmen/Bearbeiten von Sequenzen, speicherbaren Presets und geringem Programmieraufwand gesucht wird, würde ich mir den KROME ansehen.

Das ist eine gute Workstation mit umfangreicher Soundbibliothek - die von den Sounds des KRONOS profitiert - und mit 16-Spur-Sequencer (Auto-Song-Setup, Loop-Funktion mit wählbarer Taktanzahl ..). Seine Tastatur ist leicht gewichtet und ebenso wie die Tastaturen der MODX- und NAUTILUS-Modelle NICHT aftertouchfähig.

Testberichte mit Argumenten und Kommentaren:
https://www.amazona.de/test-yamaha-modx6-modx7-modx8-synthesizer/

Zählt man Aftertouch zum Standard eines Synthesizer, gibt es damit den KRONOS (mit 9 Sound-Engines) und die MONTAGE M-Synthesizer (3 Sound-Engines) mit klassischen Channel-Aftertouch.

 

Das ist eine gute Workstation mit umfangreicher Soundbibliothek - die von den Sounds des KRONOS profitiert
Wobei der KROME nur eine Engine hat, ist ein Rompler, während Kronos/Nautilus mehrere Engines/Klangerzeugungsarten inkl. Sampler, VA, FM usw. bieten.
Eigentlich sind es völlig unterschiedliche Geräte mit unterschiedlicher technischer Basis. Lediglich einige Samples könnten mit dem Kronos/Nautilus identisch sein.

Seine Tastatur ist leicht gewichtet und ebenso wie die Tastaturen der MODX- und NAUTILUS-Modelle NICHT aftertouchfähig.
Den Nautilus gibt's seit einer Weile als AT-Variante mit Aftertouch. Der ist dann teurer als die ursprüngliche Variante ohne Aftertouch.

[...] gibt es damit den KRONOS [...]
Der KRONOS wird schon seit längerem nicht mehr neu angeboten. Der wurde durch den Nautilus ersetzt.
 
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Hallo zusammen

Ich hatte mal ein Korg IX 300, und bin dann in Ermangelung eines adäquaten Nachfolgers, den pa3x le gab's nicht mehr und ein pa4 war mir viel zu teuer auf Yamaha Motif umgestiegen und bereue es nicht.


Wenn keine Begleitungautomatik benötigt wird, kannst du mit einer WS auch alles machen und hast zusätzlich einen programmierbaren Synthie drin.
Den pa5 kenne ich leider nicht, entl kann der das auch, aber ein Yamaha genos hat weniger Eingriffsmöglichkeiten in die Sounds .
Zudem habe ich den Eindruck ein Motif, modx,Montage,Fantom.....klingt irgendwie besser und "fetter" als ein arranger.
Zudem sind genos, pa5 sogar teuer als eine WS.
Just my 2 Cents 😉
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Den Krome gibt's leider nicht mehr, war ganz interessant, aber and die Tastatur muss man sich gewöhnen, die gleiche ist auch im pa1000 drin
Die pa5 müsste eine fatar drin haben, ist viel besser IX 300 hatte eine tp9 glaube ich
 
Hallo zusammen,

ich würde das Thema gerne nochmal ausgraben.

Habe seit ca 30 Jahren ein PSR8000 und bin am Überlegen mir nun mal wieder ein neues Gerät zu holen.

Das Genos 2 scheint von der Bedienung ähnlicher meinem alten zu sein zumindest erkenne ich vieles wieder. Das würde somit erst mal für das Genos sprechen.

Allerdings wenn ich manchmal Styles auf YT höre denke ich da hat sich gar nicht so viel verändert am Grundsound was dann ja eher langweilig wäre und den Wechselaufwand nicht lohnen würde wenn dem so ist.

Zudem da mein PSR 8000 nicht mehr kompatibel zum Genos 2 ist muss ich Registrierungen und alle Programmierungen ohbehin alle neu machen was ja ein wahnsinniger Aufwand ist. Im Normalfall also ein Rießen Vorteil bei der selben Marke zu bleiben. Magels Kompatibilität fällt dieser Vorteil aber auch flach und somit dürfte der Aufwand ob Yamaha oder Korg ähnlich sein - allerdings käme mir eben wie gesagt vermutlich die Bedienung das Genos 2 eher entgegen da ich Yamaha eben gewohnt bin.

Das Korg als Musikant (76) scheint widerum eher auf den deutschen Markt abgestimmt was es beim Genos 2 nicht gibt. Allerding ist das Musikant um einiges teurer als das Genos 2

Zudem Round Robin hat das der Genos 2 auch? Da lese ich nirgends was von.

Was ich auch beim Genos 2 nicht schön finde dass es je Variation (A bis D) nur ein einziges Fill in gibt. Das ist zum PSR8000 denke ich ein Rückschritt da es hier beim Wechsel der A und B Variationen andere Fill ins gab. Also ingesamt zwar auch nur 4 aber diese mischten sich alle 4 gut durch wenn man Strophe auf A und Refrain auf B spielte. Spielt man bei Genos auf 2 Variationen hat man auch nur 2 Fill ins und diese wiederholen sich dann ständig was kein Schlagzeuger der Welt so spielen würde.

Beim Korg hingrgen scheint man durch separate Fill in Tasten in jeder Variation Zugriff auf alle 4 Fill ins zu haben.

Wie seht Ihr das? Und wie ist die Qualität der Fill ins im Vergleich?

Generell programmiere ich eher wenig nehme eher die Standard Styles.
 
Also, zwischen einem 30 Jahre(!!) alten PSR8000 und einem aktuellen Genos liegen Welten - und zwar in JEDER Hinsicht. Wenn du da tatsächlich keinen Unterschied hörst, würde es vielleicht auch ein günstigeres Modell tun.

Und, wenn du Erfahrung mit Yamaha-Keyboards hast, würde ich an deiner Stelle auch dabei bleiben. Auch, wenn am Ende die Funktionen von Genos und PAX5 "irgendwie" sehr ähnlich sind, ist das Bedienkonzept der beiden Instrumente doch sehr anders.

Ich hatte vor längerer Zeit mal die Idee, mir einen PAX5 zuzulegen, weil mich das Marketing bei dessen Einführung voll erwischt hat. Aber ich habe nur 30 Minuten beim Store gebraucht, um von dieser konsumfreundlichen Haltung schnell wieder abzukommen. Zum einen fand ich es - als Yamaha-User - nicht leicht, mich an die teils sehr andere Bedienung zu gewöhnen. Den Ausschlag hat aber gegeben, dass mich auch die Sounds nicht so umgehauen haben, wie ich es nach den Ankündigungen und der langen Wartezeit bis Lieferbarkeit des Instruments erwartet hatte.

Beide Instrumente sind sicher - in ihrem Anwendungsbereich - aktuell der "Goldstandard". Wenn es um Sounds geht, sind aber beide auch weit entfernt von der Spitze. Styles etc. wird man wahrscheinlich aktuell keine besseren finden. (und die sollten sich auch für dein Gehör im Vergleich zu deinem PSR8000 deutlich(!) verbessert haben).

Am Ende sind beide Instrumente ganz sicher eine extreme Verbesserung gegenüber deinem PSR. Allerdings sind auch beide Instrumente nicht mehr "taufrisch". Sprich: Es könnte durchaus passieren, dass in diesem oder im nächsten Jahr der ein oder andere Nachfolger oder Wettbewerber auf den Markt kommt.

Allein - ich weiß, dafür möchten mich einige bestimmt schlagen - was mittlerweile an AI-Musik möglich ist, bietet m. E. haufenweise Optionen für solche Arranger- oder Alleinunterhalter-Instrumente. Es würde mich sehr wundern, wenn wir so etwas nicht in der nächsten oder spätestens übernächsten Generation dieser Instrumente vorfinden würden.
 
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Hi Adson,

vielen Dank für Deine Antwort.

Ja das mit dem kein Unterschied meinte ich so natürlich nicht. Ich habe nur in verschiedenen YT-Videos halt beim ein oder anderen Style immer mal so gedacht "das könnte auch von meinem PSR8000 sein". Live habe ich das Genos 2 noch nicht angetestet ich möchte ggf. im Sommerurlaub mal Richtung Treppendorf fahren.

Styles sind mir wichtiger als Voices - bzgl. Voices kommt bei mir auch oft die Hammond als 2. Manual zum Einsatz - was natürlich nicht heißt dass Voices unwichtig sind aber die Styles brauche ich halt immer vom Keyboard.

Ja genau das ist eben auch die Frage die ich mir unter anderem stelle... lohnt sich Warten auf einen Nachfolger. Grundsätzlich: warten kann man ja immer da braucht man nie etwas kaufen und ich sag mal so, als ich damals das PSR8000 kaufte und ein Jahr später das PSR9000 kam habe ich mich nicht geärgert - es waren keine Welten an Unterschied dafür aber der Anfangspreis des PSR9000 wieder erst mal deutlich höher als mein Kaufpreis des PSR8000.

Allerdings habe ich eben auch schon von einem evtl. kommenden Genos AI gelesen und genau da frage ich mich eben: wird der Genos 3/AI ggf. eine solche Revolution dass er quasi das Genos 2 dermaßen in der Schatten stellt, dass es nicht mit einem bislang üblichen Modellwechsel vergleichbar ist? Dann würde ich mich natürlich schon sehr ärgern nicht noch zwei Jahre gewartet zu haben. Auf der anderen Seite kann ich mir gerade nicht so recht vorstellen was AI an einem Keyboard dann machen soll - ich meine ich will ja selbst spielen und nicht dass KI das für mich übernimmt (ich verwende auch keine Midi-Songs). Da fehlt mir momentan noch die Vorstellungskraft ob ich mich dann extrem ärgern würde oder es mir eher gleichgültig wäre.....

Nur mal interessehalber: wer ist denn aktuell dann Spitze bei den Sounds? Das müssen ja dann Hersteller sein, welche keine Arranger-Workstations anbieten, denn sonst wäre Yamaha/Korg ja nicht insgesamt der Goldstandard und umgekehrt würde Yamaha/Korg ja sicher eine aus anderen Modellen vorhandene Soundtechnik in diese integrieren und nicht für die Arranger-Workstations dann ein Downgrade verbauen.
 
  • #10
Hallo allo78
Ich habe 2023 nach 20 Jahren von Tyros auf Pa5x Musikant gewechselt.
Es ist immer noch mein Wunschinstrument. Der Umstieg war aus meiner Sicht einfach, Songbook, Styles ,Sounds , Keyboardsets, Setlists,alles wie bei Yamaha, nur anderer Name.
Das Datenmanagment der oben genannten ist bei Korg übersichtlicher und einfacher. Fremde Daten einbinden auch einfacher.
Styles, Midifiles,Sounds bearbeiten im Gerät leicht und schnell möglich.
Über den Klang gibt es wie immer verschiedene Ansichten.
Vom Genos hab ich Abstand genommen, weil es bei Nichtbeachtung gewisser Soundeinstellungen zu Artefakten kam.
PA5X kennt sowas nicht.
Ein weiterer Grund ist, Styles und Sounds sind für den deutschsprachigen Raum.
Ich bin Rundum zufrieden, KI brauch ich für mein Spiel nicht.
Noch ein Tipp,YT-Videos von "Alli Müller".

Gruß Andreas
 
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  • #11
Hallo Andreas,

auch Dir vielen Dank für Deine Einschätzung.

Nun haben wir zwei Antworten und zweimal genau das Gegenteil - von komplett grundlegend anderes Bedienkonzept bis hin zu quasi das gleiche nur anderer Name.

Ja die Alois Müller YT Videos gefallen mir auch immer sehr - sofern er auf dem Korg spielt, daher bin ich ja überhaupt erst näher ans Korg gekommen - spielt er auf dem Genos 2 ist es meist eher nicht so mein Fall - kann aber eben auch an der Titelauswahl liegen. Nur wird das Genos2 eben oft mit bestimmten Songs vorgeführt - besonders der eine so im Dieter Bohlen Stiehl das mir ziemlich auf die Nerven geht wo ich mir immer denke "wenn das der Hauptstyle des Genos 2 ist...."

Ja AI kann ich wie gesagt nicht beurteilen was das bedeutet - kann uninteressant für mich sein, wenn ich mir jetzt aber z. B. vorstelle ich will ein neues Stück ins Programm nehmen, spiele das Lied dem Genos/PA vor und er schlägt mir dann sofort den passenden Style und die passenden Voices vor, speichert vielleicht sogar für Strophe, Refrain und Interlude noch die passenden Registrierungen so dass die aufwändige Suche entfällt - das wäre natürlich top. - Ja ob das realistisch ist wie gesagt keine Ahnung - aber sollte es das tatsächlich geben würde es mich ärger nicht gewartet zu haben - gerade im Anbetracht dass ich ja alle Titel neu machen muss da das Genos 2/PA5 ja nichts von meinen Registrierungen im PSR 8000 übernimmt.
 
  • #12
... also, wenn es wirklich um Sounds geht, die zum Beispiel auch in einer Band bestehen können, oder um solche, die du dir selbst mit vielen Effekten genau so formen willst, wie du sie haben willst, dann wäre dazu bestimmt ein Montage, ein Kronos oder Nautilus besser geeignet.

Die Sounds in den Arrangern sind in der Regel sozusagen "CD-ready". Heißt, die klingen schon genau so, wie man sie für die Verwendung mit bestimmten Styles benötigt. Und das trifft - nach meinem Gehör und Geschmack - auf Yamaha noch stärker zu als auf Korg. Mit so einem Sound, der im Zusammenhang mit dem passenden Style und Rhythmus produktionsreif klingt, wirst du aber möglicherweise als Keyboarder in einer Band nicht viel Freude haben. Schlimmstenfalls hört man dich (fast) gar nicht.

Dazu sind bei den hochpreisigen Workstations auch die Wandler von höherer Qualität und du hast bei diesen einfach die Möglichkeit, auch ganz eigene Sounds zu entwickeln, die noch nicht als Preset angelegt sind.

Und was die AI in solchen Keybords machen könnte, hast du ja oben schon angeschnitten: Auf dem einfachsten Niveau sucht sie einfach für dich die perfekte Kombi aus Styles und Sounds für einen beliebigen Song, dessen Namen du nur eintippen oder ins Mikro sprechen musst.

Auf einer höheren Stufe kann so eine AI natürlich auch - quasi aus dem Nichts - innerhalb von Sekunden völlig neue Styles erzeugen. Im Zweifelsfall sucht sie dazu kurz im Netzt, "hört" sich den gewünschten Song an und zaubert dir dazu 5 perfekte Styles zur Auswahl.

Im Grunde geht etwas sehr Ähnliches ja jetzt schon: Was SUNO an fertigen Songs inklusive aller STEMs innerhalb von einer Minute raushaut, geht ja schon in diese Richtung. Dazu ein paar passende Styles zu erzeugen, dürfte für so eine AI ein Kinderspiel sein. Letztlich muss sie sich ja noch nicht einmal auf das im Instrument vorhandene Material beschränken: Wenn irgendein Sound oder ein Pattern fehlt, erzeugt sie es eben on the fly.

Ein ganz anderes Thema wird dann natürlich sein, wie das lizenzrechtlich behandelt und gelöst wird. Aber mit DEM Thema werden sich mit Sicherheit schon jetzt ganz viele Juristen beschäftigen. Außerdem ist es hier natürlich OT :)
 
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  • #13
Die Styles vom PSR 8000, einem bald 30 Jahre alten Keyboard, waren früher sicher mal State of the Art. So wie von meinem Technics KN 2000 damals. Heute ist das im Vergleich mit einem Genos eine Tischhupe. Selbst das deutlich günstigere Medeli oder der Thomann Klon ist um Längen voraus!

Klang ist neben Geschmack auch eine Frage der Gewöhnung. Dem Ohr schmeichelt, was es kennt. Korg klingt für mich nicht schlecht, im Vergleich mit Yamaha fällt der Hersteller von der Tischkante. Mir hat halt Yamaha immer am besten gefallen.

Round Robin hat der Genos, sofern es um die Drums geht. Heißt hier allerdings Revo-Drum-Kits.


Siehe Absatz 2.

Zum Thema Variationen....

Man kann beim Genos über Registrierungen arbeiten. Da du wegen der Qualität der Fill ins gefragt hast...... Ich finde die beim Genos toll und freue mich jedesmal, wenn ich die anwende. Bringt dich nur leider nicht weiter. Da sind wir wieder bei meinem 2. Absatz. Geschmack halt.

Ob es in überschaubarem Zeitraum einen Genos 3 geben wird ist Glaskugelraten. Ich denke nicht.

Meiner Meinung nach ist die Zeit der Arranger, wie derzeit von Yamaha und Korg vertrieben, zu Ende. Aber bevor da was neues kommt, was auch immer, wird die Kuh mit dem Bestehenden sicher noch längere Zeit gemolken werden. Bei Yamaha immer mal wieder durch Bonbons auf deren Website versüßt.

Bei Yamaha bekomme ich mit dem Kauf Zugriff auf über 1200 toll abgemischte, im Preis enthaltene Songs in der großen, downloadbaren Playlist. Yamaha tut da was für seine treue, finanzkräftige Kundschaft.

Wie sieht das bei Korg aus? Keine Ahnung.


Was Korg angeht, möchte ich nur anmerken, dass die sich mit dem Release eines unfertigen Hochpreisproduktes und der danach folgenden, desaströsen Updatepolitik keine Freunde gemacht haben.



Was würde ich von einem Korg Pa5x halten unter diesen Umständen?

Abstand!

Ob die es sich unter den Umständen trauen, in Zukunft etwas neues rauszubringen? Die sollten sich lieber um finale Updates bemühen.


Vom Genos hab ich Abstand genommen, weil es bei Nichtbeachtung gewisser Soundeinstellungen zu Artefakten kam.

Ja, äh, nö!

Da gab es auch etwas "Beef" wegen zwischen Müller und Thoralf Abgardjan. Wenn man falsch bedient, darf man die Schuld nicht dem Gerät geben.


View: https://m.youtube.com/watch?v=g5F_qV7zTIo&t=2106s


Und nur deshalb auf das fragwürdige (siehe oben) Korg zu wechseln? Ich weiß ja nicht.... 🤷

Da du eh alles neu machen musst und dich auch in die Bedienung neu einarbeiten musst, würde ich in deinem Fall wirklich zu ausführlichem Probespiel raten. Und dann entscheiden.

Der Preisunterschied sollte da keine Rolle spielen.

Edit und Nachtrag zu den Fill ins. Es gibt drei Intros, 4 Variationen und drei Endings. Bei den vier Variationen hast du aber tatsächlich 5, denn bei Variation 4 gibt es wieder 2 Varianten. Und bei den Endings hast du sogar 9, wenn ich das richtig erinnere. Denn du kannst das jeweilige Ending durch weiteren Tastendruck verlangsamen.

Natürlich ist mehr immer nice to have. Aber wenn du damit nicht zufrieden bist, wo willst du denn dann die Messlatte legen für dein dich befriedigendes Spiel? Mehr Variationen machen es ja nicht besser, nur anders.
 
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  • #14
Die Sounds in den Arrangern sind in der Regel sozusagen "CD-ready". Heißt, die klingen schon genau so, wie man sie für die Verwendung mit bestimmten Styles benötigt. Und das trifft - nach meinem Gehör und Geschmack - auf Yamaha noch stärker zu als auf Korg. Mit so einem Sound, der im Zusammenhang mit dem passenden Style und Rhythmus produktionsreif klingt, wirst du aber möglicherweise als Keyboarder in einer Band nicht viel Freude haben. Schlimmstenfalls hört man dich (fast) gar nicht.
Das ist sehr schön beschrieben. Mit dem Genos bin ich meine eigene Band. Und das mit nur 2 Händen. Was Yamaha da mit seinen Styles und den dazu passenden Presets bei den Instrumenten, den Intros, Variationen und Endings geleistet hat, ist nahezu perfekt. Ich könnte das alles auch noch individuell anpassen, wenn ich es denn wollte. Aber wozu?
 
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  • #15
vielen Dank für Eure Ausführungen. Also wenn ich Euch richtig verstehe werden vermutlich beide Modelle noch längere Zeit laufen aber dann wohl durch etwas ganz anderes ersetzt werden? Auch @Willi1969 meint ja die Zeit der Aranger sei vorbei? Warum, weil AI folgt? - Ja da stellt sich eben natürlich die Frage wenn ich mich dann in zwei oder drei Jahren extrem ärgere ob man nicht noch wartet...

CD-ready hört sich für mich jetzt erst mal sehr positiv an - warum man damit in einer Band nicht hörbar wäre erschließt sich mir nicht.

@Willi 1969 nochmal zu den Fill ins also mir geht es nicht darum dass nicht genug Variationen da sind sondern um die Fill ins. 3 Intros ok, 3 Endings ok - (dass diese durch 2x drücken die Geschwindigkeit reduzieren ist auch bei meinem PSR8000 so - dadurch werden keine 6 draus sind ja die gleichen).

Aber die Fill ins: Ich finde 4 schon nicht besonders üppig aber damit könnte man leben, wenn sie wie bei Korg in jeder Variation alle verfügbar sind. Bei Yamaha ist es aber ja so jede Variation hat 1 Fill in - heißt spiele ich einen Titel auf nur 1 Variation habe ich auch nur 1 Fill in - der wiederholt sich immer, spiele ich z. B. Strophe auf Var B und Refrain auf Var D habe ich 2 Fill ins.

Bei meinem PSR8000 hatte ich auch 4 aber es ist anders aufgeteilt. Es gibt nur 2 Variationen. Nun hat - wie beim Genos 2 auch Var A einen Fill in und Var B einen Fill in. ABER Es gibt einen separaten Fill in beim Wechsel von A auf B (hier scheint das Genos 2 dann einfach den Fill in der Var B zu spielen) und einen nochmal separaten Fill in beim Wechsel von B auf A (hier scheint das Genos 2 dann einfach wieder den Fill in aus Var A zu spielen).

Es wäre eben zum einen schön wenn es beim Wechsel der Varianten andere Fill ins gäbe und wenn man, wie beim PA5X separate Fill in Tasten hätte so dass man von jeder Variante auf jeden Fill in zugreifen könnte.

Und was meintest Du mit bei Variation 4 hätte ich 2 Varianten?
 
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  • #16
Wenn man falsch bedient, darf man die Schuld nicht dem Gerät gebgeben
Hallo Willi,
Das ist nicht falsch bedient, wenn OTS werkseitig so programmiert sind daß es bei Benutzung Artefakte gibt.
Wenn in einer Reg. 3 Sounds mit Inserts belegt sind, muß ich beim Wechsel auf eine andere Reg. mit Inserts die Hand von den Tasten nehmen sonst knackts. Toralfs Erklärung funktioniert nicht mit 3 Inserts.
Bei Pa5x kein Problem.
Bei mir läuft er seit 3 Jahren Fehlerfrei.
Auch andere Punkte, wie der umständliche YEM, Einspielungen Cmaj7 haben mich vom Genos abgehalten.
Klanglich sind für mich Genos, Pa5x und Ketron ebenbürtig.
In der Bedienung hat der Pa5x für mich eindeutig die Nase vorn.
Aber natürlich muß jeder das Ganze für sich selbst entscheiden.
Ein Tipp : das YT " 22 Dinge" von Alli Müller.

Gruß Andreas
 
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  • #17
Auch @Willi1969 meint ja die Zeit der Aranger sei vorbei?
Du schreibst das so, als sei ich eine Referenz für Einschätzungen dieser Art. Das ist nur meine Meinung. 🫣 Und die bezieht sich auch nur auf die sauteuren Flaggschiffe jedes Herstellers.

Warum sehe ich das so?

Arranger sind eierlegende Wollmilchsäue, die alles abdecken, was der Spieler braucht. Alles! Das heißt aber auch, dass sie zwar in allem gut sind, aber nur in einer Sache richtig spitze. Und das ist, alleine, als einzelner Spieler, eine komplette Band abbilden zu können.

Professionell Typ Alleinunterhalter. Privat Typ Heimorgelspieler.

Der Alleinunterhalter ist mittelalt bis älter, entweder Style-Spieler, nutzt die Möglichkeiten des Gerätes kreativ und spielt noch selbst,.... und sei es nur links die Akkorde als Begleitung und rechts die Melodie. Oder aber im schlechtesten Fall feuert er nur Midifyles als komplette Songs ab und tut so, als würde er spielen. Die meisten Zuhörer werden den Unterschied nicht erkennen, sofern man hinter dem Gerät steht, gut schauspielern kann und man die Hände nicht sieht.

Der Heimspieler....nun, der ist eine spezielle Kategorie Mensch. Nach meiner Definition, und ich zähle mich selbst dazu, sind das überwiegend ehemalige Orgler (deshalb schrieb ich auch Heimorgelspieler) oder Keyboarder der damaligen frühen Jahre. Es sind mittelalte bis ältere, teils auch schon greisenhafte Menschen überwiegend männlichen Geschlechts. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer finanziellen Potenz und je größer diese Potenz, aber je kleiner das Spielvermögen, umso größer muss das Gerät sein. Zu dieser Kategorie zähle ich mich. Leider, aber es ist so. Ich habe Geld, spiele aber nur maximal mittelmäßig. Aber der Genos mit seinen vielen Möglichkeiten und dem hervorragenden Klang macht mich meine Mittelmäßigkeit vergessen. Wenn ich den spiele fühle ich mich wie Hans Zimmer. Gut, Selbstbeschiss, aber für das Gefühl zahle ich gern. 😌

Exemplarisch für diese Klientel kann ein Video des Musikertreffes 2026 in Tambach stehen.


View: https://m.youtube.com/watch?v=NdoQJwxpyPs&t=7798s&pp=ygUNbXVzaWtlciBsYW56ZdIHCQk_CwGHKiGM7w%3D%3D

Schau dir das Foto zu Beginn des Videos an und lausche erstaunt den Darbietungen. Das ist der typische Repräsentant.

Problem beider von mir oben genannten Gruppen ist..... Sie sterben früher oder später aus und, das kommt erschwerend hinzu, die finanzielle Potenz im ganzen Land sinkt.

Und das, in Verbindung mit technischem Fortschritt macht für mich ein Produkt wie den Genos und andere obsolet. Daher denke ich nicht, dass es einen Genos, ein Pa5X und ähnliche in Zukunft in dieser Form noch geben wird.



CD-ready hört sich für mich jetzt erst mal sehr positiv an
Vor allem für den überwiegenden Style-Spieler. Was Yamaha da liefert ist so gut, dass ich selbst als schlechter Spieler Ergebnisse erziele, die den unwissenden Zuhörer denken lassen, ich sei Profi. Sofern ich es nicht durch Verspielen vergeige. 🥴 Siehe oben... Selbstbeschiss.


warum man damit in einer Band nicht hörbar wäre erschließt sich mir nicht.
Das muss man im Kontext sehen. Ich spiele nicht in einer Band. Habe ich noch nie. Aber Genos, Pa5X und Co. sind ja Bands in sich. Sie ersetzen theoretisch jedes weitere Bandmitglied. Achtung, ab jetzt spekuliere ich nur, lasse mich gern überzeugen, dass ich Unsinn schreibe.... Was ist eine Band? Ein Genos, das die Begleitung liefert über Rhythmus und oder Style und ein Leadinstrument wie z. B. ein Akkordeon etc. Passt! Wenn aber zusätzlich ein Drummer in der Band ist? Brauche ich schon die ganze Rhythmussektion nicht und auch die meisten Styles sind hinfällig. Ja, ich kann in den Styles die einzelnen Spuren entfernen, aber ob das sinnvoll ist? Kommt jetzt noch ein Bassist dazu.... Was soll ich dann noch mit dem Genos? Akkorde spielen und ggf. Irgendeinen Spezialsound eines speziellen Liedes beisteuern, den es möglicherweise im Genos nicht mal gibt? Dafür braucht es keinen Genos. Dafür gibt es andere Lösungen.


dadurch werden keine 6 draus sind ja die gleichen).
Naja, es mag das selbe Ending sein, es hört sich dennoch anders an. Und wenn ich ein und dasselbe Stück zweimal spiele, wird der Zuhörer doch den Unterschied bemerken. Aber okay, das mag der Spieler sehen wie er will.


Und was meintest Du mit bei Variation 4 hätte ich 2 Varianten?
Ich weiß nicht, ob es bei allen Styles so ist, aber bei den von mir häufig genutzten ist es so, dass sich die Variation 4 bei erneutem Druck des Knopfes ändert. Sie ist einmal kürzer und einmal länger, respektive normal vs. kraftvoller.... muss man hören, lässt sich schlecht beschreiben.

Was die Fill ins betrifft hast du recht. Jede Variation im Style hat nach meinem Wissen nur 1 Fill in. Aber wie ich schon schrieb, kann man das einerseits über Registrierungen lösen. Das ist mit etwas Arbeit verbunden. Andererseits haben wir beim Genos auf der rechten Seite 4 Multi Pad Control Tasten, über die noch mal zusätzliche Variationen gespielt werden können. Möglichkeiten sind also vorhanden.

Fände ich es auch schön, mehrere Fill ins für jede Variation zu haben? Definitiv. Würde ich die nutzen? Sicher. Ich vermisse sie aber jetzt auch nicht so sehr, dass es mich stört.
 
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  • #18
Ok, also ich muss ehrlich gestehen, von der Seite, dass die Kategorie Alleinunterhalter aussterben könnte hab ich es noch gar nicht betrachtet. War mir auch nicht bewusst dass da keine Nachfrage mehr sei und keine jüngeren mehr nachkommen - aber klar jetzt so mal beim Nachdenken sehr viele Junge habe ich in der letzten Zeit nicht als Alleinunterhalter gesehen das stimmt schon.
So gesehen ist es dann wieder genau der richtige Zeitpunkt ein neues zu kaufen denn genau diese eierlegende Wollmilchsau - eine Ein-Mann-Band suche ich ja, das bin ich mein Leben lang gewohnt, auch wenn sich meine Auftritte inzwischen in sehr engen Grenzen halten es also mehr privat ist.

Ja ich dachte eigentlich die Verkaufszahlen von Genos 2 und PA5X wären recht gut, daher gehe ich eigentlich nicht davon aus, dass es die letzten ihrer Art sind auf der anderen Seite haben ja andere Marken ihre Entertainer offenbar eingestellt - z. B. Roland....

Naja ich denke mal es ging ja um die Voices und wenn jemand mit einem Genos 2 oder PA5X in einer Band spielt wird er ja vermutlich nur die verwenden und die Styles eben nicht da ein Schlagzeuger und Bassist vorhanden ist. Mir erschließt sich nur nicht warum mit den Voices der Keyboarder eines Genos/PA untergehen soll während er es mit einem Konox o. ä. nicht tut - man kann die Lautstärke doch bei beiden anpassen. Dass die beiden Geräte für jemanden der ausschließlich in einer Band spielt wenig Sinn machen, darüber brauchen wir nicht zu streiten aber wenn derjenige sagt er spielt in einer Band und privat dudelt er aber auch für sich alleine, warum sollte er sein Genos/PA dann nicht auch für die Band nutzen.

Ja wie gesagt mir geht es noch nicht mal so sehr um die Anzahl der Fill ins sondern dass pro Variation nur auf ein einziges Zugriff ist, könnte man wie beim Korg auf alle 4 zugreifen wäre es ja ok, nur so wenn immer das selbe in der Variation kommt wird das Genos 2 eben genau seinem Anspruch einer Ein-Mann-Band hier nicht gerecht denn kein Drummer der Welt würde mehrfach hintereinander das selbe Fill-in spielen das hört sich dann eben sehr robotic an.
 
  • #19
Die Wandler sind heute besser, druckvoller, der Grundsound ist 'lauter' wie bei remasterten CDs.
Klingt alles weniger 'digital'.


Daher wird das PSR 8000 nicht mithalten können.

Warten dass der nächste Genos KI gestützt ist würde ich nicht.
 
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  • #20
Hallo Willi,
Allo78 sucht Tipps für ein neues Keyboard.
Sie schreiben von aussterbenden Keyboards, älteren bis greisenhaften Musikern , je größer die finanzielle Potenz umso größer das Keyboard.
Ich frage mich , was sie bewegt, Menschen die an der Musik Freude habenund im Alter etwas mehr Zeit haben so zu diffamieren.
Es nützt wenig, daß sie sich selbst mit einbeziehen.

Ich will allen Keyboardern sagen, es gibt so tolle Instrumente in allen Preisklassen ( weniger als 10% eines Autos) mit denen man jede Art Musik machen kann. Ob Midifile, Style oder zu Mp3 ist doch egal, noch dazu wenn ich es nur für mich zu Hause mache.

Noch dazu gibt es YT oder dieses und andere Forum wo zum größten Teil freundliche und stets hilfsbereite Musiker gerne helfen.

Auch ich helfe immer gerne bin aber auch kein Profi
sondern wie man gerne sagt nur " La Palomaspieler".
Gruß Andreas
 
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