Kostengünstige Wireless-Lösung Gitarre und Kopfhörer (Kemper) ?

von Maxder, 08.08.19.

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  1. Maxder

    Maxder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.19   #1
    Hallo Forum,

    Ich verwende aktuell einen Kemper Profiler über Kopfhörer und bin sehr zufrieden. Lediglich das Gitarrenkabel und das Kopfhörer Kabel stören mich.
    Perfekt wäre es, wenn ich sowohl die Gitarre, als auch die Kopfhörer kabellos mit dem Kemper verbinden könnte, Einsatzzweck ist Heimgebrauch.

    Wie viel würde eine kabellose Lösung für beides ungefähr kosten? Wie sieht's mit dem Qualitätsverlust aus?

    Mit freundlichen Grüßen

    Max
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.08.19, Datum Originalbeitrag: 08.08.19 ---
    Des weiteren die Frage, wenn ich ab und zu Mal mit Boxen spielen will meinen Kemper mit meiner Stereoanlage zu verbinden, macht das Sinn?
    Es ist ein Harmon Kardon AVR 141 mit 2 Numan Reference 801.
     
  2. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 08.08.19   #2
    Kemper und Wireless ist im Prinzip kein Problem, wenn man Analogfunkstrecken benutzt -> digitale Funkstrecken haben Latenz (2-6ms), diese addiert sich zur Latenz des Kemper hinzu (2,4-3ms). Eine weitere digitale Funkstrecke zu einem Kopfhörer wären zusätzliche 2-3 ms (digitale Funkstrecke). Bluetooth ist von der Latenz her nicht tragbar.
    Ich spiele seit Jahren auf der Bühne mit Sennheiser Gitarrenfunk (analog) und IEM von Shure (ebenfalls analog); hierbei gibt es keinerlei Qualitätsprobleme.

    Der Kemper an der Stereoanlage ist ebenfalls kein Problem, wenn die Lautstärke sich in Grenzen hält - Lautsprecher einer Konsumer-Stereoanlage sind im Regelfall weich aufgehangen und könnten bei starken Impulsen zu weit auslenken.
     
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  3. Maxder

    Maxder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.19   #3
    Vielen Dank für die nette Rückmeldung!

    Welche bezahlbaren Geräte sind denn dafür gebraucht zu empfehlen?

    Und von welchem Ausgang gehe ich am besten auf die Stereoanlage?
     
  4. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 08.08.19   #4
    Zur Frage 1: Was ist bezahlbar - du brauchst dich nur auf den Seiten von z.B. Thomann nach Geräten suchen, die analog arbeiten. zu fast 99% sind das Geräte, die NICHT auf 2,4 oder 5GHz arbeiten.
    Zu Frage 2: mit einem XLR->Cinch Adapter von den Main-Out an die Aux-In der Stereoanlage. Vorsicht mit der Lautstärke.....
     
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  5. Maxder

    Maxder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.19   #5
    Wäre es möglich für cirka 250€ gebraucht die beiden Funksysteme zu finden oder ist das dann nur Schrott?
     
  6. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 08.08.19   #6
    Möglich ist alles, gerade werden die G3 von Sennheiser günstiger, weil die neuen G4 auf dem Markt sind.
    Es kommt immer auf die Geduld an. Man sollte sich nur nichts mittlerweile Illegales andrehen lassen, dazu gibt es aber Threads hier und weitere Infos im Netz.
    Für Zuhause tut es sowas:

    Gitarrenfunk:
    [​IMG]

    IEM:
    [​IMG]

    Auf der Bühne würde ich diese Konfiguration nicht verwenden, da hab ich aber auch andere Ansprüche.
    IEM dieser Preisklasse rauschen schon mal bei leisen Signalen; damit muss man leben.
    Ein paar vernünftige Hörer sollte man sich dazu leisten, die mitgelieferten sind eher nicht so Grund zum Jubeln.....
     
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  7. Maxder

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    Erstellt: 08.08.19   #7
    Super! Vielen herzlichen Dank!

    Wollte mir dazu Studio Over Ear Kopfhörer um die 150€ kaufen.
     
  8. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 08.08.19   #8
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  9. tombulli

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    Erstellt: 08.08.19   #9
    meine persönliche meinung dazu: wenn du für das Budget BEIDE Funkstrecken erwerben willst, dann spar dir das Geld lieber, weil du damit IMHO nicht glücklich wirst.
    Gitarrenfunk - ok, aber bei IEM ist da schon besseres gefragt, als dieser LD/Omnitronic und co - Schrott. WENN du dann dazu auch noch (im Ohr-) Ohrhörer haben willst, dann musst du für diese schon allein dein o.a. Budget anlegen, um halbwegs vernünftiges zu haben.... Da wäre MIR die Kabellösung bei weitem lieber.
     
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  10. Maxder

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    Erstellt: 09.08.19   #10
    Ich dachte an ein Gesamtbudget um die 400€ gebraucht, allerdings dann mit beiden Funkstrecken und den Over Ear Studio Kopfhöreren. Wenn's definitiv nicht hinn haut, was wäre ein vernünftiges Budget?
     
  11. tombulli

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    Erstellt: 10.08.19   #11
    Das kann ich so nicht beantworten, denn "Vernunft" hat in der Frage auch was damit zu tun, wie/wo du die Systeme einsetzen willst. Wenn es wirklich nur darum geht, daheim ein wenig herumzuspielen, solltest du IMHO tatsächlich bei der Kabellösung bleiben, denn mit Billigfunken und vor allem Billigohrhörern verschlechterst du die Qualität enorm. Dann lieber das Geld in wirklich gute Kopfhörer (keine Ohrhörer) investieren.

    Solltest du allerdings auch live auf diversen Bühnen damit spielen, musst du dir als erstes mal Gedanken über das Frequenzband machen. ISM ist zwar kostenfrei, aber doch sehr beschränkt. Max 4 Strecken (eher nur 3), Sendeleistung 10mW, etc. = da kommt man sich schon mal schnell ins Gehege, vor allem weil Billigzeug nicht in 25Hz-Schritten einstellbar ist, sondern meinst nur ein paar fixe Frequenzen aufweist.
    beim IEM ist das noch gravierender: Hier unterscheidet sich Billigzeug auch in der Übertragungsqualität, Rauschen, etc von guten Produkten ala Sennheiser, Shure, AKG,... und da bist du mal schnell im 4-stelligen Bereich ohne dass wir jetzt schon am Ende der Fahnenstange wären (z.b. Lectrosonics).

    MEIN Rat: Gitarrenfunk funktioniert für daheim auch ein billiges - z.B. Line6 G30 - um sich wenigstens ein Kabel zu ersparen - für die (große) Bühne reicht das aber schon nicht mehr.
    IEM würde ich mir tatsächlich ersparen und mit der Kabellösung leben, wenn du (nur) dafür nicht ca 1000.- in die hand nehmen willst/kannst.
     
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  12. Maxder

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    Erstellt: 12.08.19 um 15:02 Uhr   #12
    Also beim Gitarren funk scheint ihr euch einig zu sein, dass macht mit begrenztem Budget anscheinend Sinn, gibts denn da was empfehlenswertes gebrauchtes um die 100€ ? Finde gebraucht lohnt sich meistens wesentlich mehr.
    Was ist denn ansonsten mit dieser Lösung?

    https://www.thomann.de/de/line6_relay_g10.htm


    Oder lieber das empfohlene:


    https://www.thomann.de/de/akg_wms_40_mini_instrument_ism1.htm


    Wie stark ist denn das rauschen und der Qualitätsverlust bei den günstigeren In Ear Monetoring Lösungen ? Also lieber wirklich sein lassen oder fällt der Verlust nicht so direkt auf?
     
  13. tombulli

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    Erstellt: 15.08.19 um 16:36 Uhr   #13
    ja, wie gesagt, es kommt auf den Einsatzzweck an. Für daheim (und PR) reicht definitiv die Line6 - G10 oder G30, das nimmt sich nix - Lösung. Diese werden erst problematisch, wenn du an VAs spielst, die ziemlich mit Wlan, Blauzahn, Mikrowelle, etc zugemüllt sind.
    Beim WMS40 belegst du einen der 3 (max 4) Funkstrecken im ISM - zudem kommt, dass der im (bolligen) WMS40 verbaute "FunkChip" nicht gerade der beste ist.
    Summa würde ICH eher zum Line6 tendieren.

    Ganz klar eine Frage des Anspruchs. Für MICH gehen LD und co gar nicht - es gibt aber Menschen, die damit leben können - letztendlich kannst nur DU das entscheiden durch ausprobieren. Was aber eben enorm wichtig ist, sind die verwendeten Ohrhörer. MEIN Tipp: bevor du billige Ohrhörer verwendest, nutze lieber - auch wenns vl bescheuert ausschaut und im Sommer nen Satz heisse Ohren bedeutet - vernünftige Kopfhörer.
    Summa würde ICH ohne entsprechendes Budget die Kabellösung (deutlich) bevorzugen.
     
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  14. Maxder

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    Erstellt: 15.08.19 um 17:06 Uhr   #14
    Super vielen herzlichen Dank für die Tipps! Dann setze ich nur auf G10, ist das denn analog, apropos Latenz?

    Als Kopfhörer dachte ich an Studio Over Ear Kopfhörer, was ist da denn zu empfehlen? Budget cirka 150€. Lieber offen oder geschlossen?
    --- Beiträge zusammengefasst, 15.08.19 um 17:06 Uhr, Datum Originalbeitrag: 15.08.19 um 16:59 Uhr ---
    Und welches Kabel empfiehlt sich zwischen Kopfhörer und Kemper und zwischen G10 und Kemper?
     
  15. tombulli

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    Erstellt: 15.08.19 um 17:13 Uhr   #15
    Latenz beim G10 wird mit 2,5ms angegeben = problemlos. Die relays sind digitale Funken.

    Da findest du in der Preisklasse schon ordentliche Kopfhörer, z.B. beyerdynamic DT880 und vergleichbare. Da sind natürlich auch vernünftige kabel dabei.
    Fürs G10 (oder andere) brauchst du nur ein kurzes TS-patchkabel (klinke-klinke, mono). Sofern du das kurz hälst (also keine 10m Strecke verlegst) brauchst du da auch auf nichts besonderes achten.
     
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  16. Maxder

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    Erstellt: 15.08.19 um 18:20 Uhr   #16
    Super vielen Dank!

    Zwischen Kemper und Stereoanlage wäre das ein geeignetes Kabel oder?

    http://www.thomann.de/de/sommer_cable_basic_hba_62c2_60m.htm?r=app

    Die Anlage unterstützt auch die Orang/gelben digitalen Eingänge, würden die eine bessere Latenz und Soundqualität bieten? Dann müsste ich beim Kemper aus SDIF raus oder?
     
  17. tombulli

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    Erstellt: 15.08.19 um 18:30 Uhr   #17
    ja, das kannst du verwenden - je kürzer, desto besser.

    Das sagt mir jetzt gar nichts.
    Ich nutze zwischen Kemper und dlive im Studio die AES I/Os des Pultes. Weil AES und SPDIF aber auch unterschiedliche widerstände haben, klappt das nur bis ca 5m länge.
    Man spart sich damit einfach nur 2 Wandlungen. Denke, du machst dir was das angeht etwas zuviele Gedanken - wirklich hören wirst du keinen Unterschied.
     
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  18. Maxder

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    Erstellt: 15.08.19 um 18:35 Uhr   #18
    Diese Eingänge meine ich:

    IMG_20190815_183318351.jpg

    Dann würde ich mir ja auch die beiden A/D Wandlungen sparen, vom SDIF auf diesen Eingang.

    Ist das dann einfach nur ein Coax Cinch als Verbindungskabel?
     
  19. tombulli

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    Erstellt: 15.08.19 um 18:47 Uhr   #19
    jepp, du brauchst nur ein 75Ohm koax-kabel (cinch) (SPDIF ist auch koax)
     
  20. Maxder

    Maxder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.08.19 um 00:43 Uhr   #20
    Habe mir jetzt einiges zu diesem Kopfhörer durchgelesen und bin überzeugt, welche Edition ist denn zu empfehlen? Die 250 Ohm, 600Ohm oder die Pro Black?
     
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