KT-2a: Fragen zur Gainregelung und Kompression

von Griffo, 21.09.19.

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  1. Griffo

    Griffo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.19   #1
    Hallo,
    habe heute meinen KT-2a bekommen. Hatte davor den 76-KT hier aber der ging zurück weil ich da bessere Plugins habe und er mich beim Tracking eher genervt hat.
    Meine jetzige Kette ist Gefell m990, GA Pre-73 und KT-2a. Bin mit dem Sound wirklich sehr zufrieden. Er entschärft etwas die Höhen meines M990 und gibt der Stimme mehr Body und Räumlichkeit. Also eigentlich genau das was ich mir erhofft habe. Die la2a Plugins die ich habe kommen da nicht wirklich ran und die würde ich auch nicht zum tracken benutzen wollen.
    Hab aber noch ein paar Fragen:
    1.) Wenn ich in den KT-2a reingehe mit dem normalen Gain mit dem ich auch den 76-KT angefahren habe (so um die -6 bis 8 db, Pre-73 auf 30db,Outpot 2 Punkte vor Anschlag))muss ich die Gainreduction voll auf 100 aufdrehen um 2,3 db Kompression zu kriegen. Dachte da wäre mehr drin. Wenn ich das Signal heißer reinschicke kriege ich schon mehr aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein oder? Oder greift die Gainreduction beid er HW erst so spät?
    Habe bei GS gelesen dass man die Röhren im Gerät vertauschen soll aber das ist glaube ich nur gewesen wenn das VU garnicht ausschlägt und GR funktioniert definitiv. Also an sich passt das auch weil ich eh nicht mit viel mehr GR tracken will aber ich hätte den schon mal gerne bei 6,7,8 DB GR gehört und es verwundert mich da die Plugins beim gleichen Eingangssignal deutlich früher greifen und viel höher auszusteuern sind... Wirkt einfach komisch auf mich wenn ich die Gainreduktion voll auf Anschlag habe und nur 2,3 db mache.
    2.) Ist es normal dass die Pre-Emphasis Schraube sich frei drehen lässt um 360 grad? Woher weiß man dann wo die Anschläge links und rechts sind? Und verändert das nochmal was was man die Schraube quasi eine Umdrehung mehr dreht oder kennt die nur die Stellungen zwischen links über mitte nach rechts (oder gibt es quasi zwei Umdrehungen rechts)
    3.) Macht es wirklich Sinn den Kompressor erstmal einen Tag laufen zu lassen? Denke immer eher das verbaucht die Röhren schneller.
     
  2. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.19   #2
    Unterschied zwischen dBFS und dBvu sowie zwischen Spitzenpegel/peak level und Durchschnittspegel/rms level ist dir bekannt?
     
  3. Griffo

    Griffo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.19   #3
    Ja. Pluginaussteuerung im Digitalen und Hardware unterscheiden sich. Das heißt ich kann den KT-2a heißer anfahren da analog ohne negative Effekte zu haben?Also mit so hohem Gain durch welches das GAP-73 Signal alleine in der DAW schon clippen würde? und muss dann nur drauf achten dass ich über Outputgain das ganze wieder mit verabreitbarem Pegel ind die DAW schicke?
     
  4. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.19   #4
    Im Grunde richtig. Der Vorverstärker wird ja die Möglichkeit bieten Verstärkung und Ausgangspegel separat zu regeln.
     
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  5. Griffo

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    Erstellt: 21.09.19   #5
    Ja klar ist ja ein Neve Clone wo man beides einzeln hat. Ok ist ja cool. dann kann ich den Neve auch mal richtig ausfahren weil ich den sonst nur bei minimaler Vertsärkung genutzt habe da mir sonst die s-laute um die Ohren geflogen sind. Die fängt der KT-2a aber jetzt super ab (hab die Schraube jetzt auf der Mittenposition). Die schraube scheint auch wirklich nur das eine Postionsspektrum von links nach rechts zu kennen wie ich das jetzt so raushöre. Wenn jemand da mehr weiß gerne her mit Infos.
    Also zusammenfassend einfach drauf achten dass das Signal beim Pre-73 nicht clippt (da gibt es eine Anzeige für) und dann wieder auf Output beim KT-2a achten dass es gemäßigt in die DAW kommt und dann schauen was einem gefällt. Ist mein erster Hardware Kompressor und das war mir einfach nicht so klar.

    Letzte Frage wäre dann ob ich den jetzt den ganzen Tag mal laufen lassen soll?
    Und vielleicht noch als zusätzliche Frage: Habe gelesen, dass manche die Röhren tauschen. Das würde ich erstmal nicht machen aber würde mich shcon mal interessieren ob das hier einer gemacht hat und Mehrwert dadurch hatte und welche verwendet wurden.
     
  6. mjmueller

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    Erstellt: 21.09.19   #6
    Ohne groß technische Hintergründe zu kennen, mache ich das genau so. Den Preamp im Grunde so fahren, wie Dein "Sättigungsbedürfnis" es braucht. Wenn Du den Pre73 ohne EQ hast, könntest du sogar noch das 14dB-Pad, welches hinter dem Ausgangsübertrager sitzt, einsetzen. Den Pre73 kannst Du im Grunde nicht "überfahren" will ich damit sagen. Auch sehr spannend, mit Ein- und Ausgangsübertrager zu experimentieren. Und was dann in den KT 2A geht, ist ja genau so auch experimentierfreudig, auch würde ich ganz viel rumprobieren. Letztlich muss nur am Ende (Ausgang KT2A) das Signal so gelevelt sein, dass es den Eingang vom Interface nicht überfährt. Davor ist ganz viel möglich.

    Bezogen auf die Gesamtlebensdauer der Röhren fällt das überhaupt nicht ins Gewicht. Im Gegenteil "eingebrannte" Röhren arbeiten besser.
     
  7. Griffo

    Griffo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.09.19   #7
    Ok dann dürfen die Röhren heute mal einen Tag rennen :great:
     
  8. Griffo

    Griffo Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.09.19   #8
    Hallo nochmal, wollte jetzt nicht extra einen neuen Thread auf machen.
    Würde demnächst mal gerne noch evtl. Die Röhren tauschen weil das das Gerät doch nochmal aufwerten soll.
    Habe jetzt gelesen dass es am meisten Sinn macht mit 12ax7 Röhre ganz links anzufangen.
    Hat jemand damit Erfahrungen schon? Mullard oder Tungsol Röhren? Kennt jemand die klanglichen Unterschiede zwischen denen?
     
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