Künstliches Flageolett

von Post-Mortem, 28.05.07.

  1. Post-Mortem

    Post-Mortem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.07   #1
    Hey ihr Guitar Heros :great:

    Hab mich vor kurzem hier angemeldet spiele seit 1.5 jahren e-gitarre, hauptsächlich metal rock und blues. (gibts hier eigendlöich eine vorstell sektion? dan könnt ichdas dort rinn packen)

    Zu meinem eigendlich Anliegen:

    Aufgrund meines grossen Interessens im Death Metal Bereich habe ich mal einen Kollegen gefragt, wie man dieses "Quitschen" mit der Gitarre macht, auch genannt künstliches Flageolett soweit ich weiss. Er spielt diese Technik so, dass das die Spitze des Plektrums knapp noch vor dem Daumen rauskuckt, und der Rest quasi in der Hand verschwindet.

    Funktioniert auch ziemlich gut seine Technik, jedoch habich mit dem allgemeinen Spielen Mühe (zB erwisch ich die Saite manchmal nicht richtig).
    Ist Gewöhnungssache oder gibt es da eine bessere Technik, das Plektrum zu halten?

    Vielen Dank und noch schönen Abend

    Post-Mortem
     
  2. Gore-Illa

    Gore-Illa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.07   #2
    ich versuchs mal so verständlich wie möglich zu erklären.
    flageoletts kann man nur an bestimmten stellen erzeugen und zwar immer da, wo der frei schwingende teil der saite ( frei schwingend = vom gegriffenen bund aus bis zum steg) ganzzahlig geteilt wird.

    Bei den folgenden Beispielen wird der frei schwingende Teil der Saite:

    1. halbiert:
    -------------*-------------

    2. gedrittelt:
    --------*--------*--------

    3. geviertelt:
    ------*------*------*------


    Dabei repräsentieren die Sterne die Punkte an denen ein Flageolett erzeugt werden kann.

    Wenn man eine Saite einfach anschlägt, dann erklingt der Ton der gegriffen wird + alle Flageoletts die man theoretisch erzeugen könnte, um diese aber isoliert erklingen zu lassen muss man an eine stelle der saite greifen, wo nur der flageolettton NICHT schwingt, alle anderen obertöne bzw. der grundton aber schwingen und somit abgedämpft werden. Diese Punkte sind die oben angesprochenen.

    An diesen Punkten kann man jetzt entweder mit einem Finger abdämpfen und an einer anderen stelle der saite anschlagen um ein natürliches flageolett zu erzeugen, oder man schlägt die saite von vorneherein an einem dieser punkte mit dem Plektrum an und berührt die Stelle kurz darauf mit dem Daumen , der das Pick hält (und dämpft damit alle anderen schwingenden töne ab). In dem Fall spricht man von einem künstlichen Flageolett.


    An Stellen wo die Saite halbiert wird, verdoppelt sich übrigens die Frequenz des Flageoletttones im Vergleich zum Grundton, Bei Drittelung verdreifacht sie sich usw.

    Und zu deiner eigentlichen Frage: Eine bessere Technik gibts eigentlich nicht^^ (ist mir zumindest nicht bekannt)
     
  3. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.05.07   #3
    Das Subforum für Vorstellungen findest Du hier.
     
  4. nettman42

    nettman42 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.05.07   #4
    Man kann die Schwingungsknoten prima herausfinden, wenn man mit der Schlaghand entlang der Saite wandert und sie wie beschrieben spielt. Klassisches Beispiel ist übrigens "La Grande" von ZZ Top.

    Wichtig ist noch, welche Pickups man einschaltet. Am besten kommen die "angerissenen" Flageoletts über den Bridge-Pickup rüber. Neulich hatte ich (bei "Comfortably Numb") den Fall, dass der Schwingungsknoten genau über dem Humbucker am Hals lag, so dass dieser quasi taub für die Oberwelle war.
    Die Mischstellungen mehrerer Pickups (z.B. Strat) gehen natürlich auch.
     
  5. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 28.05.07   #5
  6. Post-Mortem

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    Erstellt: 29.05.07   #6
    Ah ja genau, das zeug hab ich gemeint. Jetzt wo ich ein bissel bei Youtube nachgeschaut habe sihnd Flageoletts ja was ganz anderes. Danke für eure Hilfe :)

    Grüsse
     
  7. Surtr

    Surtr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #7
    Das sind schon Flageolets, die Rock/metal sonstwas Gitarristen meinen nur, für jeden Scheiß nen extra Namen zu erfinden :p
     
  8. Maggisus

    Maggisus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #8
    Einen kleinen Tipp am Rande:

    Lese am besten erst mal durch was du geschrieben hast, dadurch könntest du deine Tippfehler vermeiden. :great:

    Mfg:)
     
  9. Post-Mortem

    Post-Mortem Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #9
    Tschuldigung :)

    Habe mir aber beim sachlichen Teil besonders Mühe mit der Rechtschreibung gegeben ;)
     
  10. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 29.05.07   #10
    ... ist wirklich kein Problem, ich fand auch den Hinweis von Maggisus auch etwas übertrieben ;) Da habe ich hier im Board schon ganz schlimme Posts von Usern gelesen, bei deren Rechtschreibungskünsten sich mir die "Fußnägel aufgerollt" haben.

    [/OffTopic]

    Greetz :)
     
  11. Maggisus

    Maggisus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.07   #11
    War ja nicht irgendwie böse gemeint. :)
    Nur wenn man kurz mal überfliegt was man geschrieben hat müsste es auffallen. Außerdem könnte man es immer noch ändern und nachträglich ausbessern. War nur ein kleiner Hinweis. Bin ja auch nicht grad der beste in Deutsch ;)

    Mfg:great:
     
  12. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 29.05.07   #12
    Hi Maggisus,

    habs auch nicht so aufgefasst :) Nur bei dem, was man hier manchmal im Board an "Deutsch" auf die Augen kriegt, wollte ich da auch meinen Senf dazugeben.

    *senftubezuschraub*

    Greetz :)
     
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