Lautes Singen üben in der Wohnung?

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Tim

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Hallo,

ich formuliere die Frage mal allgemein:

Darf Person A in der privat gemieteten Wohnung tagsüber (7-20 Uhr) täglich 30-60 Minuten Singen üben, auch in teils brachialer Lautstärke?
Nehmen wir an, im Mietvertrag steht was von Zimmerlautstärke, ist das nicht dann Definitionssache, was man als Zimmerlautstärke erachtet?
Ist es überhaupt zulässig die Lautstärke beim Musizieren zu beschränken, wo dies doch oft in der Praxis gar nicht gehen wird, wenn man konsequent üben will?

Gruß
Tim
 
ambee

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Tim

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Trotzdem danke, habe ja eine wichtige Info bekommen!

Gruß
Tim
 
Sternenklang

Sternenklang

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Eine Nachbarin sagte mir, dass ich ausziehen muss wenn es zu laut wird. Doch das gehört zu meinen Grundbedürfnisse, also warum darf ich nicht... und wenn die Wohnungen so dünn gebaut sind, dass man alles hört, auch jedes Telefonat, dann ist das nicht meine Schuld, oder????? Das sind alles normale menschliche Sachen , genau das gleiche, dass Babys manchmal schreien oder Kinder sich bewegen müssen.

Als Neuling und Anfänger oder Jungendlicher muss man lernen dürfen, singen und sport machen und tanzen sind meien Bedürfnisse. Jetzt ist auch noch Lok- und Shutdown, da sind alle zuhause. Wenn man zuhause nicht üben darf, wie soll dass dann überhaupt Beruflich werden mit der Musik, ausserdem muss ich Aussprache üben.
 
Claus

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Deine Bedürfnisse haben dort ihre Grenzen, wo sie mit den Bedürfnissen anderer Menschen zusammenstoßen. Viele Annahmen über das Muszieren zu Hause sind schlicht falsch.

Hier mal ein Beispiel für höchstrichterliche Rechtsprechung, mein Fazit: man kann viel Geld für Rechtstreitigkeiten und ggf. einen Umzug sparen, wenn man das Üben zu Hause bei den Nachbarn freundlich anspricht und für eine Einigung auf rein freiwilliger Grundlage sorgt.
https://juris.bundesgerichtshof.de/...ument.py?Gericht=bgh&Art=pm&pm_nummer=0171/18

Gruß Claus
 
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NU1X

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Eine Nachbarin sagte mir, dass ich ausziehen muss wenn es zu laut wird
Das ist schwierig, hier Ratschläge zu geben. Der Sohn meines Nachbars hat es m.M.n. richtig gemacht. Er wollte Schlagzeug lernen und hat im Vorfeld alle Mieter gefragt, ob es O.K. ist. Jedenfalls hat man sich gemeinsam darauf geeinigt, dass er zwischen 12:00 - 18:00, ausgenommen Sonntag, üben darf und zwar für eine Stunde. Im Keller hat er dann es aufgebaut und übt nun. Alle sind zufrieden, alles funktioniert. Ich denke, der Ton wird hier ausschlaggebend sein, natürlich wenn man das Glück hat, verständnisvolle Nachbarn zu haben. Wenn man aber von Beginn an nur selbstbezogen denkt, ist Ärger vorprogrammiert. In eigenen vier Wänden ist es natürlich einfacher, aber da muss man erst einmal diese haben.
 
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Christian_Hofmann

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Wenn man zuhause nicht üben darf, wie soll dass dann überhaupt Beruflich werden mit der Musik, ausserdem muss ich Aussprache üben.
Üben darfst du doch Zuhause, aber umgekehrt kann man die Forderung ja auch dahingehen umformulieren das ein anderer das berechtigte Interesse der Ruhe hat. Aber ganz ehrlich gesagt muss Üben Zuhause nicht laut sein. Die meisten Instrumente haben Digitale Verwandschaft, sei es die Midi Gitarre/Flöte und und und. Bei seiner E-Gitarre kann es auch mal ein Kopfhörer sein und Singen kann man ja nun auch leise.

Gerade beim Singen gilt wer es leise nicht gut kann, der wird es laut nicht besser tun. Man muss eben schauen ob es dir wichtiger ist Lärm zu verursachen oder eine gute Nachbarschaft mit gegenseitiger Rücksicht zu führen. Als ich noch keinen Kirchenschlüssel hatte bin ich zum Posaune spielen auch ins Feld gegangen wo ich Stundenlang spielen konnte ohne einen Nachbarn zu stören. Singen zum Beispiel kann man auch im Feld/Wald/Wiese ohne jemanden zu stören. Nebenbei ist frische Luft gesund :)
 

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