Leises Spielen ohne Klangverluste und "totdämpfen"

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ChillingGrizzly
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Hi,
ich spiel demnächst ein Gig in einer kleineren Location (ca. 10x10m). Mein Problem ist: Mir wird gesagt, das ich zu laut bin. Leise spielen kann/will ich aber nur begrenzt. Nun suche ich eine Lösung, wie ich dynamisch spielen kann und nicht dabei durchegehend auf die Lautstärke achten muss, aber mein Set auch nicht "totdämpfen" muss. Triggern geht leider nicht, fehlt das nötige Kleingeld.
Des weiteren suche ich Felle, die möglichst so klingen als ob ich Ohrstöpsel drin hab.
D.h. wenige störende Obertöne durch den Aufschlag, dafür einen "warmen Mittenreichen" klang. Habe an Aquarian Performance II oder Studio-X Felle gedacht. Hat jemand damit erfahrung? Oder bringen Nylon anstatt Wood-Tipps auch einen Unterschied?
Gibt mir bitte soviele Tipps wie möglich. Ich kann mit allem was anfangen..:)
Danke schonmal im vorraus!
lg Grizzly
 
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heyho, also ich würde dir vielleicht rods empfehlen.Die haben zwar ein anderes Spielgefühl als Sticks aber sind auch ziemlich leise.

lg jakob
 
Zu dem leiser spielen könnte ich dir folgendes empfehlen:

Entweder solche Besen: >>KLICK<<

Oder solche Floppy Sticks: >>KLICK<<

Die von den zwei Links sind jetzt natürlich nur irgentwelche. Solche Sticks solltest du aber in deinem Musikgeschäft finden.

Zu den anderen Problemen kann ich leider nicht wirklich viel sagen.

mfg
 
und ich kann nur wärmsten empfehlen, auch mal leise spielen zu üben!
wenn man nur laut spielt weiß man gar nicht wie schwer es ist leise zu spielen!

aber für den anstehenden auftritt sind rods bestimmt sinnvoll oder einfach mal stick mit einem kleineren querschnitt testen z.b. 7a!!
 
und ich kann nur wärmsten empfehlen, auch mal leise spielen zu üben!
wenn man nur laut spielt weiß man gar nicht wie schwer es ist leise zu spielen!

aber für den anstehenden auftritt sind rods bestimmt sinnvoll oder einfach mal stick mit einem kleineren querschnitt testen z.b. 7a!!

Da kann ich dir nur Recht geben.
Es ist z.B. leichter einen schweren Groove laut zu spielen als leise. Ich glaube nicht das es nur mir so geht. Oder?
Habe auch eine Zeitlang nur mit 7A gespielt. Bin jetzt aber auf meine 5A umgestiegen. Eindeutig besser. Natürlich schwerer leiser zu spielen. Aber mit etwas Übung geht das schon. Und dem Gehör tut das auch gut :)
 
naja.. besen zu verwenden ist bei den meisten musikrichtungen kaum möglich, aber rods wären sicherlich eine verbesserung, zumindest für deinen anstehenden Auftritt. Langfristig find ich dass die Dinger zu teuer werden, da sie so schnell abnutzen(je nach dem was und wie man spielt)

Wie wärs wenn du dir bezüglich der Dynamik mal die sehr empfehlenswerte DVD Secret weapons for the modern drummer von jojo mayer anschaust? Vieleicht wär es nämlich vorm spielen mal angebracht sich zu überlegen mit welcher Technik man denn spielt; jojo gibt da eine breite auswahl, bei der es auch unterschiedlich leicht/schwer ist, leise zu spielen.

Wenn der Gig aber vor der Tür steht dann würd ich auf rods und leichte dämpfung der felle zurückgreifen und sofern man kein deathcore metal spielt, dürfte es dann mit ein wenig spielgefühl auch leise genug werden.

noch ne kleine idee am rande... wäre es sinnvoll leise spielen mit schweren sticks zu üben, um den maximalen trainingseffekt zu haben, wenn man dann wieder auf leichte umsteigt?

gruß
 
bissi brainstorming meinerseits ohne jegliche kenntnis der tatsächlichen lage der dinge ...

- sparsame grooves und fills spielen
- wenige dafür kleinere drums verwenden
- dünnere becken
- rods
- leichtere (maple) stix
- stix/rods weiter vorne halten
- handtuch auf die snare
- auf cajon und klepperleszeugs umsteigen
- emperor coated oder so was für weicheren sound
- plexiglaskäfig :bang:
- im keller spielen :D
- e-drum leihen

grüssle
 
... klepperleszeugs ...
wie das auf gut Badisch heißt...:rolleyes::D

Ansonsten vermisse ich schwer den Hinweis, daß man das lernen kann, leise und trotzdem dynamisch zu spielen. Und daß das der Spielfreude in keinsterweise Abbruch tut. Technik dient der Musik, Musiker dienen dem Song - ... Egomanen sollten halt im Keller bleiben...
 
Danke, für die vielen antworten.
Das mit dem leise spielen üben versuch ich schon seit kurzem, weil das ja am naheliegendsden war, ist halt nicht so einfach, auch da ich von meinem ersten Lehrer beigebracht bekommen habe laut zu spielen. Aber werde mal eure Tipps soweit ausprobieren. Thx
lg Grizzly:great:
 
Fellmässig würde ich eher einlagige Felle nehmen.
Sie sprechen auch an und entwickeln einen vollen Klang, wenn man nicht nur draufdrischt. Dünne Becken wurden ja schon genannt, da ist es quasi der selbe Effekt.
Und dünne Sticks. Von Rohema gibt es z. B. die Tango Gold 11A. Die sind so dünn, dass du automatisch leiser spielst um sie nicht zu zerbrechen.

Noch ein Tipp:
Such dir jemanden mit einer (unverstärkten) Akustikgitarre und versuche mit ihm zu spielen, ohne ihn zu übertönen.
Wenn du das schaffst, bist du schon auf dem besten Weg, den leisen Gig zu meistern. ;)
 
... Such dir jemanden mit einer (unverstärkten) Akustikgitarre und versuche mit ihm zu spielen, ohne ihn zu übertönen.
Wenn du das schaffst, bist du schon auf dem besten Weg, den leisen Gig zu meistern ...
Unabhängiger ist man mit einem mechanischen Metronom, das irgendwo in 1-2 Meter Abstand vor sich hin tickt - wenn man das nicht mehr hört, dann ist man zu laut...
 
auch wenn ich mein metronom neben mir habe, und in zimmerlaufstärke spiele und genau im metro (?) spiele hör ich es nicht!

also geht nicht, aber sowas z.b. mit musik im hintergrund(kein kopfhörer) müsste bestimmt funzen!

aber es geht ja nicht darum das man merkt das man zu laut ist, sondern es zu verhindern!

lg qu1r1n
 
...seltsam, ich mache das schon über 50 Jahre - bei mir geht das!

wenn es bei dir nicht geht, dann bist du ZU LAUT !!
 
...seltsam, ich mache das schon über 50 Jahre - bei mir geht das!

wenn es bei dir nicht geht, dann bist du ZU LAUT !!

vielleicht bist du schon seit 50 jahren nicht auf dem beat :D:D:D

*duckundwech*

nee, mal ernsthaft: mein altes mechanisches metronom konnte ich schon mit dem übungspad totspielen...
 
können schon! wo sollte das ein Problem sein?

...aber müssen nicht!
 
Sorry aber wenn du dein Metronom während deines Spiels hörst (egal wie laut du bist) dann bist du nicht exakt auf dem Beat!
Genau das ist nämlich die Kontrollmöglichkeit des Metronoms. Sobald man den Beat nicht mehr hört ist man genau drauf, dafür gibt´s dann noch die optische Kontrolle per LED o.ä. die das bestätigt.
 
sorry - deine ist genau EINE Möglichkeit von mehreren, bemüh mal die Suchfunktion, dazu gibt es hier seitenweise (teilweise sogar philosophische) Betrachtungen zum Thema.

Außerdem hat deine Möglich den ganz großen Nachteil, daß du den Beat auch nicht hörst, wenn du NICHT drauf bist - du mußt nur laut genug spielen und den Click übertönen. Optik ist für die Katz, das ist ein anderes Körperempfinden und ist niemals synchron.

Ich steig hier aus, aus der Diskussion - ich kann ja auch nichts dafür, daß man heutzutage unwillig ist, wichtige Dinge von Grund auf zu lernen.
 
Sorry aber wenn du dein Metronom während deines Spiels hörst (egal wie laut du bist) dann bist du nicht exakt auf dem Beat!
Genau das ist nämlich die Kontrollmöglichkeit des Metronoms. Sobald man den Beat nicht mehr hört ist man genau drauf, dafür gibt´s dann noch die optische Kontrolle per LED o.ä. die das bestätigt.

Ich gebe WilliamBasie da recht.
und spielst du nur Grooves, bei denen du auf jeder Viertel einen Akzent hast? Ist doch langweilig...
 

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