Digitalpiano zum Klavier spielen lernen?

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Madjin
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Hallo zusammen,

ich bin Dome, 21 Jahre alt und wohnhaft in Hamburg. Ich suche zur Zeit zum einen einen Klavierlehrer und zum anderen suche ich ein Digitalpiano um das Klavier spielen zu lernen. Leider finde ich keinen Lehrer in meiner nähe und wenn ich einen finde, dann ist dieser meistens ziemlich voll im Terminkalender und hat keine Zeit mehr für einen zusätzlichen Schüler. Das Digitalpiano soll also dazu dienen, mir das ganze beizubringen. Bevorzugt würde ich mir das ganze anhand von Büchern selbst beibringen. Eventuell kann mir hier jemand Ratschläge nahe legen ? Über den kauf eines Digitalpianos denke ich auch schon nach inzwischen und habe deswegen mal eure Vorlage genutzt um euch eventuell ein Bild zu geben, was ich suche.

(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 2000 EUR;
[ ] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[x] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[x] Anfänger (nachtrag: noch nie gespielt)
[ ] Fortgeschrittener
[ ] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument bevorzugt einsetzen?
[x] Zuhause
[ ] auf der Bühne
[ ] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
Gelegentlich um es zu verstauen._____ _______________

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
bis zu xx kg

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
Zum lernen und ausschließlich für mich und eventuell mal zum vorspielen bei Verwandten, wenn ich spielen kann.

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Noch nichts. Es wird wohl auf Pop & Klassisch hinauslaufen.__

(7) Welche Gerätetypen kommen für dich in Frage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur im selben Gerät (Standalone-Geräte)
[ ] Computer + Soundkarte + MIDI-Masterkeyboard (Computer-Software plus separate Tastatur)
[ ] Expander + MIDI-Masterkeyboard (Einzelgeräte jeweils für Klangerzeugung und Tastatur)
[ ] Wie oben, aber Expander 19-Zoll-Rack geeignet

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[ ] 73/76
[x] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[x] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[ ] ja: ___________________________________ _______________
[x] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[ ] Synthese (Sounds mit subtraktiver Synthese, FM, DSP u.ä. erstellen)
[ ] Sampling (Sounds und Geräusche aufnehmen und triggern)
[ ] Sequenzer/Midi-Recorder (Songs/Performances/Backings aufnehmen und abspielen)
[x] Audio-Recorder (Audio aufnehmen/laden und abspielen)
[x] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[x] Eingebaute Lautsprecher
[ ] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[ ] sonstiges: ___________________________________ _______________

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
Es kann ruhig klavierähnlich sein zum Beispiel wie das Kawai CA15. Entweder Braun oder Schwarz.

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
Es sollte so etwas wie eine Trainingsfunktion bieten?


Ich hoffe ich konnte damit schon mal einen Eindruck geben. Falls ich etwas anders hätte machen sollen schreibt mir das gerne, dann ergänze ich dies. Ansonsten hoffe ich natürlich das ihr super Tipps habt :) Falls ihr noch Klavierlehrer in der Umgebung kennt(bevorzugt richtugn Hamburg Bergedorf/Glinde/Reinbek) könnt ihr mir diese gerne auch verraten.


viele Grüße
Dome
 
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Hallo Kopfkrankes,

willkommen hier im Forum.

2000 € sind eine Menge Geld für ein Digitalpiano, wenn man ein absoluter Anfänger ist und sich vielleicht noch gar nicht so sicher sein kann, ob man bei der Stange bleibt. Warst Du denn schon mal in einem größeren Digi-Geschäft, um Dich vielleicht mal beraten zu lassen? So weit ich weiß, gibt es in Hamburg einen "JustMusic" Laden. Ich weiß aber nicht wie groß der ist. Ich wohne in der Nähe von Berlin und da ist der FlagshipStore von "Justmusic" für mich immer die Anlaufstelle Nr. 1 zum Testen neuer Geräte. Die freundlichen Mitarbeiter spielen Dir auch sicher etwas vor, denn sie wissen ja, dass sie es oft mit erwachsenen Anfängern zu tun haben. Ist ja nicht wie in einem spießigen Klavier- und Flügelgeschäft. Tipps zum Kauf verschiedener Geräte wirst Du hier viele bekommen. Ich finde aber, dass es sehr schwierig ist, jemandem, der vielleicht noch nie an einem Klavier gesessen hat, Ratschläge zum Kauf eines bestimmten Instrumentes zu geben. Schließlich handelt es sich ja immer nur um die eigenen Vorlieben. Aus Deinen Ausführungen in der Liste bin ich bei Punkt 4b und 4c nicht ganz schlau geworden. Soll es nun transportabel sein oder doch so wie das CA-15?

Verkneifen kann ich es mir trotzdem nicht. Deshalb hier doch noch zwei Tipps: Kawai CN25 bzw. CN-35. Je nachdem, ob Du es lieber puristischer magst oder gerne mit vielen Klängen herum experimentieren willst. Bei beiden Geräten bist Du noch weit unterhalb von 2000 € und sie spielen sich sehr gut für den Anfang. Der Wertverlust bei Digis ist, wie ich finde, doch sehr groß. Deshalb würde ich als absoluter Anfänger nicht so viel investieren.

https://www.thomann.de/de/kawai_cn_25_sb.htm

https://www.thomann.de/de/kawai_cn_35_sb.htm

Wie gesagt, handelt es sich um meine Vorlieben. Andere User werden Dir andere Pianos ans Herz legen. Wahrscheinlich geht es für den Anfang auch noch preisgünstiger. Also geh am Besten testen. Nimm Dir einen Kopfhörer mit, dann kannst Du auch ungeniert herum klimpern. Man kann sich auch Kopfhörer vor Ort ausleihen.

Andreas
 
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Hallo,

super. Vielen Dank. Ich möchte es nicht unbedingt transportieren, lediglich verstauen können. Das CA15 ist so ein Gerät, was ich noch akzeptieren könnte. Es sieht gut aus. Hat einen tollen Klang und lässt sich dennoch angemessen verstauen. Natürlich nicht wie so manch andere. JustMusic kenne ich hier in Hamburg. Ich habe mich dort noch nicht beraten lassen, da ich immer diesen Gedankengang habe "die wollen auch nur verkaufen". Ob es stimmt oder nicht sei mal dahin gestellt..^^. 2000€ ist auch eher das Maximum was ich ausgeben würde. Das wäre so ein Sparziel lol.
Die beiden Geräte, die du mir empfohlen hast werde ich mir mal genauer anschauen :)

Klavierlehrer im Raum Hamburg kennst du dann eher nicht wenn du aus Berlin kommst oder? :D


vielen Dank & viele Grüße
Dome
 
Nein. Klavierlehrer kenne ich nicht in Hamburg. Bin aus Land Brandenburg:



Hier bei mir in der Stadt ist es so, dass, wenn Du zu einem privaten Klavierlehrer gehst und erwähnst, dass Du ein Digitales Klavier hast, winken die gleich ab. Ist jedenfalls meine Erfahrung und ich habe ein 2500 €-Digi mit Holztastatur. Sind oft absolute Spi....

Andreas
 
Okay, dann werde ich darauf besonders achten und eventuell, wenn ich einen Klavierlehrer finde, ihn fragen wie er das handhaben würde. Da ich viele Nebenkosten habe(Wohnung, Auto, Unterhalt) und nur Azubi bin, dauert es vermutlich sowieso lange, bis ich mir ein Klavier oder Digitalpiano leisten kann. Bis dahin werde ich hoffentlich mal einen lehr-willigen Klavierlehrer gefunden habe. Dann kann man seine Vorlieben mit Sicherheit noch berücksichtigen. Lol.
 
Ich kenne eine sehr nette Klavierlehrerin in Hamburg in der Nähe vom Hauptbahnhof. Sie hat auch noch Kapazitäten frei und freut sich über neue Schüler. Bei Interesse kann ich gerne den Kontakt vermitteln.
 
Nein. Klavierlehrer kenne ich nicht in Hamburg. Bin aus Land Brandenburg:

Hier bei mir in der Stadt ist es so, dass, wenn Du zu einem privaten Klavierlehrer gehst und erwähnst, dass Du ein Digitales Klavier hast, winken die gleich ab. Ist jedenfalls meine Erfahrung und ich habe ein 2500 €-Digi mit Holztastatur. Sind oft absolute Spi....

Andreas

Und das ist glaube ich auch gut so! - Ich würde für mich auch gar keinen Lehrer wollen, der mit Neuerungen nicht umgehen kann. Wären damals alle so gewesen, würden wir heute alle vor einem Cembalo sitzen (nix gegen Cembalos, ich mag sie sogar sehr gerne :) )...
Es kommt halt auch darauf an, welche Ziele man für sich hat. Wenn man jung ist und die Zeit und die Ambitionen für eine Profi-Karriere hat, ist so ein Lehrer sicher auch eine hervorragende Wahl! Bei "Hobbypianisten" finde ich so den Grundsatz "Klavier only" schon überzogen... Vielleicht wollen die einfach kein Geld machen oder haben schon genug Schüler, die mit einem echten Klavier Schlange stehen?
 
Moin,

Interesse besteht auf jedenfall. Allerdings besitz ich noch kein Klavier, weshalb ich wohl dorthin müsste, bis ich ein eigenes Klavier/Digitalpiano habe um zu lernen.
 
Ohne eigenes Instrument zum Üben hilft Dir Klavierunterricht wahrscheinlich nicht wirklich weiter.
 
Als Azubi wirst Du in den nächsten Jahren möglicherweise noch öfter umziehen. Oder Du bekommst in 2-3 Jahren Lust, dein musikalisches Hobby auch in einer Band zu betreiben. Das kann ich für den Riesenspaß an der Sache und beschleunigtes Lernen nur empfehlen. :)

Wenn Gedanken in diese Richtung für dich interessant sind, wäre so etwas ein Tip für dich:


Zu deiner Lehrersuche: im Diskussionsteil sollen Waren oder Dienstleistungen von Usern
nicht konkret angeboten oder gesucht werden (ich suche dies und das, ich biete dies und das, dazu bitte die Board-Regeln beachten).

Für die Lehrersuche steht z.B. die Musiker-Suche zur Verfügung.
Wichtig ist dein eigene Zielsetzung und Motivation (z.B. reine Klassik, nur Rock/Pop, lieber musikalisch gemischt, Improvisation wichtig usw.)

Allein dadurch kommen manche Lehrer eher infrage als andere. Es gibt grundsätzlich als Möglichkeiten:
- öffentliche Musikschulen.
Das ist aufgrund von Subventionen meist die relativ günstigste Unterrichtsmöglichkeit, dafür im Angebot nicht immer breit und zeitgemäß aufgestellt, außerdem in der Unterrichtsorganisation eher schulmäßig starr. Außerdem gibt es

- private Musikschulen, zu denen ich mangels Erfahrung gar nichts sagen kann und natürlich den/die

- Privatlehrer/in, die einzeln unterrichten.
Da sind die für dich flexibelsten Lösungen denkbar, was Organisation und Inhalte des Unterrrichts betrifft, dafür ist das Stundenhonorar notwenigerweise am höchsten.

Du kommst gar nicht darum herum, dich auf den Homepages der Lehrer und Institutionen schlau zu machen und Gespräche zu führen.
Je klarer deine Vorstellungen sind, desto besser sind die Chancen, dass Du den Unterricht erhältst, den Du suchst. In einer Stadt wie Hamburg gibt es das passende Angebot garantiert.

Viel Glück bei der Suche und viel Spaß am Hobby!

Gruß Claus
 
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Das ist mir bewusst aber wie oben genannt, habe ich erst einmal nicht direkt soviel Geld über um mir ein Instrument zu kaufen und ich glaube es ist nicht verkehrt erst einmal ein halbes Jahr zu "schnuppern" und dann zu sagen es macht mir wirklich Spaß ich mache damit weiter. Dann kann man immer noch sagen, dass man sich ein Klaviert kauft.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Als Azubi wirst Du in den nächsten Jahren möglicherweise nohc öfter umziehen. Oder Du bekommst in 2-3 Jahren Lust, dein musikalsches Hobby auch in einer Band zu betreiben. Das ist für den Riesenspaß an der Sache und beschleunigtes Lernen m.E. sehr zu empfehlen.

Wenn Gedanken in diese Richtung für dich interessant sind, wäre so etwas möglicherweise ein Tip für dich:


Im Diskussionsteil sollen Waren oder Dienstleistungen von Usern (ich suche, ich biete...) weder konkret angeboten noch gesucht werden (bitte Board-Regeln beachten!).

Für die Lehrersuche stehen z.B. die Musiker-Infos zur Verfügung. Wichtig ist dein eigene Zielsetzung und Motivation (z.B. reine Klassik, nur Rock/Pop, lieber musikalisch gemischt, Improvisation wichtig usw.)
Allein dadruch kommen manche Lehrr eher infrage als andere. Es gibt als Möglichkeit öffentliche Musikschulen. Das ist aufgrund von Subventionen meist die relativ günstigste Unterrichtsmöglichkeit, dafür im Angebot nicht immer breit und zeitgemäß aufgestellt, außerdem in der Unterrichtsorganisation eher schulmäßig starr.
Außerdem gibt es private Musikschulen, zu denen ich gar nicths sagen kann und natürlich den einzel unterrichtenden Privatlehrer. Da sind die flexibelsten Lösungen denkbar, was Organisation und Inhalte des Unterrrichts betrifft, dafür ist das Stundenhonorar notwenigerweise am höchsten.
Du kommst gar nicht darum herum, dich auf den Homepages der Lehrer und instituionen schlau zu machen und Gespräche zu führen. Je klarer deine vorstellungen sind, desto besser sind die Chancen, dass Du den Unterricht erhälst, den Du suchst. In einer Stadt wie Hamburg gibt es das passende Angebot garantiert.

Gruß Claus


Danke. Ja sicher gibt es hier Lehrer die wenigsten haben allerdings eine Homepage und nicht jeder ist hier eingetragen. Die Musiker-Suche habe ich bereits genutzt. Ich habe allerdings inzwischen eine kleine Liste erstellt an Lehrern und werde mit allen Kontakt aufnehmen. Einen Musikstil habe ich bereits grob genannt. Wie er sich entwickelt kann man vorher allerdings noch nicht wissen. Wie gesagt. Ein purer Anfänger.
 
Das ist mir bewusst aber wie oben genannt, habe ich erst einmal nicht direkt soviel Geld über um mir ein Instrument zu kaufen und ich glaube es ist nicht verkehrt erst einmal ein halbes Jahr zu "schnuppern"
Einfach nur einmal die Woche zum Klavierlehrer zu gehen, dort 45 min Unterricht zu nehmen und dann zwischen den Unterrichtsstunden nicht üben zu können halte ich persönlich für Zeit- und Geldverschwendung.

Ich bin selbst blutiger Anfänger, allerdings zwei Schritte weiter als Du: Ich habe ein Instrument und einen KL. Somit kann ich zumindest für mich aus eigener Erfahrung sagen: Das eigentliche Lernen findet zu Hause durch tägliches Üben statt. Nur mit Unterricht könnte ich wahrscheinlich keinerlei Fortschritte erzielen und würde daher wohl nach kurzer Zeit frustriert aufgeben.
 
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Einfach nur einmal die Woche zum Klavierlehrer zu gehen, dort 45 min Unterricht zu nehmen und dann zwischen den Unterrichtsstunden nicht üben zu können halte ich persönlich für Zeit- und Geldverschwendung.

Ich bin selbst blutiger Anfänger, allerdings zwei Schritte weiter als Du: Ich habe ein Instrument und einen KL. Somit kann ich zumindest für mich aus eigener Erfahrung sagen: Das eigentliche Lernen findet zu Hause durch tägliches Üben statt. Nur mit Unterricht könnte ich wahrscheinlich keinerlei Fortschritte erzielen und würde daher wohl nach kurzer Zeit frustriert aufgeben.

Okay. Danke für deinen Beitrag. Ich werde das ganze noch einmal überdenken, ob ich mit einer Anschaffung dann wirklich warten sollte, da die Meinung anscheinend ziemlich gleich bei vielen ist.


Gruß
Dome
 
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Vielen Dank euch. Ich werde jetzt erst einmal anrufe tätigen und gleichzeitig mich weiter über Digitalpianos UND normale Klaviere informieren. Grundwissen zu den Geräten sollte man denke ich mal haben. Hilft sicherlich.
 
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Bei akustischen Pianos haben die besseren Markeninstrumente einen Neupreis in Richtung 10.000 EUR und darüber hinaus.
Es gibt aber laufend interessante Gebrauchangebote, teilweise für weniger als die Hälfte.
Für billige Entsorgungsfälle oder (empfehlenswerter) preisgünstige Abgabestücke müsstest Du dich für eine Qualitätseinschätzung erst noch genauer schlau machen.

Ist das finanzielle Problem gelöst, bleibt noch die Frage, ob Du denn zu den dir passenden Zeiten zu Hause (z.B. abends, Sonntag morgens) ungehemmt klavierspielen kannst. Die Vermeidung von Diskussionen bzw. Ärger mit Nachbarn in und außerhalb der Wohnung ist auch ein Argument fürs Digitalpiano.

Gruß Claus
 
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Einfach nur einmal die Woche zum Klavierlehrer zu gehen, dort 45 min Unterricht zu nehmen und dann zwischen den Unterrichtsstunden nicht üben zu können halte ich persönlich für Zeit- und Geldverschwendung.

Ich bin selbst blutiger Anfänger, allerdings zwei Schritte weiter als Du: Ich habe ein Instrument und einen KL. Somit kann ich zumindest für mich aus eigener Erfahrung sagen: Das eigentliche Lernen findet zu Hause durch tägliches Üben statt. Nur mit Unterricht könnte ich wahrscheinlich keinerlei Fortschritte erzielen und würde daher wohl nach kurzer Zeit frustriert aufgeben.

Da kann ich nur zustimmen. Lernen und üben findet zuhause statt. Der Unterricht gibt Hinweise Aufgaben, prüft den Fortschritt und steuert. Ohne Instrument ist Klavierlernen sinnlos.
 
Das Problem der Lärmbelästigung stimmt allerdings. Soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Wie sieht das denn mit dem Klang aus bei den günstigeren Digitalpianos? Kann man die schon als "Klavier" erkennen oder sollte man eher Abstriche diesbezüglich machen?

@Voyager532 Dir habe ich eben eine Private Nachricht geschrieben wegen des Unterrichts in HH Hbf.


viele Grüße
 
Ich habe nun - mit Unterbrechungen wegen diverser Umzüge durch Deutschland - netto 2 Jahre Klavierunterricht. Ich habe mir mal aus Unerfahrenheit, und weil ich es so schön fand, einfach mal so ein Yamaha CVP 509 gekauft. Als Kind habe ich
mir autodidaktisch das Spielen mit Akkorden auf einer Heimorgel beigebracht. Daher konnte ich auf dem Yamaha CVP 509 direkt mit Akkorden und dem Style-System sofort wieder los legen, trotz einer Unterbrechung von 18 Jahren. Wie gesagt: einige Zeit nach dem CVP 509-Erwerb habe ich dann spät aber endlich(!) Klavierunterricht genommen. Und dann ist mit den Fähigkeiten auch die Unzufriedenheit mit der Tastatur meines CVP 509 gestiegen. Grund: In der Musikschule habe ich auf akkustischen Flügeln und Klavieren gespielt. Obwohl das CVP 509 ein teures Instrument ist/war, hatte ich Schwierigkeiten mit dem nun im Vergleich zu einem echten akkustischen Instrument unnatürlichen Tastaturanschlag. Ich musste an dieser Stelle dann lernen: das hat nichts mit dem Spiel eines Klaviers oder Flügels zu tun. Richtige Klaviere/Flügel spielen sich anders als die digitalen. Zu Beginn jeder Unterrichtsstunde habe ich daher erstmal Schwierigkeiten mit der Tastatur des Flügels gehabt, weil ich viel zu grob und hart gespielt habe. Warum erzähle ich das? Dein vornehmliches Ziel sollte sein, Wert auf eine gute Tastatur (Anschlag) zu legen. Das gilt insbesondere, wenn Du in der Zukunft planst, einmal ein akkustisches Piano (evtl. mit integrierter Stummschaltung) anzuschaffen. Profis können auf jedem Mist spielen, wir aber nicht unbedingt.

Eine Pianistin hat einmal verschiedene Digitalpianos in New York getestet und einen Artikel im Wall Street Journal dazu verfasst. Im Ergebnis alles zu teuere Anschaffungen für Dich. Aber: Sie hat für Einsteiger immerhin das Casio Privia PX-350 für geeignet empfunden (insbesondere wegen des relativ guten Anschlags). http://www.wsj.com/articles/SB10001424127887323605404578384472502632956 sowie https://www.facebook.com/simonedinnerstein/posts/355478061223713 für das Video dazu.

Ich selbst würde Dir empfehlen, einmal das Kawai CA 67 auszuprobieren. Die Klaviatur ist wirklich gut, mir hat sie auf der Suche nach einem für mich geeigneteren Digitalpiano in diesem Jahr gefallen. Einzig der Sound war nicht nach meinem Geschmack. Allerdings ist er für ca. 2.300 EUR sehr gut und es besteht ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, nach meiner Einschätzung. Es sind nun 300 EUR mehr als Deine Planung hergibt, aber das ist immer so bei Musikinstrumenten. :) Ich selbst habe mir in dieser Woche ein Yamaha CLP 585 bestellt, was zurzeit aber mehr als 2.000 EUR kostet.

Ferner empfehle ich Dir mit einem Händler einen Mietkaufvertrag abzuschließen. Du zahlt erstmal eine Rate von zB 100 EUR im Monat und kannst das Instrument und das Klavierspiel überhaupt ein Jahr lang ausprobieren, sowie jederzeit zurückgeben, wenn Dir das Instrument nicht gefällt oder Du doch nicht mehr spielen möchtest. So habe ich das nach meinen 18 Jahren ohne Instrument auch erst mal gemacht, um zu sehen, ob das mit dem Klavierspiel nur eine fixe Idee gewesen ist. Nach dem einen Jahr habe ich dann den Restbetrag bezahlt, sogar im Ausstausch gegen ein neues Instrument, weil ich erst das kleinere CVP 505 "zum testen" geliefert bekommen habe. Problem: viele Händler lehnen bei Digitalpianos ein Mietkauf ab, weil der Preisverfall hier recht hoch ist, insbesondere, wenn eine neue Generation auf den Markt kommt. Ich habe aber durch einen Tipp einen Händler gefunden, der das macht und ich habe nun das zweite Instrument bei ihm bestellt. Bei Interesse kann ich Dir das per PN schicken. Er liefert in ganz Deutschland (gratis) aus und ist ausgesprochen Service-orientiert.

Ich würde auch mal, wie schon geschrieben wurde, die städtische Musikschule anrufen. Die sind wegen der Subventionierung unschlagbar günstig und unterrichten mittlerweile auch Erwachsene. Eventuell kann man da erst wieder zum "Schuljahresanfang" beginnen und es gibt da evtl. auch eine Warteliste, aber die kleinen Kinder springen oft ab und daher sind Kündigungen relativ häufig.
 
Ferner empfehle ich Dir mit einem Händler einen Mietkaufvertrag abzuschließen.
Davon würde ich abraten. Ich habe das mal an anderer Stelle am Beispiel meines Yamaha CLP 575 überschlagen:

Wenn Du das Geld verfügbar hast, ist meines Erachtens ein Kauf die bessere Alternative. Ich hatte auch mit dem Gedanken der Miete geliebäugelt, aber die Sache hatte bei beiden Händlern, die in Frage kamen, die gleichen Pferdefüße:
  • Die üblichen Bundles (Klavierbank, Kopfhörer, evtl. noch ein Notenbuch) sind da nicht drin gewesen. Interessant war hier für mich im wesentlichen die Klavierbank, die im Einzelkauf ca. 90 Euro gekostet hätte.
  • Die Anrechnung der Mietraten erfolgt auf den Listenpreis, nicht auf den Hauspreis. Das macht beim CLP 575 üblicherweise ca. 190 Euro
In Summe wäre der Mietkauf also bei späterer Übernahme ca. 280 Euro teurer gewesen als sofortige Kauf. Nach 6 oder 12 Monaten zurückgeben klingt auch verlockender, als es tatsächlich ist. Da ist ggf. der Wertverlust geringer als die gezahlten Raten.
 

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