Live Akustik Gitarre Solo - wie verstärken - Amp/Mikro/PUs?


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Huddell
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Hey,

Ich benötige Hilfe.
Nach zeitintensivem Lesen und mehreren Versuchen es selber hinzukriegen habe ich eingesehen, dass es vielleicht besser ist Leute zu fragen die sich auskennen.

Ich habe in meinem Haus eine kleine Buehne und möchte dort meine Akustikgitarre verstärken. Ich singe selten bis nie und der Fokus soll auf dem Klang der Gitarre liegen.



Hier im Video seht ihr meine Wunschvorstellung vom (Klangbild Setup).

Was benötige ich dafuer?

2 Passiv Boxen
1 kleinen Buehnenmonitor
Mischpult
Mikro

Budget sollte 1000 Euro nicht uebersteigen und gerne weniger.

Habt ihr Vorschläge fuer ein kostenguenstiges gutes Setup das im häuslichen Rahmen ausreicht?

Liebe Gruesse
 
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Huddell
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Leider habe ich 6 verschiedene Gitarren, die ich auch schnell und häufig während den Sets wechseln möchte.

Die meisten der Gitarrem sind viele viele Jahre älter als ich und da ein pick up system zu installieren ist wie ein kleines Verbrechen.
 
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Weshalb Monitor und weshalb Mixer, wenn du doch nur ein einziges Signal, deine Giitarre, verstärken möchtest? Und weshalb eine zweite Box?
Ich würde eine aktive Box nehmen (dafür gibt es berufenere Leute als mich), ein Mikrofon, aus die Maus.

(Ich habe die 78er Tour von Fahey in einer anderen Stadt gesehen; ich weiß gar nicht, ob er da einen Monitor hatte, das war damals bei Soloplayern auf kleinen Bühnen nicht unbdingt üblich.)
 
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Huddell
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Danke für eure Antworten.
Den Mixer und die zweite Box dachte ich, um für alles kommende gewappnet zu sein.

Ich hatte gelesen das Aktiv-Boxen klanglich nicht so gut sind wie ein passiv System. Aber ich kenne mich da überhaupt nicht aus.

Fahey live zu sehen ist natürlich toll. Das hätte ich gerne auch gesehen.
 
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saitentsauber
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Die meisten der Gitarrem sind viele viele Jahre älter als ich und da ein pick up system zu installieren ist wie ein kleines Verbrechen.
Was soll daran verbrecherisch sein? Geht es um den Wiederverkaufswert? Ansonsten ist die Frage aus meiner Sicht eher, wie hoch die Ansprüche an die Qualität sind und ob irgendwann Aufnahmen geplant sind.
 
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(1) Den Mixer und die zweite Box dachte ich, um für alles kommende gewappnet zu sein.
(2) Ich hatte gelesen das Aktiv-Boxen klanglich nicht so gut sind wie ein passiv System. Aber ich kenne mich da überhaupt nicht aus.
(1) Kann man ja nachkaufen.
(2) Halte ich heute für Vodoo. Aber da würde dann auch jeder Mixer dazwischen und jedes Kabel klangverschlechternd sein;-)
Falls Du wirklich die Klangregelungen eines Mixers gegenüber einem Box bräuchtest, kann man den Mixer natürlich nehmen; für eine Person allein hätte es für mich aber keine Priorität
Was soll daran verbrecherisch sein? Geht es um den Wiederverkaufswert? Ansonsten ist die Frage aus meiner Sicht eher, wie hoch die Ansprüche an die Qualität sind und ob irgendwann Aufnahmen geplant sind.
Ich würde ein altes Originalinstrument auch nicht unbedingt umbauen wollen, selbst wenn das etwas irrational sein sollte. Und für eine Aufnahme würde ich in der Regel Mikrofone bevorzugen.
 
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Raumakustik war auch noch kein Thema! Falls es wichtig ist. Der Raum ist ca. 10m lang 7m breit und die Deckenhöhe ist 4-6 Meter. Also relativ viel Raum mit wenig Möbeln.

Ich müsste dann an alle meine Schätze ein pickup System ankleben. Das kommt nicht in Frage. Ausserdem mag ich die Dynamik die ein Mikrofon ermöglicht.
 
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Aktiv-Boxen klanglich nicht so gut sind wie ein passiv System
das kommt aber drauf an. Es gibt schlechte Passiv- und gute Aktiv-Boxen...
Ich habe eine aktive RCF A 708 und mit der bin ich - für meine Akustik-Gitarre mit LR Baggs - absolut zufrieden.... Und die ist echt tierisch laut, wenn ich will...
 
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Du könntest ein Großmembran-Mikro versuchen. Wird in der Bluegrass-Ecke gern mal genommen.
Natürlich gibt es auch andere Mikros, bzw. die Kombination zweier Mikros.

Ich finde das kommt aber alles sehr darauf an was du so machst und was du für Vorstellungen hast. Heftige Fingerstyle Geschichten? Zartes Sipel? Sitzt du einfach still rum? Bewegst du dich viel?

Wie laut soll/muss es werden? Spielst du deine Gitarren "pur", oder denkst du auch an Effekte, wenn ja, reicht das was aus dem Pult kommt? Soll das Zeug auch mal für mehr als eine Person reichen? Kleine Band? Sessions?

Wenn es nicht allzu laut sein soll, dann könnte ich das wohl selbst mit meinem kleinen (aber kräftigen) Akustikamp und einer Zusatzbox beschallen. Für 20 oder 30 Leute in der Raumgröße würde das für vieles schon genügen.

Wenn da gleichzeitig Party gefeiert wird dann vielleicht aber auch nicht. Oder ist der Raum voll mit andächtig zuhörenden Publikum?

Ansonsten könnte ich mir auch eine (oder zwei) der oft verwendeten Säulen + Pult vorstellen. Möglichkeiten gäbe es viele. Natürlich gehen z.B. auch aktive Speaker in den unterschiedlichsten Größen.

Ich selbst kenne nur ganz wenige Solisten auf der akustischen Gitarre, die nur mit Mikro arbeiten. Wenn/dann sind die alle ein bisschen Blugrass mäßig und absichlich sehr puristisch unterwegs.

Was sind denn bei dir "Schätze"? Alte und wirklich sehr teure Vintage-Sammlerstücke?
Oder einfach hochwertige gute Gitarren, die man auch sonst auf Bühnen sieht?
In meinen Gitarren z.B J-45, Larrivee D10, BSG Jumbo, etc. sind auch Tonabnehmer. Ich will die Dinger ja nicht nur anschauen, sondern auch spielen. Ok, die Maton hat hat ein Zargenradio. Das halt nicht hübsch, aber praktisch. Davon mal abgesehen sieht man von den meisten Pickups aber nichts. Es gibt heute wirklich gut klingende und sehr dynamische Systeme. Klar, es klingt sicher etwas anders.

So etwas ist ja auch nicht doof wenn man seine Gitarre mal eben fix woanders laut machen möchte? ;-)
Auf die Raumakustik wurdehier auch schon hingewiesen. Etwa 70 qm, recht leerer Raum und sehr hohe Decken. Du hast doch sicher ein paar musikalische Freunde. Trinkt da doch mal ein paar Bierchenn macht eine kleine Party/Session und probiert mal ein paar Sachen in dem Raum aus? ;-)
 
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Huddell
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Meistens spiele ich sehr puristisch. Besonders viel Fahey. Auch die gleiche Gitarre wie im verlinkten Video. Harte Anschläge viel Bass. Aber auch Höhen. Das ganze akustische Spektrum ist wichtig.

Als Hauptgitarre dient eine D35 aus den frühen 70ern. Ab und zu spiele ich aber auch ruhigere Sachen mit einer 000-18 aus den ganz frühen 70ern und dann gibt es noch ein paar schwedische gitarren aus den 60ern inklusive 12 string.

Mir ist Dynamik und der akustische Sound der Gitarre enorm wichtig. Ich bin super empfindlich für Gitarren Sound. Deswegen habe ich vermutlich eine innere Abneigung gegen Pick Up Systeme.

Ich habe zuhause noch zwei günstige Mikrofone (Audio technica 2020 und noch eins ungefähr gleiche Qualität) plus ein Focusrite Scarlett.


Ich finde die aufnahme Qualität aber nur mittelgut. Verstärkt könnte das natürlich nochmal anders wirken. Bin aber in dem Gebiet auch ein absoluter Anfänger.

Ich spiele nicht wenn Partys sind oder es besonders laut ist. Auch andere Instrumente sollten nicht integriert werden. Es geht vor allem um den puristischen Akustikgitarren-Sound einer D35 im Fingerpicking/American primitive gedudel.

Und ich hab einfach keine Ahnung welche Boxen Mikro Kombi dafür jetzt passend wäre.
 
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Blues-Opa
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Ich kann das gut verstehen. Ich bin ja auch eher puristisch mit verschiedenen eher traditionell orientierten Gitarren unterwegs, allerdings Richtung trad. Blues. (Bisher noch auf eher bescheidenem Niveau, mit eher seltenen Auftritten in kleinem Kreis). Am liebsten rein akustisch, weil ich einfach den akustischen Klang von Gitarren am liebsten mag.

Allerdings geht es eben manchmal doch nicht ohne bisschen Verstärkung. Da bin ich inzwischen auch wieder bei reiner Mikrofonabnahme gelandet. Da ich relativ ruhig und im Sitzen spiele kein Problem. Alle Versuche mit Pickups, auch hochwertige Systeme die ich gelegentlich anspielen konnte, waren letztlich unbefriedigend was den richtigen akustischen Gitarrensound betrifft. Mikrofonabnahme gefällt mir da deutlich besser. Selbst mit mit vergleichsweise einfachen wie dem Shure SM57 komme ich für normale Anforderungen gut zurecht. Im Moment probiere ich noch ein paar Großmembraner aus, u. a. zwei Studiomikrofone die ich zufällig mal günstig bekommen habe. Habe mich noch nicht entschieden - alle klingen gut, aber etwas unterschiedlich. Bringt schon was, auch live, aber vor allem sehe ich Vorteile für Aufnahmen.

Was die Verstärkung anbelangt, war bisher mein etwas älterer AER 60 Compact mehr als ausreichend. Sollte ich mal mehr Power brauchen, würde meine Wahl Richtung Schertler, Acus etc. gehen - jede Menge Leistung, und je nach Modell auch ausgewachsene Anschluss- und Regelmöglichkeiten für mehr Instrumente. Könnte vielleicht auch sinnvoll sein, um mehrere Gitarren parallel spielbereit angeschlossen zu haben? Sind nicht ganz billig diese Dinger, aber echt gut.

Zusätzliche Monitore habe ich schon gelegentlich überlegt ... eher "nice to have" als echter Bedarf. War aber bisher eigentlich nicht notwendig, und ist bei Akustikgitarre Solo meines Wissens auch nicht wirklich üblich.
 
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Ich habe zuhause noch zwei günstige Mikrofone (Audio technica 2020 und noch eins ungefähr gleiche Qualität) ...
Das AT 2020 ist ein Kondensatormikro, das Phantomspeisung braucht. Ein Mischpult ist deshalb sinnvoll, denn die meisten Aktivboxen liefern keine Phantompower.

Bei 1000 Euro Budget würde ich nicht zwei Boxen kaufen, wenn eine reicht. Die erzielbare Qualität ist so besser.

Grundsätzlich machen Gitarren mit Pickup bei Bühnenlautstärke weniger Probleme (mit Feedback) als mikrofonierte Gitarren. In deinem Fall (nur Gitarre, keine anderen Instrumente, moderate Lautstärke) besteht aber eine gute Chance, dass es auch mit Mikro funktioniert.

Ein Saal von 10 x 7 Meter, 4 bis 6 Meter hoch, und das bei dir zuhause?? Was ist das, eine Scheune?
 
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Selbst mit mit vergleichsweise einfachen wie dem Shure SM57 komme ich für normale Anforderungen gut zurecht.
Das war auch in dem verlinkten Video im Einsatz... und wenn es der WDR produziert hat dürfte auch deren damalige Standard Vorverstärkung (V676) genutzt worden sein.
So ein Preamp kostet auch heute noch (gebraucht aber einsatzfähig) in etwa das, was hier als Budget geplant ist. Auch entsprechende Alternativen von Neve, UA etc liegen in dieser Grössenordnung, gute „Clones“ etwa ab 500€.
 
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Ich hab jetzt hier rauf und runter gelesen und insofern sind die Zitate nicht in chronologischer Reihenfolge.

Der Raum ist ca. 10m lang 7m breit und die Deckenhöhe ist 4-6 Meter. Also relativ viel Raum mit wenig Möbeln.

Das ist super, denn es spart das Hallgerät. ;)

Ich habe zuhause noch zwei günstige Mikrofone (Audio technica 2020 und noch eins ungefähr gleiche Qualität) plus ein Focusrite Scarlett.

Du könntest damit ergänzend experimentieren, aber obwohl das AT 2020 kein wirklich schlechtes Mikrofon ist, würde ich empfehlen ein dynamisches Mikrofon zu verwenden (oder alternativ wenn es ein Kondensatormikrofon sein soll einen Kleinmembraner).

Wenn es ein Scarlett gibt, könnte dies ja auch den MIxer ersetzen...

Als Hauptgitarre dient eine D35 aus den frühen 70ern. Ab und zu spiele ich aber auch ruhigere Sachen mit einer 000-18 aus den ganz frühen 70ern und dann gibt es noch ein paar schwedische gitarren aus den 60ern inklusive 12 string.

In diese Gitarren bitte unbedingt keinen Tonabnehmer einbauen!!!

Selbst mit mit vergleichsweise einfachen wie dem Shure SM57 komme ich für normale Anforderungen gut zurecht.

Das hat ja auch John Fahey oben in dem Video verwendet. Ist ein Klassiker mit dem viele tolle Aufnahmen gemacht wurden, obschon es natürlich bessere Mikrofone gibt. Aber da Du den sound aus dem Video favorisierst solltest Du das schon in Erwägung ziehen.

Das war auch in dem verlinkten Video im Einsatz... und wenn es der WDR produziert hat dürfte auch deren damalige Standard Vorverstärkung (V676) genutzt worden sein.

Das kam jetzt noch dazwischen während ich getippt habe. Natürlich macht ein guter preamp einiges am sound. Aber ich habe auch schon in kleinen Clubs mit einfachen Kleinmixern und SM 57 / 58 ziemlich gute sounds gehört und der sound in dem WDR-Video ist ja nun auch nicht sooo toll, aber es ist eben der sound den der TE anstrebt und dazu braucht es nach meiner Ansicht kein teures equipment.

*
 
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und der sound in dem WDR-Video ist ja nun auch nicht sooo toll, aber es ist eben der sound den der TE anstrebt...
Das ist mein grösstes Fragezeichen im Plan... denn es widerspricht seiner Aussage zum „Klang der Gitarre im Mittelpunkt“.
In erster Linie hört man dort einen (vermutlich) Hörsaal der Uni Hamburg, akustisch für Sprache optimiert, aber nicht für Musik.

Ich gehe aber durchaus konform mit deiner Aussage, dass es nicht zwangsweise so teure Vorverstärker braucht. Meine Anmerkung war auch historisch gemeint.
Die „Baustelle“ ist imho grösser als ursprünglich geplant, ich würde mit dem Raum anfangen, weil der die Basis für Instrument und Publikum bildet.
(da lässt sich durchaus kostengünstig improvisieren)
Günstiges Mikro, guter Vorverstärker, Endverstärker ist unkritisch, gute Boxen wäre meine Prioritätsliste.
 
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Huddell
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Danke euch fuer die vielen Antworten.
Das Video diente nur als Beispiel fuer die Art der Musik und die Absicht die ich habe. Ob es jetzt besonders gute Soundqualität ist, mag ich anhand einer Youtube komprimierten 360p Aufnahme von 1976 auch ueberhaupt nicht feststellen.

Ihr habt vermutlich Soundtechnisch ganz andere Feinsinne. Ich höre allerdings einen Unterschied zwischen einem Pick-up und einer ordentlichen Mikrofon Verstärkung.

Was wuerdet ihr denn nun empfehlen?

Ich hab von der Materie so wenig Ahnung das bei Preamp, Mixer, Vorverstärker bei mir schon die Lampen angehen und ich mich fragen muss was das jetzt noch gleich war.. :ROFLMAO: .
Lerne aber gerne und relativ schnell. Aber diese Menge an Audiotechnischen Möglichkeiten ist etwas erdrueckend :D

Ein Saal von 10 x 7 Meter, 4 bis 6 Meter hoch, und das bei dir zuhause?? Was ist das, eine Scheune?

Ja, ein schöner Raum mit hohen Decken. Die Gitarren stehen auf einer Galerie in mittlere höhe auf ca. 2,50m dort sitze ich dann auch beim spielen.
 
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Also für Live ...
Großmembraner würde ich dafür nicht einsetzen wollen.
SM57 eher auch nicht, da sich der Klang zu sehr mit dem Abstand ändert. Da darf man sich kaum bewegen.

Ich sehe eher Kleinmembraner (und wenn's günstig sein soll ein Paar Lewitt LCT040 Match - nebenbei auch klein und kompakt) für die Anwendung.
Ein gutes Signal bekommt man bei Ausrichtung auf den Korpus in der Nähe des Stegs. Vermeiden sollte man eine Abnahme des Schallochs, das gibt einen dröhnigen Klang.
Acuh gut ist, wenn das Mikrofon etwas schräg auf die Schalldecke zeigt.

Auch brauchbar ist das AKG C411, wenn es mit der Knetmasse in Stegnähe angebracht wird. Ein recht problemloses Kontaktmikrofon, das ich schon an unterschiedlichsten Instrumenten hatte (habe selber keins, aber die Pfarrgemeinde hat 2 und da habe ich einfach schon etliche Instrumente ohne Stöpsel damit abgenommen)

Oder dann ein Klemm-Mikro wie das DPA4099 oder die Billig-Kopie von Thomann, das Ovid System. Auch hier auf die Gitarrendecke nahe des Stegs ausrichten.
(Irgendwo gibt es eine Anleitung für das DPA, dass man es auf das Griffbrett ca 14. Bund ausrichten soll - das ist völliger Mist, denn das ist so ziemlich ein Punkt, an dem die Gitarre praktisch nichts abstrahlt.)

Die Anklebe- oder Anklemmmikros sind eben ungeschickter im Handling, wenn man das Instrument häufig wechselt, dafür hat man aber einen von der Bewegung unabhängigen Output. Stativ mit Mikros von vorne erlauben einen einfachen Wechsel. Wenn man dann dort 2 geschickt aufstellt, dann kann das einiges kompensieren.

Dazu ein Mischpult mit entsprechendem EQ (parametrische Mitten sind Pflicht!) und erst einmal eine brauchbare Aktivbox. Die sollte man so positionieren, dass sie wenig zur Gitarre strahlt.
 
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Zustimmung zu @chris_kah

Ich würde erstmal ein Lewitt LCT 40 empfehlen, ein kleines Analogpult und ein oder zwei Aktivboxen:

Mikro: https://www.thomann.de/de/lewitt_lct_040.htm
Pult: https://www.thomann.de/de/soundcraft_signature_10.htm
Box: https://www.thomann.de/de/rcf_art_708_a_mk_iv.htm

Das Mikro und die Box (bzw. deren Vorgängerin ART 408) habe ich, und das ist schon recht hochwertiges Zeug. Dann noch ein gutes Mikrofonstativ (der Standard ist da das K&M 210/2 oder 210/9, da kann man auch nach Ahren noch günstige Ersatzteile kaufen), dazu gute zwei Mikrofonkabel im Bereich um 20 EUR das Stück (auch vom Mixer zur Box geht es mit einem sog. Mikrofonkabel), und Du bist mit wenig, aber dafür hochwertigem Zeug ausgestattet und landest so grade noch unter 1000 EUR. Bei Bedarf kaufst Du noch eine zweite Box dazu, und fertig ist die Laube.

Ich hoffe, Du weisst, wie man mit so Zeug umgeht - wenn Du die Box auf das Mikro ausrichtest, gibt es ab einer gewissen Lautstärke recht schnell Feedback, also Obacht mit der Positionierung.

Nicht mehr im Budget, aber sehr sinnvolles Zubehör, das Du Dir nach und nach gönnen solltest, falls Du mit dem Zeug unterwegs sein willst und nicht nur stationär im eigenen Haus:
- eine Hülle/Case für den Mischer (da gibt es was Passendes von Thomann)
- eine Hülle für die Box, sonst sieht die nach dreimal Transportieren ziemlich zerkratzt aus; die Originalhüllen von RCF sind nicht grade billig, aber gut
- Boxenstative aus Alu und nicht die billigen aus Stahl, die wiegen nämlich über das Doppelte
- eine Tasche für die Stative
- eine Hülle/Tasche für das Mikrofonstativ- ich habe Stative, die nach 30 Jahren noch fast wie neu aussehen - immer in der Tasche transportiert
 
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