Lötkolben

von Dr. Rock, 11.08.07.

  1. Dr. Rock

    Dr. Rock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #1
    Hallo Ihr da draußen,

    ich habe mal eine Frage wegen einem Lötkolben.

    Ich selbst habe bisher immer ein "Baumarkt-Gerät" benutzt für 7,99DM oder so. War auch meistens ok da ich nicht mega viele Lötstellen machen musste. Nur der besagte Lötkolben war meinem Bruder und jatzt kann ich nicht mehr draufzugreifen. Also muss etwas neues her.

    Nun nach der ganzen Vorgeschichte jetzt mal meine Frage:

    Was empfehlt Ihr mir für einen Kolben? Welche guten Marken gibt es in diesem Sektor?

    Was ich will:

    - Preislich im Rahmen (ich bin Schüler, aber trotzdem bereit was auszugeben)
    - Zuverlässlich
    - Klein (Normale Größe, da er in die Werkzeugkiste soll die mit auf Gigs geht.)
    - Am liebsten Markenware (wollte ich Baumarkt, dann würde ich euch nicht belästigen)
    - Soll ruhig lange halten (deswegen bin ich auch bereit was zu investieren)
    - Einfach zu Handhaben

    Wäre nett wenn ihr mir direkt auch noch ein gutes Zinn, empfehlen könntet (für Audiokabel).

    Danke für Eure Antworten

    Dr. Rock

    Ps.: Falls das Budget euch zu undeutlich ist, dann postet bitte erst mal Geräte denn ich weiß nicht wieviel soetwas kostet.

    Sowas schwebbte mir vor als Kolben?

    Ist die Marke eine gute?
     
  2. HauRuck

    HauRuck Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #2
  3. Wil_Riker

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    Erstellt: 11.08.07   #3
    Hallo Dr. Rock,

    mit Ersa-Lötkolben kannst Du generell nichts falsch machen, die Ersatzteilversorgung (Lötspitzen und Heizelemente) ist auch nach Jahren hervorragend. Ich selbst verwende folgendes Modell schon seit ich löten kann: http://www.reichelt.de/?SID=27vat7M...544af;ACTION=3;LA=2;GROUPID=549;ARTICLE=69393 .
    Die Form der Löstpitze ist Geschmackssache, ich bevorzuge zum Platinenlöten bleistiftförmige, und für "grobe" Lötarbeiten runde Lötspitzen mit abgeschrägtem Kopf. Du solltest darauf achten, sog. "Dauerlötspitzen" zu kaufen, bei Ersa erkennbar an dem "D" als letztem Buchstaben der Artikelbezeichnung, denn die einfachen vernickelten Lötspitzen setzen doch recht schnell Zunder an und werden dadurch unbrauchbar.
    Am Lötzinn scheiden sich ebenfalls die Geister: Zum Platinenlöten verwende ich Elektronik-Lötzinn mit 0,5 mm Durchmesser, ansonsten 1,0 mm Durchmesser. Ein guter Kompromiss ist dieses Lötzinn: http://www.reichelt.de/?SID=27vat7M...544af;ACTION=3;LA=2;GROUPID=557;ARTICLE=10994 .
    Aufgrund der neuen ROHS-Verordnung ist für bestimmte Einsatzzwecke die Verwendung von bleifreiem Lötdraht vorgeschrieben, hier kann Dir ggf. irgendein anderes Mitglied des Forums besser Auskunft geben als ich, oder Du liest einfach mal hier weiter: https://www.musiker-board.de/vb/selbstbau/221779-rohs-bleifrei-loeten-fuer-daus.html .

    Gruß,
    Wil Riker
     
  4. Dr. Rock

    Dr. Rock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #4
    Ok dankeschön das teil sieht gut aus und passt bestimmt gut in meine Werkzeugkiste, das mit den lötspitzen kenn ich noch nicht (konnte man beim Baumarkt gerät nicht ich denke das teil ist sehr gut. Möchte mir trotzdem noch ne Meining einholen (nichts gegen dich) aber vllt. sagen andere das sie noch was viel besseres wüssten.
     
  5. lini

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    Erstellt: 11.08.07   #5
    Mit einem Lötkolben von Ersa machst Du in der Tat nix verkehrt. Eine Dauerlötspitze ist auch sehr empfehlenswert. Die benötigte Leistung hängt halt stark davon ab, was Du hauptsächlich lötest. Wenn es größtenteils Platinen sind, dann reichen die 15-20 Watt schon aus. Wenn es aber zum großen Teil Stecker und Kabel sind, würde ich schon so in Richtung 30-40 Watt gehen, da man sich da bei dickeren Kabeln und bei manchen Steckern einfach leichter tut. Ich hab seit vielen Jahren dieses Teil mit einer Dauerlötspitze im Einsatz und hatte bisher noch keinerlei Probleme. Der Kolben ist für mich ein guter Kompromiss zwischen Platinenlöten (geht mit etwas Übung selbst bei IC´s ganz gut) und Stecker- und Kabellöten.
     
  6. no-future-man

    no-future-man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #6
    Ersa ist auf jedenfall gut. Weller wäre noch ne steigerung, alledings auch preislich.

    Bei nicht regelbarer Löttemperatur solltest auch noch drauf achten was du löten willst.

    Die Temperatur für Bleifreies lot muss etwas höher sein als für "normales".


    Im Privaten Bastelbereich ists aber eh egal welches du hernimmst. Aufpassen solltest du nur wenn du Produkte nachlötest/ umlötest die industrieell gefertigt sind. Die Kombination von 2 Lotsorten ist qualitätstechnisch nicht besonders vorteilhaft

    hoffe etwas weitergeholfen zu haben.

    gruß
    nfm
     
  7. Dr. Rock

    Dr. Rock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #7
    Ich denke diesen werde ich nehmen.

    Und dieses Zinn.

    Vielen dank wie immer an alle die geholfen haben.

    ihr siet einfach Klasse

    Dr. Rock
     
  8. Rockopa

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    Erstellt: 11.08.07   #8
    XLR-Kabel muss man aber nicht zwingend löten.
    Es gibt eine neue Stecker-Art von Neutrik bei dehnen man nur noch die Aussenisolierung entfernen muss.
    Das ganze nennt sich Schneid-Klemmtechnik,wird schon seid Jahren in der Industrie eingesetzt.
    Ich verwende fast ausschliesslich diese Stecker und Kupplungen und hatte bisher noch keinen Ausfall.
    Beispiel
     
  9. Dr. Rock

    Dr. Rock Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #9
    Danke für den Hinweiß, habe aber noch eine Große Anzahl (ebay Kauf) dieser zu Hause die will ich erst mal verarbeiten, kann mir aber vorstellen das die gut gehen. Aber naja die Kosten 4,35€ und meine (aus der Auktion) waren nach meiner rechnung bei 0,42€ Cent und naja da warn meine extreme billiger:D

    Dr. Rock
     
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