Unknown Crewman
Registrierter Benutzer
- 16.04.26
- 10.02.24
- 47
- Ruhrgebiet
Hi,
Das Keyboard, ein Studiologic Numacompact 2, ist über seinen MIDI-Ausgang (wo jedes MIDI-Event an die Kanäle 1 und 2 gesendet wird, dies lässt sich nicht ändern) mit dem MIDI-Eingang an Port 1 eines RME Fireface UFX III verbunden. Das Fireface ist über einen Apple USB-C Digital AV Multiport Adapter mit einem iPad Pro (12,9 Zoll) (3. Generation) MTFR2FD/A, iPadOS Version 26.4.1, Logic Pro Version 3.2 verbunden.
Track MIDI Input All, MIDI Input Channel 1 (Kanal 2 wird somit ignoriert, die aufgenommenen MIDI-Events werden nicht doppelt aufgezeichnet)
Externes Instrument-Plugin-Ziel: RME Fireface UFX III Port 2 MIDI-Kanal 1 (kein Unterschied zwischen aktivierter und deaktivierter Latenzkompensation)
Der gespielte Synthesizer ist ein Oberheim Matrix-1000.
Das direkte Spielen des Matrix-1000 über das Numacompact 2 funktioniert mit dem beschriebenen Routing ohne Probleme.
Das Abspielen einer aufgenommenen Region mit diesem Routing führt zu seltsamen Timing-Problemen und hängenden Noten. Einige der hängenden Noten sind sogar Ereignisse, die gar nicht aufgenommen wurden, sodass es vorkommt, dass, obwohl die Region nur hohe Note-On-MIDI-Events enthält, eine tiefe Bassnote hängt.
Wie kann ich in Logic Pro für iPad aufgenommene MIDI-Events mit einem externen Synthesizer mit korrektem Timing abspielen und ohne dass Noten hängen bleiben?
Beste Grüße,
Ralf
PS: Bevor jemand empfiehlt, von externem Gear auf virtuelle Synths umzusteigen. Aus der Not heraus habe ich das viel zu lange machen müssen. Seit kurzer Zeit habe ich aber vom Iso-Cab für die Gitarre über angenehme Hardware die Möglichkeit, wieder zurück zu echten Aufnahmen zu gehen, mit der kleinen Einschränkung, dass ich Gitarrist bin und Keyboard in Form von MIDI-Aufnahmen einspielen muss, da ich das als Audiospur nur sehr bedingt kann.
Der Audioausgang des Oberheim Matrix-1000 ist an einen Neve 1073DPA-Line-Eingang angeschlossen, und der Line-Ausgang des Neve ist an einen Line-Eingang des Fireface angeschlossen. Was meinen persönlichen Klanggeschmack angeht, ist die einzige Möglichkeit, den Klang eines analogen Synthesizers über einen ordentlichen Vorverstärker aufzunehmen, die Aufnahme eines analogen Synthesizers über einen ordentlichen Vorverstärker. Plugins fehlt es immer an Substanz. Die kann man zusätzlich benutzen. Wenn es aber schön klingen soll, dann baut man nicht auf Plugins auf. Auch wenn ich durchaus Synth-Plugins wie Pianoteq benutze, so habe ich nicht eine Sache von dem Gratis-Zeug, das man unter Logic Pro herunterladen kann, geladen. Daher nervt auch immer ein roter Punkt, ich solle mir davon etwas runterladen. Ich habe feste Vorstellungen davon, wie meine Songs klingen sollen. Da mögen andere einen anderen Geschmack haben. Die Frage, warum es im Homestudio dann aber anders als auf dem Album X von Künstler Y klingt, lässt sich, wenn das Knowhow stimmt, in der Regel mit minderwertigen Plugins statt guter Analogtechnik erklären.
Kurz, ich habe volles Verständnis für Notlösungen, die habe ich selbst jahrelang nutzen müssen, davon möchte ich aber wieder wegkommen. Dummerweise scheint die Nutzung externer Synths mit Computern in den letzten Jahrzehnten immer schlechter geworden zu sein. Mit dem C64 war das MIDI-Interface oftmals der Flaschenhals, aber beim Atari ST mit mehreren MIDI-Ausgängen gab es dann endgültig keine Probleme mehr. Die fingen mit den PCs erst richtig an und die Krönung vom Desaster scheint nun das iPad zu sein.
Das Keyboard, ein Studiologic Numacompact 2, ist über seinen MIDI-Ausgang (wo jedes MIDI-Event an die Kanäle 1 und 2 gesendet wird, dies lässt sich nicht ändern) mit dem MIDI-Eingang an Port 1 eines RME Fireface UFX III verbunden. Das Fireface ist über einen Apple USB-C Digital AV Multiport Adapter mit einem iPad Pro (12,9 Zoll) (3. Generation) MTFR2FD/A, iPadOS Version 26.4.1, Logic Pro Version 3.2 verbunden.
Track MIDI Input All, MIDI Input Channel 1 (Kanal 2 wird somit ignoriert, die aufgenommenen MIDI-Events werden nicht doppelt aufgezeichnet)
Externes Instrument-Plugin-Ziel: RME Fireface UFX III Port 2 MIDI-Kanal 1 (kein Unterschied zwischen aktivierter und deaktivierter Latenzkompensation)
Der gespielte Synthesizer ist ein Oberheim Matrix-1000.
Das direkte Spielen des Matrix-1000 über das Numacompact 2 funktioniert mit dem beschriebenen Routing ohne Probleme.
Das Abspielen einer aufgenommenen Region mit diesem Routing führt zu seltsamen Timing-Problemen und hängenden Noten. Einige der hängenden Noten sind sogar Ereignisse, die gar nicht aufgenommen wurden, sodass es vorkommt, dass, obwohl die Region nur hohe Note-On-MIDI-Events enthält, eine tiefe Bassnote hängt.
Wie kann ich in Logic Pro für iPad aufgenommene MIDI-Events mit einem externen Synthesizer mit korrektem Timing abspielen und ohne dass Noten hängen bleiben?
Beste Grüße,
Ralf
PS: Bevor jemand empfiehlt, von externem Gear auf virtuelle Synths umzusteigen. Aus der Not heraus habe ich das viel zu lange machen müssen. Seit kurzer Zeit habe ich aber vom Iso-Cab für die Gitarre über angenehme Hardware die Möglichkeit, wieder zurück zu echten Aufnahmen zu gehen, mit der kleinen Einschränkung, dass ich Gitarrist bin und Keyboard in Form von MIDI-Aufnahmen einspielen muss, da ich das als Audiospur nur sehr bedingt kann.
Der Audioausgang des Oberheim Matrix-1000 ist an einen Neve 1073DPA-Line-Eingang angeschlossen, und der Line-Ausgang des Neve ist an einen Line-Eingang des Fireface angeschlossen. Was meinen persönlichen Klanggeschmack angeht, ist die einzige Möglichkeit, den Klang eines analogen Synthesizers über einen ordentlichen Vorverstärker aufzunehmen, die Aufnahme eines analogen Synthesizers über einen ordentlichen Vorverstärker. Plugins fehlt es immer an Substanz. Die kann man zusätzlich benutzen. Wenn es aber schön klingen soll, dann baut man nicht auf Plugins auf. Auch wenn ich durchaus Synth-Plugins wie Pianoteq benutze, so habe ich nicht eine Sache von dem Gratis-Zeug, das man unter Logic Pro herunterladen kann, geladen. Daher nervt auch immer ein roter Punkt, ich solle mir davon etwas runterladen. Ich habe feste Vorstellungen davon, wie meine Songs klingen sollen. Da mögen andere einen anderen Geschmack haben. Die Frage, warum es im Homestudio dann aber anders als auf dem Album X von Künstler Y klingt, lässt sich, wenn das Knowhow stimmt, in der Regel mit minderwertigen Plugins statt guter Analogtechnik erklären.
Kurz, ich habe volles Verständnis für Notlösungen, die habe ich selbst jahrelang nutzen müssen, davon möchte ich aber wieder wegkommen. Dummerweise scheint die Nutzung externer Synths mit Computern in den letzten Jahrzehnten immer schlechter geworden zu sein. Mit dem C64 war das MIDI-Interface oftmals der Flaschenhals, aber beim Atari ST mit mehreren MIDI-Ausgängen gab es dann endgültig keine Probleme mehr. Die fingen mit den PCs erst richtig an und die Krönung vom Desaster scheint nun das iPad zu sein.
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