LP 50s Tribute alternativ Bridge Hilfestellung


kikiroro
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Einen schönen Sonntag Morgen, liebe Freunde.
Ihr habt mir in meinem Entscheidungshilfe Thread Gibson vs. FGN schon super geholfen, jetzt bräuchte ich nochmals eure Hilfe.

Wer meinen anderen Thread gelesen hat, hat gesehen das ich mich auf die Suche einer neuen Brücke für meine Gibson LP 50s Tribute 2016 begebe.

Ich habe mir hier die Threads bezüglich ABM, Faber, Schaller, Gotho durchgelesen.
Aber so richtig schlau bin ich immer noch nicht.

Zu meinem Problem:
Da ich meine LP nur mit hochwertigen Upgrades versehen will, fällt die Gotho, Schaller und Faber Bridge eigentlich schon raus, da alle gegossen sind.
Die original Nashville Bridge ist mir auch zu billiges Gusszeug, deshalb muss da was tolles her.
Einzig die ABM macht meines Erachtens Sinn, da aus dem vollen gefräst und noch günstig im Gegensatz zu den Callahan Teilen aus den USA.

Mein Problem ist eher die Aufnahme derer.
Ich weiß nicht was ich machen soll?
Ich finde die neuen Gibson Nashville Studs mit Imbus Verstellmöglichkeit super und deshalb wollte ich mir eigentlich die ABM 2500 Nashville to ABR Conversion Bridge kaufen, da ich die einfach auf die vorhandenen Studs montieren könnte...
so weit, so gut...
Aaaaber, wer viel ließt, ließt auch viel und ist hinterher confused, so wie ich jetzt...

Manche sagen das die originalen Nashville Studs für die Tonübertragung kontraproduktiv wären, da da zuviele Teile im Spiel sind... Hülse, Gewindestift, Brücke. Genau diese Verbindung Hülse=>Gewindestift macht mir Sorgen.
Ich meine bei der ABM werden auch neue Studs mitgeliefert, könnten gegen die Originalen getauscht werden, ist aber das selbe System.

Wäre es nicht besser, das Faber INsert Kit zu kaufen, also Nashville to ABR Posts und darauf die ABM 2500n-RE zu bauen?
das dürfte doch das Maximum an Tonübertragung bieten, oder?

Was meint ihr?
Oder habt ihr generell andere Lösungsvorschläge, vielleicht hab ich ja was übersehen?
Danke euch schonmal im Voraus, für eure Antworten...

Grüße Benjamin
 
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winterd
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Schau mal hier nach: Upgrading a Les Paul
Vielleicht ist da eine Antwort für dich dabei.

Ich schreib´ mal den Mods ob man nicht evtl. deinen Post dort hin verschiebt.
 
kikiroro
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...den Thread hab ich fast durch...geht mehr um Faber und Pickups...
 
EAROSonic
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Hi @kikiroro:
Bei meiner Epi Standard verwendete ich die Faber E-Sert:

Epiphone Les Paul Standard 004_KK.jpg


In wie weit das nun tatsächlich eine Klangverbesserung brachte, lässt sich schwer sagen, da ich auch gleichzeitig den Bridgepickup wechselte. Rein vom Bauchgefühl her, ist so ne einteilige Konstruktion natürlich stimmiger und besser für die Toneübertragung. Aber was es letztendlich ausmacht...? :gruebel:

So gesehen, könntest Du auch beiden Löcher mit einem Dübel verschließen und wie bei den Les Pauls der 1950er einfach nur zwei Gewindestangen ins Holz drehen. Das wäre noch unmittelbarer.
 
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ok...also durch nochmals viel lesen...
was ich nicht wusste, das die Faber INserts oben am Gewinde Nashville Maße haben, ich dachte immer die Stangen wären 4mm wie die normalen ABR-1.
Also geht die ABM 2500n-RE garnicht. Die ist nämlich für die 4mm Studs.
Dann doch die anfangs gedachte ABM 2500n und die Faber iNserts...
Dazu noch das Locking Kit fürs STP...
 
EAROSonic
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Öhm, auf den iNserts meiner Gibson sitzen ausschließlich ABR-like-Brücken. Deswegen verwende ich sie ja. Dumm ist nur, dass es u.U. vorkommen kann, dass die Gewinde je nach Höheneinstellung der Bridge aus selbiger herausragen können und das kann mitunter das Spielgefühl etwas trüben, wenn man sie nicht kappt.

Standard.jpg
 
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Jede Brücke, ob Faber oder ABM ist eine Verbesserung zur "Advanced Plating Inc."-Hardware von Gibson.

Zuerst habe ich bei mir nur das Faber iNsert-Kit verbaut, Nashville und Stoptail sind also geblieben. Das hat schon mal erheblich zur Klangübertragung beigetragen. Der Korpus vibrierte stärker, wenn man die Saiten anschlug und das Sustain wurde verbessert. Insgesamt wurde die Gitarre auch ein wenig lauter.
Bei Gibson werden keine Bolzen verbaut, sondern in die Löcher werden nur dünne Hülsen gesteckt. Beim iNsert-Kit haben die Schrauben Bolzen auf der Unterseite, die eingehämmert werden. Mit einer ruhigen Hand ist das kein Problem, ansonsten nennt sich das Heavy Relic. :D:redface::eek:
Die Nashville kann man problemlos weiterverwenden.
Im nächsten Schritt habe ich mir die Locking-ABR von Faber besorgt. Ich finde es praktisch, wenn die Bridge beim Saitenwechsel fixiert ist. Ob das nun so sehr die Tonübertragung fördert, weiß ich nicht. Dazu gab es noch ein Alu-Stoptail. Der Klang ist durch die Alu-Hardware noch einmal ein gutes Stück "luftiger" und "heller" geworden. Der tiefmittige Klang bleibt zwar vorhanden, die Höhen sind jetzt aber ausgeprägter. Im Urzustand war die Gitarre mehr auf die tieferen Frequenzen fixiert, mit engerem Frequenzbild. Die Faberteile sind auch ein gutes Stück leichter als die von Gibson und klingen natürlich anders, wenn man sie mit einem Gegenstand anschlägt.

Die Ur-ABR ist auch nicht aus einem Block gefräst worden, sondern war aus Zinkdruckguss mit Reitern aus Messing, die vernickelt wurden. Von daher ist Guss jetzt nicht so abwegig. Die ABM-Teile haben ein etwas "besseres" Standing als die Faber-Teile, die auch schon sehr gut sind und die Gitarre noch einmal nach vorne bringen. Bei der Hardware geht Gibson den harten Sparkurs.

Ob Alu, Messing oder Edelstahl hängt davon ab, in welche Richtung man seine Gitarre "verbiegen" möchte. Für mehr Wumms würde ich zu Messing greifen, soll eine "muffige", "dunkle" Gitarre etwas aufgefrischt werden, so würde ich zu Alu oder Edelstahl greifen. ABM hat mehr Auswahl und wenn man bereit ist, den Preis zu bezahlen, spricht nichts dagegen. Ich bin mit der Faber-Hardware zufrieden.
Ich würde aber auf jeden Fall zu einer großflächigen Verbindung der Brücke mit dem Korpus raten. Das hat bei mir schon sehr viel gebracht.

Das iNsert-Kit hat ein 4mm Gewinde, jedenfalls lt. Music Store. Ich habe die Locking-ABR, bei der die Bohrungen eh größer sind, von daher weiß ich nicht, ob eine ABM-ABR passt.

Beim Alu-Stoptail bin ich mir gar nicht mehr so sicher. Ich werde beim nächsten Saitenwechsel mal wieder das Originalteil einbauen. Mir ist der Sound mit kompletter Alu-Hardware vielleicht etwas zu "luftig" geworden.
 
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kikiroro
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Das iNsert-Kit hat ein 4mm Gewinde, jedenfalls lt. Music Store. Ich habe die Locking-ABR, bei der die Bohrungen eh größer sind, von daher weiß ich nicht, ob eine ABM-ABR passt.
hmmm...
aber warum steht dann auf der Faber Seite das die iNserts für Nashville Brücken sind?
Und die iEserts für asiatische Modelle...Epiphone usw...
Kannst du evtl mal messen?

Grüße Benni
 
kikiroro
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@peerteer
Danke für den Link...leider hilft er mir nicht direkt, da ich ja die Faber iNserts mit einer ABM Brücke kombinieren möchte.
Aber man kann sich schon ein Klangbild verschaffen. Danke.

Wenn die iNserts wirklich eine 4mm Aufnahme haben brauch ich eigentlich die 2500n-RE...
Aber die Faber Page ist echt irreführend. Die Aufnahme hat wirklich 4mm und soll mit deren ABR59N benutzt werden. Was ja eigentlich eine Nashville Replacement Bridge sein soll, nur in 11mm. Hmmm...
 
benny barony
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Wenn die iNserts wirklich eine 4mm Aufnahme haben brauch ich eigentlich die 2500n-RE...

Die 2500-RE hat einen Lochdurchmesser von 3,7mm. Die wird nicht auf die 4mm Bolzen passen.

Die Aufnahme hat wirklich 4mm und soll mit deren ABR59N benutzt werden.

Oder der ABRM. Beide haben mehr als 4mm Lochdurchmesser, die Inch-Versionen wie bei ABM.

Was ja eigentlich eine Nashville Replacement Bridge sein soll, nur in 11mm.

Bei ABM wäre das die 2500 ohne "RE". Sieht aus wie eine ABR-1 aber passt auf Nashville-Bolzen.
 
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Die 2500-RE hat einen Lochdurchmesser von 3,7mm. Die wird nicht auf die 4mm Bolzen passen.
Danke Dir. Hätte wohl besser recherchieren sollen.:redface:

Ich glaub ich hätte mir den Thread sparen können, indem ich einfach die iNserts bestellt und mich besser informiert hätte.
Naja, vielleicht hab ich auch gehofft, das es schon jemand gemacht hat und könnte darüber berichten.

Aber Danke euch trotzdem für eure Hilfe, ein bisschen schlauer bin ich schon:great:

Nach dem Urlaub geht's los...
Ich werde berichten...

Grüße Benjamin
 

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