Mal wieder Ohmsches Gesetz...

von Kuolema, 12.07.05.

  1. Kuolema

    Kuolema Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.05   #1
    Hallo, ich habe mittlerweile viel Erfahrung im Boxenbau, allerdings ist das Ohmsche Gesetz für mich ein Buch mit 7 Siegeln. Also, mein Problem.

    (Is ne Box fürn E-Bass)

    2x8" + 1x15"
    jedes Chassis 8 Ohm...
    Die Achter kriegen nen eigenen Anschluss und der Fünfzehner. Bass hat Ausgang für 2 Boxen je 8 Ohm. Eine einzelne 4er packt er noch. Eine 8ter und eine 4er weiß ich nicht. Jetzt mein (wirkliches) Problem, wie kriege ich die Box auf eine ordentliche Impendanz? Also 1x4Ohm oder 2x8Ohm ?!?
     
  2. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 12.07.05   #2
    Geht meiner Meinung nach nicht.
    Hättest die beiden 8" in 4 oder 16Ohm Ausführung nehmen sollen.
     
  3. FranceArno

    FranceArno Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 12.07.05   #3
    Na ja, da könnte man was frickeln......was ist denn das für eine Box? Selbstbau? Und wenn ja, warum so?

    Das mit den Wirkwiderständen in Reihe oder Parallel ist gar nicht so schwer. Für die, die nicht zwei Zeilen bei Google eintippen können:

    Reihe: Rges = R1 + R2
    Parallel: Rges = (R1*R2) / (R1+R2)

    Und was für ein Amp ist denn das? Muss es sein, dass Du die 8er und den 15er einzeln an den vermutlich parallelen Ausgang klemmst? Es kommt dann nämlich aufs Gleiche raus, nur hättest Du ein Kabel (und somit auch eine Verkabelung) gespart.

    Viele Grüße

    France.
     
  4. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 12.07.05   #4
    ich würde beide 8er in reihe und das dann mit de, 15er parallel schalten...
     
  5. DI_JB

    DI_JB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.05   #5
    Und falls es mal mehr als zwei Speaker werden:
    Reihenschaltung:
    Addieren sich die Widerstände:
    R_ges = R1 + R2 + ... + Rn

    bei Parallelschaltung addieren sich die Leitwerte (1/Widerstand):
    1/R_ges = 1/R1 + 1/R2 + ... 1/Rn

    den umgestellten Fall bei zwei Widerständen hat France schon geschrieben.
     
  6. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 12.07.05   #6
    Das ,daß machbar ist ,ist klar ergibt aber weder 4 noch 8 Ohm und das war nicht die eigentliche Frage.
     
  7. Uwe 1

    Uwe 1 PA-Technik/Elektronik HCA

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    Erstellt: 13.07.05   #7
    Oh doch, dass ist die einzigste vernünftige Variante, zudem die Antwort auf die eigentliche Frage
    Warum? Weil die zwei 8" in Reihe nominal nunmal 16 Ohm bringen und der Threadersteller als Minimum halt 8 Ohm vorgegeben hat, mithin die Endstufe nicht überlastet wird ;)
    Ob das alles pegel-/phasenmäßig passt, steht auf einem gaaaanz anderen Papier :screwy:

    Beste Grüße aus Oberfranken

    Uwe
     
  8. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 13.07.05   #8
    Die eigentliche Frage lautete:
    1x4 Ohm ist nicht machbar,2x8 Ohm ist auch nicht mit der bestehenden Konfiguration machbar.
    Das man die ganze Sache irgend wie letzendlich anschliessen kann,ist klar.
    Wäre noch zu klären ob der Amp nun 4Ohm Ausgang hat,also beide Anschlüsse parallel sind,oder wirklich zwei getrennte Anschlüsse mit jeweils 8 Ohm?
     
  9. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.05   #9
    ich vermute einfach, der amp ist mono und hat somit zwei ausgänge an einer endstufe min mindestimpedanz 4 ohm.

    das hauptprobelm an der
    15" / 8 ohm
    2x8" / 16 ohm
    lösung ist, dass die 8zöller dann wesentlich leiser sind.
    ich kenne das von meiner 2x15er, die ich lange mit 16 ohm betrieben habe. die ist mit der 4x10er total untergegangen. das ist keine brauchbare lösung.
     
  10. Kuolema

    Kuolema Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.05   #10
    Danke für die Antworten.
    ICh denke ich werde das so anschliessen:

    15er alleine= 8Ohm
    2x8er = 4 Ohm
    -----------------
    beides = 6 OHm

    Mir geni es mehr darum meinen schönen Bassamp nicht abrauchen zu lassen, weil der nur max. 4 ohm aushält...
     
  11. Kuolema

    Kuolema Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.05   #11
    IDEE!!!!!!!!!!: :eek:

    Ich werde erstmal die erwähnte Form lassen, mir dann das Monacorhorn "soundso" (weiß den Namen nimmer) zulegen, das mit dem 15er zusammen zu 4Ohm und die beiden 8er zu 4 Ohm, die pärchen zusammen: Tadaaaaa! 8 Ohm.

    das sehe ich ja jetzt richtig, odere?
     
  12. EDE-WOLF

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    Erstellt: 13.07.05   #12
    WAS?
    nein siehst du nicht!

    1.
    8ohm und 4ohm lassen sich nicht zu 6 ohm verdrahten, entweder 12 oder 2,66

    2. ein horn bräuchte eine frequenzweiche, die 15er konstruktion bliebe also bei 8ohm

    3. beide 8er in serie hat den vorteil, dass sie weniger belastet werden und gerade bei e-bass ist es ratsam die 8er nicht zu sehr zu belasten, weil sie doch sehr leicht hubprobleme bekommen bei nem tiefen ton! da ist der 15er schon belastbarer, also:

    8er in serie --> 16ohm
    15er alleine ---> 8 ohm

    beides parallel --> 5,3 ohm, ergo das beste was aus deinem top rausholbar ist und nahezu kein unterschied zu 4 ohm

    @opa wenn das keine sinnvolle impendanz ist, dann weiss ichs auch nicht...
     
  13. LSV Hamburg

    LSV Hamburg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.05   #13
    Wenn du eine 8Ohm Box und eine 4Ohm Box paralel anschließt, hast du eine Gesammtlast von 2,66Ohm, und nicht von 6Ohm !
    Wenn du zu dem 8Ohm 15"er das Monacorhörnchen kombinierst, mußt du zwingend eine Frequenzweiche vor das Hörnchen schalten, somit bleibt die Gesammtimpedanz bei 8Ohm !

    Kleiner aber gut gemeinter Tipp von mir.
    Bitte beschäftige dich erst einmal mit den einfachsten Grundlagen vom LS- Selbstbau, es gibt zahlreiche Bücher die dir diese Grundlagen näher bringen können, mit deinen Wissensstand machst du u.U. mehr kaput als dir lieb sein wird !
     
  14. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 13.07.05   #14
    Habe ich auch nicht behauptet.
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil ;) ;) ;)
    Ich bezog mich lediglich,auf die Frage.
     
  15. Kuolema

    Kuolema Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.05   #15
    ENTSCHULDIGUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!.... dass ich mich hier zu Wort gemeldet habe.


    Ich habe schon einige Lautsprecher, auch selbstentwickelte, gebaut, habe aber trotzdem meine Probleme mit dem Sch***ohm. Also zerfetzt mich nicht entgültig in der Luft.

    Ich habe auch tonnenweise Bücher gelesen, ich könnte dir jetzt einen 3-Stunden-Vortrag über den akustischen Kurzschluss, Interferenzen oder sonstigen Kram halten, also.

    Ich habe fertig [​IMG]
     
  16. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 13.07.05   #16
    Mach Dich mal nicht fertig.
    Das ist alles nicht so grob gemeint ,wie es manchmal rüber kommt.
    Wer hier postet muss schon ein dickes Fell haben und nicht alles so ernst nehmen. ;) ;) ;) ;) ;)
    Bassisten sind doch sonst nicht so empfindlich. ;) ;)
    Na dann mach doch das einfach mal.
    Wenn es gut ist,kommt es ins FAQ. :great:
     
  17. Kuolema

    Kuolema Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.05   #17
    Akustischer Kurzschluss:

    Akustischer Kurzschluss bezeichnet die Verminderung der Schallabstrahlung von schwingenden Flächen (Lautsprechermembran) durch direkten Druckausgleich zwischen gegenphasig schwingenden Bereichen. Bei Verminderung der Schallaufnahme durch eine schwingende Membran (Mikrofon) durch diesen Effekt, spricht man ebenfalls von akustischem Kurzschluss.

    Beim Lautsprecher kommt es zur gegenseitigen teilweisen Auslöschung der von beiden Membranseiten abgestrahlten Schallwellen. Beim Betrieb werden wegen der Schwingungen der Membran Schallwellen vor und hinter der Membran erzeugt. Die entstehenden Druckschwankungen sind dabei vor und hinter der Membran fast genau gegenphasig.

    Wenn ein Lautsprecher ohne große Schalltrennwand oder ohne Gehäuse betrieben wird, können die von beiden Membranseiten abgestrahlten Schallwellen sich so überlagern, dass sich Druck und Unterdruck gegenseitig fast auslöschen. Dadurch fällt der Schalldruck derbe ab. Dieser akustische Kurzschluss ist um so stärker, störender, was auch imme, je kleiner die Dipol-Membran im Vergleich zur Wellenlänge ist: also bei tiefen Tönen.

    So, das zum Aku. Shortcut. Hab jetzt keinen Bock Folien aufzulegen und ein Experiment vorzuführen. :rolleyes:


    Interferenzen coming soo,, bei Interesse...
     
  18. FranceArno

    FranceArno Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.07.05   #18
    Nur zu, Selbermacher :great:

    Wenn Du Deine Lautsprecher wie auch immer verdrahtest, solltest Du wacker darauf achten, ob Du parallel oder in Reihe arbeitest. Sonst geht das in die Hose. Und zum Rechnen der Impedanz malst Du Dir einfach mal die besagte Formel aus und setzt in einem zweiten Schritt statt der Rs die tatsächlichen Impedanzen der Lautsprecher (also Zahlenwerte ein). Taschenrechner anschliessen (in Zeiten von Pisa scheint das ja leider notwendig zu sein) - fertig.

    Und wie Opa schon sagte: Der Ton ist ruppig hier, aber wir sind im Grunde alles liebe Menschen ;) der PAler-typisch erhöhte Testosteronspiegel erschwert nur ein wenig das Zeigen unserer weichen, einfühlsamen Seite.

    Viele Grüße

    France.
     
  19. romsom

    romsom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.05   #19
    Hallo!
    Was auch noch ne lösung für das Impedanz-Problem wäre: Man holt sich einen speziellen übertrager, bei dem die impedanzen entweder stimmen (primär: 8ohm, sekundär: 16ohm) oder man das mit brücken einstellen kann, dann schließt man die zwei 8er hintereinander und dann an den trafo an, dann hat man 2x 8ohm . So einen übertrager gabs zumindest mal von dynacord, also evtl. auf ebay schaun.
    Gruß,

    Roman
     
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