Mastering

von J0an, 18.12.03.

  1. J0an

    J0an Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.03   #1
    So, bin nun mit den Mixes fertig, nun geht es ans Mastering. Dieser Teil der Produktion fällt mir am schwersten. Ich arbeite mit Wavelab 4, soweit ein super Programm.

    Das Frequenzband meines Mixes entspricht in etwa anderen Rock-Produktionen die ich zum Vergleichshören ausgewählt habe. Wobei andere Produktionen wesentlich mittiger klingen.

    Wie soll ich nun denMittenbereich pushen? Mit einem EQ im Gesamtmix oder lieber mit einem Multibandkompressor?

    Meine bisherige Vorgehensweise ist so:

    DC-Verstatz entfernen,
    Pegel verändern
    Peak Master (um hohe Pegelausschläge zu entfernen)
    Multibandkompressor (macht eigentlich das gleiche (?)
    EQ (leichte Mittenanhebung, leichte Beschneidung bei 2-3kHz)

    Über Eure Tipps bon ih dankbar. Was macht die Funktion "Normalisieren" eigentlich? Manchmal wird es dann lauter, manchmal leiser... Hätte gerne nen Pegel von 0dB (ist doch richtig?).

    Danke für Eure Mithilfe!
     
  2. Yorn

    Yorn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.12.03   #2
    Normalisieren sucht nach dem lautesten Pegel Deines gesamten Stückes oder der Auswahl und verändert den Pegel des Stückes bzw der Auswahl so, dass eben der lauteste Pegel 0 dB wird.
     
  3. EvilSteve

    EvilSteve Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.03   #3
    Tach!

    Und wan wird nun normalisiert? Vor dem eigentlichen mischen (EQ, Effekte etc) oder danach?

    Ahoi
    EvilSteve
     
  4. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.12.03   #4
    Ganz am Ende, also unmittelbar vor dem Brennen. Nur dadurch ist sichergestellt, dass nicht nachfolgende Änderungen die Normalisierung doch noch kaputtmachen.

    Jens
     
  5. einheit13

    einheit13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.03   #5
    wenn du normalisierst und dann zb. duch nen eq das band wieder veränderst , kann es sein , daß du schnell mal über die null db kommst.
    bei analoger aufnahme; kein thema, da geht das meistens gut , aber bei digitaler, na ja, da klingt das in der regel scheisse.
     
  6. k-man

    k-man HCA emeritus HCA

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    Erstellt: 23.12.03   #6
    HO ho ho,
    Masterkurs in 5 Minuten... Das ist wie Autorennen fahren oder Kochen.
    Es gibt viele Stile und "Rezepte" und nicht das Verfahren.
    Also: Beim Mastern geht es unter anderem darum, die Lautheit zu erhöhen, d.h. den durchschnittlichen Level des Stückes. Das erreichst Du nicht mit NOrmalisieren, da das nur den höchsten Peak des Stückes auf 0 dB FS (Maximalpegel)setzt, sondern über Kompression mit gleichzeitiger AUfholverstärkung. Du reduzierst also zuerst die SPitzen, um dann das Ganze wieder auf Maximalpegel zu bringen. Dadurch erhöht sich die durchschnittliche Lautstärke! Mit einem Multibandkompressor kannst du auch noch unteschiedlich auf die verschiedenen Frequenzbänder einwirken, bspw. stärker in den Bässen und weniger in den Höhen.
    Je mehr Du komprimierst, desto lauter wird es am Ende, wobei zu starke Kompression zu Pumpen und leblosem Sound fÜhrt: Es ist also eine Gratwanderung und mit Vorsicht zu behandeln.
    Zum Thema EQ: Es gibt verschiedene Typen von EQ, u.a. Shelving und Parametric/Notch. Ersterer wird eher verwendet um einen Bereich zu betonen (dezent, ein paar dB), letzterer eher um Problemfrequenzen in einem engen Bereich herauszufiltern. In deinem Fall würde ich es mal mit Dreibandkompression versuchen.
    Kleiner Tip : auf der Website von TC Electronic www.tcelectronic.com gibt es eine Broschüre von Bob Katz als Download:The secret of the mastering engineer - sehr gute Tips und Tricks!!
    Happy Mastering :)
    K-man
     
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