Mehr Dynamik und Kraft in Gesang, würde Unterricht helfen? RELOADED

naja gut, ich geb die tarnung auf: ich bin der basser der band. hab einfach ma n bisschen drauf los probiert, und ma zum song variiiert.
evtl. frag ich meinen basslehrer am mittwoch ma, was man da besser machen könnte.

Ich hatte mich schon gefragt was denn eigentlich dein Part in der Band ist :confused:
 
naja gut, ich geb die tarnung auf: ich bin der basser der band. hab einfach ma n bisschen drauf los probiert, und ma zum song variiiert.
evtl. frag ich meinen basslehrer am mittwoch ma, was man da besser machen könnte.


hab ich mir schon fast gedacht ;) ja mach das mal - kannst ja mal posten was rausgekommen ist - würde mich mal interssieren


lg

und schlaf schön :)
 
naja ich denke eher, das das timing voll fürn a....bfalleimer war.

hmm. mal schaun, wie wir die ganzen tipps umsetzen können. ich hab mit unserer sängerin eh vor, in den sommerferien akustisch ein paar aufnahmen zu machen.

inwiefern klingt es eig. "realistisch", das man bei egitarren, sprich verzerrt und schön rockig, eher aus sich rauskommt, und dann besser singt? denn sie meint, das sie bei egitarren halt besser abgehen kann bzw. besser singen kann.

wollte da einfach mal die meinung von profis zu hören
 
hm.... ein bisschen kann da schon was dran sein. Bei mir isses/war es so, dass ich viel mehr aus mir rausgehen kann/konnte, wenn die Musik um mich herum so richtig laut ist. Wenn da einer auf Zimmerlautstärke mit der A-Gitarre klampft, ist es selten so laut und energisch, wie wenn ich ne ganze Band mit 2 E-Gitarren und geballter Peavypower hinter mir stehen hab.
Mittlerweile geht es bei mir sogar acapella laut zu singen, aber noch vor 5 Jahren war es so, dass ich selber recht unsicher war. Ich hab immer drüber nachgedacht, ob das den Leuten gefällt, wie das wohl klingt etc. Somit hab ich mir nur getraut laut zu singen, wenn drumherum auch laut war - das gab mir quasi das Gefühl, das man mich nicht so doll hört und die Instrument meine Fehler vertuschen können (ist natürlich Quatsch, aber ich habs mir halt so gedacht :rolleyes:)...
Das kriegt man eigentlich nur weg, wenn man viel übt und sich dadurch sicherer fühlt. Vorallem muss man selbst von sich überezugt sein und sagen können: "boar kling ich geil" - und das auch ehrlich so empfinden. Wenn das nicht da ist, ist es schwer aus sich heraus zu kommen...
 
mhh, cooles statement, klingt gut.

evtl. wird sie sich bald selber hier melden, und ncoh was dazu sagen.

noch als nachtrag: hab die aufnahmen mit ihrem einverständnis veröffentlciht.
 
Hallo,

als erstes Gitarre weg und nur singen. Die englische Aussprache ist nicht wirklich doll, aber man könnte viel schon damit retten, wenn sie das -th- auch als solches spricht.

Zum Gesang: da fehlt es meiner Meinung nach hauptsächlich an Stütze (siehe entsprechende Freds im Workshop hier). Ansonsten finde ich die Interpretation schon sehr ansprechend.

Töne treffen: naja, da es eher Sprechgesang (im ersten Stück) ist, ist das auch nicht so einfach, wie eine eingängige Melodie.
 
Eine Sache: Wenn ihr unplugged probt, sitzt sie da? Im sitzen zu singen fällt auch Profis schwerer ;)
Das Zweite: Also Ich kann meine Texte bei der Probe immer. IMMER. Scheißegal, ob der Song brandneu ist. Aber ich bin auch der Songwriter^^. Soll heißen: Wenn ihr Songs im Proberaum schreibt, ist das für sie fies. Meine Erfahrungen bisher waren: Die Sänger fühlten sich dabei selten wohl und machen selten ne gute Figur, weil sie oft nicht mitreden können oder wollen.
Ein guter Rat: Nehmt ihr einen guidetrack zum Üben zu Hause auf! Vielleicht wird dann alles besser. Meine Jungs ziehen sich das Zeug auch zu Hause schon rein, weil ich direkt Demos aufnehme wenn ich Songs schreibe. Daran wird im Proberaum gefeilt, jeder darf da Kritik äußern. Ist aber einfacher, als komplett was einproben zu müssen - im Zweifelsfall kann man sich das im Proberaum zusammen sogar nochmal anhören.
 
...wahrscheinlich ist sie mit 15 gerade aus dem Stimmbruch draußen oder sogar noch drin !!! ja, auch Frauen haben einen - da fällt die mittlere Stimmlage im Durchschnitt um ca 1 Terz. Abklären kann das ein sogenannter Phoniater, das ist ein Facharzt u.a. für Sänger.
Abklären kann das der Phoniater auch nur bedingt - wie bei Jungs - der kann ja nicht hellsehen, was da noch wie viel wächst.

Aber generell ist das absolut zu unterschreiben - auch ein Mädel mit 15 hat noch keine voll belastbare Stimme.

Eine Sache: Wenn ihr unplugged probt, sitzt sie da? Im sitzen zu singen fällt auch Profis schwerer ;)
Im Sitzen zu singen muss man lernen. Über die Gitarre gekauert kann man nicht singen. Wenn jemand partout Gitarre spielen und gleichzeitig singen will sollte er dabei stehen.

Das Thema "Songwriting" kann ich auch nur unterschreiben ;) Viele Sänger fühlen sich einfach wohler, wenn man ihnen sagt "sing das". Und sie's zu Hause üben können.
 
um ganz ehrlich zu sein, ist das vllt nach der wikipedia-definition "singen"... ich finde sie spricht eher, trifft kaum nen ton und hat eine fürchterliche aussprache. ich denke, dass sie unterricht braucht, weil sie alleine nicht hört, woran es (noch) mangelt. anders wird das glaub ich nichts.
 
Abklären kann das der Phoniater auch nur bedingt - wie bei Jungs - der kann ja nicht hellsehen, was da noch wie viel wächst.

Aber generell ist das absolut zu unterschreiben - auch ein Mädel mit 15 hat noch keine voll belastbare Stimme.


Im Sitzen zu singen muss man lernen. Über die Gitarre gekauert kann man nicht singen. Wenn jemand partout Gitarre spielen und gleichzeitig singen will sollte er dabei stehen.

Jop. Ich fühl mich dabei nie so richtig wohl. Ein bisschen besser ist es, wenn man nen Barhocker nimmt, weil man dann nicht so kauert.
 
evtl. haben wir im dezember nen kleinen gig. denkt ihr das man die probleme bis dhin gelöst bekommt? oder ist ds eher unwahrschienlcih? denn, wir wollen das der gig so gut wie möglich w-ird.
 
evtl. haben wir im dezember nen kleinen gig. denkt ihr das man die probleme bis dhin gelöst bekommt? oder ist ds eher unwahrschienlcih?

Vor einer solchen Prognose zieht sich - denke ich - jeder zurück, da Lernen eine Entwicklung/Dynamik hat. Für einen dynamischen Prozess brauchst Du mehrere Beobachtungszeitpunkte...:confused:
Naja, mit der Antwort kannst Du wahrscheinlich auch nur wenig anfangen.

... wir wollen das der gig so gut wie möglich w-ird.

Das wünsche ich Euch auch, aber setzt Euch und Eure Sängerin nicht zu sehr unter Druck, wachst lieber zusammen und pfeift auf den Gig, wenn Euch an der Sängerin etwas liegt.
 
Abklären kann das der Phoniater auch nur bedingt - wie bei Jungs - der kann ja nicht hellsehen, was da noch wie viel wächst.
Aber generell ist das absolut zu unterschreiben - auch ein Mädel mit 15 hat noch keine voll belastbare Stimme.
Hallo IcePrincess,
Da muss ich Dir absolut recht geben, denn mit "bedingt" hast Du Dich gut ausgedrückt. "Hellsehen" kann er nicht, braucht er aber auch nicht. :)
Es gibt bestimmte Stimmlippenveränderungen, die einen hormonellen Einfluss der Stimme vermuten lassen.
Darüber hinaus können Veränderungen bei Stimmuntersuchungen (z.B. Phonetogramm ="Stimmfeldmessung"), das Größenwachstum in den letzten 12 Monaten, Homonuntersuchungen und das Röntgen der Handwurzelknochen hilfreich sein - je nach dem, wie weit man in der Diagnostik gehen will/muss.
 
Aalso, nochma ein nachtrag von mir:

Gesangsunterricht ist nun seit etwa 1 Monat bei ihr angelaufen, gaaanz langsam aber sicher wirds was. Werd ma schaun, das ich ne aktuelle Aufnahme von ihr hochladen kann, und würde mcih über Feedback freuen.


Edith sagt: Aufnahme wird in den nächsten Tagen nachgereicht... Muss das ding erstma umgewandelt kriegen, ist rund 500 kB zu groß für den Foren upload o0
 
die Sängerin klingt klein und eng - der Atem wird eingeengt.
Man hört auch, dass sie eine hohe Stimme hat - scheint Sopran zu sein, allerdings wohl eher einer mit geerdeter, kerniger Farbe.
Wäre wohl ein "Spintosopran" - klingt zumindest so für mich.

Sie bräuchte wohl 1 - 2 Jahre Gesangsunterricht.

Klingt für mich irgendwie wie diese Sängerin (nur unausgebildet):

Jennie Kloos von Cheeno
Spintosopran
würde ich denken - an der Kopfstimme erkennt man das Fach auch oft -
die hat den typischen "Spintowobbl" in der Kopfstimme (Wenn es sehr weit vorne sitzt und "wegwobbelt" a la Monica Naranjo) und klingt geeerdet und kernig.
Diese Sängerin hat ihre Stimme allerdings lange (klassisch) ausgebildet, ist also logischerweise wesentlich trainierter und auch viel älter.
http://www.myspace.com/jenniekloos

Ich würd mal gerne wissen, ob sich eure Sängerin in diese Jenny Kloos stimmlich hineindenken kann. Ich finds jedenfalls gut verschiedene Sängerinnenanregungen zu haben, wie man sich entwickeln könnte - um die eigene Stimme zu finden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also 1 Monat Unterricht ist so gut wie nichts. Ich hoffe, du hast jetzt keine Riesenfortschritte bei ihr erwartet, Apex. Also die Gitarre im Hintergrund ist sehr gruselig. Hat sie das selbst gespielt? Wenn ja, weg mit der Gitarre und einzeln singen. Wenn auf die Begleitmusik kein Verlass ist, dann schmiert der Gesang ab. Ganz schlechte Voraussetzung. Da braucht man sich über grobe Intonationsfehler nicht wundern. Ansonsten ist die Stimme noch sehr ausbaufähig. Vielleicht sind von außen bemerkbare Fortschritte in ein paar Monaten zu erwarten. Nur bloß keinen Druck auf die Sängerin ausüben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein nein, Riesen fortschritte hab ich ncih erwartet, aber ich denke, man hörts schon...irgendwie. Hoffentlcih bilde ich mir das nur nich ein, und bekomm dann aufm Gig was an den Kopf geworfen...


Naja, ist ne Heimaufnahme von ihr, da spielt sie wohl die Gitarre immer selbst, inner Probe singt sie nur, nur leider haben wir keine möglichkeit, die mal vernünftig mitzuschneiden.
 
Hallo, Apex,

es ist schwierig, die Aufnahme zu beurteilen, wenn sie die Gitarre selbst gespielt hat - das ist einfach noch eine zusätzliche Ablenkung, und wenn man stimmlich nicht so sicher ist, dann nimmt man sich selbst zurück, weil man ja auch noch selber spielt.
Von der Stimme her, da schließe ich mich an, ist auf jeden Fall noch viel "Luft nach oben". Laß sie einfach ihr Ding durchziehen, nicht drängen... es kann durchaus einige Zeit dauern, bis man sich mit seiner Stimme angefreundet hat. Und Gesangsunterricht bringt nichts von heut' auf morgen, durchaus aber mittel- und langfristig.
Regelmäßige Aufnahmen wären bestimmt von Vorteil, gerade auch im Bandkontext, damit sie sich selbst in aller Ruhe noch mal anhören kann, wie es im Zusammenspiel mit dem Gesang klappt.
Für Probenaufnahmen könntet ihr z. B. mal über einen Zoom H2 oder etwas vergleichbares nachdenken (dazu gibt es auch im Recordingforum viele Fragen und Anregungen!).

Viele Grüße
Klaus
 
Das wünsche ich Euch auch, aber setzt Euch und Eure Sängerin nicht zu sehr unter Druck, wachst lieber zusammen und pfeift auf den Gig, wenn Euch an der Sängerin etwas liegt.

Dem moechte ich mich anschliessen. Hast Du das Gefuehl, dass sie den Gig singen will, oder waere es ihr lieber ihn ausfallen zu lassen? Hier spielt sie zwar noch Gitarre dazu aber beim Auftritt gibt es zusaetzliche andere Schwierigkeiten.
Lampenfieber etc. kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken, Monitoring etc.

Ich sag es nochmal etwas direkter als die anderen: Im Moment ist das fuer mich noch keine ausreichende Leistung und ein grosser Unsicherheitsfaktor. Zum jetzigen Zeitpunkt wuerde ich sie auf keine Buehne schicken, vor allem wenn ich da bei ihr Unsicherheit oder Widerstand spuere. Das haengt natuerlich auch ein bisschen davon ab, wo die Mitmusiker stehen. Im kleinen Kreis kann man sowas schonmal eher ausprobieren und eine auftrittsaehnliche Situation herstellen. Ein paar Freunde einladen etc. und sich so langsam rantasten. Ihr koennt natuerlich auch aufs ganze gehen und das beste hoffen. Nur ist da eben auch die Gefahr gross, was kaputt zu machen.
 

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